Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

24.000 an Unbekannte übergeben

Am 22.02.2017 gegen 11:30 Uhr wurde ein Rentnerehepaar ( 75 und 79 Jahre alt) in einem Dorf bei Waren (Müritz) durch einen unbekannten Mann angerufen, welcher sich als Enkel ausgab und finanzielle Unterstützung in Höhe von 24.000,- Euro benötigt. Da der unbekannte Mann nicht selbst bei den Rentnern erscheinen konnte, sollte die Übergabe an eine Frau erfolgen. Diese traf gegen 13:00 Uhr bei den Geschädigten ein und es erfolgte die Übergabe des Geldes. Nachdem die 24.000,- Euro den Besitzer gewechselt hatten, kamen dem Ehepaar Zweifel und die Rentner erstatteten Strafanzeige bei der Polizei.

Quelle: Polizeipresse Neubrandenburg, news aktuell v. 22.02.17

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So wurde eine Seniorin um 30.00 Euro betrogen

Am Donnerstagmittag erbeuteten unbekannte und besonders skrupellose Trickbetrüger mit dem so genannten Enkeltrick bei einer Rentnerin im Wolfsburger Ortsteil Warmenau 30.000 Euro Bargeld. Die dreisten Täter gaben vor, das Geld dringend für einen Geschäftsabschluss zu benötigen.

Den Ermittlungen nach erhielt die Seniorin den ersten Telefonanruf um 11.30 Uhr. Wie bei solchen Betrugsfällen üblich, meldete sich der geschickt vorgehende Täter ohne selbst einen Namen zu nennen. Die Gespräche beginnen in der Regel mit den Worten "Weißt du, wer hier ist?" oder "Kannst du dir vorstellen, wer dich anruft?", so ein Beamter. Daraufhin nennen die ausnahmslos älteren Opfer den Namen ihrer nahen Verwandten.

Sofort konfrontierte der Unbekannte die Wolfsburgerin damit, dass er in Braunschweig sei und für einen Geschäftsabschluss dringend um finanzielle Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro bittet. Der Täter habe ihr mitgeteilt, erläuterte das Opfer später bei der Polizei, dass er versucht habe, einen Check einzulösen und dies nicht funktioniert habe. Nun bräuchte er die Summe bis 13 Uhr. Derart unter zeitlichen Druck gesetzt, machte sich die Seniorin auf, um bei ihrer Bankfiliale das Geld abzuheben. Gegenüber einer aufmerksamen Bankangestellten, die bei dieser Summe ihre Bedenken mit Bestimmtheit zum Ausdruck brachte, setzte sich die Wolfsburgerin durch und händigte die 30.000 Euro wenig später an ihrer Haustür aus.

Der nahe Verwandte hatte eine angebliche Vertrauensperson zur Geldübergabe geschickt, der der Seniorin unaufgefordert ein Handy übergab. Hier sei erneut der Anrufer dran gewesen, der bestätigte, dass der Geldabholer ein guter Bekannter sei. Daraufhin übergab die Wolfsburgerin die Summe. Der Komplize war 20 bis 25 Jahre, 185 bis 195cm groß und hatte südeuropäisches Aussehen. Erst im Laufe des Nachmittags zeigte sich in einem Telefongespräch mit ihren tatsächlichen Verwandten, dass Betrüger am Werk waren.

Quelle: Polizeipresse Wolfsburg, news aktuell v. 17.02.17

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Mit Enkeltrick 14.000,- Euro erbeutet

Am Dienstag haben bislang unbekannte Täter eine Seniorin mit der Enkeltrick-Masche um ihr Erspartes gebracht. Wie bei solchen Enkeltrickfällen häufig üblich, erhielt die Rentnerin um 12 Uhr einen Anruf von ihrer angeblichen Nichte. Durch geschickte Gesprächsführung bewegten bislang unbekannte Betrüger die Seniorin 14.000,- Euro an einen Unbekannten an ihrem Wohnort in der Danziger Straße im Lohfeldener Ortsteil Ochshausen zu übergeben.

Wie das betagte Opfer gegenüber den am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo nach der Tat berichtete, sei sie von einer Frau angerufen worden, die ihr glaubhaft vorgaukelte, ihre Nichte zu sein und in einer Klemme zu stecken. Wie üblich bei der Enkeltrickmasche, rief die junge Frau zigmal im Fünf- bis Zehnminutentakt an und kontrollierte damit das Opfer. Damit bleiben die Täter auf dem Laufenden, ob beispielsweise bereits die Polizei eingeschaltet wurde.

In den Gesprächen berichtet die angebliche Nichte, das Geld für eine sofort zur Verfügung stehende Eigentumswohnung zu benötigen. Sie säße in einer Kanzlei in Vellmar, könne nicht selbst kommen und müsse einen Kurier vorbeischicken. Die hilfsbereite Seniorin überreichte schließlich das Bargeld dem Kurier einer angeblichen Rechtsanwaltskanzlei, der sie gegen kurz vor 13 Uhr in der Danziger Straße aufsuchte. Als die Seniorin anschließend die Kanzlei nicht recherchieren konnte, ahnte sie bereits, dass sie Opfer von Betrügern geworden war und alarmierte die Kasseler Polizei.

Quelle: Polizeipresse Nordhessen, news aktuell v. 15.02.17

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