Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

Drei 15-Jährige festgenommen

Ermittler nahmen gestern drei männliche Jugendliche im Alter von 15 Jahren nach einem versuchten Enkeltrick fest. Zuvor hatte sich am vergangenen Sonntag ein Unbekannter telefonisch bei einer 77jährigen Seniorin aus Wickrathberg gemeldet und sich als deren Enkel ausgegeben.

Er bat seine "Oma" um eine finanzielle Unterstützung in Höhe mehrerer tausend Euro, damit er damit ein Boot im Ausland kaufen könne. Vor seinem Kommen, um das Geld abzuholen, wollte er sich am gestrigen Montag nochmals telefonisch melden., Die 77-Jährige erkannte sofort, dass es sich bei dem Anrufer nicht um ihren Enkel handelt, ging aber zum Schein auf das Gespräch ein und informierte anschließend die Polizei.

Tatsächlich meldete sich der Unbekannte gestern kurz nach Mittag wieder telefonisch bei seiner "Oma". Er gab an, dass er verhindert sei und deshalb zur Abholung des Geldes einen Kumpel schicken würde. Wenig später fuhr an der Anschrift der Seniorin ein Taxi, besetzt mit drei jungen Fahrgästen, vor. Einer der Jugendlichen ging dann zu der 77-Jährigen, die ihm aber, statt des erwarteten Geldes, einen von ihr mit Papierschnitzeln gefüllten Briefumschlag übergab. Danach erfolgte der polizeiliche Zugriff.

Die drei zunächst festgenommenen Jugendlichen sind in Mönchengladbach und Krefeld wohnhaft. Die beiden Mönchengladbacher sind zudem als jugendliche Intensivtäter bekannt. In ihren Vernehmungen räumen sie die Tat teilweise ein. Sie wurden anschließend, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipresse Mönchengladbach, news aktuell v. 26.08.14

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Mutmaßliche Enkeltrickbetrüger festgenommen

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth und der Kripo Fürth haben Ermittler der Nürnberger Kriminalpolizei zwei Osteuropäer ermittelt und festgenommen. Sie stehen in dringendem Tatverdacht des sog. "Enkeltrickbetruges".

Am Vormittag des 22.08.2014 rief eine bis dahin unbekannte Person bei einer Seniorin in Fürth an und machte ihr wahrheitswidrig glaubhaft, sie sei ihr Sohn. Er habe einen Unfall gehabt und brauche nun Bargeld. Die ältere Dame ging darauf ein und vereinbarte einen Übergabetermin, der schon kurz darauf zustande kam. Ein Mann holte das Kuvert mit dem Betrag (mehrere Tausend Euro) ab.

Allerdings wurde die Polizei auf den Vorfall aufmerksam gemacht, so dass umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Am Nachmittag des gleichen Tages nahmen Spezialeinheiten und Beamte der KPI Fürth die beiden Tatverdächtigen (24 und 32 Jahre) im Landkreis Fürth fest. In ihrem Fahrzeug fand sich noch die Tatbeute.

Die Kriminalpolizei Nürnberg übernahm die weitere Sachbearbeitung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth erließ ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Fürth Haftbefehl gegen das mutmaßliche Betrügerduo.

Quelle: Polizeipresse Mittelfranken, news aktuell v. 25.08.14

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Rentnerehepaar um Ersparnisse gebracht

Mit dem Verwandtentrick waren die Betrüger unterwegs: Sie riefen bei dem Ulmer Ehepaar am späten Vormittag an. Eine Frau gab sich als Verwandte aus. Sie sei in einer Notlage und brauche dringend Geld. Die 77-jährige Ulmerin, die mit der Unbekannten telefonierte, zögerte noch, denn sie hatte von dieser Betrugsmasche schon gehört. Doch die Frau rief immer wieder an. Als die Rentnerin sagte, nur ihr persönlich das Geld geben zu wollen, meldete sich kurz darauf ein angeblicher Polizist. Der forderte sie auf, das Geld auszuhändigen. Denn die Polizei sei den Betrügern auf der Spur. Auf diese gemeine Art ließ sich die Ulmerin zur Übergabe der Ersparnisse bewegen. Seither fehlt das Geld, mehrere Tausend Euro.

Quelle: Polizeipresse Ulm, news aktuell v. 22.08.14

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