Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

Enkeltrick mit Unfallmasche

Die Kriminalpolizei Pinneberg fragt nach Hinweisen zu einem mutmaßlichen Betrüger, der gestern Abend in der Koppelstraße bei einer 80-jährigen Pinnebergerin Beute gemacht hat.

Die Masche mit der hier vorgegangen wurde, ist eine Mischung aus Enkeltrickmasche und Schockanruf. Der Dame wurde am Telefon suggeriert, sie spräche mit ihrem Sohn. Mit einer Geschichte zu einem angeblichen Verkehrsunfall, für dessen Schaden der Sohn nun schnellstens aufkommen müsse, wurde eine Notsituation vorgespielt, um das Opfer in dem Schreckmoment zum schnellen Handeln zu bringen.

Die gutgläubige Dame merkte zu spät, dass sie offenbar betrogen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein vorgeschobener Geldabholer bereits Bargeld und die EC-Karte der Frau abgeholt. Der Täter war in der Zeit von 18 bis 20 Uhr bei ihr in der Koppelstraße. Der finanzielle Schaden ist noch unbekannt.

Quelle: Polizeipresse Bad Segeberg, news aktuell v. 24.02.15

nach oben

Bekannter war Betrüger

Als eine Seniorin im Raum Bad Schussenried am Mittwochvormittag einen Anruf erhielt, glaubte sie die Stimme eines Bekannten zu erkennen. Sie sprach den Mann mit Vornamen an und lieferte dem Anrufer somit unbewusst eine Steilvorlage. Denn der schlüpfte in die Rolle des Bekannten und gelangte im Gespräch an weitere Informationen. Er wollte sich Geld ausleihen und schaffte es, dass die Frau mehrere tausend Euro von ihrem Konto abhob und einem "Geldboten" an einem vereinbarten Treffpunkt übergab. Zweifel kamen ihr erst im Nachhinein.

Quelle: Polizeipresse Ulm , news aktuell v. 20.02.15

nach oben

Ältere Männer im Visier

Nachdem bisher meist ältere Frauen Opfer von Trickbetrügern waren, die als angebliche Verwandte um Geld baten, sind jetzt offenbar auch männliche Senioren Ziel der Straftäter. Am Dienstag wurden zwei 86 und 93 Jahre alte Braunschweiger zu Hause von Männern angerufen, die sich als ihre Neffen ausgaben.

Von dem Älteren wurden 15 000 Euro für einen Autokauf erbeten. Als der angebliche Verwandte forderte, dass er in die Stadt fahren sollte, um das Geld zu besorgen, legte der Senior mit den Worten "Du spinnst wohl" auf.

Dem zweiten Geschädigten, der um 43 000 Euro als Zuzahlung für ein Auto gebeten wurde, kamen zunächst keine Zweifel an der Echtheit des Anrufs und er hatte schon Kontakt zu seiner Bank aufgenommen. Als der "Neffe" allerdings ungewohnt unwirsch auf den für den kommenden Tag vereinbarten Übergabetermin reagierte, wurde der Rentner doch noch misstrauisch. Eine Rückfrage bei seinem tatsächlichen Neffen bestätigte dann den Betrugsversuch.

Quelle: Polizeipresse Braunschweig , news aktuell v. 18.02.15

,