Am Donnerstagnachmittag gelang es einem unbekannten Mann mit dem sogenannten „Enkeltrick“, einen 66-Jährigen in Hof um 7000 Euro zu betrügen.
Der Hofer erhielt zuhause einen Telefonanruf aus dem Ausland, bei dem ein Mann vortäuschte, sein Sohn zu sein und behauptete, ein Mädchen bei einem Unfall schwer verletzt zu haben. Der Angerufene glaubte dem vermeintlichen Sohn, der weiterhin erzählte, nun die Operationskosten für das Kind bezahlen zu müsse.
Um ihm die finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, holte der Hofer 7.000 Euro von der Bank und übergab sie kurz darauf einem fremden Mann an seiner Haustüre, der angeblich als Bote geschickt worden war.
Als er die eigentliche Nummer seines Sohnes wählte, stellte sich schnell heraus, dass der von einem Unfall gar nichts wusste. Zu dieser Zeit war der Betrüger mit dem Geld jedoch schon spurlos verschwunden.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 03.02.12
Gestern (2. Februar) ist eine 89-Jährige in Köln-Sülz um ihre Ersparnisse gebracht worden. Zunächst meldete sich bereits am Vortag (1. Februar) telefonisch eine angebliche "Nichte". Die Anruferin gab vor, Geld für einen bevorstehenden Immobilienkauf zu benötigen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs forderte die Unbekannte die ältere Dame auf, mit einem Taxi zu einer Bank zu fahren, um das erforderliche Geld abzuholen.
Gesagtgetan, machte die 89-Jährige sich auf den Weg zu einem Kreditinstitut. Da die angefahrenen Filialen bereits geschlossen hatten, begab sich die Seniorin wieder mit dem Taxi zurück zu ihrer Wohnung auf der Münstereifeler Straße.
Die Anruferin ließ indes nicht locker und rief immer wieder bei der Dame an.
Gestern begab sich die 89-Jährige wieder mit einem Taxi zur Bank. In dieser Filiale wurde der älteren Frau ein fünfstelliger Geldbetrag ausgezahlt. Anschließend begab sich die Gutgläubige wieder mit dem Mietwagen zurück zu ihrer Wohnung. Hier erschien dann kurze Zeit später gegen 12 Uhr eine von der vorgeblichen Nichte angekündigte "Botin", die das Geld in Empfang nahm.
Als die 89-Jährige durch ein Telefonat in der Verwandtschaft herausgefunden hatte, dass ihre richtige Nichte diesen "Geldtransfer" nicht veranlasst hat, informierte die Dame umgehend die Polizei.
Bei der Botin soll es sich um eine etwa 30-jährige, südländische Frau handeln.
Quelle: Polizeipresse Köln, news aktuell v. 03.02.12
Am Dienstag (31.01.), gegen 11.00 Uhr, erhielt eine 84-jährige Frau aus Büttgen erstmalig den Anruf einer weiblichen Person. Die Frauenstimme gab sich der Seniorin gegenüber als deren Nichte "Monika" aus. Diese gab an, sich momentan in einer Notlage zu befinden und bat um Bargeld.
Die Seniorin zweifelte zunächst an der Identität der unbekannten Anruferin, ließ sich jedoch durch weitere Telefonate, in denen die angebliche Nichte angab, dringend Bargeld für einen Notar zu benötigen, verunsichern.
Bei einem Geldinstitut auf der Maubisstraße beabsichtigte sie, die gewünschte Summe abzuholen. Dort schilderte die misstrauisch gewordene Frau einem Angestellten gegenüber den Vorfall, worauf dieser richtigerweise die Polizei informierte. Zu einer Übergabe des Geldes kam es glücklicherweise nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizeipresse Rhein-Kreis Neuss, news aktuell v. 01.02.12