Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen

Am Nachmittag erhielt die Seniorin ais Ingolstadt einen Telefonanruf von einem Mann, der vorgab ihr Enkel zu sein. Durch das Telefongespräch zu der Annahme verleitet, der vermeintliche Enkel würde für eine Urlaubsreise einen größeren Geldbetrag benötigen, ließ sich die Rentnerin derart überzeugen, dass sie einer Übergabe zustimmte. Im Zeitraum zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr erschien dann eine junge Frau an der Wohnung des Opfers im Buxheimer Weg. Dieser Unbekannten händigte die Geschädigte schließlich mehrere tausend Euro Bargeld au

Ebenfalls am Donnerstagnachmittag versuchten vermutlich die selben Täter bei vier weiteren Personen mit ihrer Masche Geld zu ergaunern. In diesen Fällen kam es jedoch zu keiner Geldübergabe. In Folge dieser Mitteilungen war die Polizei bereits entsprechend alarmiert, es fehlte jedoch an konkreten Anhaltspunkten für gezielte Fahndungsmaßnahmen.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 25.07.14

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Beeil Dich mit dem Geld

Eine ältere Dame aus Schöneiche bei Berlin Opfer einer dreisten Masche. Die Frau erhielt einen Anruf mit den typischen Worten eines Trickbetrügers: „Rat mal wer da ist?“. Im weiteren Verlauf des Telefonates überzeugte der Anrufer das spätere Opfer davon, dass er der Enkelsohn sei und dringend Geld für den Kauf eines Autos benötige. Alles müsse sehr schnell geschehen, da sonst das günstige Angebot nicht mehr stehe. Er würde sogar einen Notar zu ihr schicken, um das Geld abzuholen. Die Frau ließ sich darauf ein, besorgte das Geld und übergab es einer südländisch aussehenden zierlichen jungen Frau. Erst als es zu spät war konnte dieser Irrtum aufgeklärt werden.

Quelle: Polizeipresse Brandenburg v. 23.07.14

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Falsche Schwester kassiert 32.000 Euro

Ihre Ersparnisse von 32.000 Euro hat eine gutgläubige 91 Jahre alte Pforzheimerin bereits vergangene Woche dreisten Betrügern in Pforzheim-Büchenbronn in bar ausgehändigt. Wie dem Kriminalkommissariat Pforzheim erst am Montagmittag bekannt wurde, erhielt die rüstige Rentnerin am vergangenen Donnerstag einen Anruf ihrer vermeintlichen Schwester, die für den Kauf einer Eigentumswohnung dringend 32.000 Euro benötigen würde. Trotz der ihr bekannten Warnungen vor solchen Machenschaften war sich die Frau sicher, mit ihrer Schwester gesprochen zu haben und ließ sich auch nicht von den Bedenken eines Bankmitarbeiters, bei welchem sie das Geld in bar abhob, beirren. Wie am Telefon vereinbart, traf sich die Dame gegen 17.30 Uhr mit einer unbekannten weiblichen Person vor dem Eingang einer Schule und überreichte ihr die Bargeldsumme von 32.000 Euro. Nachdem die Geschädigte am Sonntag mit ihrer tatsächlichen Schwester Kontakt aufnahm, flog der Schwindel auf.

Quelle: Polizeipresse Karlsruhe, news aktuell v. 22.07.14

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