Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

Um 50.000 EUR betrogen

Die Polizei warnt vor Trickbetrügern. In Königslutter, OT Groß Steinum, ist eine Rentnerin um 50.000 Euro betrogen worden. Die 87-jährige wurde Opfer des sogenannten Enkeltricks. Bei der Rentnerin rief am Freitagnachmittag eine männliche Person an, welche sich als Enkel ausgab und dringend Geld benötigte. Es wurde für den nächsten Tag (Samstag) ein Übergabeort vereinbart, wo an einen angeblichen Anwalt das Geld übergeben wurde. Schon am Freitagnachmittag sind zwei weitere Versuche des Enkeltricks bei der Polizei in Königslutter angezeigt wurden. Die Rentnerinnen (90 und 92 Jahre) fielen nicht auf den Betrug rein und wendeten sich an die Polizei.

Quelle: Polizeipresse Wolfsburg, news aktuell, news aktuell v. 31.08.15

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Warnung in den Wind geschlagen

Am Mittwoch, 26.08.2015, gegen 13.30 Uhr, erhielt eine 85-jährige Rentnerin aus Solln zu Hause einen Anruf von einer Frau, die durch geschickte Gesprächsführung den Vornamen der Cousine „Gerda“ in Erfahrung brachte. Die Anruferin gab sich dann sofort als „Gerda“ aus und gab vor, dringend einen Betrag in Höhe von mehreren Tausend Euro zu benötigen.

Nach längeren Verhandlungen über den Geldbetrag, schlug das Opfer der Anruferin vor, dass sie ihr vorrätiges Geld leihen könne. Die Täterin kündigte dann einen Abholer an, bei dem es sich um einen Mitarbeiter des Notars handeln solle. Dieser übernahm den Geldbetrag direkt am Gartenzaun der Rentnerin.

Die vermeintliche Cousine überredete die 85-Jährige durch weitere Anrufe noch mehr Bargeld von ihrer Bank abzuheben, was dann auch geschah. Obwohl die Rentnerin von den Bankangestellten mehrfach und vehement darauf hingewiesen wurde, dass es sich womöglich um einen Enkeltrickbetrug handle, hob die Seniorin einen höheren Bargeldbetrag ab, welchen sie dann im weiteren Verlauf wieder dem Abholer am Gartenzaun überreichte.

Die Münchnerin wurde danach noch mehrmals von der Täterin angerufen und ein Besuch mit Kaffee und Kuchen angekündigt. Nachdem aber keine weiteren Anrufe bzw. Besuche stattfanden, rief die 85-Jährige nun die richtige Cousine an und musste feststellen, dass sie Opfer eines Enkeltrickbetrugs geworden ist.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 27.08.15

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Falscher Polizist rät zur Geldübergabe

Gegen 13.30 Uhr erhält eine Wittenerin (90) den Anruf eines Mannes, der sich als "Polizeibeamter Schulz" ausgibt. Der "Falsche Polizist" teilt der 90-Jährigen mit, dass die Polizei in Witten gerade Enkeltrickbetrüger überwacht und festnehmen will. Bei dem Eingang eines betrügerischen Anrufs solle sie das geforderte Geld dann auch aushändigen, das sie nach der Festnahme der Täter natürlich sofort zurückbekommen wird.

Und natürlich ruft wenig später der "Neffe Horst" bei der Seniorin an, gibt an, bei einem Notar zu sein, wo er 35.000 EUR für den Kauf eines Hauses benötige. Obwohl die Wittenerin weiß, dass sie keinen Neffen mit diesem Namen hat, will sie der Polizei helfen. Und so erklärt sich die Rentnerin damit einverstanden, 20.000 EUR an eine Abholerin zu übergeben. In der Zwischenzeit meldet sich nun mehrfach obiger "Polizeibeamter Schulz", und bittet die Frau darum, nun niemanden mehr anzurufen und auch der Geldbotin nicht zu folgen.

Genau diese steht gegen 14.30 vor der Wohnungstür der 90-Jährigen und nimmt den Briefumschlag mit dem hohen Geldbetrag an sich. Die Seniorin folgt der Frau einige Meter und geht dann in ihre Wohnung zurück. Wenig später meldet sich "Polizist Schulz" mit den Worten: "Leider ist die Geldbotin verfolgt worden und wir konnten nicht zupacken!"

Quelle: Polizeipresse Bochum, news aktuell v. 26.08.15

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