Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

Viel Geld für Immobilienkauf

Am Nachmittag des 09.09.2014 wurde eine 81-jährige Regensburgerin Opfer eines Betrügers. Eine bislang unbekannte männliche Person meldete sich telefonisch bei der Geschädigten und gab vor, ein Bekannter zu sein.

Er habe Schwierigkeiten bei einem Immobilienkauf in der Nähe von Regensburg und bräuchte umgehend eine größere Summe Bargeld. Der Unbekannte meldete sich im Laufe des Nachmittags mehrmals bei der Geschädigten und drängte diese, das geforderte Bargeld umgehend zu besorgen und ihm zur Verfügung zu stellen.

Schließlich vereinbarte der Anrufer mit der Geschädigten die Übergabe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages vor deren Wohnanwesen im Inneren Westen von Regensburg. Nach der Geldübergabe kam der Seniorin die Situation seltsam vor. Am darauffolgenden Tag rief sie deshalb ihren Bekannten, für den sich der unbekannte Anrufer ausgegeben hatte, an. Es stellte sich heraus, dass dieser Bekannte nichts von dem ganzen Vorgang wusste und die 81-Jährige einem Betrüger aufgesessen war.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 11.09.14

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Falsche Enkelin betrügt 91Jährige

Zwischen Dienstag, 09.09.2014, gegen 14.05 Uhr bis 16.45 Uhr, wurde erneut eine 91-jährige Rentnerin aus Bogenhausen von einer Unbekannten angerufen. Diese gab sich als ihre Enkelin aus und gab vor, dass sie bei einer Versteigerung ein Appartement erworben hätte. Sie würde nun mehrere tausend Euro benötigen und bat das Opfer um ihre Hilfe.

Die 91-jährige Dame hob nun den geforderten Geldbetrag bei ihrer Hausbank ab und wartete zu Hause auf einen weiteren Anruf. Die angebliche Enkelin meldete sich nun erneut und gab vor, dass sie das Geld nicht selbst abholen könne, weil sie sich noch beim Immobilienmakler befinden würde. Sie würde nun einen Boten schicken, welcher das Bargeld entgegen nehmen würde. Die Rentnerin erhielt kurz darauf einen Anruf, nun von dem Immobilienmakler, welcher angab, dass das Bargeld nicht ausreichen würde und die Enkelin zusätzlich Gold bzw. Goldschmuck benötigen würde. Der angebliche Immobilienmakler gab nun vor, dass er seinen Sohn als AZwischen Dienstag, 09.09.2014, gegen 14.05 Uhr bis 16.45 Uhr, wurde erneut eine 91-jährige Rentnerin aus Bogenhausen von einer Unbekannten angerufen. Diese gab sich als ihre Enkelin aus und gab vor, dass sie bei einer Versteigerung ein Appartement erworben hätte. Sie würde nun mehrere tausend Euro benötigen und bat das Opfer um ihre Hilfe.

Die 91-jährige Dame hob nun den geforderten Geldbetrag bei ihrer Hausbank ab und wartete zu Hause auf einen weiteren Anruf. Die angebliche Enkelin meldete sich nun erneut und gab vor, dass sie das Geld nicht selbst abholen könne, weil sie sich noch beim Immobilienmakler befinden würde. Sie würde nun einen Boten schicken, welcher das Bargeld entgegen nehmen würde. Die Rentnerin erhielt kurz darauf einen Anruf, nun von dem Immobilienmakler, welcher angab, dass das Bargeld nicht ausreichen würde und die Enkelin zusätzlich Gold bzw. Goldschmuck benötigen würde. Der angebliche Immobilienmakler gab nun vor, dass er seinen Sohn als Abholer schicken würde.

Dieser klingelte nun gegen 16.45 Uhr bei der Rentnerin und holte das Bargeld und den Schmuck ab. Erst bei einem späteren Telefongespräch mit der tatsächlichen Enkelin stellte die Seniorin fest, dass sie Opfer eines Betruges geworden ist. bholer schicken würde. Dieser klingelte nun gegen 16.45 Uhr bei der Rentnerin und holte das Bargeld und den Schmuck ab. Erst bei einem späteren Telefongespräch mit der tatsächlichen Enkelin stellte die Seniorin fest, dass sie Opfer eines Betruges geworden ist.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 11.09.14

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Tausende Euros für falsche Nichte

Am Dienstag, 02.09.2014, in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr, wurde ein 75-jähriger Rentner aus München mehrfach von einer unbekannten Frau, die sich durch geschickte Gesprächsführung als dessen Nichte ausgab, angerufen. Dabei erbat sie mehrere Zehntausend Euro für einen Wohnungskauf. Nachdem der Senior davon ausging, dass es sich um seine Nichte handelte, stimmte er zu und hob zur Mittagszeit den geforderten Betrag bei seiner Hausbank ab.

Gegen 12.30 Uhr übergab er den Betrag vor seinem Wohnanwesen an eine unbekannte Abholerin. Diese war zuvor als Mitarbeiterin des beauftragten Notarbüros angekündigt worden. Die Anruferin hatte angegeben, dass sie sich selbst bei dem Notar befände.

Nach der Geldübergabe entfernte sich die Abholerin zu Fuß vom Tatort. Kurz darauf wurde der 75-Jährige nochmal von der Anruferin kontaktiert. Sie bedankte sich zunächst und forderte weiteres Geld, Goldschmuck oder Goldmünzen als weitere Sicherheit für den Notar. Daraufhin wurde der Rentner misstrauisch und rief bei seiner tatsächlichen Nichte an. Dabei musste er feststellen, dass er Opfer eines Enkeltrickbetrugs geworden war.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 03.09.14

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