Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon, aktuelle Fälle

Zum Glück war Bank nicht schnell genug

Am Sonntag, gegen 12 Uhr Mittag, erhielt eine 82-jährige Rentnerin in ihrer Hagener Wohnung mehrfach Anrufe von ihrem vermeintlichen Enkel. Dieser verlangte eine Bargeldsumme in Höhe eines fünfstelligen Betrages. Er drängte die Seniorin mit fünf Anrufen in einer Stunde auf ein schnellen Abhebens des Geldes, da er eine Wohnung in Dortmund bezahlen müsse.

Die Rentnerin habe tatsächlich einen Enkel mit dem angegebenen Namen und ging daher bis zum Schluss von der Echtheit des Anrufes aus. Weil die Bank den hohen Betrag nicht schnell genug aushändigen konnte, kam der Betrug letztlich nicht zur Vollendung. Beim letzten Anruf teilte die Rentnerin dem vermeintlichen Enkel mit, dass ihr die Sache zu heikel sei und beendet daraufhin das Gespräch.

Quelle: Polizeipresse Hagen, news aktuell v. 01.10.14

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10.000 Euro für angeblichen Immobilienkauf

Die Polizei warnt: Aktuell sind in Dresden wieder Trickbetrüger aktiv.

In einem Fall gelang es den Unbekannten mit dem sogenannten Enkeltrick eine ältere Dame (83) aus Dresden-Hellerau um ihr Erspartes zu bringen. Die 83-Jährige erhielt gestern Nachmittag einen Anruf. Der Mann am anderen Ende der Leitung gab sich als Verwandter aus und erschlich sich im Gespräch das Vertrauen der Seniorin. Schließlich bat er um 10.000 Euro für einen vermeintlichen Immobilienkauf. Die ältere Dame schenkte der Geschichte Glauben und übergab das Geld an eine Botin, die wenig später vor ihrer Tür stand. Später stellte sich heraus, dass sie Trickbetrügern zum Opfer gefallen war.

Zudem gab es gestern zwei ganz ähnlich gelagerte Fälle in Dresden. Die Angerufenen ließen sich jedoch nicht hinters Licht führen. Die Betrüger gingen leer aus.

Quelle: Polizeipresse Sachsen v. 24.09.14

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Falscher Sohn zockt ab

Eine 86-jährige Krefelderin wurde gestern (23.09.2014) Opfer eines Enkeltricks. Sie erhielt gegen 12:30 Uhr einen Anruf, in dem sie mutmaßlich von ihrem Sohn um ein Darlehen in Höhe von mehreren tausend Euro gebeten wurde. Die Geschädigte ging zur Bank, hob das Geld ab und übergab es an ihrer Wohnung einem durch ihren Sohn angekündigten Mann. Erst später erfuhr sie, dass ihr Sohn nichts mit dem Vorfall zu tun hatte.

Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an und geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird oft ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht und die Lage als äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen auch durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt und sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.

Quelle: Polizeipresse Krefeld, news aktuell v. 24.09.14

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