Pflegehilfsmittel zum Verbrauch Box kostenlos beantragen – Test & Erfahrungen – 40 Euro gratis monatlich

Anbieter für kostenlose Pflegehilfsmittel Boxen

In der Pflege werden tÀglich verschiedenste Utensilien wie Einmalhandschuhe, Mundschutz, Bettschutzeinlagen oder auch Desinfektionsmittel benötigt.

HÀufig zahlen pflegende Angehörige diese sogenannten Pflegehilfsmittel aus eigener Tasche. Das ist der Tatsache geschuldet, dass viele von ihnen gar nicht wissen, dass auf bis zu einem Betrag von 40 Euro ein gesetzlicher Anspruch auf Pflegehilfsmittel besteht.

Der folgende Ratgeber gibt wichtige Informationen rund um dieses Thema. Außerdem stellen wir Ihnen Anbieter fĂŒr kostenlose Pflegehilfsmittel Boxen vor, welche Sie sich monatlich gratis nach Hause liefern lassen können.

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📖 Was sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel?

In einem Heilmittelverzeichnis werden alle Produkte im Rahmen der Leistungspflicht der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen aufgelistet. Durch die Kassen werden die Kosten fĂŒr entsprechende Produkte ĂŒbernommen oder die Produkte dem Berechtigten leihweise zur VerfĂŒgung gestellt.

Auch Pflegehilfsmittel sind in diesem Verzeichnis festgehalten. Generell sind dabei aber nicht alle aufgefĂŒhrten Hilfsmittel auch Pflegehilfsmittel.

Pflegehilfsmittelkatalog

Verschiedene Hilfsmittel werden anhand von Produktgruppen geordnet. SĂ€mtliche Pflegehilfsmittel, welche eine Erleichterung fĂŒr die hĂ€usliche Pflege darstellen sollen, finden sich in den Gruppen 50 bis 54.

Sie werden als Pflegehilfsmittelkatalog zusammengefasst, zu welchem die folgenden Pflegehilfsmittel gezÀhlt werden:

  • Pflegehilfsmittel zur Pflegeerleichterung (PG 50)
  • Pflegehilfsmittel, die der Körperpflege sowie der Hygiene dienen (PG 51)
  • Pflegehilfsmittel, die eine selbstĂ€ndigen LebensfĂŒhrung und auch MobilitĂ€t gewĂ€hrleisten sollen(PG 52)
  • Pflegehilfsmittel, welche zur Linderung verschiedener Beschwerden beitragen (PG 53)
  • zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel (PG 54)

Die in PG 54 enthaltenen, zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel sind aus hygienischen GrĂŒnden und aufgrund der Materialbeschaffenheit nur zu einmaligen Verwendung geeignet.

Was gehört zu den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln?

Betroffene sowie ihre Angehörigen können sich bei bestehendem Anspruch auf Erhalt von Pflegehilfsmittel im Pflegehilfsmittelkatalog darĂŒber informieren, welche Produkte durch die gesetzlich geregelte Pauschale von 40 Euro erstattet werden. Es ist dabei unerheblich, fĂŒr wen die Pflegehilfsmittel genutzt werden.

Zu den typischen Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch gehören:

Pflegehilfsmittel Zweck
Einmalhandschuhe/ Fingerlinge Einmalhandschuhe sollen zwei Aufgaben erfĂŒllen: ZunĂ€chst schĂŒtzen sie die zu pflegende Person vor Verunreinigungen und Keimen, außerdem schĂŒtzen sie jeden an der Pflege Beteiligten vor Infektionen oder anderen ansteckenden Erkrankungen. Damit sind Einmalhandschuhe ein unersetzliches Hilfsmittel in der Pflege.

Auch Fingerlinge sind als Hilfsmittel anerkannt, allerdings raten Experten zur Nutzung von Einmalhandschuhen.

Mundschutz Mit einem Mundschutz werden sowohl pflegende Person als auch PflegebedĂŒrftiger vor Krankheitserregern geschĂŒtzt. Schon bei einer einfachen ErkĂ€ltung empfiehlt sich die Verwendung eines Mundschutzes.
Schutzkleidung/ SchutzschĂŒrzen Einwegkleidung oder auch –schĂŒrzen sollen vor allem die pflegende Person vor Verunreinigungen schĂŒtzen. In der Regel besteht beides aus einem transparenten Kunststoff, ist wasserfest und zudem feuchtigkeitsabweisen.
Bettschutzeinlagen (saugfĂ€hig) Bettschutzeinlagen haben die Aufgabe, KörperflĂŒssigkeiten aufzunehmen und damit das Bette und den Bezug zu schĂŒtzen und dem PflegebedĂŒrftigen zudem einen hohen Liegekomfort und Trockenheit zu bieten.

Alternativ zu Einmaleinlagen ĂŒbernehmen einige Pflegekassen auch fĂŒr zwei bis drei wiederverwendbare Unterlagen pro Jahr die anfallenden Kosten. Sie stellen einen Sonderfall dar, denn sie gelten dem Grundsatz nach nicht zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel. Allerdings bieten sie den Vorteil, weniger MĂŒll zu verursachen. In diesem Fall muss aber ein Eigenanteil von 10 Prozent der Kosten (maximal 25 Euro) ĂŒbernommen werden, sofern keine Zuzahlungsbefreiung besteht.

Weiterhin gehören Desinfektionsmittel zu den Pflegehilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind:

Desinfektionsmittel fĂŒr die HĂ€nde Die Desinfektion der HĂ€nde soll vor allem einen hygienischen Schutz vor möglichen Keimen bieten und so das Risiko der Übertragung von Infektionskrankheiten erheblich verringern. Desinfektionsmittel fĂŒr die HĂ€nde gehören zum Pflegealltag und sollten regelmĂ€ĂŸig und gemĂ€ĂŸ den jeweiligen Gebrauchsanweisungen verwendet werden. Dadurch wird nicht nur die Pflegeperson, sondern auch der PflegebedĂŒrftige bestmöglich geschĂŒtzt.
Desinfektionsmittel fĂŒr FlĂ€chen FlĂ€chen (z. B. in der KĂŒche, im SanitĂ€rbereich) bieten mitunter optimale Bedingungen fĂŒr die Entstehung von Krankheitserregern. Zur Minimierung der Risiken einer Infektion sollten deshalb entsprechende FlĂ€chen regelmĂ€ĂŸig und auch großflĂ€chig mit einem entsprechenden FlĂ€chendesinfektionsmittel behandelt werden.

Was fÀllt nicht unter die Pflegehilfsmittel zu Verbrauch?

Inkontinenz ist bei pflegebedĂŒrftigen Personen in der Regel keine Seltenheit. Allerdings gehören Inkontinenzartikel nicht zu den Pflegehilfsmitteln.

Werden beispielsweise Windeln benötigt, dann ist ein Rezept vom Arzt notwendig. Dieses kann dann bei der Krankenkasse vorgelegt werden.

Ein Inkontinenz-Rezept muss folgende Angaben enthalten:

  • Kennzeichnung als Hilfsmittelrezept (“7”)
  • Angabe der Diagnose (z. B. Harninkontinenz)
  • Name des jeweiligen Produkts (z. B. Inkontinenzwindeln)
  • Anzahl des Produkts (z. B. 4 Windeln zum Verbrauch)
  • Fallgruppe

Eine KostenĂŒbernahme von Inkontinenzartikeln erfolgt durch die Krankenkasse nur, wenn auch eine Identifizierung der Fallgruppe erfolgt. Bei Fallgruppen handelt es sich um BegrĂŒndungen fĂŒr die Versorgung mit den jeweiligen Hilfsmitteln. So gelten als mögliche Fallgruppen/BegrĂŒndungen:

  • Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • PrĂ€vention eines Dekubitus (lokale SchĂ€digung der Haut und des darunterliegenden Gewebes aufgrund lĂ€ngerer Druckbelastung)
  • PrĂ€vention möglicher Hauterkrankungen

đŸ§‘â€âš–ïž Rechtliche Grundlage fĂŒr die Bewilligung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch

Jeder gesetzlich Versicherte in der Pflegeversicherung hat gemĂ€ĂŸ § 40 Abs. 1 SGB XI einen Anspruch darauf, mit Pflegehilfsmitteln versorgt zu werden. Es werden dafĂŒr keine Ă€rztlichen Rezepte benötigt, es muss allerdings ein Antrag auf Übernahme der Kosten fĂŒr die Pflegehilfsmittel bei der zustĂ€ndigen Pflegekasse gestellt werden.

§ 40 SGB XI enthĂ€lt auch Regelungen ĂŒber den monatlichen Zuschuss in Höhe von 40 Euro fĂŒr alle Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind. Diese Pauschale gilt seit dem Inkrafttreten des sogenannten “Ersten PflegestĂ€rkungsgesetzes (PSG I)” im Januar 2015.

Voraussetzungen fĂŒr den Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

FĂŒr die Beantragung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch mĂŒssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • anerkannter Pflegegrad (1 bis 5)
  • Pflege erfolgt in der Wohnung des Versicherten, in einer WG oder im betreuten Wohnen und wird von Angehörigen, Freunden oder auch Bekannten ĂŒbernommen

📝 Der Antrag auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Eine Ă€rztliche Verordnung fĂŒr zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel ist – wie bereits erwĂ€hnt – nicht nötig. FĂŒr die KostenĂŒbernahme der Pflegehilfsmittel muss bei der Pflegekasse allerdings ein Antrag gestellt werden.

ErhĂ€ltlich ist der Antrag bei Pflegekassen oder auch bei Anbietern fĂŒr Pflegehilfsmittel. Bei positiver Entscheidung der Pflegekasse ist die Antragstellung in der Regel nur einmal notwendig. Mitunter erfolgt in AusnahmefĂ€llen aber auch eine zeitliche Begrenzung der Genehmigung. In letzterem Fall muss nach Ablauf der Frist ein neuer Antrag gestellt werden.

Der Antrag auf KostenĂŒbernahme fĂŒr Pflegehilfsmittel besteht aus mehreren Teilen. Nur wenn alle Teile, die notwendigen Dokumente und richtigen Anlagen gemeinsam eingereicht werden, kann eine Bearbeitung durch die Pflegekasse erfolgen.

Aus folgenden Teilen besteht der Antrag:

  • Formular zur Übernahme der Kosten fĂŒr Pflegehilfsmittel (Anlage 4)
  • ErklĂ€rung zum Erhalt der Pflegehilfsmittel (Anlage 2)

Bevor Pflegehilfsmittel gekauft werden, muss Anlage 4 ausgefĂŒllt und vom Versicherten selbst oder einem BevollmĂ€chtigten (z. B. pflegender Angehöriger, gesetzlicher Betreuer) unterschrieben werden. In der Anlage erfolgt die Angabe der Pflegehilfsmittel, die monatlich zum Verbrauch benötigt werden. Werden spĂ€ter noch weitere Produkte benötigt, können die Angaben nachtrĂ€glich geĂ€ndert werden.

Mit Anlage 2 wird der Erhalt der Pflegehilfsmittel bestÀtigt. Auch dieses Formular muss vom Versicherten oder einem BevollmÀchtigten unterschrieben werden.

Formloser Antrag meist ausreichend

Der Antrag auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch kann formlos erfolgen, muss aber die folgenden Angaben enthalten:

  • Name des Patienten
  • Geburtsdatum des Patienten
  • Art des Pflegehilfsmittels

Sofern eine Empfehlung des Arztes oder auch ein MDK-Gutachten (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) vorliegt, wird der Antrag in der Regel genehmigt. Zwingend erforderlich ist beides aber nicht.

Widerspruch bei Ablehnung

Mitunter kann es passieren, dass der Antrag auf Pflegehilfsmittel zunĂ€chst abgelehnt wird. Das ist natĂŒrlich Ă€rgerlich, sollte aber kein Grund zum Verzweifeln sein.

In diesem Fall kann ein Widerspruch eingereicht werden. In diesem Fall sollte der Pflegekasse noch einmal eine detaillierte BegrĂŒndung fĂŒr die Notwendigkeit der Pflegehilfsmittel genannt werden. Wird auch auf den Widerspruch mit einer Ablehnung reagiert, bleibt leider nur der Gang zum Sozialgericht.

đŸ’¶ KostenĂŒbernahme von Pflegehilfsmitteln

Die Pflegekassen in Deutschland arbeiten mit Vertragspartnern zusammen, ĂŒber welche der Bezug der benötigten Pflegehilfsmittel möglich ist. Allerdings ist diese Vorgehensweise nicht fest vorgeschrieben und so besteht auch die Möglichkeit, Pflegehilfsmittel bei einem anderen Anbieter zu beziehen. GrundsĂ€tzlich sollte dabei aber bedacht werden, dass mögliche Mehrkosten selbst ĂŒbernommen werden mĂŒssen. Es erweist sich deshalb als sinnvoll, zunĂ€chst bei der zustĂ€ndigen Pflegekasse nachzufragen, welche Leistungserbringer zur VerfĂŒgung stehen.

FĂŒr die KostenĂŒbernahme gelten grundsĂ€tzlich folgende Rahmenbedingungen:

  • Pflegehilfsmittel mit einem Festbetrag – KostenĂŒbernahme durch die Pflegekasse im Rahmen des Festbetrags
  • Pflegehilfsmittel ohne Festbetrag – beim Vertragspartner werden die Kosten bis zu vereinbarten Preis ĂŒbernommen, bei anderen Anbietern werden die Kosten bis zum niedrigsten Vergleichspreis ĂŒbernommen

Wie erfolgt die KostenĂŒbernahme?

Über die Regelungen des § 40 SGB XI setzt der Gesetzgeber mit der Pauschale von 40 Euro den Höchstbetrag fĂŒr eine Erstattung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch fest. Aufwendungen, die ĂŒber diesen Betrag hinausgehen, mĂŒssen Versicherte selbst zahlen.

Die Erstattung der Kosten kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.

  1. Sachleistungen
    Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, werden dem Versicherten grundsĂ€tzlich als Sachleistung zur VerfĂŒgung gestellt. Der Spitzenverband Bund der Pflegekassen hat hierzu entsprechende VertrĂ€ge mit verschiedenen Leistungserbringern geschlossen, von denen der Versicherte die Hilfsmittel erhĂ€lt. Der Leistungserbringer nimmt die Abrechnung dann direkt mit der zustĂ€ndigen Pflegekasse vor und der Versicherte muss die Kosten nicht mehr im Vorfeld auslegen.
  2. Erstattung der Kosten
    Durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz traten zum 1. Juli 2008 gesetzliche Änderungen in Kraft, welche die KostenĂŒbernahme auch im Rahmen einer Erstattung vorsehen. Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel mĂŒssen nicht mehr ausschließlich bei den Vertragspartnern der Pflegekassen abgerufen werden. Es besteht vielmehr die Möglichkeit, entsprechende Pflegehilfsmittel auch in Drogerien oder bei anderen HĂ€ndlern zu kaufen. Bis zu einem Betrag von 40 Euro monatlich werden die Kosten dann nach Vorlage einer Quittung von der zustĂ€ndigen Pflegekasse erstattet.

Keine Zuzahlungspflicht

Bei PflegebedĂŒrftigkeit mĂŒssen Versicherte zunĂ€chst grundsĂ€tzliche eine Zuzahlung in Höhe von zehn Prozent (maximal 25 Euro) fĂŒr Pflegehilfsmittel leisten, sofern keine Befreiung von der Zuzahlungspflicht besteht.

Ausgenommen von dieser Regelung sind gemĂ€ĂŸ § 40 Abs. 3 SGB XI allerdings diejenigen Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind. FĂŒr diese mĂŒssen Versicherte also generell keine Zuzahlung leisten.

📩 Test und Erfahrungen: Pflegehilfsmittel Box ĂŒber einen Versand wie pflegebox.de oder hysana.de bestellen

Pflegehilfsmittel können – wie bereits erwĂ€hnt – natĂŒrlich auch in Drogerien, SanitĂ€tshĂ€usern oder Apotheken gekauft werden. Den Antrag auf Übernahme der Kosten fĂŒr die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch mĂŒssen Versicherte oder die Angehörigen dann aber selbst stellen. Gerade das ist fĂŒr viele Pflegepersonen, die ohnehin einen Spagat zwischen Familie und Beruf und der Pflege von Angehörigen vollziehen, mitunter mit einiger BĂŒrokratie verbunden. Zudem mĂŒssen die Pflegehilfsmittel immer selbst beschafft werden.

Komfortabler erweisen sich Services wie pflegebox.de oder auch hysana.de. Sie bieten entsprechende Pakete, die auf die individuellen BedĂŒrfnisse zugeschnitten sind und schicken diese direkt und Monat fĂŒr Monat zum Versicherten oder dem Angehörigen. Die Abrechnung ĂŒbernehmen diese Dienstleister direkt mit der Pflegekasse. Zudem bieten die meisten Anbieter auch UnterstĂŒtzung bei der Beantragung der Pflegehilfsmittel vor der ersten Lieferung. Sie senden dem Versicherten oder der bevollmĂ€chtigten Person den Antrag zu, welcher ausgefĂŒllt und unterschrieben wieder zurĂŒckgeschickt werden muss. Alle weiteren Schritte ĂŒbernimmt dann der Pflegehilfsmittel-Versand und die Versicherten und ihre Angehörigen mĂŒssen sich um nichts mehr kĂŒmmern. So bleibt mehr Zeit fĂŒr die Pflege.

In der Regel sind die Hilfsmittel-Pakete der Anbieter so zusammengestellt, dass auch der maximal zu erstattende Betrag von 40 Euro nicht ĂŒberschritten wird und eine volle Kostenerstattung durch die Pflegekasse erfolgt. Die Hilfsmittel-Pakete werden jeden Monat automatisch nach Hause geliefert.

Pflegebox Vorteile

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Die Pflegehilfsmittel Box kommt per regelmĂ€ĂŸiger und komfortable Lieferung an die HaustĂŒr.
  • Durch Wegfall von Besorgungen bleibt mehr Zeit fĂŒr die Pflege der Angehörigen.
  • Einfacher Prozess, da sowohl die Beantragung als auch die Kommunikation mit der Krankenkasse vom jeweiligen Anbieter ĂŒbernommen werden.
  • ErstattungsantrĂ€ge bei der Pflegekasse werden direkt vom Anbieter ĂŒbernommen.
  • Bei Änderung des Bedarfs kann die Zusammenstellung der Hilfsmittel jederzeit geĂ€ndert und somit an die individuellen BedĂŒrfnisse angepasst werden.

 

Oben auf dieser Seite finden Sie empfehlenswerte Pflegebox Anbieter.

Behandlung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch in der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung gilt der sogenannte Hilfsmittelkatalog. Er beinhaltet alle Hilfsmittel, welche die private Krankenversicherung erstattet.

Entsprechend dem gewÀhlten Tarif haben Versicherte Zugang zum sogenannten offenen oder auch geschlossenen Hilfsmittelkatalog.

Dabei enthalten “offene Hilfsmittelkataloge” in der Regel deutlich mehr erstattungsfĂ€hige Hilfsmittel. Eine private Krankenversicherung mit offenem Hilfsmittelkatalog ist allerdings auch mit einem höheren Beitrag als mit einem geschlossenen Hilfsmittelkatalog verbunden.

Da Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel in der privaten Krankenversicherung gesondert behandelt werden, erfolgt in Bezug auf die Kostenerstattung immer eine EinzelfallprĂŒfung.

Pflegezusatzversicherung zur Übernahme weiterer Kosten

FĂŒr gesetzlich Versicherte besteht die Möglichkeit, die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung durch eine private Pflegezusatzversicherung zu erweitern. Dabei ist es möglich, die Kosten fĂŒr Pflegehilfsmittel gezielt abzusichern. Ratsam ist hier aufgrund der zahlreichen Versicherungsmöglichkeiten eine genaue PrĂŒfung, welche Leistungen tatsĂ€chlich notwendig sind und somit ĂŒber die Zusatzversicherung abgedeckt werden sollen. Werden Pflegehilfsmittel benötigt, die ĂŒber die Pauschale von 40 Euro hinausgehen, können die Kosten hierfĂŒr in der Regel ĂŒber die Pflegezusatzversicherung erstattet werden.

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