PflegeBox.de Test, Erfahrungen und Bewertung

pflegebox.de

Bekanntermaßen erstattet die gesetzliche Pflegeversicherung Angehörigen, die zu Hause pflegen, das ambulante Pflegegeld, abhängig vom Pflegegrad. Den Pflegenden steht aber noch mehr finanzielle Unterstützung zu. Für die Verhinderungspflege, das Engagement einer anderen Person während des Urlaubs beispielsweise, erstattet die Pflegeversicherung zusätzlich 1.608 Euro im Jahr. Wie verhält es sich aber mit Pflegeutensilien, wer kommt dafür auf?

Pflegebox Test

Die wichtigsten Fakten in Kürze:

  • Pflegebox.de ist ein seriöser deutscher Anbieter
  • Volle Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung.
  • Direkte Abrechnung zwischen Pflegebox und Versicherer.
  • Die Bestellung ist rezeptfrei.
  • Keine Vertragsbindung.
  • Monatliche kostenfreie Lieferung nach Hause.
  • Zusammenstellung der Pflegebox kann monatlich geändert werden.
  • Telefonische Beratung
  • Testurteil: SEHR GUT

 

Alternativen & Testsieger

In unserem Pflegehilfsmittel Box Anbieter Vergleich finden Sie Alternativen zu Pflegebox.de

 

Hygiene hat auch bei häuslicher Pflege oberstes Gebot

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, muss größten Wert auf perfekte Hygiene legen. Das wiederum setzt voraus, dass die pflegenden Angehörigen die notwendigen Hilfsmittel dafür haben, sprich, Sterilium, Einwegschürzen und gegebenenfalls Handschuhe. Auch dafür leistet die Pflegeversicherung. Unabhängig vom Pflegegrad regelt Paragraf 40 des Sozialgesetzbuch XI die Kostenübernahme.

Bei häuslicher Pflege werden für bestimmte Utensilien, Pflegehilfsmittel zum Verbrauch“ bis zu 40 Euro im Monat erstattet. Allerdings wurde der Satz aufgrund der Coronapandemie zunächst bis zum 31.12.2020 auf 60 Euro erhöht, da es zu signifikanten Preissteigerungen kam. Aber welche Utensilien sind das genau, die erstattungsfähig sind und was übernimmt eventuell die Ersatzkasse?

PflegeBox.de Erfahrungen – professionelle Unterstützung im Hygienesektor

PflegeBox.de ist ein Onlineportal, das sich auf die Zusammenstellung und den Versand von „Pflegeboxen“ spezialisiert hat. Diese enthalten die sogenannten „Pflegehilfsmittel zum Verbrauch“, im Hilfsmittelverzeichnis der Ersatzkassen als Produktgruppe 53 erfasst. Die Produktgruppe 53 beinhaltet drei Untergruppen:

  • Pflegehilfsmittel mit bestimmtem Anwendungsort, beispielsweise Betteinlagen.
  • Pflegehilfsmittel ohne speziellen Anwendungsort wie Einmallätzchen oder Schutzschürzen.
  • Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, dazu zählen Desinfektionsmittel.

Die Beschaffung von Pflegehilfsmitteln

Zunächst einmal muss die Ersatzkasse oder die Pflegeversicherung die Kostenübernahme für die Anschaffung von Pflegehilfsmitteln genehmigen. Ist das zum Zeitpunkt des Kaufs noch nicht erfolgt, kann die Kasse im Nachhinein die Leistung verweigern.

Die Ersatzkassen stellen auch eine Liste der von ihnen anerkannten Lieferanten zur Verfügung, bei denen die Betroffenen dann die Pflegehilfsmittel ordern können. Nun gibt es zwei Vorgehensweisen. Die eine ist eher traditionell. Die Angehörigen bestellen bei einem Lieferanten die gewünschten Produkte und treten in Vorlage. Danach reichen sie die Rechnung bei der Pflegeversicherung oder Ersatzkasse ein und erhalten die Kosten erstattet.

PflegeBox.de geht einen anderen Weg. Der Kunde erteilt der in Berlin ansässigen CommitMed GmbH, dem Betreiber des Portals, den Auftrag, direkt mit der Versicherung abzurechnen. Lediglich privat Krankenversicherte müssen nach wie vor in Vorleistung treten. Die Erstattung erfolgt aber auch zu 100 Prozent. Die Bestellung der Produkte erfolgt online, die Lieferung wird bundesweit kostenlos durchgeführt.

Woher weiß ich, welche Produkte ich benötige?

Der Name PflegeBox.de kommt nicht von ungefähr. Die Berliner bieten sechs unterschiedliche, bereits vorkonfektionierte Pflegeboxen an. Diese enthalten in unterschiedlicher Menge

  • Bettschutzeinlagen
  • Schutzschürzen
  • Einmalhandschuhe
  • Mundschutz
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Handdesinfektionsmittel

Die Pflegeboxen sind nicht ab der ersten Bestellung statisch, sondern können je nach Bedarf monatlich neu angepasst werden.

PflegeBox beantragen

Das notwendige Formular findet sich als Download auf der Homepage des Portals. Alternativ können es Interessenten auch telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Rufnummer 030 863 235 450 anfordern.

Nah der Rücksendung des Formulars setzt sich PflegeBox.de mit der jeweiligen Pflegeversicherung in Verbindung, um die Kostenübernahme zu beantragen. Mit der Kostenübernahmebestätigung kommt dann auch die erste Lieferung zeitnah nach Hause. Dieses Vorgehen spart den Angehörigen Zeit und Nerven.

Sonderfall Inkontinenz

Das Thema Inkontinenz kann Personen mit Pflegegrad genauso betreffen, wie Menschen ohne Pflegegradeinstufung. Blasenschwäche betrifft gerade Menschen jenseits der 60. Vielen ist es unangenehm, darüber zu sprechen oder gar entsprechende Produkte im Einzelhandel oder der Apotheke zu erwerben.

PflegeBox widmet sich diesem Thema ebenfalls auf diskrete Art. Zunächst einmal können sich die Betroffenen von einem Inkontinenzexperten telefonisch beraten lassen. Dies zielt auch darauf ab, welche Produkte für den jeweiligen Inkontinenzpatienten am ehesten sinnvoll sind. Zur Auswahl stehen

  • Inkontinenzeinlagen oder -vorlagen
  • Windeln für Erwachsene
  • Inkontinenzslips oder Windelhosen (Pants)

Im Gegensatz zu den Pflegeboxen fallen für Inkontinenzartikel jedoch Zuzahlungen pro Rezept an. Diese betragen zehn Prozent, maximal fünf Euro je Rezept. Die telefonische Beratung durch Pflegebox ersetzt daher nicht das Gespräch mit dem Arzt. Die Lieferung der Inkontinenzhilfsmittel erfolgt ebenfalls frei Haus und natürlich absolut diskret.

 

Fazit und Bewertung zu PflegeBox.de

Häusliche Pflege ist anstrengend genug. Wer die Beschaffung der Kostenübernahmeerklärung durch die Pflegeversicherung, später der notwendigen „Pflegehilfsmittel zum Verbrauch“ und die Abrechnung an einen Dienstleister auslagert, schafft sich Freiraum. Wer schon einmal mit einer Pflegeversicherung zu tun hatte, weiß, das kann ein mühsamer Prozess sein.

Die völlige Vertragsfreiheit lässt Entscheidungsspielraum, wann erneuter Bedarf an Hilfsmitteln besteht. Der Kunde geht keinerlei Verpflichtung ein. Wer einen Angehörigen pflegt, findet bei PflegeBox einen echten Mehrwert.

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