gegen Trickdiebe und Trickbetrüger


Bezahlen ohne PIN und Unterschrift,
mit EC-Karte (Girocard) kontaktlos bezahlen

Kontaktlos bezahlen heißt: Die Karte muss nicht mehr in ein Kartenterminal gesteckt werden. Es reicht, sie vor ein entsprechendes Lesegerät zu halten. Die Zahlung erfolgt in Sekundenschnelle. Die Karte muss am Geldautomaten zunächst mit einem Guthaben von bis zu 200 Euro aufgeladen werden. Unterschrift oder PIN-Eingabe sind nicht mehr nötig.

Zum kontaktlosen Bezahlen wird die Geldkarten-Funktion mit der mit der Near Field Communication Technik aufgerüstet, die die Bezahl-Information an das Lesegerät überträgt.

Der Chip kann wie bisher am Geldautomaten aufgeladen werden. Die teilnehmenden Sparkassen bieten auch Lademöglichkeiten bei ausgewählten Einzelhändlern mit Eingabe der PIN. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, ein Abo-Laden zu vereinbaren, d.h. jedes Mal, wenn das Guthaben auf der Karte beim Bezahlen unter einen bestimmen Betrag sinkt, wird automatisch ein festgelegter Betrag aufgeladen.

Die Wartezeiten an der Kasse verkürzen sich damit um bis zu 25 Prozent. Mit der Akzeptanz von Kontaktlos-Zahlungen könnten Handelsunternehmen vor allem die durch Kleinbeträge verursachten Münzberge und deren kostspieligen Umtausch vermeiden.

Und die Sicherheit? Schon ab 10 cm Entfernung vom Lesegerät funktioniert der Bezahlvorgang nicht. Die Daten werden verschlüsselt übertragen.

girogo-Logo In Geschäften mit diesem Logo können Sie kontaktlos bezahlen. (Bildquelle: www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de)

Die Sparkassen und Esso Deutschland haben am 02.11.11 eine bundesweite Kooperation zum kontaktlosen Bezahlen mit Girocards (EC-Karten) geschlossen. Sparkassenkunden sollen an allen 1.100 Esso Tankstellen in Zukunft das schnellere und kontaktlose Bezahlen anbieten.

Die Sparkassen wollen ihre 45 Mio EC-Karten bis 2015 für dieses Verfahren ausrüsten. Die Karten haben dann keinen Magnetstreifen mehr. Für manche Länder wie z.B. den USA wird man zum Geld abheben am Bankautomat dann eine gesonderte Karte brauchen.


In Hannover, Braunschweig und Wolfsburg startet im April 2012 ein Feldversuch mit dem kontaktlosen Bezahlen. Die Karten von Sparkassen, Volksbanken und privaten Banken bekommen einen NFC-Chip (Near Field Communication). Zum Bezahlen wird die Karte an ein Lesegerät gehalten und der Betrag (höchstens 20 Euro) wird abgebucht. Ab August soll die neue Technik bundesweit eingeführt werden.

Verlieren Sie die EC-Karte, ist das eingezahlte Guthaben futsch.

Auf der Karte werden die letzten 15 Bezahlvorgänge und die letzten drei Ladevorgänge gespeichert. Mit Hilfe einer Smartphone-App oder eines Kartenlesers kann man sich diese Vorgänge anzeigen lassen. Auf dem Kontoauszug des Kunden erscheinen die einzelnen Bezahlvorgänge nicht. Wie hoch das Kartenguthaben ist, kann man an jedem Kassenterminal einsehen. (Quelle: www.heute.de v. 11.01.12)


Der Finanz- und Vermögensberater MLP stattet seit Dezember 2010 mehr als 100.000 MasterCard-Kreditkarten mit der kontaktlosen Bezahltechnologie PayPass aus. Dabei wird auf der Kreditkarte ein Chip mit Sender angebracht, der an lizenzierten Lesegeräten auf eine Distanz von wenigen Zentimetern Bezahlvorgänge ermöglicht. Bei Beträgen bis 25 Euro keine Unterschrift oder PIN erforderlich.


Die Drogeriekette Schlecker führt in Österreich noch in 2011 Kartenterminals mit NFC-Technik ein. Den Kunden soll damit das kontaktlose Zahlen ermöglicht werden. Kunden können zum Bezahlen dann einfach ihre PayPass-Karte im Abstand von weniger als vier Zentimetern kurz an ein Lesegerät halten. Die Karte muss nicht aus der Hand gegeben werden. PayPass bis zu einem Rechnungsbetrag von 25 Euro ohne PIN oder Unterschrift. Transaktionen über diesem Betrag erfolgen ebenfalls kontaktlos, müssen aber mit PIN oder Unterschrift autorisiert werden.

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Kontaktlose Kreditkarte

Seit Ende 2007 gibt es in Europa ein neues zusätzliches Bezahlverfahren. Es handelt sich um das "Berührungslose Zahlen mit der Visa Kreditkarte". (PayPass) das ohne Geheimzahl oder Unterschrift funktioniert.

Damit sollen dann "geringe" Beträge " bezahlt werden, indem man die Karte an einem speziellen Gerät vorbeiführt. Die Abwicklung soll etwa eine halbe Sekunde dauern und weder Unterschrift noch Eingabe eines PIN-Codes erfordern. Die Kreditkartenfirma möchte damit in das Geschäft mit der Abwicklung kleinerer Zahlungen vordringen Die Kartendaten werden dabei drahtlos zwischen der mit einem RFID-Chip ausgestatteten Karte und dem Leseterminal übertragen.

Künftig können die Deutschen Minibeträge bequemer begleichen. Mit einer neuen Technologie können Besitzer von Kreditkarten Summen bis zu 25 Euro durch Vorbeiziehen der Karte an einem Lesegerät zahlen. Der Zahlvorgang ist in einer Sekunde erledigt. Der Sensor lässt sich auch in Uhren oder Handys einbauen.

Bei der Kreditkarte werden die bezahlten Kleinbeträge direkt vom Konto abgebucht wie bei jeder anderen Zahlung mit der Karte auch.


Die Postbank will im Sommer 2012 mit der Ausgabe von Kreditkarten mit NFC beginnen. Zunächst mit der Ausgabe neuer Visa-Gold- und Platinum-Karten. Allerdings ist das erstmal nur ein Pilotprojekt.


Mit zwei BlackBerry-Modellen können Kunden in Zukunft drahtlos bezahlen. Möglich wird dies durch die PayPass-Zertifizierung, die das Bold 9900 und das Curve 9360 jetzt von Mastercard erhielten.

PayPass ist eine NFC-Anwendung (Near Field Communication), mit der man per Kreditkarte oder Mobiltelefon kontaktlos bezahlen kann. Dabei darf die Entfernung zum Leser maximal 4 cm betragen. Übersteigt die Zahlung einen bestimmten Betrag, muss der Kunde sie per PIN oder Unterschrift bestätigen.

Dank der Zulassung durch Mastercard können Banken PayPass-aktivierte Konten auf den SIM-Karten der BlackBerry-Modelle einrichten. Allerdings gibt es auch geräteunabhängige Ansätze. So bietet die kanadische Bank of Montreal seit kurzem ein selbstklebendes NFC-Etikett an. Kunden kleben es auf die Rückseite ihres Handys und rüsten es so zur Kreditkarte auf. Ähnliches planen auch drei deutsche Mobilfunkanbieter für nächstes Jahr mit ihrem Projekt Mpass.

Quelle: www.heise.de v. 26.06.11

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Wie www.heise.de am 23.11.07 berichtete wird wird ab Januar 2008 Mastercard statt Visa die Kreditkarten im Miles&More-Programm der Lufthansa stellen. Die neu ausgegebenen Karten werden mit dem von Eurocard, Mastercard und Visa gemeinsam entwickelten EMV-Chip ausgestattet sein. Mit dem ebenfalls integrierten Funkmodul ist drahtloses Bezahlen von Mastercard möglich. Der Abstand zwischen Karte und Terminal darf nicht größer als 20 cm sein. Die Flughäfen Frankfurt und München werden beginnen.

Kontaktlose Zahlungsverfahren sind vor allem für Geschäfte geeignet, die viele Zahlungen abwickeln. Um zu bezahlen, braucht der Karteninhaber seine Visa payWave Karte nur sehr kurz vor ein Radiofrequenz (RF)-Lesegerät an der Kasse zu halten. Alle erforderlichen Informationen werden dann drahtlos übertragen und die Zahlung wird wie gewohnt durchgeführt.

Quelle: PC-Welt v. 09.05.07 und www.markenpost.de v. 14.05.07

Auch mit der Maestro Karte und der Payback-Maestro-Karte kann man "payPass" bezahlen.

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Kontaktlose Zahlung: Risiken, Sicherheit

Der Händler kann beim kontaktlosen Bezahlen nicht prüfen, ob ob die Karte gesperrt oder gestohlen ist. Es gibt keinen Kontakt zum zentralen Rechner. Daher auch das niedrige Bezahl-Limit von 20-25 Euro. Bei der Girokarte ist das Geld, das auf der Karte gespeichert ist, bei Diebstahl weg.

Die einzelnen Bezahlumsätze erscheinen aber nicht auf dem Kontoauszug.Das Guthaben können Sie sich im Handel anzeigen lassen. Mit Hilfe einer App auf dem Smartphone oder über einen Kartenleser kann man sich auch die letzten 15 Bezahl- und die letzten 3 Ladetransaktionen anzeigen lassen.

Wird eine Kreditkarte gesperrt, können die Diebe mit ihr auch nicht mehr kontaktlos zahlen.

Auch die Banken sichern sich ab. Sie legen fest, wieviel kontaktlose Bezahlvorgänge möglich sind. Der Chip auf der Karte speichert die Anzahl der Bezahlvorgänge. Beim festgelegten Maximalvorgang ist eine Online-Anfrage des Händlers nötig.

Daten klauen: Die Daten werden zwischen Karte und Terminal verschlüsselt übertragen. Auch die kurze Reichweite von 10 cm verhindert Datenklau.

Allerdings könnten Kriminelle unbemerkt mit einem Lesegerät die Daten der Karte ausspähen und sie an einen Komplizen weitergeben, der damit dann einkaufen geht.