gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Unseriöse Gewinnmitteilung - Meldungen

Jackpot-Bargeldregen Gewinnspiel Service-Agentur Lars Kaminsky

Zentrale Gewinnverteilung: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben bei dem Jackpot-Gewinnspiel 10.000 € Bargeld gewonnen.

Die Antwortkarte für die Abholung des Gewinns soll nun nicht mehr an die Agentur Norbert Hölzen. sondern an die Service-Agentur Lars Kaminsky, Postfach 1139, 40627 Essen eingeschickt werden.

Eingeladen wird für den 19.08.10. Mittagessen, Rundfahrt durch die Lüneburger Heide, Bauernmarkt, Stadtbesichtigung inklusive. Dazu die üblichen tollen Geschenke. Empfang beim Frühstücksbuffet durch einen Harry v.d. Weenforth.

Eine Leser der Pfiffigen Senioren hat uns die Einladung und das Tagesprogramm mit Aufzählung der tollen Geschenke zugeschickt.

Nehmen Sie an der Fahrt nicht teil. Die versprochenen Gewinne oder Geschenke gibt es nicht. Sie laufen vielmehr Gefahr, von den oft sehr geschickt und verlogen vorgehenden Verkäufern abgezockt zu werden.

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Infozentrale Energieumfrage

Wie der Lahn-Dill-Kreis mitteilt, treibt diese Firma mit der Anschrift Postfach 44 81 41, 28281 Bremen ihr Unwesen mit der Einladung "Telefongewinnspiel Infozentrale Energieumfrage"

Die Firma ist bei der Verbraucherzentrale Hamburg in der Liste der unseriösen Firmen eingetragen. Sie agiert auch unter

Energie-Umfrage Gewinnzentrale, Postfach 1669, 49383 Lohne

auch:Postfach 1552, 49605 Quakenbrück

Energie-Umfrage Infozentrale, Postfach 1119, 49682 Emstek

Quelle: www.lahn-dill-kreis.de v.19.07.10

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Lotto-Service, Zentrale Gewinnabwicklungsstelle

Lotto Rheinland-Pfalz warnt vor "Lotto-Service". Auch in Nordrhein-Westfalen treibt die Firma ihr Unwesen.

Zurzeit häufen sich im Kundenservice von Lotto Rheinland-Pfalz die Anrufe von Kunden und Annahmestellen, die darüber berichten, ein Schreiben eines "LOTTO-Service" aus 49686 Lastrup erhalten zu haben. Dort wird man als potenzieller Gewinner von sage und schreibe 1.000,00 € angeschrieben. Absender ist: "Lotto-Service, Zentrale Gewinnabwicklungsstelle, Service-Büro, Postfach 1105, 49686 Lastrup". Unterschrieben ist der Brief unter anderem mit dem Namen Karin Ludwig. Die Auszahlung des Gewinns soll, so heißt es in diesem Schreiben, im Rahmen einer festlichen Veranstaltung mit freiem Mittagessen erfolgen.

Da auf dem Schreiben neben der Anschrift und der Telefonnummer auch das Geburtsdatum der Adressaten angegeben ist, sind viele Kunden von Lotto Rheinland-Pfalz verunsichert. Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler kann die Kunden beruhigen: "Diese Werbeschreiben kommen weder von uns noch geben wir personenbezogene Daten an Dritte weiter. Im Gegenteil: Lotto Rheinland-Pfalz geht mit den Daten seiner Kunden vertrauensvoll um und verarbeitet sie ausschließlich intern. Davon abgesehen bieten wir auch keine Busreisen zu Werbeverkaufsveranstaltungen an, sondern ausschließlich seriöse Glücksspiele in unseren Lotto-Annahmestellen. Für Briefe dieser Art" so Schössler, "kann es eigentlich nur einen Aufbewahrungsort geben: den Papierkorb!"

Quelle: Lotto Rheinland-Pfalz (www.lotto-rlp.de) v. 07.07.10

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Wieder Konten-Verwaltungszentrum

Schon am 17.09.09 hat die Verbraucherzentrale Brandenburg und am 07.04.09 die Verbraucherzentrale Bayern vor dieser Firma gewarnt. Bürger waren zur Abholung ihres Gewinns von 1.368 Euro eingeladen wurden. Der Verbraucherzentrale berichteten angeschriebene, meist ältere Verbraucher in Potsdam, Eberswalde und Brandenburg a. d. H. von der Postwurfsendung, die auf einen nicht ausgezahlten angeblichen früheren "Gewinn" der HTF-Europazentrale verwies.

Das Konten-Verwaltungszentrum ist bei der Verbraucherzentrale Hamburg in der Liste der unseriösen Firmen vermerkt. Mit der gleichen Masche Masche wird nun auch in anderen Bundesländern geworben,

Hinsichtlich der Gewinne sollten Verbraucher keine Erwartungen hegen. Die Verbraucherzentrale Bayern geht auch hier davon aus, dass in keinem Fall der geschickt vorgetäuschte Geldgewinn ausbezahlt wird. Auch sonstige Zugaben sind in der Regel lediglich minderwertiger Ramsch.

Die Verbraucherzentrale Bayern weist darauf hin, dass bei derartigen Werbeverkaufsveranstaltungen ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht. Davon kann jeder Gebrauch machen, der seinen Spontan-Kauf nachträglich bereut. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Widerrufsbelehrung, die eine konkrete Adresse der Firma angibt, an die der Widerspruch zu richten ist. Daran fehlt es fast immer. Besser ist es daher, erst gar nicht unüberlegt zu kaufen und sich von dubiosen Gewinnmitteilungen nicht täuschen zu lassen.

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Elsässer Wochen und Fischers Fritz

Mehrere Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Tagen bei der Stadtverwaltung Ludwigshafen am Rhein Bereich Öffentliche Ordnung, gemeldet und sich über Einkaufstouren mit dem Titel "Elsässer Wochen" und "Fischers Fritz" beschwert.

Die Stadtverwaltung warnt davor, auf schriftliche Einladungen eines Fördervereins hin an solchen Einkaufstouren teilzunehmen. Hinter dem Förderverein steht eine Firma, die den Empfängern einen Gewinn in Aussicht stellt. Ziel ist, die Empfänger der Einladung zu einer Verkaufsfahrt zu bewegen. Durch bestimmte Formulierungen auf dem Anschreiben eröffnet sich die Firma zudem die Möglichkeit, Forderungen nach den zugesagten Gewinnen zurückweisen zu können.

Für weitere Rückfragen oder Mitteilungen besteht die Möglichkeit, mit der Stadtverwaltung Ludwigshafen,Bereich ffentliche Ordnung, Telefon 0621/504-3445, in Kontakt zu treten.

Quelle: Stadtverwaltung Ludwigshafen v. 09.07.10

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Betrug statt Schenkung

Erneut hat sich in den vergangenen Tagen gezeigt, dass dubiosen Gewinnversprechungen keinesfalls Glauben geschenkt werden sollte.

Einem 84-jährigen Rentner aus dem nördlichen Landkreis von Coburg waren garantiert 5.000 Euro Geldgewinn schriftlich versprochen worden. Diese sollten bei einer Ausflugsfahrt zur Auszahlung kommen. Tatsächlich jedoch ging es zu einer Werbeverkaufsveranstaltung ins tschechische Franzensbad. Dort machten die redegewandten Verkäufer dem vermeintlichen Gewinner eine Vital-Aktiv-Kur und einen Flachbild-Fernseher derart schmackhaft, dass er die geforderten 1.498 Euro sofort per EC-Karte bezahlte. Angeblich sollte dieser Betrag wieder an den Rentner zurücküberwiesen werden, nachdem der Veranstalter die Summe beim Finanzamt als Schenkung deklariert habe.

In froher Gewinnerwartung erkundigte sich der 84-Jährige jetzt nach seinem 5.000 Euro Gewinn. Kurzerhand setzte ihn einer der Verkäufer in einen PKW und fuhr ihn zusammen mit seiner Ehefrau zurück ins Coburger Land. Von den 5000 Euro war keine Rede mehr. Ein Flachbild-Fernseher wurde nie geliefert. Eine Rücküberweisung der EC-Kartenzahlung erfolgte nicht. Einzig blieb dem Rentner die Vital-Aktiv-Kur zum Preis von 1498 Euro. Gegen den Veranstalter wird jetzt wegen dem Verdacht des Betruges ermittelt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, sich von blendenden Gewinnmitteilungen keinesfalls aufs Glatteis führen zu lassen. Kein Unternehmen und kein Veranstalter von Werbeverkaufsfahrten hat etwas zu verschenken.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 07.07.10

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Planungsservice Musikanten Stadl

Der Lahn-Dill-Kreis warnt vor "Musikanten Stadl - volksmusik.tv" , Planungsservice, Postfach 11 07, 49693 Molbergen

Der Planungsservice Postfach 1107, 49693 Molbergen ist bei der Verbraucherzentrale Hamburg in der Liste der unseriösen Firmen vermerkt, weil nur eine Postfachadresse angegeben und die Gewinnmitteilung ein Vorwand für eine Verkaufsveranstaltung ist.

Quelle: www.lahn-dill-kreis.de v. 02.07.10

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Sparbuch aus Kapstadt

Tausende Schreiben der Firma FVK (Finanz Verwaltungs Kanzlei) aus Kapstadt - Südafrika landen dieser Tage in den Briefkästen der Verbraucher Schleswig-Holsteins. Darin wird mitgeteilt, man hätte ein Sparbuch mit mehreren Tausend Euro gewonnen, das nur noch übergeben werden müsse.

Zur Abwicklung der Übergabe seien lediglich ein paar Formalitäten zu regeln. Da man die Unterlagen bereits im Vorfeld bearbeitet hätte, wäre nur noch ein Telefonat laut "Vergabe-Bedingung" erforderlich. Und hier ist der Haken an der Sache: Es kann nämlich nicht eine "normale" Ortsrufnummer angerufen werden, sondern lediglich eine 0900er-Nummer, die pro Minute mit mindestens 2,99 € zu Buche schlägt.

Diese Gewinnmitteilung dient also augenscheinlich nur dazu, dass Verbraucher eine überteuerte Hotline anrufen. Ob es jemals zu einer Übergabe kommt, ist nicht bekannt und wohl auch eher unwahrscheinlich.

Durch besonders aufwendige und kostspielige Gestaltung der Briefsendung wird der Eindruck höchster Wichtigkeit, Vertraulichkeit und Eilbedürftigkeit vermittelt. Das soll den gesunden Menschenverstand ausschalten. Selbst wenn die Ansprache persönlich und mit Vornamen erfolgt, handelt es sich um tausendfach versendete Massenware.

Das einzige, was Deutsche im Moment in Südafrika gewinnen können, ist der WM-Titel! Das Schreiben kann also getrost entsorgt werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein v. 30.06.10

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Fischer Fritz

Fischer Fritz und Räuscherkate

Fischer Fritz, Postfach 9155, 26139 Oldenburg

Fischer Fritz, Postfach 9113, 26139 Tweelbäke

ist immer noch aktiv.

Der Veranstalter ist schon seit 2007 in der Schwarzen Liste der Verbraucherzentrale Hamburg vermerkt, weil nur eine Postfachadresse angegeben ist. Die Empfänger der Einladungen sollen unter dem Vorwand einer Gewinnübergabe in eine Verkaufsveranstaltung gelockt werden.

Quelle: www.lahn-dill-kreis.de v. 30.06.10

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TV-Bingo Bargeldregen

Der Lahn-Dill-Kreis warnt. In der Antwortkarte sind verschiedene Adressen angegeben.

Nehmnen Sie nicht an der Fahrt teil.

Quelle: www.lahn-dill-kreis.de v. 21.06.10

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Buchungsservice verspricht 1.000 Euro in bar

Gewinnspiel als Dankeschön für den Wiederaufbau Deutschlands. Keine Werbefahrt steht auf der Einladung zu einen Bargeld Gewinn-Spiel, die uns eine Leserin der Pfiffigen Senioren zur Verfügung gestellt hat. Auf der Einladung des Buchungsservice ist nur eine Postfach-Adresse angegeben, Postfach 39 01 42, 14091 Berlin. 1.000 Euro in bar, der Gewinn soll bei einem Schiffs-Tagesausflug übergeben werden. Jeder Gast erhält 150 bzw. 300 Euro für ein paar schöne Tage. Wie die Einsenderin gut erkannt hat, sollen vermutlich Reisen an den Mann gebracht werden."Der Preis für den Tagesausflug mit Schifffahrt und allen weiteren Leistungen beträgt 49,- Euro" steht in der Einladung.

Wer sich mit der Antwortkarte angemeldet hat, wird in der Reisebestätigung darauf hingewiesen, dass für den Wert der Tagesfahrt in Höhe von 49, Euro ein Schadensersatz besteht. Wer nicht mitfährt, soll 49.- Euro bezahlen. Bislang ist eine solche Summe noch nie eingeklagt worden - es steht auch nicht zu erwarten.

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Agentur Norbert Hölzen

Der Lahn-Dill-Kreis warnt:

Agentur Norbert Hölzen, Postfach 22 61, 49651 Cloppenburg Fünf verschieden gestaltete Gewinnmitteilungen (Kaffeefahrten-Einladungen) unter den Überschriften:

-Letzte schriftliche Bestätigung der Barauszahlung

-Ohne Titel, mit grüner Tabelle rechts im Schreiben, die Einladung wurde von einem Leser der Pfiffigen Senioren eingesandt


-Eilsendung- Erinnerung

-EUROSTAR

-Jackpot-Bargeldregen Gewinnspiel

-Zentrale Gewinnverteilung


Nehmen Sie an der Fahrt nicht teil. Die versprochenen Gewinne oder Geschenke gibt es nicht. Sie laufen vielmehr Gefahr, von den oft sehr geschickt und verlogen vorgehenden Verkäufern abgezockt zu werden.

Quelle: www.lahn-dill-kreis.de v. 17.06.10

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Auto im Wert von 45.000 €

Wieder die gleiche Masche wie schon im Juni 2009.

Die Kriminalpolizei Elmshorn warnt erneut vor betrügerischen Gewinnbenachrichtigungen. In der letzten Woche erhielt ein aus dem Bereich Elmshorn stammender Mann über Telefon Kenntnis über einen angeblichen Autogewinn im Wert von 45 000 Euro. Der Wagen würde sich im Ausland befinden und um den "Gewinn" ausliefern zu können, sollte der Mann jedoch zunächst mehrere hundert Euro Bargeld ins Ausland transferieren. Damit sollten Überführungskosten gedeckt werden. Der vermeintlich glückliche Gewinner überwies das geforderte Geld.

Was er nicht wusste, war die Tatsache, dass diese angebliche Gewinnbenachrichtigung ausschließlich darauf abzielte, das über eine Bargeldtransfergesellschaft überwiesene Geld einzubehalten. Eine Gegenleistung gibt es dafür nicht.

Die Ermittler raten daher dringend davon ab, sich auf derartige Bargeldtransaktionen einzulassen. Ein seriöses Gewinnspielunternehmen erkennt man daran, dass schriftliche Gewinnspielbenachrichtigungen versandt werden. Sie fordern keine Vorkasse- oder Transportkosten ein.

Quelle: news aktuell gmbh v. 16.06.10

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Reiseservice Hömmen

"Eilsendung - Erinnerung" - Reiseservice Hömmen, Postfach 11 10, 49618 Löningen

Der Lahn-Dill kreis warnt: Eilsendung - Erinnerung" - Reiseservice Hömmen, Postfach 11 10, 49618 Löningen. Diese Einladungen werden inzwischen auch an Bürger in Bayern verschickt.

Nehmen Sie an der Fahrt nicht teil. Die versprochenen Gewinne oder Geschenke gibt es nicht. Sie laufen vielmehr Gefahr, von den oft sehr geschickt und verlogen vorgehenden Verkäufern abgezockt zu werden.

In der Einladung wird ein Gewinn- bzw. Geschenke-Versprechen abgegeben, das mit einer Busfahrt verknüpft ist und bei dem in der Antwortkarte eine Postfachadresse angeben ist. Das sind die typischen Merkmale einer höchst unseriösen Kaffeefahrt.

Weitere Merkmale sind: Man kann noch andere Personen mit zur "Gewinnüberganbe" mitbringen und die verlogenen Schreiben kommen in über 90% der Fälle aus der Region Bremen/Cloppenburg/Oldenburg, die man leider als Kaffeefahrten-Hochburg bezeichnen muss.

Die Versprechungen werden dabei nie eingehalten. Vielmehr werden den Teilnehmern verlogen und trickreich heillos überteuerte Produkte angedreht. Oft handelt es sich um gesundheitsbezogene Ware, z.B. Nahrungsergänzungsmittel, die wie hochwirksame Medikamente angepriesen werden oder Magnetfeldmatte

Quelle: www.lahn-dill-kreis.de v. 02.06.10

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Taxifahrer und Bankangestellte verhindern Betrug

Am gestrigen Vormittag gegen 10:00 h erhielt eine 86-jährige Frau aus Schwinge einen ominösen Anruf eines Unbekannten, der ihr in einem 30-minütigen Telefonat zunächst mitteilte, dass sie eine Küche gewonnen habe. Als die alte Dame darauf nicht weiter einging, machte der Mann mehrere andere Gewinnversprechen, zuletzt waren es dann 125.000 Euro, die der Frau ausgezahlt bekommen sollte. Dafür forderte der Unbekannte eine Summe von 325 Euro "Bearbeitungsgebühr", die im Vorwege per Bezahldienst Western Union in die Türkei überwiesen werden solle.

Die Schwingerin ging durch den Anrufer bedrängt und unsicher geworden auf den Vorschlag ein und wollte sich von einem Taxifahrer zur Deutschen Bank nach Stade fahren lassen, um das Geld abzuheben und dann bei der Postbank einzuzahlen. Dem aufmerksamen Taxifahrer und der Angestellten der Bankfiliale ist es zu verdanken, dass sofort die Polizei über den merkwürdig erscheinenden Vorgang informiert wurde und schließlich verhindert werden konnte, dass das Geschäft zu Stande kam und die 86-Jährige um den Betrag geprellt wurde. Gegen den bisher unbekannten Anrufer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trickbetrug eingeleitet,

Quelle: news aktuell gmbh v. 02.06.10

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Verbraucherinstitut Freiburg

Mit einer täuschend echt klingende Stimme versucht das "Verbraucherinstitut Freiburg" derzeit Verbrauchern am Telefon Verträge unterzuschieben. Diesmal wird sogar eine Antwortreaktion simuliert.

"Das ist wieder ein Beispiel dafür, dass der technologische Fortschritt zur Abzocke genutzt wird," so Christian Gollner, Telekommunikationsexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die Rufnummer ist unterdrückt. Auch dieser Sprachcomputer verspricht einen Gewinn nur um persönliche Daten abzufragen und Rechnungen zuzustellen. Die männliche Stimme am anderen Ende vermittelt den Eindruck, dass tatsächlich ein Mensch anruft. Das System ist so programmiert, dass es vermeintlich auf Rückfragen reagiert.

"Die Gesetze gegen unerlaubte Telefonwerbung müssen endlich an die Realität angepasst werden," fordert Christian Gollner, Telekommunikationsexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Am Telefon vermittelte Verträge dürfen erst dann gültig sein, wenn sie schriftlich bestätigt wurden." Zur Zeit sammelt die Verbraucherzentrale Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung. Verbraucher können die Anrufe im Internet unter der Adresse www.vz-bw.de/telefonwerbung melden. Dort finden sie auch weitere Informationen zu Thema

Quelle: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. v. 14.05.10

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Mercedes gewonnen, Rufnummer abgeschaltet

Die Bundesnetzagentur hat am 14.05.10 die Rufnummer (0)9005 673 400 wegen unerlaubter telefonischer Gewinnversprechen abgeschaltet. Außerdem wurde einRechnungslegungs- und Inkassierungsverbot für die Zeit ab dem 12. Mai 2010 erlassen. Die Bundesnetzagentur hat noch weitere Rufnummern des Turiner Dienstanbieters abgeschaltet.

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Ihre SofortRente PLUS

Gelockt werden viele Verbraucher momentan damit, dass sie sorgenfrei im Alter mit einer "Sofort-Rente" von 3.333,33 Euro monatlich für 25 Jahre bzw. in Summe mit 1 Million Euro rechnen können. Diese Aussage enthält ein in diesen Tagen versandtes Schreiben der SfR - Ihre SofortRente PLUS mit einem Postfach in Österreich, welches optisch täuschend ähnlich gestaltet ist, wie die jährlichen Renteninformation eines deutschen Rentenversicherungsträgers. Tatsächlich handelt es sich jedoch bei dem Absender um einen Vermittler von Gewinnspielen.

Um die vermeintliche Sofortrente zu erhalten, soll der Verbraucher eine kostenfreie Telefonnummer anrufen und sich registrieren lassen. Bei genauem Lesen des Schreibens ergibt sich jedoch, dass mit dem Anruf kein Anspruch auf die Rente entsteht. Vielmehr handelt es sich um ein Angebot zur Vermittlung von Eintragungen bei Gewinnspielen. Dafür hat der Verbraucher dann monatlich 26,55 Euro zu zahlen.

Die Verbraucherzentrale rät: Finger weg von derartigen Gewinnspielen. Wer dennoch einen solchen Vertrag am Telefon geschlossen hat, kann diesen gegenüber dem Anbieter widerrufen. Soweit nach dem Widerspruch Abbuchungen vom Konto erfolgen, sollte auch diesen gegenüber der Bank widersprochen werden.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass Gewinnspiele häufig nur deshalb veranstaltet werden, um an Daten wie Namen, Adressen, Geburtsdaten und möglicherweise sogar die Kontonummer zu gelangen. Mit diesen Daten wird dann ein schwunghafter Handel getrieben. Massive Werbepost und im ungünstigsten Fall unberechtigte Abbuchungen vom Konto sind die Folge.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. v. 10.05.10

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Agentur Martin Weber

Vor einer "Offiziellen Gewinnbenachrichtigung" einer Agentur Martin Weber aus Cloppenburg warnen die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und die Polizei in Trier und Neuss. Angeblich haben die Betroffenen an einem Kreuzworträtsel teilgenommen und das richtige Lösungswort "Bargeld" eingeschickt. "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben tatsächlich gewonnen. Die Auszahlung in Höhe von 5.000 Euro erfolgt auf unserer wunderschönen Ausflugsfahrt" heißt es in dem Schreiben, das derzeit massenweise im Großraum Trier verschickt wird.

In Stade werden die Angeschriebenen darauf hingewiesen, dass sie angeblich einen Gewinn nicht abgeholt und nicht auf eine vorherige Benachrichtigung reagiert hätten. Ein angeblicher Förderverein "Helgoland" begrüßt die Teilnehmer an einer Rundfahrt, zu einer Besichtigung und einem Fischmarkt. Angeblich würde am Donnerstag den 10.06. der Gewinn von 5.000 Euro (3. Preis) in bar im Rahmen einer Ausflugsfahrt mit Kaffe und Kuchen ausgezahlt werden.

Vorsicht, sagen Verbraucherzentrale und Polizei. Bei den Gewinnmitteilungen handelt es sich in der Regel lediglich um ein Lockangebot zur Teilnahme an einer Verkaufsveranstaltung, bei der zumeist überteuerte Waren verkauft werden.

Dass es sich um eine fragwürdige Werbemethode handelt, ist unter anderem daran zu erkennen, dass die Firma lediglich eine Postfachadresse in Cloppenburg auf der Antwortkarte angegeben hat.

Hinsichtlich des angeblichen Gewinns sollte man sich nicht täuschen lassen. Bei der Verbraucherzentrale und der Polizei ist bislang kein Fall bekannt, in dem auf einer solchen Veranstaltung ein Geldgewinn in dieser Höhe tatsächlich ausbezahlt wurde. Im Gegenteil: Die angeblichen Glückspilze werden von rhetorisch geschickten Verkäufern oft so lange unter Druck gesetzt, bis sie die angepriesenen, zum Teil sehr fragwürdigen Produkte kaufen.

Wer bei derartigen Werbeverkaufsveranstaltungen zu einem Kauf gedrängt wurde und diesen hinterher bereut, hat ein gesetzliches Widerrufsrecht von zwei Wochen ab Aushändigung der korrekten Widerrufsbelehrung. Besser ist es allerdings, erst gar nichts spontan zu kaufen und die Briefe im Altpapier zu entsorgen.

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz v. 27.04.10, news aktuell gmbh v. 11.05.10

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Gewinnbenachrichtigungen ueber Twitter, Facebook und Mail

Betrüger versenden derzeit gefälschte Gewinnbenachrichtigungen über Twitter, Facebook und per E-Mail. Dies meldet das IT-Sicherheitsunternehmen McAfee [http://www.mcafee.com/de]. In den Nachrichten heisst es, der Empfänger hätte ein Apple iPad, einen Ikea-Gutschein ueber 1.000 Dollar oder andere attraktive Preise gewonnen.

Folgt man den in den Nachrichten eingebetteten Links, landet man jedoch auf diversen Lotto-Webseiten. Dort werden ständig Pop-up-Fenster mit vermeintlichen Gewinnern eingeblendet. Der Nutzer soll einen Geldbetrag per Kreditkarte anweisen und wird aufgefordert, einige persönliche Daten einzugeben, um auch zu den glücklichen Gewinnern zu gehören. Anwender sollten sich von dubiosen Gewinnversprechen nicht locken lassen, sondern diese Nachrichten umgehend löschen.

Quelle: Newsletter Sicher informiert www.buerger-cert.de v. 29.04.10

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Promotionfactory Ltd. KG

Eine Unternehmung namens Promotionfactory Ltd. und/ oder KG, Bremer Str. 217, 27498 Helgoland, info@promotionfactory.eu, www.promotionfactory.eu, verspricht eine Gewinnchance für eine zeitbezogene Nutzung eines Personenkraftwagens.

Gestaltet ist das Teilnahmeformular durch die Angabefelder zu den persönlichen Daten des Teilnehmers auf der Vorderseite, rückseitig werden Fragen zum Thema Autobild gestellt. Der Verbraucher trägt seine persönliche 6-stellige Glückszahl ein und schon bestünde die Möglichkeit einen Golf VI ein Jahr kostenlos zu Nutzen.

Übersehbar mitgeteilt wird, die verpflichtende Teilnahme an mindestens 50 weiteren Sonderverlosungen, die es gratis für einen Monat, anschließend für 8,00 €/ Monat Teilnahmegebühr bei einer Laufzeit von 24 Monaten unter dem Hinweis: Details siehe Teilnahmebedingungen, die zum Aushang gebracht werden sein sollen, was technisch schon nicht möglich sein dürfte, an den bekannten Promotionständen wie etwa der Saarbrücker Messe, Bahnhofstraße oder Großeinkaufszentren.

Kurze Zeit darauf ergeht den Teilnehmern eine Rechnung für die ersten zwölf Monate in Höhe von 96,- € nebst der Kopie des beidseitigen Anmeldeformulars zu.

Die Verbraucher werden aufgerufen, genau darauf zu achten, in welchem Umfang sie an den Gewinnspielen teilgenommen haben und sollen ggf. einer anders lautenden abgegeben Erklärung widersprechen, diese wegen Irrtum oder arglistiger Täuschung anfechten.

Die Verbraucherzentrale des Saarlandes e. V. hält einen Musterbrief mit Kurzberatung gegen Zahlung von 5,- € vor, der abgeholt werden kann.

Telefonische Beratung in Saarbrücken unter 0681 50089-0, in Dillingen unter 06831 97 65 65.

Quelle: Verbraucherzentrale Saarbrücken . v.27.04.10

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Service Agentur Tim

Heinz Müller, Geschäftsführer vom Seniorenclub Swinemünde, wartet mit einer erfreulichen Mitteilung auf. Herr A. hätte den 2. Preis gewonnen und somit sind 3.500 Euro zur Auszahlung fällig. Herr Leihen, der Außendienstmitarbeit des Unternehmens, wollte das Geld persönlich übergeben, wurde jedoch auf dem Weg zum Gewinner in einen Verkehrsunfall verwickelt, so jedenfalls steht es in dem Brief der "Service Agentur Tim" mit Postfach in Delmenhorst.

Diese Firma ist Verbraucherschützer Joachim Geburtig von der Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern bereits von anderen Gewinnversprechungen bekannt. Die Auszahlung soll nun am 06.05.10 anlässlich einer Ausflugsfahrt erfolgen. Schöne Story, so der Verbraucherschützer.

Übrigens scheint der genannte Außendienstmitarbeiter häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt zu sein. Auch beim Seniorenclub Tschechien wurde die Gewinnübergabe durch Verkehrsunfälle des Außendienstmitarbeiters vereitelt.

Quelle: Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e.V. v.13.04.10

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Mercedes gewonnen

Per Bandansage wird dieser den Gewinn eines neuen Mercedes oder auch 45.000 Euro in bar versprochen. Um den Gewinn zu sichern, sollte man sofort unter einer 0900er-Nummer zurückrufen. Eine Preisangabe erfolgt dabei nicht.

Dank der Information durch aufmerksame Verbraucher konnte die Bundesnetzagentur schnell reagieren und ließ mittlerweile verschiedene kostenpflichtige Rufnummern des dubiosen Anbieters abschalten.

Ferner wurden rückwirkend ab 29.03.2010 Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbote erlassen. Das bedeutet, dass der jeweilige Telekommunikationsanbieter die angewählten Nummern nicht mehr abrechnen darf. Wenn der Anruf dennoch in der monatlichen Telefonrechnung auftaucht, sollten die Betroffenen widersprechen. Wer Fragen hat oder Hilfe benötigt, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden.

Einfach auflegen und nicht zurückrufen! Denn mit Telefonnummern, die meist mit zwei Euro pro Minute auf der Telefonrechnung erscheinen, kas-sieren Anbieter gnadenlos ab. Viele verstoßen zudem gegen geltendes Recht, indem sie die Rufnummer unterdrücken. Die rechtswidrigen Anrufe erfolgten obendrein ohne die gesetzlich geforderte Einwilligung der Angerufenen. Zudem fehlte die laut Gesetz zwingende Angabe des Preises der beworbenen 0900er-Nummer.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt v.09.04.10

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Kontodaten für Gewinngutschrift

Eine miese Masche wenden zurzeit bislang unbekannte Täter am Telefon an. Sie rufen bei Bürgern an, wie jetzt in einem Fall in Grasberg, und geben sich als Mitarbeiter einer sogenannten EUROGROUP aus.

Die Täter teilen den Kunden mit, dass diese einen Geldbetrag, meist 400 oder 500 Euro gewonnen hätten. Man arbeite zwar mit der Bank des Kunden zusammen, wolle aber nochmal die Kontodaten abgleichen, damit der Gewinn auf das richtige Konto überwiesen werden kann. Die Summe wird natürlich nicht ausgezahlt. Die Polizei rät daher dringend am Telefon keine Kontoverbindungen zu übermitteln.

Quelle: news aktuell gmbh v.01.04.10

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Euro plus 24

Die Firma ist in der "Schwarzen Liste" der Verbraucherzentrale Hamburg vermerkt. Sie lädt zu einer Fühlingsfahrt ein. 5.000 Euro Gewinn werden Verbrauchern in Hessen und Niedersachsen versprochen.

Es handelt sich um die Einladung zu einer Verkaufsveranstaltung, lassen Sie die Finger davon.

Hier die Einladung.pdf

Quelle: news aktuell gmbh v. 06.04.10

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Euro-Gewinnbenachrichtigungszentrale , Kaiserplus Reisen UG, Jackpot-Bargeldregen

Diese Firma lädt zu einer Frühlingsfahrt (Kaffeefahrt) mit Musik und Tanz ein Versprochen wird ein Gewinn von in Höhe von 10 000 Euro in bar, Frühstück und Mittagessen kostenlos. In die Anmeldekarte müssen nur noch Geburtsdatum Telefonnummer eingetragen werden. Ideal zum Verkauf der Adresse.

Wie die Verbraucherzentrale Saarland am 08.07.10 mitteilt, wird den Angeschriebenen 2.000 € in bar versprochen, es wird zu einer Fahrt ins Elsass eingeladen.

Diese Firma ist bei der Verbraucherzentrale Hamburg in der "Schwarzen Liste" vermerkt. Sie agiert auch unter den Namen AK-Reisen, Buchungsserevice Arkadius Nimmerfroh, Bavaria Reisen UG, EURO plus24 UG, Kaiserplus Reisen UG, Postfach 2115, 28808 Stuhr.

Die Gewinnmitteilung ist ein Vorwand um die Empfänger auf eine Verkaufsveranstaltung zu locken

Wieder Stuhr:

Wie der Lahn-Dill-kreis am 09.07.10 mitteilt, verspricht eine Firma Superplus Reisen UG, Postfach 21 03, 28808 Stuhr den "Jackpot-Bargeldregen"

Auch die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt warnt am 29.07.10

"Schon wieder gewonnen, 3. Preis - 2.000 Euro in bar" verspricht Magdeburger Verbrauchern eine Gewinnmitteilung von einer Kaiserplus Reisen UG mit Postfach in Stuhr. Sie haben beim "Jackpot-Gewinnspiel 10.000 Euro Bargeld" gewonnen, steht in der Gewinnmitteilung an viele Hallenser Verbraucher, Absender eine Superplus Reisen UG ebenfalls mit Postfach in Stuhr. Offensichtlich wird mit den beiden Postfächern ein Versteckspiel durch einen Bremer Geschäftsmann veranstaltet, denn beide Firmen werden im Handelsregister unter einer Geschäftsanschrift in Barleben geführt

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00180 Rückruf USA

Eine vermeintliche Mitarbeiterin einer Bank rief in den letzten Tagen bei mehreren Korbaacher Kunden an und teilte ihnen mit, dass von ihrem Konto für die Teilnahme an einem Glücksspiel eine größere Summe per Lastschrift abgebucht würde. Für eventuelle Rückfragen wurde den Kunden eine Telefonnummer genannt. Diese Nummer beginnt mit 00180 .... und erinnert an die in Deutschland übliche Servicenummer.

Sie unterscheidet sich jedoch dadurch, dass sie am Anfang mit zwei Nullen beginnt. Der Anschlussinhaber dieser Nummer sitzt in den USA. Bei Rückruf werden erhöhte Telefonkosten fällig. Die örtlichen Banken und die Polizei weisen ausdrücklich daraufhin, dass solche Kundenanrufe unüblich sind und warnen davor, diese Telefonnummer zurückzurufen. Geschädigte haben die Möglichkeit bei der Kriminalpolizei in Korbach Anzeige zu erstatten.

Quelle: news aktuell gmbh v. 11.03.10

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Anrufer sind auf Kontoverbindungen aus

Wie bereits mehrfach geschehen warnt die heimische Polizei abermals vor zu großem Vertrauen gegenüber unbekannten Anrufern. In den vergangenen zwei Wochen erhielten die Ermittlungsbeamten des Lübbecker (Minden) Kriminalkommissariates sieben Hinweise über Anrufer, die um die Herausgabe von Kontoverbindungen baten. Ausnahmslos ältere Bewohner wurden von den Unbekannten kontaktiert. Mit fadenscheinigen Begründungen -vermeintliche Gewinne sollten ausgezahlt werden, ein Gewinn bei Stefan Raabs Sendung "Star für Oslo" wurde angekündigt- versprachen die Anrufer einen erheblichen Geldgewinn. Um jedoch den Gewinner mit dem Geldbetrag versorgen zu können, fehlte lediglich die Kontoverbindung, so die Trickbetrüger.

In allen sieben mitgeteilten Fällen sind die angerufenen Personen nicht auf die Masche hereingefallen, sie gaben ihre Kontonummer und die Bankleitzahl nicht preis. "Jedermann sollte derartigen Anrufen skeptisch gegenüberstehen und keinerlei Daten ausplaudern" raten die Fachleute der Polizei. Im Zweifelsfall steht die Polizei zur Beratung bereit.

Quelle:news aktuell gmbh v.10.03.10