Ähnlich wie die vermeintlichen Gewinne aus eine spanischen Lotterie rechnen die Betrüger mit der Gier ihrer Mitmenschen nach viel Geld.Das Geld gibt es natürlich nur gegen Vorauszahlungen z.B. für Anwälte, Bestechungsgelder, Geldwäschebescheinigungen, Steuern für ein vermeintliches Erbe.. mehr
Trotz vielfacher Warnungen der Polizei werden noch immer gutgläubige Privatpersonen und Geschäftsleute die Opfer von professionellen Betrügern der Nigeria-Connection. Die Masche ist stets die selbe. Für die Erlangung eines Vermögens soll das Opfer einen Vorschuss leisten, der dann in die Hände der Betrüger fällt. mehr
Für den Fall, dass dass nicht gezahlt würde, zeigte die Anrufer auf, dass ihr Konto gepfändet werden würde.mehr
Am Wochenende meldete sich eine Frau auf der Polizeiwache in Varel und erstattet Anzeige wegen Betruges. Die Frau erhielt am letzten Mittwochvormittag den Anruf einer angeblichen Pressestelle in Hamburg, die den Anruf eines Rechtsanwaltes wegen eines Gewinns ankündigte. mehr
Entweder wird dem Empfänger per Mail, per Fax oder brieflich eine große Geldsumme aus einer Erbschaft versprochen, man soll bei der Transaktion einer größeren Erbschaftssumme behilflich sein. mehr
Oder es handelt sich um Schwarzgeld, dass gegen eine Provision von Tausenden Euro außer Landes geschafft werden soll. Die Fantasie der Betrüger ist grenzenlos. mehr
Die Betrüger bauen über Chats, E-Mails und Telefonate ein Vertrauensverhältnis zu den Opfern auf. Mitunter träumt man von einer gemeinsame Zukunft. Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos.. mehr
Eine Masche dieser Nigeria Connection liegt darin, in Internetautomobilbörsen Fahrzeuge zu Dumpingpreisen anzubieten und durch Angabe falscher oder nichtexistenter Telefonnummern einen Mailkontakt mit einem interessierten Käufer herzustellen. mehr
Betrüger aus dem Ausland Geld ergaunern Geld mit vermeintlichen Tierverkäufen. Die Tiere kommen nie beim Käufer an. mehr
Hierbei wird per Auslandsscheck ein überhöhter Preis für einen Ware oder eine Dienstleistung z.B. für ein Auto, ein angemietetes Zimmer gezahlt. Den Differenzbetrag soll der Kunde wieder zurücküberweisen. Danach stellt sich der Auslandsscheck als gefälscht heraus. mehr
Eine bekannte Form ist die Bereitstellung eines "Privatdarlehens" an unbekannte Empfänger insbesondere in Afrika gegen Sicherheiten durch Travellerschecks, die sich fast immer als Totalfälschungen herausstellten. mehr
Trotz vielfacher Warnungen der Polizei werden noch immer gutgläubige Privatpersonen und Geschäftsleute die Opfer von professionellen Betrügern der Nigeria-Connection. Die Masche ist stets die selbe. Für die Erlangung eines Vermögens soll das Opfer einen Vorschuss leisten, der dann in die Hände der Betrüger fällt. mehr
Die Entschädigungsmasche: Der Nachfolger des Nigeria-Betrugs - man bekommt eine E-Mail, in der von einem Fond die Rede ist, um Opfer des Nigeria-Betrugs zu entschädigen. mehr
Ähnlich wie die vermeintlichen Gewinne aus einer spanischen Lotterie rechnen die Betrüger mit der Gier ihrer Mitmenschen nach viel Geld.
Die europaweit agierende schwarzafrikanische Tätergruppierung macht immer wieder von sich reden.
Das Geld gibt es natürlich nur gegen Vorauszahlungen z.B. für Anwälte, Bestechungsgelder, Geldwäschebescheinigungen, Steuern für ein vermeintliches Erbe.
Man diese Betrugsmasche deswegen auch Vorschussbetrug.
Hierbei wird per Auslandsscheck ein überhöhter Preis für einen Ware oder eine Dienstleistung z.B. für ein Auto, ein angemietetes Zimmer gezahlt. Den Differenzbetrag soll der Kunde wieder zurücküberweisen. Danach stellt sich der Auslandsscheck als gefälscht heraus.
Weitere Informationen siehe Überzahlte Schecks, Scheckbetrug aus dem Ausland.
Oder es handelt sich um Schwarzgeld, dass gegen eine Provision von Tausenden Euro außer Landes geschafft werden soll. Die Fantasie der Betrüger ist grenzenlos.
Man soll sein Bankkonto für die Transaktion des Geldes zur Verfügung zu stellen. Dafür wird eine einen fette Provision versprochen.
Geben Sie nie Ihre Bankdaten heraus!
Zu einer derartigen Mail vom 22.10.09, die ich in meinem Spam-Ordner vorgefunden habe.
Die Polizei warnt vor einer neuen Masche: Betroffen sind vor allem Autofahrer, die ihr Fahrzeug zum Verkauf bei einer Internetplattform eingestellt haben
Ein 40 jähriger Elmshorner wurde Opfer der so genannten Nigeria-Connection. Dieses teilte die Kriminalpolizeiaußenstelle Elmshorn, wo die Ermittlungen laufen, auch zur Warnung weiterer potentieller Opfer nun mit.
Der Elmshorner hatte über eine Internetplattform einen alten Pkw zum Kauf angeboten, woraufhin sich ein potenzieller Käufer per Email meldete. Der gab an, er arbeite im Ausland, werde aber in Kürze in Deutschland arbeiten und wolle den Pkw deshalb nun schon kaufen.
In Folge wandte sich der Käufer vertrauensvoll klingend an den Elmshorner und bat ihn um Hilfe, einen Betrag in achtstelliger Höhe außer Landes zu schaffen. Ihm wurde eine Provision i. H. v. 40 Prozent geboten! Im weiteren Verlauf wurde dem Elmshorner mitgeteilt, es seien Kosten entstanden.
Ein Problem folgte dem nächsten und der Elmshorner wurde dazu verleitet, einen fünfstelligen Betrag aus eigener Kasse aufzubringen, um den Geldtransfer aus dem Ausland zu realisieren.
Es wurde dazu ein Treffen im europäischen Ausland verabredet. Es erschien allerdings nur ein Mittelsmann. Dieser zeigte dem gutgläubigen Elmshorner einen Koffer mit ausländischen Banknoten und übergab ihm einen geringen Betrag.
Die Polizei geht davon aus, dass nur die übergebenen Banknoten echt waren. Bei den übrigen Banknoten im Koffer handelte es sich um Fälschungen.
Ein persönlicher Kontakt zu den Hintermännern fand nicht statt, die gesamte Kommunikation basierte auf Emails, SMS und Telefonate.
Es kam weder zum Kauf des Pkw noch zur Geldübergabe.
Quelle: Polizeipresse Bad Segeberg, news aktuell gmbh v. 20.05.11
Masche dieser Nigeria Connection liegt darin, in Internetautomobilbörsen Fahrzeuge zu Dumpingpreisen anzubieten und durch Angabe falscher oder nichtexistenter Telefonnummern einen Mailkontakt mit einem interessierten Käufer herzustellen. Daraufhin wird dem potentiellen Kaufinteressenten wieder eine Märchengeschichte aufgetischt. Zumeist sollen Transportgebühren für das im Ausland befindliche Fahrzeug vorgestreckt werden.
Trotz eindeutigen Warnungen auf diversen Internetplattformen gibt es immer wieder Personen die sich auf dieses Geschäft einlassen, aber selbstverständlich nie ein Fahrzeug erhalten. So hat ebenfalls im Juni in Ingolstadt ein 25-jähriger Mechaniker rund 7000 Euro für den Transport und die Anzahlung eines BMW Cabrio vorab überwiese.(Quelle: Polizeipresse Bayern v. 18.06.10)
Warnung vor Kfz-Geschäften im Internet
Die Polizei Salzgitter warnt eindringlich vor Kfz.-Geschäften im Internet,wenn es um vermeintliche Geschäftspartner aus dem Ausland geht. Häufig sind günstige Angebote auf Internetverkaufsplattformen der Grund für meistens naive Interessenten, die ein "Schnäppchen" machen wollen und hinterher als Betrogene dastehen.
Die Polizei Salzgitter warnt davor, auf Auslandsgeschäfte dieser Art einzugehen. Keinesfalls sollten Gelder im Voraus (sogenannter Vorausbetrug) per Banküberweisung und schon gar nicht per Western Union oder einen anderen Gelddienstleister überwiesen werden.
In den jetzt bekannt gewordenen Fällen - Massenstraftaten der sogenannten Nigeria-Connection - melden sich Interessenten aus dem Ausland auf ein Pkw-Verkaufsangbot im Internet und bekunden Interesse.
Zur Bezahlung werden summenmäßig deutlich über dem Kaufpreis liegende Schecks übersandt. Die Verkäufer - hier zwei Bürger aus Salzgitter - werden gebeten, die über dem Kaufpreis liegende Summe direkt ins Ausland zu überweisen (meistens per Western Union). Bei den übersandten Schecks handelt es sich fast immer um Totalfälschungen.
Nach Einlösung der Schecks bei dem eigenen Bankinstitut kommt teilweise erst in drei oder vier Wochen das böse Erwachen: dann nämlich wird der Gesamtbetrag dem eigenen Konto zuzüglich Gebühren zurückbelastet. Der Schaden ist eingetreten.
Die Ermittlungen nach den geschickten Auslandstätern verlaufen in aller Regel im Sande. Also: seien Sie vorsichtig. Machen Sie keine Vorausüberweisungen ins Ausland. Gehen sie auf derartige Angebote gar nicht erst ein. Je günstiger ein Angebot ist, desto größer ist die Betrugswahrscheinlichkeit
Werbefinanziertes Fahrzeug zu einem äußerst günstigen Preis bei Eigenbeteiligung für zwei Jahre
Opfer der sog. "Nigeria-Connection" wurde erst kürzlich eine 49-Jährige aus dem Landkreis Unterallgäu.
Die Frau erhielt von einer spanischen Firma das "verlockende" Angebot, ein werbefinanziertes Fahrzeug zu einem äußerst günstigen Preis einer Eigenbeteiligung für zwei Jahre benutzen zu dürfen. Das Fahrzeug würde von einer Firma in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) nach der Überweisung der Eigenbeteiligung in Höhe von insgesamt 99 Euro bereitgestellt werden.
Weder dieser äußerst günstige "Tarif" noch das fehlerhafte Deutsch im Vertragswerk bzw. der Internet-Homepage liessen die Frau Verdacht schöpfen, dass hier ein Betrugsmaschinerie im Gange ist. Sie überwies den geforderten Betrag, woraufhin der Kontakt zu der spanischen Firma abbrach.
Die genannte Firma in Greifswald existiert darüberhinaus gar nicht. Ermittlungen der Polizeiinspektion Memmingen ergaben, dass es sich hierbei um den Teil eines von Spanien ausgehenden Massenbetruges handelt. Wie in ähnlich gelagerten Fällen dürfte auch hier die sog. "Nigeria-Connection" dahinter stecken.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 07.09.10
Der ADAC, die Polizei, Autoscout24. und mobile.de haben die Website www.sicherer-autokauf.de ins Netz gestellt.
Betrüger aus dem Ausland Geld ergaunern Geld mit vermeintlichen Tierverkäufen. Die Tiere kommen nie beim Käufer an.
Hunde und Katzen, aber auch Exoten wie Papageien werden zu preisgünstig oder sogar geschenkt von Inserenten aus Afrika angeboten Der niedrige Preis wird mit einer Ausrede begründet, z. B., weil es um den Hund deines verstorbenen Kindes handele.
Für die Transportkosten nach Deutschland soll Geld per Western Union überweisen werden. Dann kommen noch weitere Forderungen, man benötigt noch Geld für Papiere, Bestechungsgelder usw. Das Geld ist weg, das Tier kommt nie an.
Eine bekannte Form ist die Bereitstellung eines "Privatdarlehens" an unbekannte Empfänger insbesondere in Afrika gegen Sicherheiten durch Travellerschecks, die sich fast immer als Totalfälschungen herausstellten.
Die Täter dürften der sog. "Nigeria Connection" zuzurechnen sein - einer seit Jahren international bekannten, kriminellen Organisation. Die Totalfälschungen der Travellerschecks sind meist von guter Qualität und sind selbst für geübte Blicke nicht gleich als Fälschungen zu erkennen. Foto eines gefälschten Reiseschecks
Sie weisen folgende Merkmale auf: - der Silberfaden ist nicht vorhanden und das Wasserzeichen sind nicht vorhanden - sie sind nur aufgedruckt, - Beim Hologramm handelt es sich um aufgepresste Aluminiumfolie deren Kipp- und Farbeffekte fehlen, - im deutschen Text sind Schreibfehler vorhanden.
Quelle: news aktuell gmbh v. 18.11.09.
Mehr zu gefälschten Travellerschecks
Über einen gehackten E-Mail-Account eines Bekannten wird um Geld gebeten, etwa weil diesem im Ausland sein Geld gestohlen wurde und er nun Geld für die Heimreise benötige.
Rat der Polizei Rottweil: Wer – auch und gerade unter bekannten E-Mail-Adressen – Geldforderungen erhält, die auf einer angeblichen Notlage basieren oder auf andere Art in eine Geschichte “verpackt“ sind, sollte der Forderung nicht ohne Rückfrage nachkommen, sondern die Angelegenheit hinterfragen und bestenfalls direkt mit dem Absender der Mail Kontakt aufnehmen, um auf diese Weise zu prüfen, ob die Forderung tatsächlich aus einer für den Adressaten vertrauenswürdigen Quelle stammt.
Trotz vielfacher Warnungen der Polizei werden noch immer gutgläubige Privatpersonen und Geschäftsleute die Opfer von professionellen Betrügern der Nigeria-Connection. Die Masche ist stets die selbe. Für die Erlangung eines Vermögens soll das Opfer einen Vorschuss leisten, der dann in die Hände der Betrüger fällt.
Hier ein konkreter Fall
Ein Betrüger (35) ist am Freitag (7. Oktober) auf frischer Tat in Köln Holweide festgenommen worden.
Die Geschichte: Ein Ehepaar (40, 48) inseriert eine Immobilie zum Verkauf. Es meldet sich ein Interessent aus Kamerun, der seinen Sohn (35) zu einem ersten Gespräch nach Deutschland schickt. Man verabredet sich in einem Hotel. Der 35-Jährige hat einen Aktenkoffer dabei, in dem sich angeblich der volle Kaufbetrag für die Immobilie befindet. Der Inhalt sieht jedoch anders aus als erwartet: Im Koffer befinden sich schwarze geldscheingroße Papierstücke.
Der Kameruner zeigt, wie er das eingefärbte "Geld" mittels Chemikalien "säubert" und - Hex Hex! - zu echten Scheinen macht. Er überlässt dem sprachlosen Ehepaar den bereits "gewaschenen" 100 Euro-Schein sowie den Aktenkoffer mitsamt den schwarzen Scheinen. Man trennt sich, da er zunächst weitere Reinigungs-Utensilien besorgen muss.
Am nächsten Tag meldet sich der 35-Jährige wieder. Er benötige 10.000 Euro, um noch mehr Chemikalien zu kaufen. Die Eheleute sind aber mittlerweile skeptisch geworden und haben die Polizei alarmiert.
Die Polizei stellt dem Kameruner eine Falle, die Handschellen klicken: Den 35-Jährigen erwarten jetzt schwedische Gardinen statt Vorhänge im neuen Eigenheim.
Quelle: Polizeipresse Köln v.11.10.11
Polizei und Staatsanwaltschaft Bremen konnten in den letzten Tagen einen Erfolg im Kampf gegen Geldwäsche und so genannten Vorschussbetrügereien verzeichnen. Vier aus Nigeria stammende Männer wurden am Mittwoch vorläufig festgenommen.
In mehreren Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Geldwäsche und Betrug, wurden am Mittwoch neun Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Bremen vollstreckt. Vier Täter, 33, 38, 40 und 45 Jahre alt, täuschten über einen längeren Zeitraum verschiedenen Geschädigten aus Deutschland und dem Ausland vor, sie würden einen hohen Geldbetrag entweder in Form einer Erbschaft, eines Kredites, eines Lotteriegewinns, o. ä. erhalten. Um den Betrag abrufen zu können, müssten sie jedoch zuvor Überweisungen tätigen, um Gebühren und Steuern zu begleichen.
Mit gefälschten Ausweisdokumenten wurden Konten bei diversen Banken eröffnet, um die Zahlungen der ahnungslosen Opfer in Empfang nehmen zu können. Diese überwiesen in zuversichtlicher Erwartung Beträge in bis zu fünfstelliger Höhe. Sämtliche Gelder wurden somit aus Vorschussbetrügereien erlangt. Die Schadenssumme über die bisher festgestellten Bremer Konten beläuft sich auf ca. 300.000 Euro, dürfte aber tatsächlich um ein Vielfaches höher liegen. Bei den Durchsuchungen wurde eine Vielzahl von Beweismitteln sichergestellt, die noch ausgewertet werden müssen.
Die Polizei warnt die Bevölkerung vor dubiosen Angeboten, die per Post, Fax oder Email zugesandt werden. Diese Geldversprechungen sollten ignoriert- und die Mails gelöscht werd
Quelle: Polizeipresse Bremen v.25.11.11
Seit April 2010 wurden in der Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität Ermittlungen gegen zunächst unbekannte Schwarzafrikaner wegen Verdachts der Geldwäsche geführt.
Die Täter hatten mit gefälschten europäischen Ausweisen Konten eröffnet und Gelder aus dem so genannten Nigeria-Betrug - angebliche Lotteriegewinne, vorgetäuschte Erbschaften und Wash-by-Wash-Betrug - erhalten und nach Nigeria weitertransferiert. Bislang konnten Überweisungen von sieben Opfern aus der Schweiz, Österreich, Finnland und Deutschland mit einer Gesamtschadenshöhe von ca. 350 000,- Euro festgestellt werden.
Am gestrigen Tag konnte ein 48 Jahre alter Tatverdächtiger aus Nigeria bei einem Überweisungsvorgang in einer Bank in Bremen festgenommen werden. Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen ergaben sich konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der in Bremen wohnhafte Nigerianer die Taten gemeinsam mit seiner gleichaltrigen Lebensgefährtin begangen hat. Beide sind bereits erheblich wegen gleichgelagerter Taten in Erscheinung getreten. Zurzeit werden Haftgründe bei dem festgenommenen Nigerianer geprüft. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeipresse Bremen v.05.04.11
Seit einiger Zeit erhalten Bürger im Landkreis Teltow-Fläming von Unbekannten Schreiben, in denen sie um Mithilfe bei Finanztransaktionen gebeten werden, die aufgrund unterschiedlicher, oft politischer Probleme der Hauptpersonen erforderlich sind. So gab es einen Hilferuf per Spam-Mail von der vermeintlichen Ehefrau des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mubarak. In einem anderen Mail will die Tochter Gaddafis ihr Schwarzgeld retten.
Als Dank für die Unterstützung werden dem Empfänger der Schreiben hohe Geldbeträge in Aussicht gestellt und um absolute Verschwiegenheit gebeten. Das Einverständnis sollen die Empfänger der verlockenden Angebote per SMS, E-Mail oder Telefonanschlüsse im Ausland erklären.
Die Kriminalpolizei erhielt über die Internetwache von derartigen Schreiben Kenntnis bzw. wurde durch Empfänger derartiger Post direkt informiert. Durch die Kriminalpolizei werden die in den Briefen und E-Mails genannten Absenderangaben überprüft und die Verbraucherschutzzentrale in Kenntnis gesetzt. Bei den Absendern handelt es sich in den meisten Fällen um ausländische Personen.
Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass keine 20 % von 175.350.000 Dollar winken sondern dass als nächstes eine "Bearbeitungsgebühr" gefordert wird. Indiz für das Vorliegen versuchten Betruges ist unter anderem, dass derartige Offerten an Personen gerichtet wurden, die bereits verstorben sind.
Die Kriminalpolizei warnt ausdrücklich davor, sich auf solche Transaktionen einzulassen und zu hoffen, den in Aussicht gestellten Gewinn einklagen zu können. Was bei einem am Amtsgericht eingetragenen Unternehmen durchaus Chancen auf Erfolg haben kann, funktioniert im Falle von Briefkastenfirmen im Ausland niemals. Das einzige, was am Ende fest steht, ist der Verlust durch eine oder gar mehrere überweisungen, denn Zurüpckbuchen geht nur bei Abbuchungen.
Quelle: Polizeipresse Brandenburg v.10.06.10
Die Entschädigungsmasche: Der Nachfolger des Nigeria-Betrugs - man bekommt eine E-Mail, in der von einem Fond die Rede ist, um Opfer des Nigeria-Betrugs zu entschädigen. Man selbst gehöre zu den "glücklichen" Opfern, die eine Ausgleichszahlung bekämen - natürlich erst, nachdem man selbst einen Betrag überwiesen hat.