Ähnlich wie die vermeintlichen Gewinne aus einer spanischen Lotterie rechnen die Betrüger mit der Gier ihrer Mitmenschen nach viel Geld.Das Geld gibt es natürlich nur gegen Vorauszahlungen z.B. für Anwälte, Bestechungsgelder, Geldwäschebescheinigungen, Steuern für ein vermeintliches Erbe. mehr
Im Juni 2010 gratuliert Euros Lotto per Mail zum Gewinn: Lieber Sieger, Wir freuen uns, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse beigefügt informieren Gewinnschein Nummer: 8012233JKPMK wurde der Betrag von 1.000.000,00 gewonnen mehr
Entweder wird dem Empfänger per Mail, per Fax oder brieflich eine große Geldsumme aus einer Erbschaft versprochen, man soll bei der Transaktion einer größeren Erbschaftssumme behilflich sein. mehr
Oder es handelt sich um Schwarzgeld, dass gegen eine Provision von Tausenden Euro außer Landes geschafft werden soll. Die Fantasie der Betrüger ist grenzenlos. mehr
Die Betrüger bauen über Chats, E-Mails und Telefonate ein Vertrauensverhältnis zu den Opfern auf. Mitunter träumt man von einer gemeinsame Zukunft. Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, mehr
Eine Masche dieser Nigeria Connection liegt darin, in Internetautomobilbörsen Fahrzeuge zu Dumpingpreisen anzubieten und durch Angabe falscher oder nichtexistenter Telefonnummern einen Mailkontakt mit einem interessierten Käufer herzustellen. mehr
Hierbei wird per Auslandsscheck ein überhöhter Preis für einen Ware oder eine Dienstleistung z.B. für ein Auto, ein angemietetes Zimmer gezahlt. Den Differenzbetrag soll der Kunde wieder zurücküberweisen. Danach stellt sich der Auslandsscheck als gefälscht heraus. mehr
Eine bekannte Form ist die Bereitstellung eines "Privatdarlehens" an unbekannte Empfänger insbesondere in Afrika gegen Sicherheiten durch Travellerschecks, die sich fast immer als Totalfälschungen herausstellten. mehr
Trotz vielfacher Warnungen der Polizei werden noch immer gutgläubige Privatpersonen und Geschäftsleute die Opfer von professionellen Betrügern der Nigeria-Connection. Die Masche ist stets die selbe. Für die Erlangung eines Vermögens soll das Opfer einen Vorschuss leisten, der dann in die Hände der Betrüger fällt. mehr
Trotz vielfacher Warnungen der Polizei werden noch immer gutgläubige Privatpersonen und Geschäftsleute die Opfer von professionellen Betrügern der Nigeria-Connection. Die Masche ist stets die selbe. Für die Erlangung eines Vermögens soll das Opfer einen Vorschuss leisten, der dann in die Hände der Betrüger fällt. mehr
Die Masche ist ähnlich, erstmal soll bezahlt werden. In den letzten Tagen wurden mehrere ältere Damen in Stade von einem angeblichen Hellseher "Krysto de La Tour" aus der Schweiz angeschrieben.. mehr
Ähnlich wie die vermeintlichen Gewinne aus einer spanischen Lotterie rechnen die Betrüger mit der Gier ihrer Mitmenschen nach viel Geld.
Die europaweit agierende schwarzafrikanische Tätergruppierung macht immer wieder von sich reden.
Das Geld gibt es natürlich nur gegen Vorauszahlungen z.B. für Anwälte, Bestechungsgelder, Geldwäschebescheinigungen, Steuern für ein vermeintliches Erbe.
Man diese Betrugsmasche deswegen auch Vorschussbetrug.
Im Juni 2010 gratuliert Euros Lotto per Mail zum Gewinn: Lieber Sieger, Wir freuen uns, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse beigefügt informieren Gewinnschein Nummer: 8012233JKPMK wurde der Betrag von 1.000.000,00 gewonnen Euro aus unserem wöchentlichen Euro Lotto Promotion statt am 1. Juni 2010, und die Ergebnisse wurde heute veröffentlicht 5. Juni 2010, Sie haben daher genehmigt worden, um eine Gesamtsumme von EUR 1,000.00.00 (eine Forderung Millionen Euro).
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Online-Koordinator
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Löschen Sie solche Mails und nehmen Sie keinen Kontakt auf. Geben Sie keine persönlichen Daten preis
Ein Betrüger erleichterte eine Senior aus dem Landkreis Miesbach um über 1200 Euro. Ein angeblicher Notar stellte ihm einen hohen Geldgewinn in Aussicht, auf den er noch heute wartet.
Ende April erhielt ein 71-jähriger Otterfinger den Anruf eines angeblichen Notars, in dem ihm ein Geldgewinn von 30.000 € in Aussicht gestellt wurde. Um diesen Geldpreis zu erhalten, müsste er allerdings 527 € vorstrecken, und die Zahlung über die Western Union Bank anweisen. Diese Bedingung wurde erfüllt. Einige Tage später rief derselbe "Notar" erneut an, weil es wegen aufgetretener Probleme einer neuerlichen Überweisung, diesmal in Höhe von 720 €, bedürfe. Auch dieser Geldtransfer wurde mit Schnellüberweisung in die Türkei abgewickelt. Die Gegenleistung in Form der 30.000 € blieb aus. (Quelle: Polizeipresse Bayern v. 14.05.10)
Ein Einwohner von Cham erhielt ein an ihn persönlich gerichtetes Schreiben.Darin wird er darüber benachrichtigt, dass er bei der Neujahrslotterie gewonnen hätte. Ein gefälschter Scheck über einen Betrag von 8.500 Euro lag bei. Dieser Scheck war mit dem Aufdruck "BBVA - Santa Cruz de Tenerife" - was wohl das ausstellende Kreditinstitut sein soll - versehen.
Der Chamer sollte offensichtlich den Scheck einlösen und 8.000 Euro Gebühren für den Gewinn nach England überweisen. Hätte er den Scheck eingelöst, wäre er nach Rückbuchung der Fälschung auf dem Schaden sitzen geblieben.
Ein Leser hat per Einschreiben einen "Auszahlpotientialzugangsbescheid über einen Auszahlungsbetrag über 1.500.000,00 Euro" erhalten. Höchste Dringlichkeitsstufe, Antwort innerhalb von 14 Tagen. Verlangt wird eine Freigabegebühr von 50 Euro. Felder für die Eingabe der Kreditkartennummer sind schon vorbereitet.
Das BKA rät: Sollten Sie bereits auf Grund eines solchen "Geschäftes" Zahlungen geleistet haben und sich betrügerisch geschädigt fühlen, erstatten Sie Strafanzeige bei dem Betrugskommissariat Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
Entweder wird dem Empfänger per Mail, per Fax oder brieflich eine große Geldsumme aus einer Erbschaft versprochen, man soll bei der Transaktion einer größeren Erbschaftssumme behilflich sein.
Ein Wilhelmshavener Unternehmer wurde Opfer der Nigeria-Connection. Um die Erbschaft in Höhe mehrerer Millionen Euro in Empfang nehmen zu können, musste er lediglich ein Online-Konto bei einer bei einer niederländischen Bank einrichten. Und damit begann die miese Abzocke. mehr
Oder es handelt sich um Schwarzgeld, dass gegen eine Provision von Tausenden Euro außer Landes geschafft werden soll. Die Fantasie der Betrüger ist grenzenlos.
Man soll sein Bankkonto für die Transaktion des Geldes zur Verfügung zu stellen. Dafür wird eine einen fette Provision versprochen.
Geben Sie nie Ihre Bankdaten heraus!
Zu einer derartigen Mail vom 22.10.09, die ich in meinem Spam-Ordner vorgefunden habe.
Vorsicht auch bei vorgetäuschter Internet-Liebe (Scamming).
Die Betrüger bauen über Chats, E-Mails und Telefonate ein Vertrauensverhältnis zu den Opfern auf. Mitunter träumt man von einer gemeinsame Zukunft. Scamm-Frauen locken ihre Opfer bevorzugt mit schönen Fotos, Die abgebildeten Personen sind nicht die Täter, sondern in der Regel völlig Unbeteiligte, deren Bilder aus dem Internet kopiert wurden.
Man ist sehr verliebt, aber der Partner braucht Geld für das Internetcafe, oder Geld für das Flugticket zum geliebten Partner. Oder man braucht Geld für kranke Verwandte.
Zum Beweis der Glaubwürdigkeit erhält das Opfer in manchen Fällen Passkopien, Zollpapiere, Krankenhausunterlagen oder ähnliches zugesandt. Natürlich wird die Rückzahlung des Geldes mit einer üppigen Verzinsung versprochen.
Oder die Opfer werden durch Vorspiegeln finanzieller Notsituationen aufgrund von Erkrankungen, Unfällen oder geschäftlichen Problemen zu Geldzahlungen per Bargeldtransfer bewegt.
Zu einem persönlichen Treffen kommt es nie. Sogar mit Selbstmord gedroht, damit man das Geld schickt. Oft bitten die Betrüger ihre Opfer auch, Schecks in Deutschland einzulösen. Dass diese gefälscht sind, ahnen die Betroffenen nicht. Die Folge kann eine Strafanzeige der Bank wegen Betrugs sein.
Masche dieser Nigeria Connection liegt darin, in Internetautomobilbörsen Fahrzeuge zu Dumpingpreisen anzubieten und durch Angabe falscher oder nichtexistenter Telefonnummern einen Mailkontakt mit einem interessierten Käufer herzustellen. Daraufhin wird dem potentiellen Kaufinteressenten wieder eine Märchengeschichte aufgetischt. Zumeist sollen Transportgebühren für das im Ausland befindliche Fahrzeug vorgestreckt werden.
Trotz eindeutigen Warnungen auf diversen Internetplattformen gibt es immer wieder Personen die sich auf dieses Geschäft einlassen, aber selbstverständlich nie ein Fahrzeug erhalten. So hat ebenfalls im Juni in Ingolstadt ein 25-jähriger Mechaniker rund 7000 Euro für den Transport und die Anzahlung eines BMW Cabrio vorab überwiesen.(Quelle: Polizeipresse Bayern v. 18.06.10)
Hierbei wird per Auslandsscheck ein überhöhter Preis für einen Ware oder eine Dienstleistung z.B. für ein Auto, ein angemietetes Zimmer gezahlt. Den Differenzbetrag soll der Kunde wieder zurücküberweisen. Danach stellt sich der Auslandsscheck als gefälscht heraus.
Weitere Informationen siehe Differenztrick, Scheckbetrug aus dem Ausland.
Eine bekannte Form ist die Bereitstellung eines "Privatdarlehens" an unbekannte Empfänger insbesondere in Afrika gegen Sicherheiten durch Travellerschecks, die sich fast immer als Totalfälschungen herausstellten.
Die Täter dürften der sog. "Nigeria Connection" zuzurechnen sein - einer seit Jahren international bekannten, kriminellen Organisation. Die Totalfälschungen der Travellerschecks sind meist von guter Qualität und sind selbst für geübte Blicke nicht gleich als Fälschungen zu erkennen. Foto eines gefälschten Reiseschecks
Sie weisen folgende Merkmale auf: - der Silberfaden ist nicht vorhanden und das Wasserzeichen sind nicht vorhanden - sie sind nur aufgedruckt, - Beim Hologramm handelt es sich um aufgepresste Aluminiumfolie deren Kipp- und Farbeffekte fehlen, - im deutschen Text sind Schreibfehler vorhanden.
Quelle: news aktuell gmbh v. 18.11.09.
Mehr zu gefälschten Travellerschecks
Trotz vielfacher Warnungen der Polizei werden noch immer gutgläubige Privatpersonen und Geschäftsleute die Opfer von professionellen Betrügern der Nigeria-Connection. Die Masche ist stets die selbe. Für die Erlangung eines Vermögens soll das Opfer einen Vorschuss leisten, der dann in die Hände der Betrüger fällt.
Im konkreten Fall einer 49-jährigen potentiellen Geschädigten aus dem Landkreis Dachau lief es für die Betrüger unerwartet schlecht. Aufgrund einer Pkw-Verkaufsanzeige im Internet erhielt die 49-jährige ein Angebot, dass sie rund 6 Millionen Dollar aus dem Privatvermögen von Saddam Hussein erhalten könne, wenn sie den Koffer mit rund 18,6 Millionen Dollar einen Monat bei sich aufbewahrt. Für die anfallenden Transportkosten des Geldkoffers zahlte die Geschädigte 6.500 Euro und sollte in Amsterdam den Koffer erhalten. Dort wurde ihr auch die angeblich notwendige "Entfärbung" der 100-Dollar-Noten mittels spezieller Chemikalien vorgeführt. Wie in diesem Betrugsverfahren üblich, kam es aufgrund von den Tätern inszenierten Pannen nicht zur Übergabe des Geldkoffers.
Nachdem sich die Geschädigte an die Polizei wandte, nahm die Kripo Fürstenfeldbruck die Ermittlungen wegen Bandenbetruges auf. Den Ermittlern gelang es, den Täterkontakt zu halten.
Am vergangen Freitag, 11.06.2010, sollte die Geschädigte weitere 3.500 Euro bezahlen, um den Geldkoffer zu erhalten. Am Hauptbahnhof und einem Hotel in Stuttgart schlug die Polizei dann im Rahmen eines vereinbarten verdeckten Vorgehens zu und nahm zwei dringend Tatverdächtige fest. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen in Nigeria geborenen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit und seinen 31-jährigen nigerianischen Komplizen.
Im Rahmen der anschließenden Durchsuchungen wurden in verschiedenen Verstecken massenweise Nigeriabriefe, Blanko-Plastikkarten, elektronische Geräte zur Kartenherstellung, Notebooks, Mobiltelefone, 3 Zahlenschlosskoffer, Chemikalien und rund 20.000 Euro Bargeld sichergestellt. Zum Abtransport der Asservate benötigte die Kripo Fürstenfeldbruck einen Kleintransporter, der bis oben hin voll war, so die Formulierung im Abschlussbericht des Einsatzleiters. Die Auswertung wird geraume Zeit in Anspruch nehmen.
Elliot und James, so der Decknahme der tatverdächtigen Betrüger, wurden am Samstag dem Ermittlungsrichter beim AG München vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II Haftbefehl erließ.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 14.06.10
Seit einiger Zeit erhalten Bürger im Landkreis Teltow-Fläming von Unbekannten Schreiben, in denen sie um Mithilfe bei Finanztransaktionen gebeten werden, die aufgrund unterschiedlicher, oft politischer, Probleme der Hauptpersonen erforderlich sind. Als Dank für die Unterstützung werden dem Empfänger der Schreiben hohe Geldbeträge in Aussicht gestellt und um absolute Verschwiegenheit gebeten. Das Einverständnis sollen die Empfänger der verlockenden Angebote per SMS, E-Mail oder Telefonanschlüsse im Ausland erklären.
Die Kriminalpolizei erhielt über die Internetwache von derartigen Schreiben Kenntnis bzw. wurde durch Empfänger derartiger Post direkt informiert. Durch die Kriminalpolizei werden die in den Briefen und E-Mails genannten Absenderangaben überprüft und die Verbraucherschutzzentrale in Kenntnis gesetzt. Bei den Absendern handelt es sich in den meisten Fällen um ausländische Personen.
Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass keine 20 % von 175.350.000 Dollar winken sondern dass als nächstes eine "Bearbeitungsgebühr" gefordert wird. Indiz für das Vorliegen versuchten Betruges ist unter anderem, dass derartige Offerten an Personen gerichtet wurden, die bereits verstorben sind.
Die Kriminalpolizei warnt ausdrücklich davor, sich auf solche Transaktionen einzulassen und zu hoffen, den in Aussicht gestellten Gewinn einklagen zu können. Was bei einem am Amtsgericht eingetragenen Unternehmen durchaus Chancen auf Erfolg haben kann, funktioniert im Falle von Briefkastenfirmen im Ausland niemals. Das einzige, was am Ende fest steht, ist der Verlust durch eine oder gar mehrere Überweisungen, denn Zurückbuchen geht nur bei Abbuchungen.
Quelle: Polizeipresse Brandenburg v.10.06.10
In einem Brief eines angeblichen Anwaltes aus Argentinien ist einem 58-Jährigen aus dem Stadtteil Hannover Groß-Buchholz die Erbschaft eines hohen Geldbetrages in Aussicht gestellt worden. Da der Mann zunächst eine Bearbeitungsgebühr bezahlen sollte, wurde er misstrauisch und erstattete eine Anzeige. Die Polizei warnt jetzt vor dieser Masche, da bereits mehrere Fälle bekannt geworden sind.
Der 58-jährige Geschädigte hatte am 31.08.2009 einen Brief eines angeblich argentinischen Anwalts namens Lederer erhalten, in dem ihm eine Erbschaft eines in Argentinien verstorbenen, entfernten Verwandten in Höhe von etwa 3 500 000 Euro in Aussicht gestellt worden war. Damit das Geld ausgezahlt werden kann, sollte der 58-Jährige jedoch zunächst 0,2 Prozent -etwa 7 000 Euro- dieser Summe für behördliche Auslagen überweisen. Der Mann wurde misstrauisch und erstattete eine Anzeige bei der Polizei.
Die Ermittler stellten fest, dass es nicht der einzige Versuch dieser Art gewesen war. Ähnliche Briefe erhielten auch ein 72-jähriger Hannoveraner sowie ein 50 Jahre alter Mann aus Osnabrück. Auch im Saarland und im Kreis Sigmaringen tauchten identische Schreiben auf.
Warnhinweis:
Die Polizei warnt vor diesen Briefen, in denen angebliche Erbschaften in Aussicht gestellt werden.
Offensichtlich handeln die bislang nicht bekannten Täter in betrügerischer Absicht. Es wird insbesondere dringend davon abgeraten, Geldbeträge als Vorauszahlung zu überweisen. Betroffene sollten sich mit der nächsten Polizeidienststelle in Verbindung setzen.
Quelle: news aktuell gmbh v. 17.09.09
Überrascht war in diesen Tagen eine 44-jährige Frau aus Jork, die eine E-Mail erhielt, in der es um ein in Englisch abgefasstes Schreiben eines angeblichen David Johnson Junior, angebl. Partner der (Rechtsanwalts-) Kanzlei D. Johnson & Lawyers S.A, Paseo Carmelitas 67, 37002 Salamanca/Spanien, welches postalisch die Zielgruppe erreicht (Poststempel aus Madrid), geht.
Der angebl. Rechtsanwalt berichtet vom Unfalltod einer Person, die den gleichen Nachnamen wie der Angeschriebene trägt, in Spanien im März 2005 und teilt weiter mit, daß diese Person im Rahmen einer Finanzinvestition 22 Millionen US Dollar (!!!) bei einem Geldinstitut deponiert hätte, ohne allerdings ein Testament zu hinterlassen. Der angebliche Rechtsanwalt gibt nun vor, mit Hilfe des Angeschriebenen die 22 Millionen Dollar flüssig machen zu können, wobei der Betrag zwischen den Parteien geteilt werden solle.
Abschließend wird gebeten, mit dem angeblichen D. Johnson per E-Mail oder Fax in Verbindung zu treten, um die weitere Verfahrensweise festzulegen. Auch soll die ganze Sache seitens des Angeschriebenen vertraulich behandelt werden.
Nach den Erfahrungen der Polizei handelt es sich um ein Anbahnungsschreiben. Nach einem kurzen Schriftwechsel werden in der Regel dann Vorauszahlungen für Rechtsanwaltsgebühren, Steuern oder etwa notwendige Bestechungsgelder für Amtsträgern gefordert, die meist per Western Union Money Transfer an eine Person im (meist europäischen) Ausland (wie z. B. Holland, Groß Britannien, Spanien) überwiesen werden sollen. Nach erfolgter Überweisung wird dann versucht, weitere Zahlungen von den Geschädigten zu erhalten. Anschließend wird der Kontakt abgebrochen.
Ein realer Hintergrund existiert nach hier vorliegenden Erkenntnissen nicht. Die Straftäter haben es lediglich auf das Geld der Angeschriebenen abgesehen. Exakt gleich lautende Mails sind auch schon bei Ärzten in Hildesheim aufgetaucht.
Die Polizei rät Betroffenen, die eine solche E-Mail erhalten, diese getrost zu löschen und keinen Kontakt zu den handelnden Personen aufnehmen.
Quelle: news aktuell gmbh v. 12.11.08.09
Die Masche ist ähnlich, erstmal soll bezahlt werden.
In den letzten Tagen wurden mehrere ältere Damen in Stade von einem angeblichen Hellseher "Krysto de La Tour" aus der Schweiz angeschrieben. In seinem sechsseitigen Brief will der "Hellseher mit den Jade-Augen" den angeschriebenen Frauen widerfahrenes Unrecht wieder gut machen und ihnen ihr zustehendes Vermögen wieder geben.
Er schreibt in dem Brief, er habe an einem Abend nach einem Gewitter in einer Vision eine Seele getroffen, die die angeschriebenen Frauen gut kennen würde. Es soll sich dabei um einen 6 - 7 Jahre alten Jungen handeln, der angeblich "Raoulz" heißen würde. Dieser Raoulz würde einen Schatz aus einer Kassette preisgeben und damit die Frauen, die bereits mehrere Leben gelebt hätten glücklich machen.
Damit auch alles prompt abgewickelt werden kann, kommt der Hellseher zum Schluss des Briefes auch wohl zum eigentlichen Zweck des Schreibens. Er bittet nämlich darum, ein Formular an ihn zurückzusenden, in dem man sich zur Zahlung von 20 Euro "Kostenbeteiligung" bereit erklärt, auch gern in zwei Raten mit jeweils 10 Euro zahlbar. Er garantiert dann noch, dass das Geld innerhalb eines Jahres zurückgezahlt werden würde, wenn sich keine positive Wirkung im Leben der Betroffenen einstellen würde.
Die Polizei warnt nun davor, auf einen solchen offenbaren Betrug hereinzufallen und Geld zu überweisen. Einziger Zweck ist offenbar von möglichst vielen Angeschriebenen die 20 Euro zu kassieren. Eine Leistung kann dafür nicht erwartet werden. Derartige Briefe sollten von den Empfängern gleich unbeachtet vernichtet werden.
Quelle: news aktuell gmbh v. 27.05.09 .09
Per E-Mail zeigen die Betrüger Interesse an der angebotenen Immobilie. Zusätzlich soll der Immobilienverkäufer eine fette Provision erhalten, wenn er hilft, Millionen aus dem Irak herauszuschaffen.
Der Haken an der Sache: Der Immobilienanbieter muss erst mal selbst Geld bezahlen, um das Geld zutransferierieren, die Provision sieht er natürlich nicht .