gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Einkauf mit Fingerprint

Bezahlen mit dem Finger
Quelle: obs/Dermalog Identifications Systems

Auf der CeBIT 2010 wurde erstmals das neuartige Bezahlverfahren "FingerPayment" gezeigt. Sollte es sich durchsetzen, können Bargeld und EC-Karten zukünftig zu Hause bleiben. Die Bezahlung erfolgt schnell und sicher durch einfaches Auflegen eines Fingers auf einen speziellen Scanner an der Kasse.

Zwei Finger werden zusammen mit einer EC-Karte eingescannt und im Computer miteinander verknüpft. Beim nächsten Einkauf ist es nicht mehr nötig, die EC-Karte mitzubringen, sondern man legt nur noch einen Finger auf den Scanner. Wenn der Finger in der Datenbank gefunden wurde, wird der entsprechende Betrag von der dazugehörigen Karte bzw. vom dazugehörigen Konto abgebucht. Voraussetzung sind ein geeigneter Finger-Scanner an der Kasse und ein zentrales Fingerabdruck-System, das auch aus sehr großen Datensätzen sofort den richtigen Finger herausfindet

Geld und Karte kann man vergessen, ebenso wie die PIN-Nummer für eine Karte. Einen Finger hat man aber immer dabei.

Quelle: news aktuell gmbh v. 02.03.10


Wie Wie Gulli.com berichtete, hat EDEKA in Ingolstadt, Bayern Filialen eröffnet, in denen per Fingerabdruck bezahlt werden kann. Wer dort einkaufen möchte, muss vorher seine persönlichen Daten und die Bankverbindung hinterlassen. Auch die Liquidität des Einkäufers muss im Vorlauf unter Beweis gestellt werden.

Die Scanner erfassen neben dem reinen Fingerabdruckbild zum Beispiel auch die Temperatur des Fingers oder seinen elektrischen Widerstand. Und die Zusammensetzung von Hautschweiß werten sie auch gleich mit aus.

Zu jedem Fingerabdruck eines Kunden muss ein Datensatz gespeichert werden, Wer garantiert, dass die Firmen die Fingerabdruckbilder nicht für Marketingzwecke verkaufen?


Beim Real-Markt im niederrheinischen Tönisvorst  läuft ein Testbetrieb. Die Kunden fotografieren selbst mit ihrer Handykamera die Strichcodes ihrer eingekauften Waren. An der Kasse halten sie das Telefon unter einen Scanner, legen einen Finger auf ein dafür vorgesehenes Feld und schon ist alles bezahlt.

Beim Rewe-Markt in Köln-Hürth läuft auch ein Testbtrieb.Man muss einen Finger der rechten und linken Hand auf einen Scanner legen sowie Anschrift und Bankverbindung angeben. Der Betrag wird per Lastschrift vom Konto eingezogen.Der Scanner an der Kasse hat eine Lebendfinger-Erkennung und testet die Blutzirkulation.

Sensoren erkennen, ob Blut fließt

Inzwischen wurden berührungslose optische Fingerabdrucksensoren entwickelt. Der Finger wird fotografiert, mit optischen Verfahren sollen falscher Finger erkannt werden.

Neue Sensoren  erkennnen sogar, ob Blut fließ oder ob es sich um einen abgeschnittenen Finger handelt. Um mit dem Finerabdruck zu bezahlen, ist eine einmalige Registrierung nötig. Das Verfahren wird im Kölner Raum, getestet und soll in Deutschland eingeführt werden.