gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Teppich-Betrüger: Warnung vor "Geschenk-Anrufen"

Voranmeldungen sollen Vertrauen schaffen

Senioren werden von angeblichen Mitarbeitern eines ehemaligen Teppichgeschäfts angerufen. Auch per Post oder Visitenkarte wird der Besuch zur Übergabe eines "Geschenkes" vereinbart. Die Betrüger locken mit einem Geschenk als Dank für treue Kundschaft und wollen angeblich hochwertige Teppiche zum Kauf anbieten.

Manchmal wird auch die Schließung eines örtlichen Teppichgeschäfts angekündigt. Aus diesem Grund wolle man dem treuen Kunden noch ein Geschenk machen.

Doch die Methode, in scheinbar freundlichster Absicht aufzutreten, ist uralt. Schon in Grimms Märchen hatte der böse Wolf Kreide gefressen und sich an der Haustür verstellt. Und tatsächlich bringen solche Haustürverkäufer sogar Blumen und andere Geschenke mit, wohl wissend, dass sie dann von gutherzigen oder bevorzugt auch betagten Menschen nur ungern abgewiesen werden.

Doch hinter der scheinbaren Freundlichkeit und einem gepflegten Auftreten verbirgt sich regelmäßig ein gut durchdachtes Szenario, um das ausgewählte Opfer an dessen "wunder Stelle" zu fassen. Hat man solchen Leuten erst einmal Einlass in die Wohnung oder ins Haus gewährt, wird man sie nur schwer wieder los. Diese sind an Erfindungsreichtum kaum zu überbieten und schaffen es immer wieder, eine Hilfebedürftigkeit vorzuspielen.

Da geht es dann mal um die unverschuldete Insolvenz, die Benötigung eines Darlehens oder auch eine schwere Erkrankung. Oft werden Teppiche zu "Vorzugspreisen" angeboten. Gerne hinterlässt man auch weitere Teppiche, oder kündigt sein Wiederkommen an. Dabei geht es den in Wirklichkeit skrupellosen Tätern nur darum, möglichst viel Geld abzuzocken

Die Polizei warnt vor solchen Angeboten, da es sich meist um minderwertige Waren zu einem überhöhten Preis handelt

Quelle: Polizeipresse Düren , news aktuell gmbh v. 15.02.11

nach oben

Telefonische Verkaufsangebote

Die Polizei erreichen zur Zeit wieder vermehrt Beschwerden von Bürgern, die Anrufe von Teppichverkäufern bekommen. Gezielt werden ältere Personen angerufen.

Die Anrufer sprechen ihre Opfer auf einen zurückliegenden Teppichkauf an, geben dann vor einen Tombolagewinn für sie zu haben und wollen persönlich vorbeikommen, um den Preis abzugeben. Ziel der Teppichhändler ist der Verkauf minderwertiger Ware zu überhöhten Preisen.

Die Polizei rät:

"Gehen sie auf keine telefonischen Verkaufsangebote von Personen ein, die sie nicht kennen!"

"Seien sie vorsichtig bei Haustürgeschäften!" "Lassen sie keinen Fremden in ihre Wohnung!"

"Kaufen sie Teppiche lieber im Fachhandel, wo ihnen die Echtheit des Teppichs durch ein Zertifikat garantiert wird.!"

Quelle: news aktuell gmbh v. 19.02.09 und 2016 immer noch aktuell