gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Kaffeefahrt, Aktuelle Fälle

Fischer Fritz

Fischers Fritz und Räuscherkate

Fischer Fritz, Postfach 9155, 26139 Oldenburg

Fischer Fritz, Postfach 9113, 26139 Tweelbäke

Der Veranstalter ist schon seit 2007 in der Schwarzen Liste der Verbraucherzentrale Hamburg vermerkt, weil nur eine Postfachadresse angegeben ist. Die Empfänger der Einladungen sollen unter dem Vorwand einer Gewinnübergabe in eine Verkaufsveranstaltung gelockt werden.

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Stadtpolizei löst Kaffeefahrt auf

Am 19. Juni haben Bedienstete der Stadtpolizei eine Verkaufsveranstaltung in Frankfurt Niederrad aufgelöst. Es gelang den Stadtpolizisten, die vom Veranstalter eingesetzten Aufpasser zu umgehen und die Veranstaltung zu beenden. Verkauft werden sollten unter anderem Fußbäder zum "Schnäppchenpreis" von 1.800 Euro.

Die zirka dreißig potenziellen, allesamt älteren, Kundinnen und Kunden verließen die Veranstaltung ungeschädigt, während die drei Veranstalter mit einem Platzverweis für das Stadtgebiet entlassen wurden. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wird eingeleitet.

Quelle: www.frankfurtlive.com v. 19.06.10

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Kaffeefahrt ging nicht nach St. Gallen

Mit den Ermittlungen zu einem besonderen Fall in Zusammenhang mit einer sogenannten Kaffeefahrt ist momentan die Polizeiinspektion Oberstdorf betraut.

Mitte Mai erhielten ausgesuchte Privatpersonen / Haushalte im Oberallgäu Werbung für eine solche Fahrt, welche ins schweizerische St. Gallen führen sollte. Teilnehmer wurden mit einem entsprechenden Rahmenprogramm sowie Gewinnversprechen gelockt. Am Veranstaltungsdatum, dem 25.05.2010, wurden die Reisenden (sie wurden u.a. in Immenstadt, Sonthofen, Blaichach u. Oberstaufen aufgenommen) jedoch nicht, wie angekündigt, nach St. Gallen chauffiert, sondern zu einer Verkaufsveranstaltung in Romanshorn. Zuvor wurden noch Geldbeträge für eine Reiseversicherung sowie eine Beratergebühr erhoben.

Die Polizeiinspektion Oberstdorf ermittelt nun wegen Verdachts des Betruges sowie Verstößen gegen die Gewerbeordnung.

Personen, die ein Werbeangebot für die oben genannte Fahrt am 25.05.2010 nach St. Gallen erhalten haben und noch in Besitz der Werbepost sind, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Oberstdorf in Verbindung zu setzen (08322 / 9604-40).

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 04.06.10

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Wundermittel, Polizei löst Veranstaltung auf

Ein Kaffeefahrt-Teilnehmer hatte die Polizei gerufen, weil ein angebliches Wundermittel verkauft wurde. Die Verkaufsveranstaltung fand in einer Stockacher Gaststätte statt. Die Veranstaltung war weder angemeldet noch genehmigt. Die Verkäufer bekamen Anzeigen wegen Verstößen gegen die Gewerbeordnung und das Heilmittelwerbegesetz.

Der Verkäufer gab sich sogar als approbierter Mediziner aus. 1.098 Euro sollten die Gäste für 180 Pillen Q10 bezahlen. Die bereits abgeschlossenen Kaufverträge wurden aufgelöst.

Quelle: www.suedkurier.de v.31.05.10

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Bio-Produkte von Firma Feenstein

Im Internet wird vor der Firma gewarnt, Es gibt einen Warnhinweis durch das GTI Verbraucherschutz Forum..

Absender der Einladung ist eine Fa. Feenstein Gmbh Postfach 2161, 49651 Stapelfeld. Sie verspricht BIO-Köstlichkeiten frisch geerntet! Name des Geschäftsführers und Firmenanschrift fehlen.

Angeblich hat man eine Chance "BIO-Beauftragter" zu werden und so in einem Jahr kostenlose Bio-Lebensmittel im Wert von 2.500 € zu erhalten. Versprochen werden aber darüber hinaus Geschenke. Ab in den Papierkorb mit der Einladung.

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Kripo sprengt Verkaufsveranstaltung

Eine Verkaufsveranstaltung in der Gaststätte eines Zucheringer Sportvereins beendete die Polizei am Donnerstag, 29.04.2010, gegen 10:30 Uhr. Neben den vorliegenden gewerberechtlichen Verstößen führt die Kripo Ingolstadt nun auch ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen eine 49-Jährige aus Niedersachsen und einen zweiten, noch unbekannten, Veranstalter.

Bereits am Mittwoch den 28.04.2010 war in der Gaststätte eine gleichartige Veranstaltung durchgeführt worden. Einem der Gäste vom Mittwoch kam die Vorgehensweise der Veranstalter verdächtig vor, was ihn veranlasste die Polizei zu informieren. Die Überprüfung der Verkaufsveranstaltung am Donnerstag ergab dann tatsächlich genügend Anhaltspunkte für ein gesetzwidriges Verhalten der dafür verantwortlichen Personen.

Zunächst fehlte die gewerberechtlich erforderliche Anmeldung dieser im Gewerberecht "Wanderlager" genannten, gemeinhin jedoch als Kaffeefahrt bekannten, Verkaufsveranstaltung. Vor allem dies war der Anlass für die behördliche Beendigung des Verkaufs.

Aber auch die Verkaufsmethoden werden nun einer strafrechtlichen Prüfung unterzogen und sind Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens. In der Einladung wurde mit einem Geldgewinn in Höhe von 5.000 Euro geworben. Dieser stellte sich jedoch als ein Rubbellos der Bayern Lotterie mit den bekannten Gewinnchancen heraus. Vorrangiges Ziel der Verkäufer war es offensichtlich, eine "Magnetdecke" zu verkaufen. Mittels vorgegebener Sonderrabatte sollten die Kunden gelockt werden, die Decke im Normalpreis von ca. 1.600 Euro, für etwa die Hälfte dieses Preises zu erwerben. Zusätzlich wurden Geschenke (Messerset/Handstaubsauger) angeboten, deren Preisniveau drastisch unter dem angegebenen Verkaufswert war.

Die Kripo ermittelt nun gegen die Veranstalter wegen des Verdachts des Wuchers und gegebener gewerberechtlicher Verstöße. Teilnehmer der Veranstaltung vom Mittwoch und damit mögliche Geschädigte, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0841/9343-0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Polizeipresse Bayern v.30.04.10

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Wer nicht mitfährt: 19,90 € Strafgebühr

Die Firma "Ausflugsplanung", die bereits in der Schwarzen Liste der Verbraucherzentrale Hamburg vermerkt ist, hat sich etwas einfallen lassen, um Senioren zur Teilnahme an einer Kaffeefahrt zu motivieren.

Die rosa Anschreiben versprechen einen Geldgewinn von 1.398 Euro, Schweinebraten usw. Angeblich hätte man sich zu der Tagesfahrt angemeldet. Sollte man trotz Anmeldung nicht mitfahren, so wird nach den §§ 515 I, 527 BGB Schadenersatz zu verlangt. Man würde dann eine Rechnung darüber bekommen. Das heisst, wer seinen Gewinn nicht haben will, soll Strafe zahlen.

Völliger Blödsinn und eine dreiste Masche, um Senioren auf eine Verkaufsveranstaltung zu locken. Ab in den Müll mit so einer Einladung.

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Schöne FFO Welt Reisen GmbH, eine Teilnehmerin wehrt sich erfolgreich

Eine Frau hatte bei der Firma "Schöne FFO Welt Reisen GmbH", PF 60394 Frankfurt, vor knapp einem Jahr eine Frühjahrsreise für sich und ihren Partner als Frühbucher für 49 € pro Person statt 349 € gebucht. Da ihr Partner erkrankt war, sprang eine Leserin der Pfiffigen Senioren kurzfristig als Ersatz ein.

Erst unterwegs beim ersten Stopp in Hamburg wurde den Gästen ein Ausflugspaket für 149 Euro angeboten, von einer Werbe- bzw. Verkaufsveranstaltung war dabei keine Rede.

Die in Bus Mitreisenden waren auf dieses Ausflugspaket ebenfalls nicht vorbereitet, so dass der Bus mit allen Teilnehmern eine Bank suchte, damit die benötigten Beträge abgehoben werden konnten.

Rasch stellte ich allerdings heraus, dass es sich dabei um eine Verkaufsveranstaltung handelte. "Die Verkaufsveranstaltung dauerte vom frühen Morgen bis um 14:00 Uhr , bei der alten Leuten zunächst alle möglichen Krankheiten eingeredet wurden, um ihnen dann überteuerte Nahrungsergänzungsmittel für rund 1.300 € zu verkaufen und ebenfalls eine überteuerte Matte gegen Elektrosmog. Danach folgten teure Kleinprodukte, angeblich alles fast geschenkt." so die Mitfahrerin.

Die Fahrt ins Alte Land entpuppte sich ebenfalls als Werbefahrt auf einem Apfelhof, wo ein Bauer in einer Lager- und Kühlhalle kurz etwas über die Produkte erzählte. Natürlich konnten die Erzeugnisse anschließend gekauft werden.

Bis auf einen kurzen Ausflug nach Lübeck (und einem 1-stündigen Stadtbummel ohne Reiseleiter, einem Stopp an der Reeperbahn, am Elbtunnel und am Michel - was auf Initiative des Reiseleiters und des Busfahrers geschah - waren alle weiteren versprochenen Sehenswürdigkeiten nur im Vorbeifahren zu erhaschen.

Die Leserin schildert, dass die Versuche, sich im Voraus zu informieren, daran scheiterten , dass die Bearbeiter offenbar keine Auskunft geben konnten oder unter der angegebenen Telefonnummer nicht erreichbar waren. Auf der Website ist lediglich die Vorderseite eines mehrfarbigen Handzettels in Hochglanz abgebildet, der den Teilnehmern zugeschickt wurde, jedoch nichts über die Leistungen der Reise aussagt.

Die Leserin der Pfiffigen Senioren fühlte sich hintergangen, weil von einer Werbefahrt mit Verkaufsveranstaltung nicht die Rede war und wollte ihr Geld zurück. Auf Ihre Beschwerde beim Veranstalter, meinte dieser, sie hätte das Ausflugspakte ja schließlich freiwillig gebucht, niemand hätte sie dazu gezwungen.

Erfolgreich zur Wehr gesetzt

Nicht aufgegeben und mit Hartnäckigkeit zum Ziel.

Die Teilnehmerin hat ihre Ausgaben für das "Ausflugspaket" von FFO zurückerhalten

Zunächst hatten der FFO aus Kulanz 72 € angeboten, worauf die Teilnehmerin mitteilte, die kulante Geste wäre nett, allerdings würde sie empfehlen, ihr die ganz Summe zu erstatten, weil von dieser Entscheidung ihre nächsten Schritte abhingen. Als Termin hatte sie den 28.04. gesetzt. Am 29.04. kam der von ihr gewünschte Verrechnungsscheck, da sie ihre Bankdaten nicht genannt hatte).

Die Ereignisse rund um diese "Schöne Reise" schildert die Teilnehmerin in ihrem interessanten persönlichen
Erfahrungsbericht FFO Weltreisen

Inzwischen ist die Anschrift der Mitfahrerin bei der Firma FFO bekannt sie bekommt Werbepost, wahre "VOLLTREFFER", die sie als glückliche Gewinnerin eines Hochleistungs-Elektro-Rasenmähers oder Hochdruckreinigers einladen. Ziel ist Schwedt. Abholung an meiner Lieblingsbushaltestelle. Zu gewinnen: 1.999 Sachpreise und 399 Reisen in die Lüneburger Heide sowie Weitere Aussicht: 9-mal Gratis-Schnick-Schnack. Hoffentlich kommt der Bus mit einem Anhänger, damit die vielen Rasenmäher untergebracht werden können.

In der Schwarzen Liste der Verbraucherzentrale Hamburg ist eine Firma FFO (Servicebüro), Postfach 560208, 60407 Frankfurt vermerkt. Ob zwischen diesen beiden Firma ein Zusammenhang besteht, ist nicht bekannt.

Unsere Leserin hat im Internet recherchiert ujhd ist auf folgende Firmennamen gestoßen:

Schöne FFO Welt Reisen Gmbh in 60328 FRANKFURT Mainluststr. 6

FFO - Service Büro, Postfach 560208, 60407 Frankfurt

FFO Reiseclub - 60407 Frankfurt (bei einer Abmahnung genannt). Neuerdings FFO Reiseclub, Postfach 2255, 49651 Cloppenburg

Im Internet finden Sie weitere Infos finden bei www.antispam.de, www.betrogenenhilfe.de, www.gewinn-einklagen.de

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TFG Treuhand, Veranstaltung aufgelöst

Die TFG Treuhand Finanzgesellschaft aus dem Städtchen Emmen in Holland versprach: Wegen der Auflösung der Firma Reise-Center Deutschland (RCD) hatten die Empfänger der Einladungen angeblich ein Guthaben über 248,38 Euro. Neben dem angeblichen Guthaben wurden natürlich noch die üblichen Geschenke versprochen. Und natürlich sollte alles in einer Gaststätte in Kirchhörde abgeholt werden.

Nachdem das Ordnungsamt von der geplanten Abzocke erfahren hatte, ermittelte es, dass von der Firma TFG, 7811 HC, Emmen nicht mal ein Briefkasten in den Niederlanden existiert

Das Ordnungsamt brach den Spuk ab und verfolgt den Fall weiter.

Quelle: www. ruhrnachrichten.de v. 19.02.10

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Dr. Becker & Partner, Polizei fährt mit

Die Firma tritt unter vielen verschiedenen Namen auf.

Nachdem sich im Kreisgebiet Borken die Anrufe von Bürgern häuften, die Gewinnbenachrichtigungen von einer Firma "Dr. Becker & Partner - Finanzdienstleistungen" erhalten hatten, beschlossen Polizei und Ordnungsamt, sich eine solche Veranstaltung gemeinsam anzusehen.

Nach Zusendung der Gewinnmitteilung über einen Betrag von 946,72 € aus einem Lottomitspiel sollten sich die persönlich angeschriebenen (überwiegend älteren) Bürger per Rückantwortkarte für die persönliche Gewinnübergabe anmelden.

Am Mittwoch ging es dann in aller Frühe los. Über Borken, Hünxe, Dinslaken und Gladbeck wurden insgesamt 26 Teilnehmer eingesammelt. Nach knapp dreistündiger Busfahrt kam man um 09:00 Uhr in Oer-Erkenschwick an einem am Waldrand gelegenen älteren Gasthof an. Dort wartete das Frühstück - 2 halbe belegte Brötchen, ein Ei und eine Tasse Kaffee. Die zweite Tasse Kaffee kostete 1,80 €.

Nach dem Frühstück sollten dann die Reisenden eine Art "Teilnahmebestätigung" mit sämtlichen Personalien ausfüllen. Diese Adresslisten werden üblicherweise an andere Veranstalter von Kaffeefahrten weiterverkauft und sorgen so für weiteren Umsatz.

Aus den Gesprächen mit den Teilnehmern wurde den Beamten schnell klar, dass keiner die Auszahlung eines Geldgewinnes erwartete. Alle Anwesenden wussten schon bei der Anmeldung, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Verkaufsfahrt handelt. Als einer doch mal nachfragte, was denn mit dem versprochenen Gewinn sei, bot ihm der Moderator an, bis zum Abschluss der Veranstaltung draußen spazieren zu gehen.

Dem erfahrenen Moderator aus Cloppenburg gelang es jedoch schnell, einen Großteil der Zuhörerschaft auf seine Seite zu ziehen. Und als dann die ersten "Geschenke" (Akku-Bügeleisen) ausgehändigt wurden, hatte er die letzten Zweifel beseitigt - dies würde ein geselliger Tag werden.

Da keine strafbaren Handlungen zu erkennen waren und die Verkaufsveranstaltung beim zuständigen Ordnungsamt angezeigt war, traten die Beamten wieder den Heimweg an.

Polizei und Verbraucherschutzverbände raten jedoch dringend, an solchen Fahrten mit Gewinnversprechen nicht teilzunehmen. Da wird eine "Vitamin-Zell-Komplett-Therapie" als "Schnäppchen" für 900 € statt für "normalerweise" 1300 € angeboten, ein Präparat gegen Gelenkschmerzen wird für 820 € verkauft, obwohl es in Apotheken lediglich 225 € kostet, Magnetfelddecken oder -matratzen gehen für ein Vielfaches des üblichen Ladenpreises über den Tisch.

Die hochpreisigen, völlig überteuerten Waren werden später angeboten, natürlich mit der Möglichkeit der Ratenzahlung. Wer auf ein solches Angebot eingehen möchte, sollte dabei unbedingt auf das richtige Datum und eine Firmenanschrift geachtet werden, da sonst ein Widerruf nicht möglich ist!

Sprechen Sie mit älteren Familienangehörigen und warnen Sie sie vor den Machenschaften dieser Branche  Suchen Sie über Internetsuchmaschinen Erfahrungen anderer Teilnehmer

Quelle: news aktuell gmbh v. 12.02.10

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Polizeieinsatz bei Kaffeefahrt

Ein 50-jähriger Mann, der an einer "Kaffeefahrt" teilgenommen hatte, soll vom Veranstalter bedroht worden sein - Weil er die Preise zu hoch fand und das auch sagte.

Am Montag gegen 14.30 Uhr verständigten Teilnehmer einer „Kaffeefahrt“ die Polizei, nachdem es durch den Veranstalter zur Bedrohung eines Teilnehmers kam.

Ein 50-Jähriger aus Bad Ischl, der bei einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem Veranstalter seinen Unmut über die viel zu teuren Preise äußerte, wurde angeblich durch diesen bedroht.

An der nicht durch das Landratsamt Berchtesgadener Land genehmigten Verkaufsverkaufsveranstaltung nahmen insgesamt 52 zumeist ältere Damen und Herren aus dem Salzkammergut teil. Den Teilnehmern wurde mitgeteilt, dass sie Sach- und Geldpreise im Wert bis zu 10.000 Euro gewonnen hätten, wer jedoch das „Kleingedruckte“ las, musste feststellen, dass er nur ein Los gewonnen hatte. Einen Hauptgewinn durfte keiner der Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Die „Kaffeefahrt“ startete gegen 8 Uhr in Österreich.

Nachdem solche Veranstaltungen dort generell verboten sind, wurden die Teilnehmer nach Deutschland verfrachtet. Obwohl hier solche Veranstaltungen zwar erlaubt sind, müssen die Veranstalter jedoch bestimmte Auflagen erfüllen. Außerdem muss die Veranstaltung der zuständige Behörde mitgeteilt und durch diese genehmigt werden. Eine solche Genehmigung konnte der Veranstalter bei Eintreffen der Polizei nicht vorweisen.

Die Veranstaltung wurde daraufhin um 15.30 Uhr durch die Polizei beendet. Gegen den Verantwortlichen wurde ein Strafverfahren sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Polizeipresse Freilassing v. 16.12.09

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Buchungs-Service am 13.01.10 zum Rosengarten

Auch der Buchungs-Service lädt wieder mal zu einer Fahrt mit Gewinnversprechen ein, je nach Jahreszeit mit einen anderen Anlass. Eine Leserin der Pfiffigen-Senioren hat eine Einladung des Buchungsservice, Postfach
28 02 49 in 20515 Hamburg erhalten. Busfahrt in den Rosengarten Nähe Hamburg. Gewinn 3.000,-.

In der Einladung werden wie üblich vollmundig  tolle Geschenke und Gewinne versprochen. Die Leserin hat uns die Einladung Seite 1 und Einladung Seite 2 zur Ansicht zur Verfügung gestellt.

Bargeldauszahlungstermin 13.01.10. Der Betrag ist auf der Einladung in hl. - also nicht in Euro -angegeben.

Auch diese Firma ist in der Gewinnspielliste der Verbraucherzentrale Hamburg vermerkt.

Ab damit in den Papierkorb.

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Giftstoffe durch Elektrolyse

Stadt- und Landkreis Karlsruhe.

Ein aktuell zum „Vorzugspreis“ von über 900Euro bei Kaffeefahrten in der Region verkauftes Elektrolyse-Fußbad ist nach einem der Polizei jetzt vorliegenden Gutachten im Blick auf seine angebliche Entgiftungsfunktion als reine Luftnummer zu betrachten.

Bei den Verkaufsveranstaltungen verfärbt sich das Badewasser einer Testperson nach Zugabe von Jodsalz und einigen Minuten Wartezeit regelmäßig braun. Der Verkäufer begründet diesen Umstand vor seiner weitgehend aus Rentnern bestehenden Zuhörerschar damit, dass durch die Elektrolyse Giftstoffe aus dem Körper des Badenden gezogen werden.

Dass dieser Effekt auch dann auftritt, wenn gar keine Körperteile im Becken sind, verschweigt er aber geflissentlich und macht damit einen überaus satten Gewinn. Schließlich hat das Badegerät einen Wert von bestenfalls 50 Euro.

Die wegen Betruges gegen die in Norddeutschland ansässige Verkaufsfirma ermittelnden Beamten der Verkehrsgruppe Gewerbeüberwachung und Umweltschutz in Karlsruhe gehen davon aus, dass eine ganze Reihe insbesondere älterer Menschen auf diese Weise um ihr gutes Geld gebracht wurde.

Die Beamten warnen nachdrücklich vor der beschriebenen Masche und bitten unter Telefon (0721) 939-4546 um Meldung weiterer Geschädigter

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 16.12.09

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Firma TSG - Polizei warnt

Sie Polizei warnt alle Bürgerinnen und Bürger, an einer Verkaufsveranstaltung am 2. Dezember in Ehra-Lessien teilzunehmen.

Die Firma TSG (Treuhand Servicegesellschaft) hat zahlreiche Personen aus dem Bereich Brome angeschrieben und verspricht Auszahlungen von Bargeld im Rahmen der Veranstaltung am kommenden Mittwoch, 2. Dezember, im Landhotel Heidekrug in Ehra-Lessien. Die Veranstaltung soll um 09.30 Uhr beginnen.

Nach polizeilichen Erkenntnissen wird den Veranstaltungsteilnehmern keinesfalls Geld ausgezahlt, ebenso erhalten sie keine Gewinne, auch wenn das Einladungsschreiben anderes suggeriert. Vielmehr sollen die Teilnehmer überteuerte Waren kaufen oder überteuerte Reiseverträge abschließen. Daher sollten alle möglichen Interessenten Abstand von dem Besuch der Veranstaltung nehmen.

Weitere Fragen beantwortet die nächstgelegene Polizeidienststelle.

Quelle: news aktuell gmvbh v.30.11.09

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Dr. Böhm & Schneider Finanzdienstleistungen

Mit dem dubiosen Versprechen, Geld aus betrügerischen Gewinnmitteilungen sichergestellt zu haben, lockt der angebliche Finanzdienstleister Dr. Böhm & Schneider per Massensendung zu einer Kaffeefahrt.

Ahnungslose Empfänger suchen derzeit zuhauf bei der Verbraucherzentrale Rat. Hinter dem Schreiben vermeintlicher Gutmenschen, die Geprellten zu ihrem Gewinn verhelfen wollen, verbirgt sich bei genauem Hinsehen der raffinierte Versuch eines Kaffeefahrtenanbieters, auf eine Verkaufsveranstaltung zu locken.

Die auf dem auf den ersten Blick seriös erscheinenden Schreiben informieren "Dr. Böhm & Schneider Finanzdienstleistungen" mit Aktenzeichen und Vorgangsnummer über einen "versprochenen Gewinn" von 1.000 Euro, den der Empfänger in einer Mitteilung u. a. von der Firma Phillips Lotto Service avisiert bekommen, jedoch nicht erhalten habe. Bei der Abwicklung der Firma habe man für die geprellten Gewinner eine angemessene Summe realisieren können: Die nachträgliche Übergabe des ausstehenden Betrages in Höhe von 946,72 Euro – Geschäfts- sowie Postgebühren wurden vom Gewinn abgezogen – finde nun in einer Filiale im Raum Korschenbroich statt.

Das Angebot gelte letztmalig – und der "Gewinn" sei persönlich abzuholen.

gewinnmitteilungGewinnmitteilung,Dr.Schmidt & Partner.pdf

die uns ein Leser zur Verfügung gestellt hat.

Auf den ersten Blick hat das Ganze zwar einen seriösen Anstrich, doch ein Hinweis am Ende des Schreibens entlarvt die wahre Absicht: Eingeladen wird zu einer Kaffeefahrt – mit wunderschönem Rahmenprogramm und kostenlosem Mittagsmenü. Außerdem winkt als Zusatzprämie ein nagelneuer Express-Kaffeeautomat.

Auf solchen Kaffeefahrten werden erfahrungsgemäß überteuerte Produkte an Mann und Frau gebracht. Bisher ist der Verbraucherzentrale NRW kein Fall einer Gewinnauszahlung bekannt;

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen v. 23.11.09

Die Masche von "Dr. Schneider & König" ist übrigens nicht neu: Briefe mit identischem Wortlaut, immer mit dem Seriosität vorgaukelnden Zusatz "Finanzdienstleistungen", wurden unter folgenden Namen verschickt:

Die Polizei Soltau-Fallingbostel hat am 09.12.09 gewarnt: Die Welle schwappt offensichtlich nach Niedersachsen und in den Landkreis Soltau-Fallingbostel.

Die Polizei rät, sich von diesen Schreiben nicht blenden zu lassen, nicht darauf zu reagieren und sie am besten in den Müll zu werfen.

Quelle: news aktuell gmbh v. 09.12.09

Auch in Rheinpfalz werden Senioren von diesen Firmen eingelden. Allen Empfängern und gerade älteren Menschen wird von der Polizei Neustadt/Weinstraße empfohlen von einer Rückantwort und dem Besuch solcher Veranstaltungen abzusehen, um einen persönlichen Schaden, zum Bespiel durch den Abschluss diverser Kaufverträge, zu vermeiden. (Quelle: Polizeipresse Neustadt/Weinstraße v. 19.03.10)

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Dubiose Kaffeefahrt nach Tschechien

Vermehrt gehen bei den oberfränkischen Polizeidienststellen in den letzten Tagen Anzeigen von Senioren ein, denen auf einer Kaffeefahrt ins tschechische Franzensbad die PIN ihrer EC-Karten entlockt und kurz darauf unberechtigte Abhebungen von den Konten der Geschädigten getätigt wurden.

Die Ausflugsfahrt startete am 4. November im Lichtenfelser Stadtteil Schney. In Tschechien mussten die Opfer den Reisepreis in Höhe von 49 Euro mit ihrer EC-Karte bezahlen. Eine Bargeldannahme lehnte der Veranstalter ab. Der dubiose Reiseveranstalter aus dem holländischen Amstelveen buchte dann nicht nur den vereinbarten Reisepreis ab.

Wie ein leidgeprüfter 77-jähriger Bamberger bei der Überprüfung seiner Kontoauszüge feststellen musste, zog ihm der Reiseveranstalter 490 Euro vom Konto ab. Bei der Polizei in Lichtenfels meldeten sich am heutigen Freitag zwei weitere Geschädigte.

Eine 73-jährige Rentnerin aus Lichtenfels stellte nach dieser Kaffeefahrt eine Belastung von 480 Euro auf ihrem Konto wegen dieser Reise fest. Bei einem 82-jährigem Redwitzer buchten die Betrüger gar 980 Euro von dessen Konto ab. Eine Kontaktaufnahme mit dem Reiseveranstalter in Holland blieb in allen Fällen erfolglos.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 20.11.09

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Gewinnübergabe und Geschenke

Zur Zeit mehren sich bei der Polizei Anfragen aus der Tönisvorster Bevölkerung. Viele Bürgerinnen und Bürger haben in diesen Tagen Post von einem angeblichen Finanzdienstleistungsunternehmen erhalten.

In dem seriös erscheinenden Schrieben wird den Adressaten ein Gewinnauszahlung von 1000.- Euro in Aussicht gestellt. Dieses Geld, so die postalische Mitteilung, sollte mit Rahmenprogramm, Geschenken und Frühstück bei einer Busfahrt ausgezahlt werden.

Verdächtig erscheint den Anfragenden zurecht der Umstand, dass die Anmeldung zu der Veranstaltung an eine Postfachadresse gesandt werden sollte. 

Die Kreispolizeibehörde rät zur Vorsicht. Nach kriminalistischer Erfahrung dienen derartige Gewinnbenachrichtigungen ausschließlich dem Zweck, Teilnehmer für so genannte Kaffeefahrten zu gewinnen. Eine Auszahlung angeblicher Geldgewinne erfolgt bei diesen Veranstaltungen nicht! Auf "Kaffeefahrten" geht es nur um das Geschäft.

Quelle: news aktuell gmbh v. 17.11.09

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Kaffeefahrt- Anbieter verurteilt

Ein Emder Anbieter von Kaffeefahrten ist vom Landgericht Gießen zur Zahlung von 8000 Euro verurteilt worden. Dem Mann wird vorgeworfen, einem Teilnehmer einer Kaffeefahrt ein Gewinnversprechen gemacht, dies aber nicht eingehalten zu haben. Das Gericht sieht darin einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Der Beschuldigte aus Emden hat gegen das Urteil Einspruch eingelegt, der Fall muss jetzt voraussichtlich vom Oberlandesgericht in Frankfurt noch einmal überprüft werden.

Der verhandelte Fall liegt noch gar nicht so lang zurück. Im April dieses Jahres war der spätere Kläger in einem Schreiben unter der Überschrift „Letzter Termin zur Auszahlung ihres 3. Preises in Bar” von einer Firma in Bakum - einem Ort zwischen Cloppenburg und Vechta - aufgefordert worden, sich den Gewinn am 30. April auf einer Werbefahrt persönlich abzuholen.

Quelle: www.emderzeitung.de (Emder Zeitung) v. 13.11.09

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Fahrt zur Gewinnabholung

Dieser Tage kamen zwei Nienburger Bürger zur Polizei und wiesen auf eine unseriöse Werbeveranstaltung hin. Mit einem Gewinnversprechen sollte man zur Teilnahme an einer oftmals so beliebten Kaffefahrt bewegt werden. Umschrieben war dieses jedoch als Fahrt zur Gewinnabholung, wo auch für das Leibliche wohl gesorgt sei.

Versprochen wurde ein Gewinn 'im Wert von' EUR 400,00 und noch 'die Möglichkeit' weitere EUR 1.000,00 zu bekommen.

Gewinnbenachrichtigungen werden per Post oder auch telefonisch überbracht. Ziel ist die Erlangung von potenziellen Käufern auf Kaufveranstaltungen oder bei Reisegewinnen die Hoffnung, der Gewinner werde nicht alleine Fahren und der Mitfahrer zahlt dann den vollen meist überteuerten Preis.

Die meisten Kaffeefahrten werden durch Firmen subventioniert, die dann 'die Gelegenheit zur Teilnahme an einer Verkaufsveranstaltung' bieten.

Die Erwartung ist: Leute kauft bei uns, oft mit der Androhung: 'sonst gibt's kein Essen und die Rückfahrt ist auch gestrichen'. -Ein klarer Fall von Nötigung, oft auch in Verbindung mit Freiheitsberaubung, denn die Teilnehmer werden auch schon mal eingeschlossen.

Wie Reinhard Krüger von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizei Nienburg rät, sollte man Gewinnmitteilungen sofort in den Papierkorb werfen, ohne groß über das Geschriebene nachzudenken. Keiner hat etwas zu verschenken, alle wollen nur unser Bestes -unser Geld.

Keiner sollte persönliche Daten angeben, schon gar keine Kontoverbindung! Die beiden Nienburger Bürger haben sich nicht locken lassen und darüber hinaus dafür gesorgt, dass andere vor diesen Machenschaften gewarnt werden.

Quelle: news aktuell gmbh v. 29.10.09.09

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Transportkosten-Rechnung 2 Jahre nach Kaffeefahrt

Am Dienstag, 27.10.2009, erhielt eine 58jährige Aerzenerin eine Rechnung über angeblich im Jahr 2007 angelieferte Gesundheitsartikel. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizeiinspektion besteht bezüglich dieser Zahlungsaufforderung der Verdacht, dass ehemalige Mitarbeiter einer "Kaffeefahrtfirma" an ehemalige Kunden dieser Firma entsprechende Rechnungen zusenden, ohne dass eine entsprechende Gegenleistung vorliegt.

Die Aerzenerin gab dementsprechend auch an, im Jahr 2007 an einer Verkaufsveranstaltung ("Kaffeefahrt") teilgenommen zu haben. Im Rahmen dieser Fahrt erworbene Gegenstände wären von ihr jedoch ordnungsgemäß bezahlt worden. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Bürgerinnen und Bürger entsprechende Rechnungen zugesandt bekommen oder bereits erhalten haben. Die Polizei rät, die Forderungen jeweils genau zu prüfen und bei Verdacht des Betruges eine Strafanzeige zu erstatten.

Die Rechnung wird im Namen einer Handelsagentur versandt und begründet sich auf den angeblich entstandenen Transportaufwand, der am Anlieferungstag versehentlich nicht berechnet worden sei.

Quelle: news aktuell gmbh v. 29.10.09


Auch ein 75-jähriger Mann aus Niestetal ein Schreiben der "Handelsagentur Brüder W. & D. Rode" in seinem Briefkasten vor und wandte sich damit an die Polizei.

Das Schreiben beinhaltete eine Rechnung über 47,60 Euro und begründet sich auf den bei der Auslieferung von diversen Gesundheitsartikeln angeblich entstandenen Transportaufwand, der am Anlieferungstag versehentlich nicht berechnet worden sei. Laut dem erhaltenen Schreiben seien diese Gesundheitsartikel im Rahmen einer Verkaufsveranstaltung bestellt worden.

Da der 75-Jährige nach eigenen Angaben weder an derartigen Verkaufsveranstaltungen teilgenommen noch diverse Gesundheitsartikel bestellt hat, wandte er sich an das Polizeirevier Ost und erstattete Strafanzeige wegen versuchten Betrugs.

Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Bürgerinnen und Bürger ein derartiges Schreiben bzw. eine derartige Zahlungsaufforderung erhalten. Die Polizei rät daher, die Zahlungsaufforderungen genau zu prüfen und bei Verdacht des Betruges die Polizei zu informieren.

Quelle: news aktuell gmbh v. 30.10.09.09

Die Verbraucherzentrale Sachsen empfiehlt allen Verbrauchern, die Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Forderung haben, nicht vorschnell zu zahlen, die Rechnung zu prüfen bzw. prüfen zu lassen und bei dem Verdacht eines Betruges auch Anzeige zu erstatten.

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Nie eine Überweisung unterschreiben

Schramberg – Wegen des Verdachts des Betrugs ermittelt die Polizei derzeit gegen eine in Norddeutschland ansässige Firma. Das Unternehmen ist in Polizeikreisen nicht unbekannt, denn die Firma führt seit Jahren sogenannte Kaffeefahrten durch, bei denen Kunden generell zumindest weit überteuerte Preise für die angebotenen Produkte bezahlen. Dies ist schnell begründet, denn die Kosten für Busfahrt, evt. Saalmiete, Verköstigung der Teilnehmer und auch Geschenke lassen sich nur über den Warenverkauf finanzieren. Zudem wollen die Veranstalter selbst natürlich verdienen und das tun sie in aller Regel bei diesen Geschäften nicht schlecht. Von Schnäppchenkauf kann somit bei keiner Kaffeefahrt die Rede sein, es ist die pure Abzocke.

Ein älteres Ehepaar aus dem Raum Schramberg, das im August an einer solchen Kaffeefahrt teilgenommen und dabei zwei sogenannte Magnetfelddecken erworben hat, fühlt sich nun um rund 1.800 Euro geprellt – nach Sachlage wohl zu Recht. Die Fahrt, zu der das Unternehmen eingeladen hatte, führte in den Hochschwarzwald. Dort wurden die knapp 30 Teilnehmer, denen ein Preis in Höhe von rund 2.000 Euro versprochen, aber natürlich nicht ausgehändigt wurde, von 10 Uhr bis 18 Uhr einer Verkaufsveranstaltung ausgesetzt. Neben anderen Produkten befanden sich Magnetfelddecken im Angebot. Statt 1.800 Euro pro Stück, waren sie an diesem Tag zum 899-Euro-Sensationspreis zu haben. Über den wahren Wert der Decken kann nur spekuliert werden.

Die Schramberger Eheleute ließen sich aber davon überzeugen, dass sie mit dem Erwerb der Decken etwas Gutes für sich tun. Sie erwarben zwei Decken und erhielten – um das Schnäppchenempfinden zu verstärken - dazu noch als Geschenke einen Eierkocher, einen Trolley, eine Bügelstation und eine Kamera. Und wer bezahlte alles, Fahrt, Essen, Trinken und Geschenke? Der 76-Jährige musste an Ort und Stelle vier Unterschriften leisten, dabei war nicht nur eine Abbuchungsermächtigung, sondern auch noch ein Überweisungsträger

Drei Tage nach der Kaffeefahrt erfolgte der Widerruf durch das Schramberger Ehepaar. Die Decken gingen für teure Versandgebühren zurück. Der Grund: Das Ehepaar hatte zwischenzeitlich erfahren, dass bei bestimmten Krankheiten Magnetfelddecken nicht verwendet werden sollten und dies war hier der Fall. Dass die Firma den Rechnungsbetrag bereits abgebucht hatte, ließ sich über die örtliche Bank gerade noch rückgängig machen. Doch da war der vorsorglich unterschriebene Überweisungsträger und der kam erst einige Zeit später und erfolgreich zum Einsatz. Eine Überweisung kann im Gegensatz zum Lastschriftauftrag nicht widerrufen werden. Geld und Ware sind jetzt erst einmal weg.

Kein Einzelfall, wie die Polizei feststellt! Statt der Magnetfelddecken zum Dumpingpreis musste das Ehepaar teueres Lehrgeld bezahlen. Eigentlich unverständlich, denn die Polizei hat auch in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass es bei Kaffeefahrten immer nur einen Gewinner geben kann, und das ist der Veranstalter. Der lebt von dieser Masche und meist nicht schlecht.

Quelle: Polizeipresse Rottweil v.23.10.09

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Treuhand Servicegesellschaft TSG verteilt Geschenke

Die Firma, nach eigenen Angaben mit Sitz in Amsterdam, Adresse?, will am 26.10.09 ab 09:30 Uhr in der Wetterauhalle Wölfersheim jede Menge Gewinne und Geschenke verteilen. Neben einem Blutdruckmessgerät oder 20 Euro in bar wird ein leckeres kostenloses Frühstück und Mittagesen versprochen. Jedes Ehepaar erhält einen Kaffee-Express-Automaten, usw.

Ein Leser der Pfiffigen Senioren hat uns freundlicherweise die Einladung zur Verfügung gestellt. Zur Einladung, zum Kleingedruckten unter der Einladung.

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Mobiltelefon für Notlage

Dubiose Anbieter von Kaffeefahrten missbrauchen Reputation der Hilfsorganisation Björn-Steiger-Stiftung. Die geht nun juristisch gegen die Anbieter aus der dubiosen Kaffeefahrten-Branche vor.

Im Juli 2009 seien bei einer Verkaufsveranstaltung nicht nur Reisen, sondern auch besondere Mobiltelefone für Senioren angeboten worden - große Zahlen und ein Notrufknopf, um im Notfall von Rettungskräften per Satellitenortung punktgenau gefunden zu werden. Sie hätten so ein Mobiltelefon gekauft, weil es angeblich zusammen mit der “Björn-Steiger-Stiftung” entwickelt worden sei, so die betroffene Rentnerin.

Dass man in einer hilflosen Lage weder ein ganz spezielles Mobiltelefon noch einen gesonderten Mobilfunkvertrag brauche, hätten die Kaffeefahrten-Verkäufer verschwiegen.

Bisher hätten die Betroffenen das Handy gar nicht benutzt - trotzdem seien mit der ersten Monatsrechnung stolze 46,66 Euro fällig geworden, natürlich bequem per Bankeinzug abgebucht.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten online v. 12.10.09

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Verstoß gegen Gewerbeordnung

Der Polizei Neu-Ulm wurde bekannt, dass in den letzten Tagen in einer Gaststätte in Elchingen ein sogenanntes Wanderlager veranstaltet wurde. Eine Kontrolle am 08.10.09 ergab, dass den ca. 30 Teilnehmern einer Kaffeefahrt während einer Verkaufsveranstaltung Produkte angeboten wurden, die augenscheinlich deutlich überteuert waren.

In einem Fall wurde festgestellt, dass einer älteren Person Produkte im Wert von ca. 5000,- Euro verkauft wurden. Es wurden Ermittlungen wegen Verstöße gegen die Gewerbeordnung und Verdacht des Betruges aufgenommen.

In diesem Zusammenhang wird geraten, bei der Teilnahme an einer solchen Veranstaltung, ein gesundes Misstrauen hinsichtlich der Warenpreise walten zu lassen.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 09.10.09

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Rechnungen für Transportaufwand

In den vergangenen Tagen erhielt eine 74-jährige Borkenerin eine Rechnung über angeblich im Jahr 2007 angelieferte Gesundheitsartikel. Derzeit besteht der Verdacht, dass ein ehemaliger Mitarbeiter einer "Kaffeefahrtfirma" an ehemalige Kunden dieser Firma entsprechende Rechnungen zusendet, ohne dass eine entsprechende Gegenleistung vorliegt.

Die Borkenerin gab dementsprechend auch an, in den vergangenen Jahren an sog. Kaffeefahrten teilgenommen zu haben. Im Rahmen dieser Fahrten erworbene Gegenstände waren ordnungsgemäß bezahlt worden.

Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Bürgerinnen und Bürger entsprechende Rechnungen zugesandt bekommen. Die Polizei rät, die Forderungen jeweils genau zu prüfen und bei Verdacht des Betruges jeweils die Polizei hinzuzuziehen.

Die Rechnung wird im Namen einer Handelsagentur versandt und begründet sich auf den angeblich entstandenen Transportaufwand, der am Anlieferungstag versehentlich nicht berechnet worden sei.

Quelle: news aktuell gmbh v. 06.10.09

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Oskar-Reisen, Haftstrafe

Die Firma Oskar-Reisen Gmbh hatt nach Hohenlohe in eine Gaststätte eingeladen,einen Präsentkorb und einen Reisegutschein sollte es geben. Die Geschenke gab es natürlich nicht, dafür sollten die Senioren Magnetstreifendecken für je 1.000 Euro kaufen. 

Zwei Ehepaare verständigten die Polizei. Daraufhin hat die Heilbronner Staatsanwaltschaft gegen den Geschäftsführer der Oskar Reisen Gmbh einen Strafbefehl über 4.800 Euro wegen unlauteren Wettbewerbs beantragt.

Der Mann wurde schon im Mai als "Lachs-Rudi" vom Amtsgericht Bremen wegen Betruges zu einer Haftstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.

Quelle: www.stimme.de v. 08.09.09

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Unter 70-Jährige rausgeflogen

Dank des beherzten Eingreifens des Wolfsburger Hotelmanagers sind dreißig ältere Menschen im Alter von 70 Jahren aufwärts am Donnerstagmorgen vor der Abzocke durch einen alten 45 Jahre alten Verkaufswerber bewahrt worden.

Der 37 Jahre alte Manager eines Wolfsburger Unternehmens rief um 10.30 Uhr die Polizei, nachdem ihm aufgefallen war, dass der Veranstalter Gäste nach Hause schickte, die jünger als 70 Jahre waren. Eine ältere Dame wurde nicht in den Saal gelassen, weil sie ihren Sohn dabei hatte.

Der Hotelier rief die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten beendete der 45 Jährige aus Hamburg stammende Mann die Veranstaltung. Den kontrollierenden Polizeibeamten begegnete er äußerst aggressiv und wies sich als Mitarbeiter einer Eventagentur aus. Der 45 Jährige gab vor, dass es sich um eine medizinische Info-Veranstaltung handele.

Die Polizei weist hier noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Einladungen oftmals um getarnte Verkaufsveranstaltungen handelt die als Info-Veranstaltungen mit einer Menge Versprechungen und überteuerten Waren abgehalten werden.

Quelle: news aktuell gmbh v. 03.09.09

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Ohne Reisebuchung keine Weiterfahrt

Teilnehmer einer Werbeverkaufsfahrt riefen am Mittwochnachmittag die Nauener Polizei zu Hilfe. Die etwa 70 meist älteren Leute aus Norddeutschland waren dem Angebot einer Niedersächsischen Reisefirma gefolgt und hatten an einer Ausflugsfahrt nach Berlin teilgenommen.

Bei einem Zwischenstopp in Nauen wurden den Gästen verschiedene Reisen offeriert. Mehreren Teilnehmern der Veranstaltung war nach deren Angaben gedroht worden, dass sie von der Weiterfahrt ausgeschlossen würden, wenn sie keine der angebotenen Reisen buchen würden.

Nach Gesprächen der Beamten mit den Verantwortlichen der Fahrt konnten schließlich alle Teilnehmer gemeinsam den Ausflug fortsetzen. Die näheren Umstände des Geschehens werden durch Polizei und Ordnungsbehörde überprüft.

Quelle: Polizeipresse Brandenburg v. 06.08.09

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Wir sind die Seriösen

"Auch seriöse Firmen, wie wir es sind, müssen um unseren guten Ruf kämpfen, weil so genannte „Schwarze Scharfe“, die seriösen Firmen in den Schmutz ziehen. Unser Motto lautet: „Vertrauen & Ehrlichkeit setzen sich durch", heißt es weiter im Schreiben des vermeintlich größten Reiseclubs Europas. 

Solche und ähnliche Schreiben sind derzeit im Raum Rostock im Umlauf. Am 18. August geht es mit Bus und Schiff zur polnischen Woche. Ein anderer Anbieter wirbt für den 19. August mit einem Sommerausflug zum Mecklenburgischen Blumencenter. 

Die Anbieter der so genannten Kaffeefahrten stehen wohl schon mit dem Rücken zur Wand, wenn sie nun schon gegen ihren schlechten Ruf in der Öffentlichkeit Werbung machen müssen, meint der Praktikant der Neuen Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern , Marco Joythe. Der Verbraucherschützer der NVZ, Joachim Geburtig, rät jedenfalls von solchen Ausflügen ab. Mit Bargeldgewinnen in Höhe von 2.500 bzw. 3.000 € werden hier insbesondere ältere Verbraucher zu den Kaffeefahrten gelockt. 

„Lassen Sie sich nicht von fragwürdigen Gewinnversprechen blenden. Wer an einer Verkaufsveranstaltung kein Interesse hat, sollte sich auch nicht durch vermeintliche Hauptgewinne locken lassen“, betont er.

Die langjährigen Erfahrungen der Verbraucherzentrale zeigen eindeutig: Am Ende zahlen die angeblichen Gewinner meist drauf. Auf Kaffeefahrten angebotene Waren sind häufig überteuert und von geringer Qualität, vor Ort verloste oder überreichte Reisegewinne entpuppen sich oft als Nieten und halten in den seltensten Fällen, was sie versprechen. Weitere Informationen zu aktuellen Gewinnspielmaschen erhalten Sie in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Mecklenburg und Voorpommern..

Quelle: Pressemitteilung der Neuen Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern v. 31.07.09


Solche und ähnliche Schreiben sind im Februar 2010 im Raum Rostock und Umgebung im Umlauf. Am 24. und 25. Februar geht es in die Einkaufsregion Östliche Rostocker Heide. Ein anderer Anbieter wirbt für den 22. Februar mit einem Ausflug nach Grimmen.

Die Anbieter der so genannten Kaffeefahrten stehen wohl schon mit dem Rücken zur Wand, wenn sie nun schon gegen ihren schlechten Ruf in der Öffentlichkeit Werbung machen müssen, meint Verbraucherschützer Joachim Geburtig und rät von solchen Ausflügen ab.

Mit Bargeldgewinnen in Höhe von 2.500 bzw. 5.000 € werden hier insbesondere ältere Verbraucher zu den Kaffeefahrten gelockt. „Lassen Sie sich nicht von fragwürdigen Gewinnversprechen blenden. Wer an einer Verkaufsveranstaltung kein Interesse hat, sollte sich auch nicht durch vermeintliche Hauptgewinne locken lassen“, betont er.

Quelle: Pressemitteilung der Neuen Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern v. 11.02.10

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Arcona, Gratis- Reise- Treueprämie

Ein Leser der Pfiffigen-Senioren hat am 24.07.09 ein Anschreiben in seinem Briefkasten vorgefunden:

Arcona Reisen Postfach 2119, 49651 Cloppenburg

Der Anbieter wirbt im Anschreiben mit Tages- und Mehrtagesreisen innerhalb Deutschlands. 

Tages- Ausflugsziel in dem Anschreiben: -Von Karlsruhe am 18.08.2009 : VIP- Busreise zum Tittisee. - Gratis- Reise- Treueprämie / oder bei Nichterhalt 100€ Test- Garantie. - Mit kostenloser Teilnahme von bis zu 4 Personen.

Eine Firma, die nur eine Postfachanschrift angibt, ist nicht seriös. Also schon deswegen ab in den Papierkorb damit.

Der Name Arcona-Reisen lässt an eine Verbindung zur tatsächlich existierenden Reisefirma Arkona-Reisen denken, die Ihren Sitz aber nicht in Cloppenburg hat.

Möglicherweise handelt es sich bei der Gratisreise um einen dreisten Werbetrick, um Verbraucher Reiseverträge aufzuschwatzen