gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Gewinn aus spanischer Lotterie

Auch diese Betrugsmache ist der Nigeria Connection zuzurechnen.

So gehen die Betrüger vor

Daran erkennen sie die Betrugsmasche:

Wer nicht an einer Lotterie teilgenommen hat, kann auch nicht gewinnen.

Menschen verlieren in der Gier auf einen Millionengewinn, viel Geld.

Offiziell zugelassene in- und ausländische Lotterieveranstalter verlangen von den Gewinnern nie eine Vorauszahlung von Bearbeitungsgebühren oder dergleichen für die Auszahlung von Lotteriegewinnen. Eine Lotteriegesellschaft verlangt für die Auszahlung eines Gewinnes niemals Vorausgebühren.

Sie sollen eine Kontoverbindung angeben

Sie sollen eine Ausweiskopie einsenden

Sie werden unter Zeitdruck gesetzt und müssen sich innerhalb weniger Tage melden, da ansonsten der Gewinn verfällt.

Nachbarn, Freunde und Bekannte haben gleichlautende Schreiben erhalten.

In den Briefen wird z.B. ein angeblicher Gewinn von 615.810 Euro und sogar bis zu 30 Mio Euro angekündigt. Um in den Genuss des Gewinns zu kommen, wird der Empfänger z.B. aufgefordert, zunächst 5% oder auch 10 % der Gewinnsumme an eine Sicherheitsfirma zu überweisen. Zusätzlich zu der Zahlung sollen auch sensible persönliche Daten an die "Firma" gegeben werden, um an den Gewinn zu kommen.

Manchmal wird auch Geld für eine Anwaltsgebühr, eine Antiterrorbescheinigung, für Einkommensteuer, Beglaubigungen und Transferkosten, eine Bearbeitungsgebühr oder eine Geldwäschebescheinigung gefordert.

Vorsicht, wenn eine Kontakttelefonnummer angegeben ist. Die Anschriften existieren nicht; bei den Rufnummern handelt es sich um Prepaid-Nummern, deren Anschlussinhaber anonym sind.

Leisten Sie keine Vorauszahlungen, das Geld ist weg und den vermeintlichen Gewinn sehen Sie nie.

Geben Sie Ihre Bankverbindung nicht bekannt, wenn Sie von einer angeblichen spanischen Lotteriegesellschaft dazu aufgefordert werden. Kontaktieren Sie Sie im Zweifelsfall Ihre Bank oder eine Polizeidienststelle.

Schicken Sie keine Ausweiskopie ein, Missbrauch ist vorprogrammiert.

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Venditto Salinas & Asociados, nicht beanspruchtes Preisgeld

Eine Leserin der Pfiffigen Senioren hat eine Gewinnbenachrichtigung eines spanischen Anwaltsbüros "Venditto Salinas & Asociados" eingesandt.

pfdLogo Schreiben der Venditto Salinas Asociados

Versprochen werden 899.235,20 € nicht beanspruchtes Preisgeld.

Unsere Leserin hat nachgeforscht:

"Die Homepage www.vendittosalinas.com schien zunächst seriös, daher nahm sie telefonisch Kontakt mit Herrn Antonio Cruz auf.

Interessant ist, dass unter der angegebenen Tel-Nr. 0034 6 032 59700 Herr Cruz direkt selber abnimmt und nicht etwa eine Sekretärin, wie das für einen Anwalt üblich wäre. Im Verlauf hat er mir eine Mail geschickt mit den Bankdaten für die Überweisung von 1'630 Euro,die ich vorher machen sollte , damit Hr. Nelson Attamis (er soll angeblich der Notar der Bank „Catalunya Caixa“ sein) eine Bestätigung vom Finanzministerium holen kann, damit die Bank „Catalunya Caixa“ die Auszahlung machen kann.

Als ich genauere Angaben der Bank und des Notars haben wollte, hat er mir noch eine Telefonnummer von einem gewissen Julian Garcia gegeben (0034 6032 45 733) und siehe da: es ist die gleiche Tel.-Nr. wie von der Firma Cabeza Cruz & Co. Die Bank Catalunya Caixa existiert tatsächlich.

Zum Glück habe ich kein Geld verloren und nur einige Stunden mit Recherche im Internet verbracht."

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DRINGENDE MASSAGE VON DER BANK- Siegreicher Fond

Ein Leser der Pfiffigen Senioren wurde von einer "Christina Lisa" angerufen, sie hat den Gewinn bestätigt, bzw die Telefonnummer des Lesers überprüft, mit der Ankündigung sie würde sich morgen wieder melden - vermutlich mit Zahlungsangaben zur Überweisung irgendwelcher Gebühren.

Von: "cajaespanol banco" (cajaespanol@europe.com)

Gesendet: Montag, 18. April 2011 12:22

An: NAME

Betreff: Fwd: SEHR DRINGENDE MASSAGE VON DER BANK

CAJA ESPANOL BANCO DE ESPANA S.A

AVDA. De Cantabria, S/n – 28060-Monte Madrid Spain.

OUR REF
YOUR REF

Lieber ...

Wir empfangen Ihre Informationen von Ihrem Agenten betreffend Ihres siegreichen Fonds von ACHT HUNDERT UND FÜNFZIG TAUSEND EUROS NUR (€850, 000) der in unserem Banksektor deponiert wurde.

Wir wollen wissen, wie Sie Ihren siegreichen Fonds entweder durch Scheck oder Bankübertragung empfangen wollen.

Wenn Sie empfangen wollen Ihren siegreichen Fonds durch Scheck Sie uns eine Kopie Ihrer Identifikation zu unserer Faxzahl (0034 911 881 499 ) und auch die Adresse faxen müssen, wo Sie uns wollen, Ihnen den Scheck zu schicken. Wenn Sie empfangen wollen

Ihren siegreichen Fonds durch Bankübertragung welches Mittel Sie uns Ihre Kontoinformationen schicken müssen, wo Sie uns wollen, Ihren siegreichen Fonds zu übertragen.

Sie sind Rat, Ihre Wahl sofort zu machen, und zurück zu uns zu werden.

Wir warten auf Ihre dringende Erwiderung.

Dank und Glückwunsch noch einmal

Frau Moreno Claudia, Manager

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Gewonnen, nur Ausweiskopie einsenden

Ein Rechtsanwalt oder eine ausländische Bank verspricht einen hohen Gewinn. Diesmal wird keine Vorausgebühr, sondern "nur" eine Ausweiskopie verlangt, z.B. zur Prüfung, ob man der rechtmäßige Gewinner ist.

Schicken Sie keine Ausweiskopie an Unbekannte

Was Betrüger mit Ihrer Ausweiskopie anrichten können, lesen sie bei Risiko: Kopie vom Personalausweis

Verwandte oder Freunde haben das Los gekauft

Eine Leserin der Pfiffigen Senioren hat eine Gewinnmitteilung über 1,9 Millionen Euro erhalten. Erstens schreiben die Betrüger, ein Bekannter habe das Gewinnlos für sie gekauft, der Name könne nicht genannt werden, aufgrund einer "rechtlichen Vereinbarung".
Zweitens sollte sie zunächst auch gar keine Bankverbindung angeben, sondern könnte einen Barscheck über die Summe einfordern - allerdings müsste ich auch zu diesem Zweck eine Kopie meines Personalausweises übersenden. Mit anderen Worten: die Betrüger haben ihre Anschreiben angepasst, und es könnte ja durchaus sein, dass auch andere Personen mit der Masche "jemand anderes, z. B. Verwandte/Freunde haben das Los gekauft" geködert werden sollen.

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Siegreicher Fonds, Auszahlung 925.000 Euro

Einer Leserin der Pfiffigen Senioren wurden aus einem "Siegreichen Fonds" 925.000 € versprochen. Die Auszahlung soll per Scheck erst nach Überweisung von 820 € erfolgen. Diese Zahlung ist angeblich für eine Genehmigungsbescheinigung der Finanzbehörden notwendig.

Die Leserin der Pfiffigen Senioren wird seit ca. 10 Tagen von einer angeblichen Caja Espanol-Bankmitarbeitern angeschrieben und angerufen. Der Name der Dame lautet Morrno Claudia und war bisher unter der angegebenen und auf dem Display ihres Handys erscheinenden Nummer 0034672830087 erreichbar.

Unsere Leserin weigerte sich, das Geld unter Angabe ihrer Kontodaten zu überweisen. Sie hat, nachdem sie eine schlecht lesbare und um die Unterschrift und weitere wichtige Daten ihres Personalausweises geschwärzte Ausweiskopie zugesandt hatte, per Mail einen auf ihren Namen ausgestellten Scheck (Kopie) erhalten. Die 820 € sollte Sie auf das im Scheck angegebene Konto übeweisen. Alles weitere lesen Sie in dem Mail der Betrüger.

Scheck

Angebot des Siegreichen Fonds

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WinPower, Grafenwerder, Julich und Kollegen

Bei einem spanischen Gewinnspiel namens WinPower 3.847,79 € gewonnen. Diese Gewinnmitteilungen stammen mal von den angeblichen Rechtsanwälten Rebscheid, Julich & Kollegen oder Grafenwerder Julich & Kollegen. Die Bearbeitungsgebühr von 76,96 € wird nicht etwa vom Gewinn einbehalten, sondern soll auf ein Konto bei der Banco Santander Central Hispano überwiesen weren. Eine vorbereitete Sepa-Überweisung ist beigefügt. Kleinvieh macht auch Mist.

Der Gewinn wird nicht vom Konto der Rechtsanwälte an den glücklichen Gewinner überwiesen, sondern es soll ein Verrechnungsscheck zugesandt werden.

Ein Leser der Pfiffigen Senioren hat uns diese dubiose Gewinnmitteilung zur Verfügung gestellt: Gewinnmitteilung PDF und Überweisung PDF

Um einen Gewinn zu kassieren, ist man bei einem relativ kleinen Betrag eher geneigt im Voraus etwas zu zahlen. Sollten Sie tatsächlich an einem Gewinnspiel der Firma WinPower teilgenommen haben, könnten Sie die Rechtsanwälte ja schriftlich ermächtigen, die Bearbeitungsgebühr vom Gewinn einzubehalten.

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Gewinnmitteilung mit gefälschtem Scheck

Eine Gewinnmitteilung über 416.000 Euro flatterte einem 61-Jährigen aus Cham per Post ins Haus. Im Briefkopf des Schreibens war eine Firma Euromillion Lottery International mit Sitz in London eingetragen.

In dem Schreiben, das an den Empfänger persönlich gerichtet ist, wird er darüber benachrichtigt, dass er bei der Neujahrslotterie gewonnen hätte. Ein gefälschter Scheck über einen Betrag von 8.500 Euro lag bei. Dieser Scheck war mit dem Aufdruck "BBVA - Santa Cruz de Tenerife" - was wohl das ausstellende Kreditinstitut sein soll - versehen.

Der Chamer sollte offensichtlich den Scheck einlösen und 8.000 Euro Gebühren für den Gewinn nach England überweisen, so die Hinweise in dem Schreiben weiterhin. Nur so würde er an die Gewinnsumme von 416.000 Euro gelangen. Hätte er das Geld überwiesen, hätte die Bank nach Aufdecken der Scheckfälschung den Betrag vom Konto des Chamers zurückgebucht.

Der 61-Jährige ließ sich jedoch nicht übers Ohr hauen und wandte sich an die Polizei. Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 05.10.10

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Banken sollen helfen

Zurzeit mehren sich in Steinburg/Dithmarschen wieder per Post versandte Gewinnbenachrichtigungen aus Spanien. Darin werden Gewinne von 600 Tausend bis zu 1,9 Millionen Euro versprochen.

Die angeschriebenen Personen werden aufgefordert, eine genannte Nummer in Spanien anzurufen, damit der Gewinn ausgezahlt werden kann. Bei dem Telefonat wird dann mitgeteilt, dass Vorauszahlungen für Notare, Versteuerung, Einfuhr usw. zu tätigen sind.

Diese Zahlungsforderungen sind teilweise bis zu 12.000 Euro hoch. Die Gesamtsumme der Überweisung soll laut dieser Firma "El Gordo Lottery" 29.000 Euro erreichen, damit es zur Auszahlung kommt.

Eine zweite Gruppe "O.N.C.E. Lotteria International" verschickt ein ähnliches Exemplar. Diese teilen am Telefon mit, dass die "Gewinner" ihr Geld von "El Gordo" nicht erhalten würden, wenn nicht ein Rechtsanwalt helfen würde. Dafür werden dann 4.000 Euro per Vorkasse verlangt.

Die Ansprechpartner am Telefon haben alle einen spanischen Akzent, die Telefonnummern auf den Benachrichtigungen bestätigen die Herkunft der Schreiben.In einem Fall hat ein Rentner aus dem Kreis Steinburg einen Betrag von knapp 25.000 Euro überwiesen.

Nach der Überweisung verlangen die Täter den Nachweis per Fax, damit sie möglichst schnell die Gelder abheben können. Das Geld ist in der Regel weg und kann nicht zurückgebucht werden.

"Banken und Sparkassen werden gebeten, auf solche Transaktionen ein Auge zu haben, da es sich bei den Geschädigten meistens um Senioren handelt", so der Polizeisprecher.(Quelle: news aktuell gmbh v. 16.09.08)

Eine echte Lotteriegesellschaft verlangt für die Auszahlung eines Gewinnes niemals Vorausgebühren.

Um an einer offiziellen spanischen Lotterie teilzunehmen, müssen Lottoscheine ausgefüllt werden, die in Spanien durch autorisierte Einrichtungen amtlich bestätigt werden. Dem Teilnehmer an der Lotterie wird dafür ein Beleg ausgehändigt. Gewinne unter 600 Euro werden von den autorisierten Einrichtungen ausgezahlt, höhere Beträge über die Zentrale oder durch Hinterlegung bei autorisierten Banken.

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Spanische Finanzbehörden entlarven betrügerisches Gewinnzertifikat

Ein Leser der Pfiffigen Senioren hat in einer spanischen Lotterie angeblich 915.810 Euro gewonnen und uns das Ergebnis seiner Recherchen freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Dabei wird auch deutlich, dass es Sinn macht, die spanischen Behörden von dem Betrug zu verständigen, Spanien geht gegen die Betrüger im eigenen Land vor.

Hier können Sie das Zertifikat anschauen:

Um den den Gewinn zu erhalten, sollte unser Leser 1.800 Euro per Western Union transferieren. Das kam unseren Leser spanisch vor und er hat sich an die spanischen Finanzbehörden gewandt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich benötige dringend einen deutschsprachigen Ansprechpartner in Ihrem Hause. Ich habe ein Dokument der CAJAESPANOL BANK erhalten und soll 915.810 Euro gewonnen haben. Nun möchte ich mich von der Echtheit dieses Gewinnes erkundigen. Da ich nicht so gut Englisch spreche und kein Spanisch, bitte ich um Kontakt zu einem deutschsprachigen Mitarbeiter. Am Kosten günstigsten ist der E-Mailkontakt. Oder nennen Sie mir bitte eine Telefonnummer des Mitarbeiters. Vielen herzlichen Dank."

Daraufhin informierten ihn die Behörden über den Betrug

Sehr geehrter Herr ..., Wenn Sie das Zertifikat näher ansehen, können Sie an mehrere Merkmalen erkennen, dass es ein Betrug ist:

Im Briefkopf steht unter dem Wappen: "Ministerio de Hacienda". Dies ist ein Ministerium, das seit 2005 nicht mehr existiert, denn heutzutage heisst es "Ministerio de Economía y Hacienda". Andernseits, sollte es rechts und statt links stehen. Die Straße "Avda Sebastine" existiert nicht. Die dazugegebene Postleitzahl existiert auch nicht.

In mehreren Fällen ist es die Rede über eine Bank. Diese Bank wird in diesem Brief, bzw.falschem Zertifikat, manchmal als Unicaja Banco und manchmal als CAJAESPANOL BANCO genannt. CAJAESPANOL BANCO existiert nicht. Unicaja Banco (übersetzt, mehr oder weniger, "Sparkasse Bank") existiert auch nicht.

Das wichtigste: die spanischen Behörden werden Sie niemals dazu erfordern, Zahlungen per Western Union zu durchführen. Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben, diesen Betrug auszumachen.

Mit freudlichen Grüssen,

Leandro Navarro Pablo

Subdirección de Financiación y Gestión de la Deuda Dirección General del Tesoro y Política financiera Pº del Prado, 6.

Madrid 28014

Mitteilung des spanischen Finanzministeriums in der Übersetzung

Sehr geehrter Herr..: Im Auftrag der spanischen Finanzministeriumsabteilung (Ministerio de Economía y Hazienda de España), und bezüglich des Briefs, den Sie erhalten haben, bedauere ich, Sie zu informieren, dass Sie wahrscheinlich einen Schwindel ertragen haben. Der Staatsbeamter-Name, der Abteilungsname und Anschrift und der Brief und die zu Ihnen gesandten Formen sind falsch. Diese, die Brief und Formen nicht tun, gehören dieser Abteilung, und sie sind durch unser nicht ausgegeben worden. Offizielle Formen und von der spanischen Hauptregierung ausgegebene Dokumente werden immer in der spanischen Sprache geschrieben und müssten durch den vollen Staatsbeamter-Namen unterzeichnet und mit der Abteilung offizielle Marke gesiegelt werden. Die spanische für Steuern verantwortliche Regierungsbehörde ist die spanische Staatssteueragentur (Agencia Estatal de Administración Tributaria). Spanische Staatsbeamte werden nicht autorisiert noch Zahlung von Steuern durch sich selbst zu suchen oder zu erhalten.

Wir schließen Sie mehr Information über diesen Schwindel ein.

Loterías y Apuestas de Estado (LAE) würde gern die breite Öffentlichkeit informieren, dass mehrere Gruppen von Verbrechern von verschiedenen Staatsbürgerschaften das Prestige und die kommerziellen Namen der spanischen Lotterie durch betrügerische Mittel in mehreren Ländern verwenden.

Sie bewegen sich leicht um die ganze Welt und verwenden bewegliche Telefone, POSTFÄCHER, provisorische oder falsche Adressen (einschließlich echter Adressen von offiziellen spanischen Organisationen), sowie Namen, die renommierte Einrichtungen in Erinnerung bringen ("el Gordo", la Primitiva," "europäische Lotteriekommission",usw.) Sie auch die gedruckten Platten und Unterschriften von verschiedenen Banken oder Versicherungsunternehmen schmieden.

Um den Schwindel auszuführen, besteht das Verfahren, dem allgemein gefolgt wird daraus, das potenzielle Opfer zu informieren, dass sie der glückliche Sieger eines wesentlichen Preises gewesen sind (selbst wenn sie an keiner Attraktion teilgenommen haben), obwohl sie diesen Preis nicht sammeln können, bis sie einen Betrag bezahlt haben, der zu den Steuern, den Bankkosten, den Lieferkosten oder der Versicherungsverarbeitung usw geht. Gewöhnlich warnt der fraudster ihr potenzielles Opfer, dass der Termin, um diese Anklagen zu bezahlen, sehr bald ist, und dass ihr Recht, den Preis zu sammeln, im Begriff ist abzulaufen.

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Tipps der echten Spanischen Lotterie

Loterías y Apuestas del Estado, d. h. die spanische Lotterie, will sehr klar den folgenden informieren:

Wenn Sie Fragen haben, setzen Sie sich bitte in Verbindung:

sugerencias@loteriasyapuestas.es

Servicio de Información Administrativa

Secretaria General Técnica

Ministerio de Economía y Hazienda

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Loteria primitiva jetzt auch per Mail

Spanisches Lotto, bei dem man zunächst erst einmal eine zweiprozentige Steuer in Höhe des versprochenen Gewinns zahlen sollte, kam den Sachsen schon vor zwei Jahren spanisch vor.

Jetzt versprechen "Loteria primitiva" und "Loteria Nacional", beide mit Sitz in Madrid, erneut Geld - und zwar per E-Mail und in englisch. Während die Loteria Primitiva von 915.810 Euro spricht, kündigt die Loteria Nacional 733.778 Euro an, die angeblich im Jackpot liegen sollen. Auch dieses Mal ist eine spanische Telefonnummer anzurufen. "Außerdem wird Druck gemacht, dass der Gewinn nur bis zu einem bestimmten Termin ausgehändigt werden könne", informiert Marion Schmidt von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Ebenfalls wie vor 2 Jahren ist ein Formular mit persönlichen Daten auszufüllen, insbesondere soll die Kontoverbindung eingetragen werden. Außerdem stehen 10 % vom Gewinn einem so genannten Gewinn-Betreuer zu bzw. einer Versicherungsgesellschaft, bei der der Gewinn versichert sein soll. "Achtung", warnt Schmidt, "wer angebliche Steuern für Bearbeitung oder Versicherung zahlt, wird dieses Geld vermutlich nicht wiedersehen." Schon im Jahr 2007 haben dadurch sächsische Verbraucher mehrere Tausend Euro eingebüßt.

Beim Weitergeben von Daten, vor allem der Kontoverbindung, ist äußerste Vorsicht geboten. Gerade in letzter Zeit wurden Kontodaten häufig missbraucht. Die jetzt Angeschriebenen haben weder in Spanien Lotto gespielt noch pflegen sie Verbindungen zu spanischen Lottogesellschaften. "Am besten, man versenkt dieses Schreiben im Papierkorb oder löscht es aus seinem E-Mail-Briefkasten", meint Schmidt.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen v. 05.03.09

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Spam Gewinnmails

Das Zusenden unverlangter elektronischer Post (E-Mail) stellt nach geltender Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine vom Empfänger nicht hinzunehmende Belästigung dar. Der echte Absender und die Rufnummer sind verschleiert. Ein Vorgehen gegen Spam-E-Mails durch die Bundesnetzagentur kommt nur in Betracht, wenn in dem Mail eine Rufnummer beworben wird, um die Adressaten zum Anruf zu animieren. Diese Art der Bewerbung einer Rufnummer stellt eine rechtswidrige Nutzung der Rufnummer dar.

Gegen Spam-Mails haben Provider die Adresse: abuse@domain eingerichtet, an die Sie eine Kopie der Mail mit dem vollständigen Mail-Header schicken können. Keinesfalls sollten Sie auf die Spam-Mail direkt antworten. Auch nicht auf Massenspam Gewinnmitteilungen. In den meisten Fällen wird diese E-Mail-Adresse nicht mehr existent oder gefälscht sein. Durch die Antwort bestätigen Sie, dass Ihre E-Mail-Adresse existent und korrekt ist und Sie diese E-Mail gelesen haben. Somit werden Sie vermutlich weiter Spam-Mails erhalten.

Auch die Verbraucherzentralen bekämpfen Spam. Spam-Beschwerden nimmt die Internet-Beschwerdestelle des Bündnispartners eco-Verband an und für Rechtsberatungen zum Thema Spam stehen die Verbraucherzentralen zur Verfügung

Die Bundesnetzagentur ist jetzt dem Aktionsbündnis gegen Spam beigetreten und jetzt Mitglied im Anti-Spam-Bündnis. Das Anti-Spam-Bündnis besteht aus dem Verbraucherzentrale Bundesverband, der Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft und jetzt auch der Bundesnetzagentur. Allerdings sind die Spammer aus dem Ausland kaum zu fassen.

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Was können Opfer tun?

Opfer können sich an die spanischen Behörden wenden:

Loterías y Apuestas del Estado

Legal Advice Service

C/Guzmán el Bueno Nr. 137

28003 Madrid oder via Fax: 0034 9 153 35 136

Ihr Geld werden Sie dadurch allerdings nicht wieder bekommen.

Das BKA rät: Sollten Sie bereits auf Grund eines solchen "Geschäftes" Zahlungen geleistet haben und sich betrügerisch geschädigt fühlen, erstatten Sie Strafanzeige bei dem Betrugskommissariat Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

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Sie haben Fragen zu Gewinnmitteilungen

Wenn Sie Fragen in diesem Zusammenhang haben, rufen Sie einfach bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle an. Dort wird Ihnen professionell geholfen.

Außerdem können Sie sich an Ihre örtliche Verbraucherzentrale wenden.

Bei der Verbraucherzentrale Brandenburg können Sie ein kostenloses Faltblatt zum Thema Gewinnmitteilungen und was dahinter steckt herunterladen.