Bundesweit wird Bürgerinnen und Bürgern per Telefon, Fax, Post oder E-Mail mitgeteilt, dass Sie Empfänger eines hohen Gewinns seien.
In aller Regel erhalten oftmals ältere Menschen per Telefon die Mitteilung, sie haben ein teures Auto oder einen größeren Gewinn in Höhe von mehreren zehntausend Euro gemacht. Der Anrufer gibt sich als zuständige Stelle für die Gewinnauszahlung aus, z.B. als Anwalt, Notar oder Geldtransportunternehmen. Die Opfer werden aufgefordert, sogenannte "UKash-Codes" käuflich zu erwerben und diese dem Anrufer mitzuteilen. Die Codes werden von den Betrügern genutzt, um im Internet zum Beispiel an gebührenpflichtigen Spielen teilzunehmen. Bei UKash selbst handelt es sich um ein seriöses Unternehmen. Leider wird das schnelle und anynome Bezahlverfahren gerne von Betrügern genutzt.
Auch ein Geldtransfer ins Ausland per Western Union wird gefordert.
In einigen Fällen geben sich die Kriminellen sogar rhetorisch geschickt als Polizei- oder Zollbeamte aus und bitten die Opfer den Zahlungsforderungen nachzukommen, damit die Kriminellen beim Empfang des Geldes festgenommen werden könnten.
Ist man sich in der Bewertung eines solchen Anrufes oder Schreibens unsicher, kann man sich jederzeit Rat bei der Polizei holen.
Gefälschte Rufnummern
Tatsächlich sind die Rufnummern z.B. von angeblichen Rechtsanwälten, über einen Trick nur vorgeschaltet und werden bei Anruf automatisch zu den gewerbs- und bandenmäßig agierenden Tätern durchgestellt. Falls der Angerufene zunächst noch misstrauisch sein sollte und die angegebene Telefonnummer zurückruft, so meldet sich tatsächlich der vermeintliche Notar oder Rechtsanwalt. Bestehende Zweifel werden so zerstreut.
Unbekannt ist vielen aber, dass es technisch kein Problem ist, eine Telefonverbindung mit allen deutschen Vorwahlziffern so einzurichten, dass der Anruf zu einem Callcenter in der Türkei führt. Notieren Sie sich die Rufnummer des Anrufers! Teilen Sie diese Rufnummer auf jeden Fall auch der Bundesnetzagentur mit. Die Bundesnetzagentur wird diese Rufnummern sperren.
Die Ermittler sprechen in solchen Fällen von einem so genannten Vorschussbetrug. Die Täter sind nur äußerst schwierig zu ermitteln, da sie in den allermeisten Fällen aus dem Ausland operieren, über entsprechende Insiderkenntnisse verfügen und sich sehr stark abschotten.
Die Kriminalpolizei und die Bundesnotarkammer empfehlen daher:
Das BKA rät: Sollten Sie bereits auf Grund eines solchen "Geschäftes" Zahlungen geleistet haben und sich betrügerisch geschädigt fühlen, erstatten Sie Strafanzeige bei dem Betrugskommissariat Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
Eine Leserin der Pfiffigen Senioren, deren Mutter betrogen wurde, bringt diese Betrugsmasche auf den Punkt: Erschreckend, wie geschickt mit dem Respektverhalten einer Generation gegenüber Notaren, Anwälten und Menschen mit Dr.-Titel umgegangen wird.
Hier werden ganz gezielt Senioren kontaktiert, um ihnen entweder hohe Bargeldsummen bzw. hochwertige Pkw als Gewinn in Aussicht zu stellen, nur um dann im Anschluss unter einem Vorwand (z.B. Überführungskosten, Vollkasko, Transportversicherung, Zollgebühren, Auslagen, Steuern, Gewinnsteuern, Verwaltungsgebühr, Geldwäschebescheinigung, Bearbeitungsgebühr, Anwaltsgebühr, Vollmachtsgebühr ), Bargeld zu fordern. Durch die spezielle Art und Weise des Geldtransfers ist ein etwaiges Rückbuchen nicht mehr möglich. Das Bargeld wird hier dem Dienstleister vor Ort in bar übergeben und ist für den Geschädigten im Nachhinein nicht mehr greifbar
Wieder berichten Brandenburger von unlauteren Anrufen mit Gewinnankündigung: Darin teilt ihnen eine angebliche Rechtsanwaltskanzlei aus Hamburg mit, dass sie 115.000 Euro gewonnen hätten. Zu erhalten sei der Gewinn aber nur gegen Vorkas-se in Höhe von 875 Euro - zu zahlen auf ein Konto in der Türkei!
Doch auch wer zahlt, wird später nicht etwa mit dem versprochenen Gewinn belohnt, sondern soll zuvor weitere 3.750 Euro als angebliche Einkommenssteuer löhnen. Die Hamburger Kanzlei, deren Namen missbräuchlich verwendet wird, hat sich zur Wehr gesetzt und Strafanzeige bei der Hamburger Polizei erstattet (AZ: 159674/2012). Diese hat bei der Bundesnetzagentur veranlasst, dass einige der dubiosen Telefonnummern, welche die Verbraucher zurückrufen sollen, bereits gesperrt wurden.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg warnt erneut und nachdrücklich vor dieser Masche nach der Devise: Vorkasse gegen (keinen) Gewinn! - und rät zur Strafanzeige. "
Um solchen Abzockern das Handwerk zu legen, sollten Verbraucher unlautere Werbeanrufer ihrerseits in die Warteschleife schicken und sofort auflegen!”, rät Juristin Sabine Fischer-Volk.
Individuellen Rat erhalten Betroffene in den Verbraucherberatungsstellen.
Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg v. 29.03.12
Betrüger versprechen per E-Mail einen hohen Gewin aus einer angeblichen Google-Lotterie. Der Gewinner und Google-Nutzer wurde zufällig ausgewählt. Es werden persönliche Daten abgefragt. Sinn des Mails ist es, Vorkassezahlungen zu erhalten. Löschen Sie die Mail, antworten Sie nicht.
Im Zeitraum vom 23.04.12 bis zum 02.05.12 kaufte eine 73jährige Flensburgerin im guten Glauben an einer Tankstelle in der Friesischen Straße immer wieder so genannte UKash-Nummern* im Wert von insgesamt 4.700 EUR, nachdem sie mehrere Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer erhielt, bei denen sich Unbekannte als Vertreter der Berliner Landeszentralbank ausgaben und ihr einen angeblichen Gewinn von mehreren tausend Euro auf diesem Wege auszahlen wollten. Sie gab die gekauften UKash-Nummern auf Aufforderung am Telefon bekannt und war ihr Geld los.
Beamte vom 1. Polizeirevier leiteten ein Strafverfahren ein, die Bezirkskriminalinspektion ermittelt. Noch bei Anzeigenaufnahme zeigte sich die Rentnerin ungläubig und uneinsichtig : "Sie wolle doch endlich ihren Gewinn einlösen."
Bekannt ist, dass diese Anrufe oftmals über Voice over IP (Internettelefonie) - Verfahren mit unterdrückter Nummer und aus dem Ausland erfolgen.
In diesem Zusammenhang wird geraten, keinerlei Geschäften oder Gewinnversprechen von unbekannten Anbietern nachzukommen. Im Zweifel informieren Sie Angehörige oder Freunde vorab. Die Polizei nimmt Strafanzeigen von Geschädigten jederzeit entgegen.
"UKash" ist die Handelsmarke der Smart Voucher Limited, einem Onlinefinanzdienstleister, und der Name für ein elektronisches Zahlungsmittel im digitalen Zeitalter. An über 270.000 Verkaufsstellen kann eine 19stellige UKash-PIN (persönliche Identifikationsnummer) erworben, auf unzähligen Webseiten damit bezahlt werden.
Quelle: Polizeipresse Flensburg, news aktuell v. 03.05.12
Eine 73-jährige Dessauerin erstattete am 25.04.2012 Anzeige wegen Betrugs. Nach ihren Angaben erhielt sie in der vorigen Woche mehrere Anrufe von einem vermeintlichen Rechtsanwalt, welcher ihr mitgeteilte, dass sie Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro gewonnen habe.
Um die Gewinnsumme zu erhalten, müsse sie zuvor mehr als tausend Euro und ein weiteres Mal mehrere hundert Euro auf ein Konto in der Türkei einzahlen. Die 73-Jährige habe daraufhin die genannten Beträge ins Ausland überwiesen.
Am Vormittag des 25.04.2012 habe die Dessauerin erneut mehrere Anrufer erhalte mit der Aufforderung, einen weiteren Betrag zu leisten. Da dies nicht mehr glaubwürdig erschien, erstatte die Dessauerin im Polizeirevier eine Strafanzeige. Eine Gewinnauszahlung sei noch nicht erfolgt.
Das Polizeirevier Dessau- Roßlau möchte darauf hinweisen, auf Gewinnversprechen am Telefon nicht zu reagieren. Bitten Sie um schriftliche Unterlagen. Erhöhte Vorsicht ist geboten, wenn von Ihnen Vorleistungen erwartet werden und Kontaktpersonen ihren Sitz im Ausland haben. Leisten Sie keine Vorauszahlungen. Lassen Sie sich in einer Verbraucherzentrale beraten.
Quelle: Polizeipresse Dessau-Roßlau v. 26.04.12
Kassel: Weil sie angeblich Schulden bei einer türkischen Lottozentrale habe, sollte eine Seniorin aus Vellmar im Landkreis Kassel heute Morgen 25.000,- Euro per Western Union auf ein Konto in der Türkei überweisen. Eine Frau, angeblich Sekretärin bei einer Rechtsanwaltskanzlei, teilte dies der 82-Jährigen heute Vormittag um 9:30 Uhr per Telefon mit.
Die Seniorin fiel aus allen Wolken, konnte sich das Ganze nicht erklären und machte der Anruferin auch deutlich, dass sie überhaupt nicht so viel Geld besitze. Die angebliche Sekretärin war offenbar aber bereit über die Höhe des Betrages zu verhandeln und verlangte jetzt, dass die alte Dame dann eben nur 1.500,- Euro überweisen solle. Auch diesen Betrag könne sie nicht auftreiben, entgegnete die 82-Jährige und bot dann ihrerseits an, 300,- Euro überweisen zu können.
Darauf ging die angebliche Kanzleiangestellte nun auch ein, gab den Namen eines Kontoinhabers in Izmir/Türkei durch und schickte die Seniorin los zur nächsten Postfiliale. Die dort tätige Angestellte wurde aber hellhörig, warnte die Seniorin vor dieser Überweisung und einem damit vermutlich verbundenen Betrugsversuch und rief die Polizei. Die ermittelt jetzt wegen versuchten Betruges.
Quelle: Polizeipresse Nordhessen, news aktuell v. 16.04.12
Eine 58-jährige Zevenerin erhielt am Samstagmittag von einem Herrn St. von einer Firma "Berliner Recht..." einen Anruf, dass sie 10 000 Euro gewonnen habe. Da war die Freude natürlich zunächst groß.
Als die vermeintliche Gewinnerin aber hörte, dass sie für den Gewinn bei Überbringung eine Paysafe-Karte über 100 Euro bereithalten soll, wurde sie stutzig und beriet sich mit ihren Nachbarn. Die rieten ihr ganz richtig, sofort die Polizei einzuschalten. Zur Erläuterung: "Paysafe" ist ein digitales Internetgeld, dass vom Empfänger nur mit der Eingabe einer "PIN-Nummer" in reales Geld zurückgetauscht werden kann. Die Zahlungswege können so einfach verschleiert werden. Daher ist dieser Weg für Betrüger besonders interessant.
Als die Zevener Beamten gerade eintrafen, ging ein neuer Anruf des Herrn St. bei der Zevenerin ein. "Ob sie die die Paysafe-Karte inzwischen habe", wollte Herr St. wissen. Die Frau übergab das Telefon sofort an die Polizisten. Als der Anrufer bemerkte, dass die Polizei eingeschaltet worden war, beleidigte der Betrüger die Beamten dreist am Telefon. Dabei wähnte er sich in der Hoffnung, die Polizei würde ihn schon nicht ermitteln. Es folgten noch einige böse Worte, dann wurde aufgelegt.
Dabei blieb es aber nicht: Kurz darauf meldete sich bei der Zevenerin dreist eine weitere Person, die sich als Chef des Herr St. ausgab und wiederum drohte. Die Zevener Beamten versicherten der Frau aber, dass weitere Aktionen der Betrüger erfahrungsgemäß nicht zu befürchten seien.
Bei diesen Taten handelt es sich um eine Art von Provisionsbetrug, wie er sonst von der "Nigeria-Connection" begangen wird. Die Täter locken mit einer größeren Summe, um an Geld zu kommen. Am Telefon werden die Geschädigten schließlich überredet, die PIN-Nummer des Paysafe-Internetgeldes zu übermitteln. So kommen die Täter von überall auf der Welt an das Geld ihrer Opfer, weiß die Polizei zu berichten.
Die Ermittler raten, bei solchen Anrufen sofort wieder aufzulegen und das Ansinnen zu ignorieren. Dann starten die Täter, die nicht selten aus dem Ausland operieren, den nächsten Anruf bei einem anderen Opfer.
Quelle: Polizeipresse Rotenburg, news aktuell v. 16.04.12
Eine ältere Frau aus dem Gemeindegebiet Zachenberg fiel einer besonders dreisten Betrugsmasche zum Opfer. Wie am Donnerstag, 05.04.2012, bei der Polizeiinspektion Viechtach bekannt wurde, erhielt die Dame Anfang Februar einen Anruf eines Mannes, der ihr berichtete, dass sie an einem Gewinnspiel teilgenommen hat und nun gewonnen habe.
Um jedoch an die Auszahlung des Gewinnes zu kommen, wurde die Frau aufgefordert, zunächst einen Betrag von 480 Euro über die Western Union Bank auf ein Konto in er Türkei einzubezahlen.
In den darauffolgenden Wochen wurde die Geschädigte mehrfach von verschiedenen Männern bezüglich des Gewinnes telefonisch kontaktiert. Hierbei wurde der Frau im Falle der Unterlassung der Zahlung sogar mit einer Gefängnisstrafe gedroht. Die Geschädigte ließ sich hierdurch einschüchtern und leistete im Verlauf insgesamt vier weitere Zahlungen in Höhe von 8.530 Euro.
Erst als am Mittwoch, 04.04.2012, eine weitere Forderung in Höhe von 4.800 Euro bei der Frau einging, entschloss sie sich zur Anzeigeerstattung bei der Polizeiinspektion Viechtach. Der Gesamtschaden, einschließlich Gebühren, beträgt mittlerweile rund 9.500 Euro.
Die Polizei warnt im Zusammenhang mit Gewinnmitteilungen oder auch aus anderen nicht plausiblen Gründen davor, Geldüberweisungen vorschnell an Dritte zu tätigen. Es wird empfohlen, im Zweifelsfall die örtlich zuständige Polizeidienststelle zu kontaktieren und sich durch seine Hausbank beraten zu lassen.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 05.04.12
Eine Seniorin aus Dresden erhielt in den zurückliegenden Wochen mehrere Anrufe von unbekannten Tätern, die sich als Mitarbeiter der Bundesbank und der Sparkasse München ausgaben. Diese stellten der Geschädigten einen Geldgewinn von 64.000 Euro in Aussicht. Daraufhin überwies die 73-Jährige mehrmals die von den Tätern geforderten Gebühren.
Die Zahlungen in einer Höhe von insgesamt mehreren Tausend Euro wurden in die Türkei transferiert. Erst nach einer weiteren Forderung von mehr als 3.000 Euro, die die Geschädigte nicht bediente, verständigt sie die Polizei.
Quelle: Polizeipresse Sachsen v. 01.04.12
Innerhalb kurzer Zeit haben Betrüger zwei Mal versucht, eine Rentnerin aus Lauterbach mit einer angeblichen Gewinnbenachrichtigung abzuzocken. Gelang dies beim ersten Fall Mitte Februar noch teilweise – die Frau verlor 400 Euro -, war die Seniorin gewarnt, als die Täter einen Monat später einen erneuten Versuch wagten. Doch der Reihe nach.
Mitte Februar hatte sich bei der Rentnerin ein Anrufer gemeldet, der ihr die freudige Botschaft eines Gewinns über 64.000 Euro überbrachte. In Kürze solle ihr ein Geldbote das Geld bringen, sie müsse nur noch vorher acht Paysafecards im Wert von insgesamt 800 Euro kaufen, so der Anrufer. Obwohl sie etwas misstrauisch war, nannte die Frau bei einem weiteren Anruf einer angeblichen Angestellten einer Transportfirma die Codes von vier der acht Karten.
Als die Frau kurze Zeit später die Polizei um Rat fragte und die Auskunft erhielt, offenbar Betrügern auf den Leim gegangen zu sein, war es schon zu spät. Die Täter hatten den Wert der Karten im Internet bereits für ihre Zwecke genutzt und über ein Sportwettenterminal im Ausland eingelöst.
In diesem ersten Fall waren die Täter damit aber noch nicht zufrieden, sondern versuchten am selben Tag, sich auch noch die Codes der anderen vier Karten zu ergaunern. Dazu spiegelte ein Anrufer vor, ein Kripobeamter zu sein und gerade die Wohnung der Täter zu observieren. Die Frau müsse nun die vier noch fehlenden Codes nennen, damit die Polizei den Nachweis der Straftat führen und die Täter festnehmen könne. Als Gipfel der Behauptungen stellte er der Frau darüber hinaus noch eine Belohnung in Höhe von 12.000 Euro für ihre Mithilfe in Aussicht.
Glücklicherweise ging die Frau nicht auf den Vorschlag ein, so blieb ihr ein Verlust von weiteren 400 Euro erspart.
Noch während Ermittlungen der Polizei liefen, wurde die Frau jetzt erneut Zielscheibe von Betrügern. Jetzt sollte sie plötzlich Gewinnerin von fast 140.000 Euro geworden sein, wobei sich kurz nach Gewinnmitteilung ein angebliches Steuerbüro bei ihr meldete. Hier erhielt sie die Auskunft, der Gewinn könne nur ausbezahlt werden, wenn sie die anfallenden Steuern im Voraus entrichten würde – auch hier mit Paysafecards.
Nach den schlechten Erfahrungen wandte sich die Frau jetzt aber sofort an die Polizei und zeigte den Sachverhalt an, so dass ihr kein Schaden entstand ist.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dieser Betrugsmasche. Misstrauen ist immer angesagt, wenn Gewinnbenachrichtigungen eingehen und man gar nicht an einem Preisausschreiben teilgenommen hat.
Prinzipiell sind aber Paysafecards, die vorwiegend in Tankstellen erhältlich sind, eine sichere Möglichkeit, im Internet Einkäufe zu bezahlen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Pincode und die Seriennummer nicht an Unbefugte weitergegeben werden.
Quelle: Polizeipresse Rottweil v. 20.03.12
Gleich zwei Seniorinnen aus Rostock sind Opfer von Trickbetrügern geworden.
Fall 1
Eine 73-jährige Frau erhielt bereits im Dezember einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, sie hätte einen neuen BMW gewonnen. Das Auto sollte in den nächsten Tagen aus der Türkei geliefert werden. Einige Tage später erhielt die Rostockerin die Information, dass es auf dem Transportweg, noch vor der deutschen Grenze, zu einem Unfall gekommen sei. Die Geschädigte sollte nun mehrere Tausend Euro für Anwaltskosten, Versicherungs- und Gerichtskosten überweisen. Der unbekannte Anrufer sicherte ihr zu, dass diese Kosten zurückerstattet werden.
Die Frau überwies daraufhin das Geld an das genannte Konto. Da die Geschädigte bis zum gestrigen Tag (12.03.2012) keine Informationen mehr zu ihrem angeblichen Gewinn bekam, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Fall 2
Mit der gleichen dreisten Masche wandten sich die Betrüger im Februar an eine 75-jährige Rostockerin. Hier teilte ein unbekannter Anrufer mit, dass die Geschädigte Gebühren für die Überführung des Fahrzeuges entrichten soll. Dazu wurde sie aufgefordert ihre EC-Karte in die Türkei zu schicken. Auch hier folgte die Seniorin den Anweisungen des Anrufers. Von dem Konto wurden mehrere Hundert Euro abgehoben.
In beiden Fällen kam es weder zu einer Auslieferung des Fahrzeuges noch zu einer Rückzahlung von Geldern. Das Kriminalkommissariat Rostock hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle: Polizeipresse Mecklenburg-Vorpommern v. 13.03.12
Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor betrügerischen Anrufen. Die bislang unbekannten Anrufer wollen ältere Menschen dazu bewegen, Geld über die Western Union Bank in die Türkei zu überweisen. Es wird vorgetäuscht, dass die Angerufenen Schulden hätten. Falls diese durch die Überweisungen nicht beglichen würden, würde der Gerichtsvollzieher in Gang gesetzt.
Bereits am 28.03.2012 wurde eine 78-jährige Frau aus Altenhagen von einem unbekannten Mann angerufen. Dieser gab vor, die ältere Dame hätte Schulden und sollte nun 700,- Euro in die Türkei überweisen. Die Frau übersandte anschließend tatsächlich den Betrag per Western Union.
Am Mittwoch, 04.04.12, wurde die ältere Frau erneut angerufen. Der Anrufer sagte, sie hätte noch 17.000,- Euro Schulden und müsse nun 3.100,- Euro an einen anderen Empfänger in die Türkei überweisen. Bei Nichterfüllung drohte der Anrufer mit einem Gerichtsvollzieher.
Die ältere Dame wurde dieses Mal skeptisch und informierte sich bei der Polizei. Der Anrufer kontaktierte die Dame später erneut, um zu erfahren, ob sie die Überweisung ausgeführt habe. Bereits vor einigen Monaten war die Dame auf dieselbe Masche der Betrüger herein gefallen und hatte Geld per Western Union ins Ausland überwiesen. Das Betrugskommissariat der Polizei Bielefeld ermittelt.
Die Polizei rät:
Überweisen Sie niemals aufgrund einer telefonischen Forderung Geld an Unbekannte. Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahmeverdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.
Quelle: Polizeipresse Bielefeld, news aktuell v. 05.04.12
Verschiedentlich ist es in den vergangenen Monaten im Landkreis Rotenburg zu Betrügereien gekommen, bei denen Anrufer die Überweisung von vierstelligen Summen in die Türkei fordern. Dabei versuchen die Ganoven beispielsweise mit Gewinnversprechen, aber auch angeblich offenen Forderungen, die zumeist älteren Angerufenen zur Zahlung zu bewegen. Diese sind mitunter von der Situation überfordert und überweisen den Betrag.
Am Donnerstag hatte ein 80-jähriger Rentner aus dem Nordkreis einen Anruf einer unbekannten männlichen Person erhalten. Der Unbekannte forderte ihn auf, 1000 Euro über die Postbank an eine Person in der Türkei zu überweisen.
Das Opfer wandte sich an die Polizei, weil es befürchtete, die Täter würden nach unterlassener Überweisung nun selbst das Geld holen. Das ist nach Erkenntnissen der Polizei nicht zu befürchten, denn die Betrüger arbeiten aus dem Ausland und nutzen die Möglichkeiten der aktuellen Kommunikationstechnik - auch um ihre Herkunft zu verschleiern und Ermittlungen schwierig zu machen. Daher sollten solche Anrufe unbedingt ignoriert werden. Auf keinen Fall sollte Geld transferiert werden.
Die Angerufenen sollten sich in diesen Fällen an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden und Anzeige erstatten. Dort werden sie auch beraten, wie mit der Situation am besten umgegangen wird.
Ganz aktuell berichten die Betrugs-Fahnder der Rotenburger Polizeiinspektion von einer Betrugsmasche mit sogenannten R-Gesprächen, bei denen der Angerufene bei Einwilligung das Gespräch zahlt.
Die unbekannten Betrüger haben in dieser Woche im Bereich Rotenburg bereits in vier Fällen Telefonbesitzer gefragt, ob sie ein R-Gespräch annehmen wollen, das zu Kosten von 80 - 90 Euro führt. Darauf sollte man sich auf keinen Fall einlassen, raten die Ermittler, sondern sofort auflegen.
Das Gespräch kommt von einer technisch verschleierten Frankfurter Telefonnummer. Wer sofort auflegt, und keine Ziffern auf dem Tastenfeld drückt, hat nichts zu befürchten, ist die Erfahrung der Polizei.
Quelle: Polizeipresse Rotenburg, news aktuell v. 09.03.12
Bei der Polizei Osnabrück sind in den letzten Wochen mehrfach Straftaten angezeigt worden, bei denen sich Betrüger telefonisch meldeten und die Angerufenen zu Geldzahlungen überreden konnten. Eine Masche, die von den Ganoven häufiger angewandt wurde, war das Vorgaukeln eines Lottogewinns.
Wie in mehreren vorliegenden Fällen melden sich die Betrüger beispielsweise als Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei. Eine 65jährige Osnabrückerin erhielt einen solchen Telefonanruf. Der Anrufer sagte ihr einen Gewinn von 146.000 Euro zu. Da das Geld allerdings in der Schweiz liege, könne sie erst nach der Zahlung von Gebühren darüber verfügen.
Die Frau wurde aufgefordert, so genannte paysafecards zu erwerben. Dem Anrufer teilte sie anschließend in einem Rückruf die notwendigen PIN-Codes mit, so dass er über das Geld verfügen konnte.
Erst nach mehrfachen Zahlungen wurde die Betrogene misstrauisch und erstattete bei der Polizei eine Anzeige.
In einem anderen Fall überwies eine 80jährige die Gebühren in die Türkei, stornierte auf Verlangen des Anrufers kurz darauf die Überweisung und schickte dann die geforderte Summe in einem Brief an eine Dortmunder Adresse. Erst als danach erneut Geld verlangt wurde, erstattete auch sie eine Anzeige.
Quelle: Polizeipresse Osnabrück, news aktuell v. 06.03.12
Mithilfe eines verlockenden Gewinnversprechens in Höhe von 1,4 Millionen Euro haben Unbekannte Anfang Februar einen 75 Jahre alten Mann aus Bovenden (Kreis Göttingen) um mehrere tausend Euro betrogen. Die Spur der Täter führt in die Schweiz.
Wie der Bovender gegenüber der Polizei angab, erhielt er Anfang des Monats einen Anruf von einem unbekannten Mann mit leicht ausländischem Dialekt, der ihm mitteilte, dass er bei Gewinnspielen in Holland 1,4 Mio. Euro gewonnen hätte. Um in den Besitz des Geldes zu kommen, müsse der 75-Jährige jedoch als Gegenleistung zunächst PaySafe Karten (ein elektronisches Zahlungsmittel) im Gesamtwert von mehreren tausend Euro kaufen.
Trotz bestehender Zweifel ließ sich der Bovender auf den Handel ein und erwarb die gewünschten Karten an einer Tankstelle.
Einen Tag später meldete sich ein anderer Anrufer bei dem Bovender und forderte für die Überweisung der 1,4 Mio. Euro weiteres Bargeld von ihm. Dies lehnte der 75-Jährige jedoch ab.
Eigene Nachforschungen des Geschädigten u. a. bei der Schweizer Polizei ergaben, dass dort bereits gleichgelagerte Betrugsfälle existieren.
Obwohl bei der Polizei Göttingen bislang nur dieser eine Fall angezeigt wurde, schließen die Ermittler nicht aus, dass die Betrüger weiter versuchen könnten, mit ihrer Masche zu Geld zu kommen. Die Beamten raten deshalb zu besonderer Vorsicht.
Quelle: Polizeipresse Göttingen, news aktuell v. 09.02.12
Erneut wurden eine Jeveranerin Opfer eines Betruges. Die ältere Frau erhielt vor ein paar Tagen einen Anruf eines angeblich größeren Zeitungsverlages. Der Anrufer bemühte sich dabei durch die Verwendung von Titeln, er nannte sich Herr Doktor..., besonders seriös zu wirken.
Im Gespräch gratuliert der unbekannte Dr.... der Frau zu einem hohen Bargeldgewinn und stellt eine Gewinnsumme in Höhe von 68.000,- Euro in Aussicht. Weiter erklärte der Mann am Telefon, dass die Gewinnerin nun bitte für die weitere Gewinnabwicklung eine PIN-Nummer sowie eine Telefonnummer notieren solle, um dort in Kürze zur weiteren Abwicklung des Gewinnes anzurufen.
Als die Frau kurze Zeit später die angegebene Telefonnummer anrief, gratulierte man ihr zuerst erneut zum hohen Geldgewinn, wies sie aber dann darauf hin, dass auf den auszuzahlenden Gewinn zuerst eine Einkommenssteuervorauszahlung in Höhe einer vierstelligen Summe auf ein bestimmtes Konto zu leisten sei.
Offenbar durch die hohe Gewinnsumme "geblendet" vergaß die Frau alle Alarmsignale und Warnungen der Polizei aus den letzten Wochen und überwies kurz darauf fast 3000 Euro auf das angegebene Konto der Betrüger.
Erst als sich niemand mehr meldete und auch die Telefonnummer nicht mehr erreichbar war, ging die Frau zur Polizei und erstattete Strafanzeige.
Quelle: Polizeipresse Wilhelmshaven / Friesland v. 08.02.12
Um mehr als 10.000 Euro ist ein 77-Jähriger in Fraureuth durch Trickbetrüger erleichtert worden. Den Senior hatte eine Gewinnzusage über einen neuen Mercedes oder 50.000 Euro Bargeld erreicht. Die in Aussicht gestellten Gewinne sollten aus einem gewonnenen Preisausschreiben resultieren.
Leider ließ es den Betrogenen noch nicht stutzen, dass er sich an die Teilnahme an diesem Gewinnspiel nicht erinnern konnte. Im Schriftverkehr zwischen dem Gewinnspielcenter und ihm wurde dem vermeintlichen Gewinner erklärt, dass er auf den Sachgewinn eine Art Gewinnsteuer in Höhe von vier Prozent zu zahlen hat.
Der gutgläubige Mann überwies nun seit November 2011 per U-Cash-Karten an verschiedene Anwaltskanzleien in der Türkei. Als die Beträge sich nunmehr auf über 10.000 Euro summiert hatten und die Vertreiber der U-Cash-Karten den Mann darauf hinwiesen, dass dies ein „seltsamer Vorgang“ sei und ihn vor seinem weiteren Vorhaben warnten, ging diesem langsam ein Licht auf.
Er verweigerte nun jede weitere Zahlung/Überweisung. Daraufhin drohten ihm die Anwaltskanzleien sogar mit einem Gerichtsverfahren. Ob der Senior sein überwiesenes Geld jemals wiedersieht, ist zweifelhaft.
Quelle: Polizeipresse Sachsen v. 02.02.12
Senioren aus Wilhelmshaven um knapp 30.000 Euro betrogen - Warnung vor fernmündlichen Gewinnmitteilungen -
Anfang Dezember 2011, gegen Mittag, erhielt ein älteres Ehepaar in Wilhelmshaven einen Anruf, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass es ein Auto vom "Internationalen Zeitungs- u. Abo Vertrieb" gewonnen hätte.
Das Ehepaar wollte allerdings den Wert des Autos in bar ausgezahlt bekommen, was angeblich aber kein Problem sei. Dafür wurden die Senioren aufgefordert, aber zuerst eine Überführungsgebühr in Höhe von 680 Euro zu überweisen.
Der Mann am Telefon war sehr nett, nannte einen Namen und gab auch eine Rückrufnummer (0090.........) an. Neben einer Kontoverbindung (Western Union) wurden auch weitere Informationen bezüglich der Zahlung und Erreichbarkeit von Notariat sowie eines Anwaltes angegeben.
In den folgenden Tagen erfolgten weitere Anrufe, in denen das Ehepaar zu weiteren Zahlungen (Steuern, Gebühren usw.) aufgefordert wurde, wobei fast immer andere Kontoverbindungen bei der Western Union Bank angegeben wurden. Zudem mussten die Geschädigten nach jeder Überweisung beim Anrufer/Täter anrufen, um die Nummer des Einzahlungsbeleges durchzugeben.
Bis zum Ende des Jahres 2011 kam es so zu insgesamt 14 Zahlungen mit einem gesamten Wert von ca. 30.000 Euro gekommen, wozu das Ehepaar sogar einen Kredit aufnehmen musste.
Nachdem man 3 Wochen nichts mehr gehört hatte und auch über die mitgeteilten Rufnummern niemanden mehr erreichen konnte, rief plötzlich eine Frau der "Bundeszentralbank Frankfurt" an. Diese beglückwünschte das Ehepaar zum Gewinn von über 80.000 Euro. Dazu müssten die älteren Leute aber erst einen Betrag für Gebühren und Steuern entrichten. Das Ehepaar war nun aber sehr misstrauisch geworden und erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
Quelle: Polizeipresse Wilhelmshaven / Friesland, news aktuell v. 25.01.12
Anfang Januar 2012 erhielt eine 84-jährige Grevenbroicherin mehrere Anrufe fremder Personen. Ein Anrufer teilte ihr dabei mit, dass sie eine größere Summe Geld in einer Lotterie gewonnen habe. Da das Geld aber an der Grenze liegen würde, müsste die vermeintliche Gewinnerin mehrere tausend Euro an einen Empfänger in der Türkei überweisen.
Dies tat sie dann auch - und zwar mehrmals. Die Überweisungen mussten auch an verschiedene Zahlungsempfänger gerichtet werden.
Als die ältere Dame am 24.01.2012 die insgesamt vierte Überweisung tätigen wollte, wurde sie von den Bediensteten des Geldinstitutes dahingehend beraten, dass sie sich besser mit der Polizei in Verbindung setzen solle. Diese ermittelt nun gegen die unbekannten Betrüger.
Quelle: Polizeipresse Rhein-Kreises Neuss, news aktuell v. 24.01.12
Einen größeren finanziellen Schaden für eine ältere Frau aus Erolzheim hat vermutlich ein Bankmitarbeiter in Illertissen abgewendet. Die Kundin hatte mehrere Anrufe von einem angeblichen Rechtsanwalt erhalten, der ihr mitteilte, dass sie bei der Teilnahme an einem Gewinnspiel 49.000 Euro gewonnen habe. Zur Einlösung des Betrages sollte sie nun 1.800 Euro Vorauszahlung für Unkosten an eine Notarin mit zwielichtigem Namen leisten.
Am Donnerstag (19.01.) kam die Betroffene mit einem Taxi nach Illertissen zur Bank und wollte die Vorauszahlung in Höhe von 1.800 Euro per Western Union an die angegebene Notarin anweisen. Dem Bankmitarbeiter fiel die Betrugsmasche sofort auf und er verständigte die Polizei. Noch während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass für die Geschädigte ein weiteres Taxi bestellt wurde, welches die Frau jetzt nach Memmingen zu einer Bank bringen sollte, um dort das Geld einzuzahlen. Der Anruf bei der Taxizentrale erfolgte aus dem Ausland. Für ihre erste Taxifahrt hatte sie bereits 110 Euro bezahlt. Beide Taxis wurden von den Unbekannten bestellt.
Die Betrugsmasche ist bei der Polizei bekannt. Sammelverfahren wegen Betrugs sind bereits anhängig. Polizei und Verbraucherzentralen warnen davor. Vor allem ältere und arglose Menschen sollen damit um ihr Erspartes gebracht werden. Die Polizei rät generell nicht auf solche Anrufe einzugehen.
Quelle: Polizeipresse Biberach v. 19.01.12
Einem Betrüger ist am Freitag eine ältere Dame in Biberach ins Netz gegangen. Sie erhielt am Donnerstag einen Anruf, in der ihr mitgeteilt wurde, dass sie 27 000 Euro gewonnen hätte.
Die Frau glaubte den Ausführungen des Anrufers leichtfertig und kaufte, auf dessen Weisung hin, an einer Tankstelle eine Paysafecard in Höhe von 500 Euro, die als „Auszahlungsgebühr“ bestimmt war.
Zu Hause erwartete sie dann den vereinbarten Anruf der „Gewinnzentrale“. Mit der Nummer der Paysafecard holte der Anrufer das Geld an einem bislang unbekannten Ort ab, anschließend legte der Täter noch einmal nach und verlangte die Bezahlung weitere Gebühren. Als der Betrug durch Hilfe einer aufmerksamen Tankstellenmitarbeiterin aufflog, hatte die Frau bereits 1.500 Euro verloren.
Quelle: Polizeipresse Biberach v. 13.01.12
Unbekannte haben in den letzten Tagen an mehrere Haushalte im Landkreis Konstanz Gewinnbenachrichtigungen gefaxt. Eine vermeintliche Notarkanzlei aus Hamburg teilt mit, dass der Empfänger einen BMW im Wert von fast 50 000 Euro gewonnen hat.
Das Fax ist optisch so gestaltet, dass es den Anschein erweckt, tatsächlich von einer Notars- oder Anwaltskanzlei zu stammen. Die Ziehung fand angeblich am 26.05.2011 in der Türkei statt. Die Übergabe des Gewinns soll in 2 – 5 Tagen stattfinden.
Zuvor muss jedoch eine Vollmachtskaution in Höhe von 670 Euro per Western-Union an einen Empfänger in der Türkei transferiert werden. Jedoch kommt der Gewinn niemals an und die 670 Euro sind weg. Da das Geld bei Western-Union einbezahlt wird, kann die Polizei den Empfänger nicht ermitteln und der Betrag kann nicht zurückgebucht werden.
Quelle: Polizeipresse Konstanz v. 11.01.12
Die Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern, denen es immer wieder gelingt, zumeist ältere Opfer um ihr Erspartes zu bringen. So jüngst in Lubmin, wo eine 73-jährigen Seniorin um 685 € gebracht wurde. Diese Summe überwies die Dame am 05. Januar 2012 für die Überführungskosten eines in der Türkei gewonnen BMW.
Am nächsten Tag wurde ihr jedoch mitgeteilt, dass der Fahrer erkrankt sei und für den neuen Fahrer weitere 685 € fällig werden. Bei Nichtzahlung wurde mit der Polizei gedroht. Zum Glück glaubte die Frau nun nicht mehr an den Gewinn. Dabei war sie schon vorher vergeblich von einer Mitarbeiterin einer Postbank vor der Überweisung gewarnt worden.
Also Vorsicht, wenn Ihnen am Telefon das Blaue vom Himmel versprochen wird!
Quelle: Polizeipresse Neubrandenburg v. 09.01.12
Einen aktueller Fall vom gestrigen Tage nimmt die Polizei zum Anlass, erneut vor falschen Gewinnversprechen zu warnen. So erhielt ein 80-jähriger Mann aus Stuhr gestern Nachmittag einen Anruf mit dem Inhalt, er habe einen hochwertigen PKW gewonnen. Das Fahrzeug sei bereits aus dem Ausland importiert worden und stehe zur Abholung bereit.
Zunächst ließ sich der Mann allerdings nicht auf das Gespräch ein und wollte den "Gewinn" nicht annehmen. Als ihm dann jedoch mitgeteilt wurde, er könne sich den Wert des Fahrzeugs auch auszahlen lassen, wurde sein Interesse geweckt.
Der Anrufer gab an, dass zunächst eine Vorauszahlung für die Überführungskosten in Höhe von knapp 1.800 Euro fällig würde. Anschließend würde das Geld in Höhe von mehreren zehntausend Euro ausgezahlt werden.
Der Mann ließ sich von dem sprachgewandten Anrufer überzeugen und ging zur Bank. Hier zahlte er den Betrag per Bargeldtransfer über "Western Union". Zu einer Auszahlung des Gewinns kam es anschließend natürlich nicht. Vielmehr ist der überwiesene Betrag bei der Zahlungsart über "Western Union" unwiderruflich verloren.
Quelle: Polizeipresse Diepholz, news aktuell gmbh v. 03.01.12
Ein 83 Jahre alter Rentner mit Wohnsitz in der Wilstermarsch ist Betrügern auf den Leim gegangen und hat bei Geldtransaktionen in die Türkei - immer mit Hilfe desselben US-Bargeldtransferunternehmens - etwa 7.500 Euro verloren.
Die Straftat eingeleitet hatte ein der Stimme nach 40 bis 50 Jahre alter Mann, der akzentfreies Hochdeutsch sprach. Der rief die Festnetznummer des Steinburgers an und gab sich als "Staatsanwalt aus Berlin" aus. Der Anrufer behauptete, der Rentner habe Bargeld in fünfstelliger Höhe gewonnen, das eine Betrügerbande jedoch unberechtigter Weise zurückhalte. Mit Hilfe des 83-Jährigen wolle die Berliner Staatsanwaltschaft der vielköpfigen Betrügerbande "auf die Spur kommen".
Der Anrufer "prognostizierte", dass sich schon bald Bandenmitglieder bei dem 83-Jährigen melden und ihn dazu auffordern würden, Geldbeträge auf ein fremdes Konto zu überweisen. Er solle zum Schein auf das Geschäft eingehen und den Betrag transferieren. Sein Geld wäre nicht verloren, denn die Staatsanwaltschaft höre alle Telefonate ab. Sobald die Betrüger überführt seien, bekäme der Rentner alles Geld zurück - die überwiesene Summe und den zurückgehaltenen Gewinn.
Nachdem der 83-Jährige und der angebliche Staatsanwalt für weitere Gespräche miteinander ein Code-Wort vereinbart hatten, endete das Telefonat.
Tatsächlich rief dann auch ein Unbekannter - der Stimme nach ebenfalls 40 bis 50 Jahre alt und Hochdeutsch sprechend - in der Wilstermarsch an und erzählte dem 83-Jährigen die Geschichte über den angeblichen Gewinn, der für den Rentner bestimmt sei. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter einer nicht näher bezeichneten Firma aus und bat, damit die Gewinn-Überweisung getätigt werden könnte, um Zahlung eines vierstelligen Betrages an eine Adresse in der Türkei.
Der 83-Jährige überwies die Summe und erhielt danach weitere Anrufe - immer mit dem Hinweis, weiteres Geld in die Türkei zu überweisen. Diesen Aufforderungen folgte der Steinburger - immer noch in dem Glauben, er sei in guten, weil staatsanwaltlichen Händen.
Die unangenehme Überraschung für ihn folgte, als er eine vierte Überweisung in den Orient auf den Weg bringen wollte. Der Mitarbeiter eines hiesigen Kreditinstituts witterte Unheil und klärte den Steinburger über den möglichen Betrug auf. Der Rentner wandte sich umgehend an die Polizei und wurde von den Beamten dahingehend aufgeklärt, dass er Betrügern aufgesessen ist, die Banden- und gewerbsmäßigen Betrug begehen.
Quelle: Polizeipresse Itzehoe, news aktuell gmbh v. 21.12.11
Ein 76-jähriger Mann aus Soest, dem ein bisher unbekannter Anrufer einen Gewinn in Höhe von 80.000,- Euro versprochen hatte, ließ sich zum Schein auf das Spiel ein und konnte der Kripo somit zur vorläufigen Festnahme von zwei vermutlichen Betrügern verhelfen.
In der letzten Woche war der Soester von einer angeblichen Rechtsanwaltkanzlei aus Stuttgart telefonisch kontaktiert worden. >Der Notar gab an, dass der Senior einen BMW bei einer Lotterie gewonnen habe, der Wert aber auch in bar ausgezahlt werden könne. Für die Auszahlung seien allerdings Notar- und andere Gebühren in Höhe von 2.400,- Euro zu zahlen.
In den nächsten Tagen fanden täglich mehrere Telefongespräche zwischen dem "Notar" und dem "Gewinner" statt. Der redegewandte Soester konnte die Summe auf 800,- Euro herunter handeln und von einer Überweisung auf Barzahlung umstellen.
Als dann am Dienstag zwei Geldboten bei ihm erschienen, vertröstete der Senior die beiden Männer für eine halbe Stunde, da er das Geld erst von der Bank holen müsse. Er fuhr dann allerdings direkt zur Polizei und schilderte den Sachverhalt.
Die Kripo-Beamten konnten die beiden Geldboten aufgrund der guten "Vorarbeit" und exakten Beschreibung auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters vorläufig festnehmen. Es handelt sich um zwei 24 und 30 Jahre alte Männer aus Castrop-Rauxel. In ihren Vernehmungen gaben sie an, dass sie offenbar hereingelegt worden seien und lediglich für eine Kurierfahrt angeheuert waren. Ob das tatsächlich so ist, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.
Die Polizei hat die Wohnungen der Tatverdächtigen in Castrop-Rauxel nach richterlichem Beschluss durchsucht und dabei auch Computer und Handys sichergestellt. Möglicherweise kann die Auswertung der Daten zu den Hintermännern führen. Die Tatverdächtigen wurden im Verlauf des Mittwoch wieder entlassen.
Quelle: Polizeipresse Soest, news aktuell gmbh v. 15.12.11
Eine 73-jährige Dessauerin erstattete am 25.04.2012 Anzeige wegen Betrugs. Nach ihren Angaben erhielt sie in der vorigen Woche mehrere Anrufe von einem vermeintlichen Rechtsanwalt, welcher ihr mitgeteilte, dass sie Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro gewonnen habe.
Um die Gewinnsumme zu erhalten, müsse sie zuvor mehr als tausend Euro und ein weiteres Mal mehrere hundert Euro auf ein Konto in der Türkei einzahlen. Die 73-Jährige habe daraufhin die genannten Beträge ins Ausland überwiesen.
Am Vormittag des 25.04.2012 habe die Dessauerin erneut mehrere Anrufer erhalte mit der Aufforderung, einen weiteren Betrag zu leisten. Da dies nicht mehr glaubwürdig erschien, erstatte die Dessauerin im Polizeirevier eine Strafanzeige. Eine Gewinnauszahlung sei noch nicht erfolgt.
Das Polizeirevier Dessau- Roßlau möchte darauf hinweisen, auf Gewinnversprechen am Telefon nicht zu reagieren. Bitten Sie um schriftliche Unterlagen. Erhöhte Vorsicht ist geboten, wenn von Ihnen Vorleistungen erwartet werden und Kontaktpersonen ihren Sitz im Ausland haben. Leisten Sie keine Vorauszahlungen. Lassen Sie sich in einer Verbraucherzentrale beraten.
Quelle: Polizeipresse Dessau-Roßlau v. 26.04.12
Unbekannte Anrufer meldeten sich mehrfach bei der 79- Letmatherin und gaben an, dass diese in einem Gewinnspiel eine hohe Geldsumme gewonnen habe. Mann hatte ihr einen Gewinn von über zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Geldsumme könne jedoch erst nach Überweisung eines 1%-igen Anteils an sie ausgezahlt werden.
In mehreren Anrufen sollte die Geschädigte dazu bewegt werden, diesen 1%-igen Anteil an einen Boten zu übergeben. Die Letmatherin hatte sich aber im Vorfeld an die Polizei in Iserlohn gewandt.
Am gestrigen Nachmittag, 07.12.2011, erschien ein 21jähriger Mann aus Bremen als Bote bei der Geschädigten und wollte die Summe abholen. Die Geschädigte übergab einen Briefumschlag und anschließend wurde der Beschuldigte von Beamten des hiesigen Kriminalkommissariates 11 vorläufig festgenommen. Der Beschuldigte wurde am heutigen Tag nach Vernehmung entlassen und muss nun mit einem Verfahren wegen Betrugs rechnen.
Fazit: Die 79-jährige Letmatherin hat sich genau richtig verhalten und die Polizei benachrichtigt.
Appell: Wenden Sie sich bei dubiosen Anrufen mit Geldgewinnen an Spielen, an denen sie nicht teilgenommen haben, an ihre Polizei, damit solchen Betrügern das Handwerk gelegt wird.
Quelle: Polizeipresse Märkischer Kreis, news aktuell gmbh v. 08.12.11
In den vergangenen Tagen und Wochen wurden in verschiedenen Orten im Kreis Gütersloh in mehreren Fällen in der Regel älterere Personen zu Hause angerufen.
Die unbekannten Anrufer klingen sehr seriös und versprechen den Gewinn eines größeren Geldbetrages. Um das Geld ausgezahlt zu bekommen, soll der angebliche "Gewinner" lediglich vorher eine kleine Formalität erledigen und eine "Bearbeitungsgebühr" entrichten.
Und zwar soll er in einem nahegelegenen Geschäft, einer Lottoannahmestelle oder einer Tankstelle für einige hundert Euro eine "Card" (in der Art einer Checkkarte) kaufen, die üblicherweise für weiteren bargeldlosen Zahlungsverkehr im Internet genutzt werden kann.
Im diesem besonderen Falle soll aber die mehrstellige Individualnummer, die auf der "Card" steht, an den Anrufer weitergegeben werden. Die lange Nummer, die auf der "Card" gedruckt ist, ist genauso viel Geld wert, wie man für die "Card" gezahlt hat. Wer die Nummer kennt, kann über das Internet über das Geld verfügen.
Um diese Nummer herauszubekommen, werden im Telefonat geschickte Fragen gestellt. Wenn jemand nachfragt oder misstrauisch ist, können die Anrufer sehr aggressiv werden und drohen mit Unannehmlichkeiten.
Die Polizei rät: Legen Sie auf! Unterbrechen Sie das Telefonat und geben Sie keine Geheimnummern oder persönlichen Daten per Telefon heraus! Ein Gewinn wird niemals übergeben!
Quelle: Polizeipresse Gütersloh, news aktuell gmbh v. 25.11.11
Eine Leserin der Pfiffigen Senioren möchte den Betrügern gerne die Suppe versalzen und Andere warnen.
Sie wurde am 09.11.11 von einer Kanzlei Rosenberg kontaktiert, es ginge um einen Gewinn. Sie sollte sich unter der Nummer 030/6920 3772 mit einer Nummer (7785) melden. Dort gab ihr eine "Sachbearbeiterin" ein Aktenzeichen und die Telefonnummer der "Kanzlei Rosenberg" 030/6920 2418. Sie erwähnte einen Preis über 13 000 € (Anfüttern). In der Kanzlei war der "zuständige Anwalt"leider außer Haus.
Insgesamt bekam sie zwei Termine. Der Anwalt behauptete dann, sie hätte bei einer internationalen Verlosung den Hauptpreis, einen A5 oder den Gegenwert von 56 000 Euro gewonnen. Für Gebühren in der Türkei müsste man 685 Euro vorstrecken , die man wieder bekommen würde. Kontakt über die Western Union. Wegen der vielen Betrugsfälle würde das jetzt über ihre Kanzlei abgewickelt werden.
Die Leserin hat nachgeforscht: Es gibt tatsächlich eine Homepage zu der Kanzlei Rosenberg http://s387136179.website-start.de/ und ihr Gesprächspartner Dr. Michael May ist dort äußerst seriös mit Foto vertreten. Es handelt sich um einen neuen Webauftritt. Bei der Notarkammer Berlin sucht man vergeblich nach dieser Kanzlei.
Bei der Polizei konnte die pfiffige Leserin leider keine Anzeige erstatten, da das erst die Vorbereitung zum Betrug ist, und die ist nicht strafbar.
Quelle: Eine Leserin der Pfiffigen Senioren vom 10.11.11
Die Polizei warnt vor Nachnahmebetrug.
Ein Ennepetaler Bürger erhält Anfang November einen Anruf, der angeblich aus Hamburg kommt. Ihm wird mitgeteilt, dass er 800 € gewonnen hat, die jedoch derzeit noch auf einer ausländischen Bank liegen. In den nächsten Tagen gehe ihm ein Scheck zu, den er dann einlösen könne. Der Scheck würde per Nachnahme versandt, wofür einmalig eine Gebühr von 99,95 € fällig sei.
Tatsächlich erhält der Rentner einen Brief per Nachnahme, der ihm aber nicht ausgehändigt werden kann, sondern in einer Filiale hinterlegt wird. Da ihm die ganze Angelegenheit nicht geheuer ist, erstatt der Senior bei der Polizei Strafanzeige und informiert sie über das Vorliegen der Nachnahme.
Per Gerichtsbeschluss wird der Brief beschlagnahmt. Als er geöffnet wird, befindet sich kein Scheck darin, sondern lediglich Hinweise, wie man sich gegen Betrügereien schützen kann.
Die Polizei warnt davor, die Briefe, die den Absender PER GROUP, Neuer Wall 80, 20354 Hamburg tragen, per Nachnahme anzunehmen. Es gilt als höchst unwahrscheinlich, dass sich darin der versprochene Gewinn befindet, da es auch nicht üblich ist, Gewinne gegen eine Gebühr auszuzahlen. Sollten Sie Opfer eines derartigen Betruges geworden sein, so setzen Sie sich bitte mit der Polizei in Verbindung und erstatten Sie eine Anzeige.
Quelle: Polizeipresse Ennepe-Ruhr-Kreis, news aktuell gmbh v. 08.11.11
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor einem Gewinnanruf der Firma EXX-TRADE. Alles was sie laut Anruf tun müssen: Eine Nachnahme- sendung über 87 Euro annehmen. Diese entpuppt sich als Teilnahmebestätigung der Firma EXX-TRADE für ein Gewinnspiel. Verweigern Sie diese Nachnahmesendung! Einen Ge3wnn gibt es nicht.
Unter dem Dechmantel der Seriosität einer Notarkanzlei wird versucht, Bürger zu blenden um diese zu Zahlungen zu verleiten.
Eine nicht existente "Notarkanzlei Adelsberger" verspricht einen Audi im Wert von 56.000 €.
Hier der Text des Gewinn-Mails:
Sehr geehrte Frau NAME,
Wir gratulieren Ihnen zu einem nagelneuen AUDI, der Klasse A5 im Wert von 56.000 Euro ! Die Ziehung fand am 15.05.2011 in Istanbul der Kulturhauptstadt 2010 in der Türkei statt und Sie sind unser glücklicher Hauptgewinner. Die direkte Bearbeitung und Ausschüttung der Gewinne erfolgt binnen vier bis sieben Werktagen, für die Überlieferung arbeiten wir gemeinsam mit der Firma easy come'n'go.
Bitte haben Sie Verständnis, dass ein Teilbetrag für die Auslieferung aus sicherheisttechnischen Gründen der Kunde selber trägt, diese aber nach Lieferung der Ware von der Firma AUDI AG zurück erstattet werden. Der Gesammtbetrag der Überführungskosten beläuft sich über 3,840,- Euro, wir bitten sie den Selbstaufwand in Höhe von 680 Euro an die Axa AG Istanbul per Western Union schnellst möglich zu überweisen um Ihnen den Gewinn so schnell wie möglich aushändigen zu können .
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Notarbüro Adelsberger.
Mit Freundlichen Grüssen
Rechtsanwaelte & Notare
Holzdamm 18, 20099 Hamburg
T.: ++49-(0)40 22 85 30 99
F.: ++49-(0)40 22 85 30 85
Die tatsächlich existierende Anwalts- & Steuerkanzlei Peter Adelsberger, Württemberger Str. 54, D-76646 Bruchsal hat mit solchen betrügerischen Machenschaften nichts zu tun und wehrt sich gegen den Missbrauch ihres guten Namens.
Quelle: Mail der Anwalts- & Steuerkanzlei Peter Adelsberger in Bruchsal (www.Anwalt-Adelsberger.de) v. 24.10.11
Eine angebliche Angebliche Notarkanzlei Treumann & Partner aus Hamburg gratuliert telefonisch zu dem Gewinn eines Audi im Wert von über 40.000 Euro. Um den Gewin zu erhalten soll der Anrufer bei einer Gewinnermittlungszentrale Istanbul anrufen. 694 Euro Sollen aber vorher per Western Union an einen angeblichen Transporteur geschickt werden.
Eine Bestätigung dieser Verfahrensweise per E-Mail ist von einer "Anwaltskammer, Dr. Christa Hülsemann" sowie "Notariell GEZ" beglaubigt. Die GEZ ist nichts anderes als die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik. Das war also Veräppelung pur.
Hände weg, nichts einzahlen.
Quelle: www.bernerzeitung.ch v. 20.10.11
Betrüger versuchten am gestrigen Dienstagnachmittag, einen 81 jährigen Mann aus Kassel um 400 Euro zu erleichtern. Der Rentner erhielt gegen 12.45 Uhr den Anruf einer ihm unbekannten Frau, die angeblich bei einer Rechtsanwaltskanzlei in Düsseldorf beschäftigt sei. Sie teilte ihm mit, dass er der glückliche Gewinner von 39.000,- Euro sei. Der Gewinn werde vom Axel Springer Verlag ausgeschüttet. Allerdings müsse er, so die Unbekannte am Telefon, zuvor eine Gebühr von 400,- Euro bezahlen, um das Geld überreicht zu bekommen. Auch sei es nicht möglich, diese Gebühr von dem angeblichen Gewinn abzuziehen. Der 81 jährige wurde vielmehr angewiesen, die besagten 400,- Euro an einen angeblichen Mitarbeiter der Kanzlei, der gegen 17 Uhr an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Jungfernkopf vorbei komme, in bar zu übergeben.
Rentner fragte nach: Kein Gewinn!
So leicht ließ sich der clevere Rentner aber nicht an der Nase herumführen. Unverzüglich griff er zum Telefon und erkundigte sich direkt beim Axel Springer Verlag in Hamburg über den Wahrheitsgehalt des Gewinnversprechens. Von dort bekam er dann die ernüchternde Mitteilung: Einen Gewinn gibt es für ihn nicht.
Daraufhin wandte sich der Mann an die Kasseler Polizei und erstattete beim Kriminaldauerdienst der Kripo eine Strafanzeige wegen versuchten Betruges. Das Kommissariat K 23/24 der Kasseler Kripo führt die weiteren Ermittlungen. Der angebliche Mitarbeiter der Kanzlei tauchte übrigens nicht mehr auf.
Quelle: Polizeipresse Nordhessen, news aktuell gmbh v. 19.10.11
Dreiste Betrüger versuchen ihre Opfer mit hohen Gewinnversprechungen um ihr Geld zu bringen Insbesondere ältere Menschen sind das Ziel betrügerischer Gewinnmitteilungen. Als Köder benutzen die Täter die Aussicht auf ein neues Auto oder Bargeld. Auch bei Senioren in der Region sind solche Anrufe eingegangen.
Die Betrugsmasche ist ebenso alt wie einfach. Die Opfer erhalten den Anruf eines angeblichen Notars, der ihnen mitteilt, dass sie an einem Preisausschreiben teilgenommen und ein neues Auto gewonnen hätten. Wahlweise könnten sie sich auch eine entsprechende Summe an Bargeld auszahlen lassen. Damit der "Gewinn" auch ordnungsgemäß überreicht werden könne, werden die angeblichen Gewinner aufgefordert, eine "Verwaltungsgebühr" in die Türkei zu überweisen. Dazu sollen die Gewinner einen so genannten Bargeld-Transfer vornehmen, bei dem Geld in Deutschland bar eingezahlt und über eine Finanzdienstleistungsgesellschaft direkt an den Empfänger ausgezahlt wird.
Dass die Adressaten dieser Gewinnmitteilung weder den angeblichen Gewinn erhalten noch die "Verwaltungsgebühr" jemals wiedersehen, ist in aller Regel das Ergebnis dieser Betrugsmasche.
Einen Rentner aus der Verbandsgemeinde Konz haben die Täter auf diese Weise um über 2.000 Euro betrogen. Eine weitere Geldüberweisung, die schon in Auftrag gegeben war, konnte nach Einschalten der Polizei wieder rückgängig gemacht werden. Nach den Ermittlungen der Polizei sollen weitere Menschen - zumeist ältere Personen - gleichgelagerte Anrufe erhalten und versucht haben, Geld auf die gleiche Art und Weise in die Türkei zu überweisen.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und insbesondere davor, Geld an Unbekannte zu überweisen.
Quelle: Polizeipresse Trier v. 28.06.11
Ein Rechtsanwalt oder eine ausländische Bank verspricht einen hohen Gewinn. Diesmal wird keine Vorausgebühr, sondern "nur" eine Ausweiskopie verlangt, z.B. zur Prüfung, ob man der rechtmäßige Gewinner ist.
Schicken Sie keine Ausweiskopie an Unbekannte
Was Betrüger mit Ihrer Ausweiskopie anrichten können, lesen sie bei Risiko: Kopie vom Personalausweis
Im Betrugskommissariat der Polizeiinspektion Frankenthal werden derzeit zwei Strafanzeigen wegen "betrügerischer Gewinnbenachrichtigungen" bearbeitet. Die Schadenshöhe dieser derzeit anrollenden Betrugsmasche liegt derzeit bei 2.000,-- Euro, es werden weitere Fälle erwartet.
Ein Mal hat der angerufene 66-Jährige Bürger aus dem Rheinpfalz-Kreis am Montag, dem 14.02.2011 aber auch richtig reagiert und sich erst gar nicht auf das verlockende Versprechen eingelassen, einen wertvollen PKW bei einer ausländischen Lotterie gewonnen zu haben. Er beendete das Telefonat einfach folgenlos.
Ein 67-Jähriger Frankenthaler hingegen war Dienstag, dem 08.02.2011 ob der Benachrichtigung einen über 80.000,-- Euro wertvollen Luxuswagen gewonnen zu haben wohl so euphorisch, dass er zwei Mal die geforderte "Zollauslösung seines Gewinnes" in Höhe von je 830,--Euro über eine zum Auslandstransfer spezialisierte Bank überwies und nun auf einem Schaden von mehr als 1700,-- Euro sitzenblieb.
Nach den bisher bundesweit vorliegenden Ermittlungsergebnissen über die Masche von betrügerischen Gewinnversprechen ist bekannt, dass diese vom Modus Operandi über ausländische Callcentren abgewickelt werden. Durch Callcenter-Mitarbeiter, die sich vermehrt als Mitarbeiter von Rechtsanwaltskanzleien am Telefon vorstellen, werden derzeit "Autogewinne" im Wert von über 50.000,-- Euro in Aussicht gestellt. Der angerufene, zumeist ältere Mitbürger soll zuvor aber eine Überweisung über Western Union mit Adressaten im Ausland als Vorabzahlung leisten.
Die Callcenter nutzen für diese Kontaktanrufe sogenannte "Voice over IP-Nummern (VoIP)", die im Display der Angerufenen als deutsche Festnetznummer erscheinen. Tatsächlich handelt es sich aber um nicht ortsgebundene VoIP's und der Anruf erfolgt tatsächlich aus einem ausländischen Callcenter.
Die Polizei Frankenthal möchte daher alle Bürgerinnen und Bürger bezüglich dieser Betrugsmasche informieren, damit Sie nicht Opfer einer solchen betrügerischen Gewinnversprechung werden
Falls Sie eine derartige Gewinnmitteilung per Telefon erhalten sollten, legen Sie am besten gleich wieder auf. Leisten Sie auf keinen Fall irgendwelche Vorabzahlungen zur Ablösung der versprochenen Gewinne und informieren Sie umgehend Ihre nächste Polizeidienststelle!
Quelle: Polizeipresse Ludwigshafen v. 22.02.11
Ein Leser hat per Einschreiben einen "Auszahlpotientialzugangsbescheid über einen Auszahlungsbetrag über 1.500.000,00 Euro" Absender: "International Award Determination Union", erhalten. Höchste Dringlichkeitsstufe, Antwort innerhalb von 14 Tagen. Verlangt wird eine Freigabegebühr von 50 Euro. Felder für die Eingabe der Kreditkartennummer sind schon vorbereitet.