Am Mittwoch (1.) erbeuteten noch unbekannte Trickdiebe mit einer dreisten Masche in Raunheim und Kelsterbach insgesamt 3000 Euro. Die Betrüger gaben vor, von einer Bank zu kommen und nutzten die Unsicherheit und Arglosigkeit ihrer Opfer schamlos aus.
Gegen 16.45 Uhr klingelte ein vermeintlicher Bankmitarbeiter an der Wohnungstüre einer 77 Jahre alten Frau in der Ringstraße in Raunheim und bat um Einlass. Mit einer Geldabhebung ihrer Schwiegertochter hätte es Probleme gegeben und ein Betrag von 500 Euro müsse nun überprüft werden. Die überrumpelte Seniorin händigte das Geld dem seriös aussehenden Mann aus, der sich flugs aus dem Staub machte.
In Kelsterbach erschien der falsche Banker, diesmal angeblich von der Volksbank, gegen 18 Uhr in der Bahnstraße und behauptete, einen Fehlbetrag auf dem Konto ausgleichen zu müssen. Ganze 2500 Euro wollte der Ganove von der dreiundachtzigjährigen Frau haben, die das Geld - verunsichert vom Auftreten des Betrügers - schließlich übergab.
In beiden Fällen handelte es sich bei dem Täter um einen mit Anzug und Krawatte bekleideten Mann.
Quelle: news aktuell gmbh v. 02.09.10
In den letzten Tagen sind mehrere Sachverhalte bei der Polizei Delmenhorst angezeigt worden, wonach insbesondere ältere Menschen im Stadtteil Deichhorst von einem angeblichen Mitarbeiter hiesiger Banken aufgesucht wurden. Unter der Legende, es gäbe Schwierigkeiten mit der Bankverbindung, hat sich ein bislang völlig unbekannter Mann von den aufgesuchten Personen die Bankunterlagen zeigen und zumindest auch in einem Fall die EC-Karte aushändigen lassen. Mit der Karte wurde unmittelbar danach am Automaten Geld abgehoben!!
In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, dass Mitarbeiter der Banken grundsätzlich keine Hausbesuche machen und auch keine Veranlassung haben, sich Kontoauszüge zeigen zu lassen.
Quelle: news aktuell gmbh v. 19.08.10
Als Berater einer Bank gaben sich am Mittwochvormittag zwei 35 bis 40 Jahre alte Männer aus, die in Büren an der Haustür eines älteren Herrn geklingelt hatten. Im folgenden Gespräch teilen die Unbekannten mit, dass auf dem Konto des Büreners unrechtmäßige Buchungen festgestellt worden waren und sie nun die EC-Karte zwecks Bereinigung mitnehmen müssten.
Die Unbekannten hinterließen ein Schreiben mit Namen und Telefonnummer. Diese Daten sind aber nicht existent. Als der Mann später seinem Sohn über den Vorfall berichtete, setzte sich dieser sofort mit der Hausbank in Verbindung. Diese wusste nichts von einem Angestelltenbesuch, noch schlimmer: Es stellte sich bei einer Überprüfung heraus, dass vom Konto des älteren Herrn etwa 1 ½ Stunden nach dem Besuch der "Bankberater" unberechtigt 1.000 Euro abgehoben worden.
Quelle: news aktuell gmbh v. 05.08.10