gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Falscher Stadtwerkemitarbeiter, falscher Wasserwerker

Stadtwerkemitarbeiter

Ich muss Strom ablesen, Wartungsarbeiten am Stromzähler

Neuer Stromversorger, Zählerkontrolle, Wasserkontrolle

Sie haben zu viel bezahlt, das gebe ich Ihnen bar zurück

Ich muss Strom nachkassieren, sonst wird abgestellt


Von dem Wasserwerktrick bzw. Stadtwerketrick sind vor allem Senioren betroffen.

Keine Bar-Erstattungen

Überzahlungen werden immer auf Ihr Konto überwiesen. Lassen Sie den Fremden nicht in die Wohnung Bestehen Sie auf einer Überweisung auf Ihr Konto, Stadt-, Wasser, Gaswerken Stromversorgern ja von den monatlichen Einzügen bekannt. Mitarbeiter von Stadtwerken zahlen nicht bar aus.

Oft kündigen die Täter eine Rückzahlung der Stromkosten telefonisch an und bringen das Geld persönlich vorbei.In freudiger Erwartung der Rückzahlung lassen die Wohnungsinhaber den Unbekannten in ihre Räumlichkeiten. Hier spielt sich dann meist gleiches Ritual ab. Der "Stadtwerker" hat nur einen großen Schein, die Seniorin soll wechseln.

Entweder schafft es der Täter danach durch bewusste Ablenkungen beim angeblichen Wechselgeschäft an die Barschaft der Geschädigten zu gelangen oder er prüft noch die Stromleitungen, wobei die Wohnungsinhaberin in andere Zimmer geschickt wird.

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Rechnung über Leistungen an Stromzählern

Betrügerfirmen versenden Rechnungen an Stromkunden über Leistungen an Stromzählern, die nicht erbracht wurden. Betroffen waren vor allem Kunden der Stadtwerke Emden. Die Stadtwerke betont: "Wenn ein Zähler defekt ist bzw. dessen Eichfrist abläuft, wird ausgebaut und ein neuer Zähler montiert. Dies ist ein kostenloser Service. Mitarbeiter der Stadtwerke melden sich zudem an und können sich jederzeit mit einem Dienstausweis ausweisen."

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Strom-Nachzahlungen

Stromnachzahlungen werden nicht an der Wohnungstür kassiert. Haben Sie tatsächlich Stromschulden, erfolgen vor einer Stromabstellung etliche Mahnungen. Zahlen Sie nichts, sondern rufen Sie Ihre Stadtwerke an.

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Vorheriger Anruf oder Ansprechen auf der Straße soll Vertrauen schaffen

Vielfach melden sich die Täter vorher telefonisch an" um vertrauenswürdige zu wirken. Bei so einer Ankündigung fragen Sie am besten bei den Stadtwerken usw... zurück

Stadtwerke fragen am Telefon keine Kundendaten ab. Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, wie zum Beispiel Bankverbindungen heraus.

Stadtwerker wollen Rechnungen und Personalausweis einsehen

Die falschen Mitarbeiter fotografieren die Unterlagen. Auf der Rechnung sind auch die Bankdaten der Kunden vermerkt, wenn sie ihre Rechnungsbeträge abbuchen lassen. Stadtwerkemitarbeiter wollen niemals an der Haustür Einblick in Energieabrechnungen nehmen oder diese gar fotografieren. Sollten Kundinnen und Kunden Zweifel an der Echtheit der Mitarbeiter haben, sollten sie sich immer den Mitarbeiter-Ausweis zeigen lassen und bei den Stadtwerken anrufen, ob es sich wirklich um einen echten Angestellten handelt.

Preiserhöhungen niemals telefonisch angekündigt. Im Falle einer Preiserhöhung wird jeder Kunde im Voraus persönlich angeschrieben.

Erst Tipp zum Geldabheben, dann kommt falscher Stadtwerker

Damit auch genug Geld zum Stehlen im Haus ist, wird Senioren auf der Straße ein heißer Tipp gegeben z.B.: Dem Staat würden im mitunter sechs Prozent von Erspartem zustehen. Man solle daher vorsichtshalber einen Teil seines Geldes abheben - was das arglose Opfer manchmal leider beherzigt.

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"Stadtwerker" erscheinen ohne Vorankündigung

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn angeblich wichtige Arbeiten sofort in der Wohnung durchgeführt werden müssen Erst mal Tür zu, das ist nicht unhöflich. Und dann können Sie immer noch bei den Stadtwerken in Ruhe nachfragen.

Sollten Mitarbeiter der Stadtwerke unvermittelt auftauchen, weisen diese sich mit ihrem Betriebsausweis aus. Alternativ können sie durch einen Rückruf bei den Stadtwerken den Besuch nachprüfen.

Man sollte immer wachsam sein, wenn ein Fremder, der sich nicht ausweisen kann, in die Wohnung will. Trickbetrüger können gut schauspielern.

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Bauarbeiten, Rohrbruch

Besonders leicht haben es Betrüger, wenn in der Nähe Bauarbeiten durchgeführt werden. Sie geben sich als Mitarbeiter des Wasserwerks aus. Aufgrund der vorm Haus stattfindenden Bauarbeiten wäre es zu einem höheren Wasserdruck gekommen wäre und er nun das Wasser in der Wohnung laufen lassen müsste. Ist der Täter erstmal in der Wohnung, beschäftigt er das Opfer im Bad. Diesen Zeitraum nutzt sein Mittäter, um unbemerkt in die Wohnung zu kommen und Schmuck und Bargeld zu entwenden

Betrüger kommen angeblich von den Wasserwerken, weil es in der Nähe einen Rohrbruch gegeben hat. Die Sache eilt natürlich und die Leitungen müssen überprüft werden. Man muss deshalb dringend sofort in die Wohnung

Das erscheint logisch. Infolge des Zeitdrucks lässt man sich keinen Ausweis zeigen, man denkt nicht nach, warum gerade in der eigenen Wohnung eine Leitungsprüfung stattfinden soll. Zweifel kommen erst, wenn man in Ruhe darüber nachdenken kann.

Ein Täter lenkt als Wasserwerker die Wohnungsinhaber ab, ein zweiter und dritter Täter durchsucht systematisch die restlichen Räume und entwendet Schmuck/Bargeld. Weitere Mittäter observieren das Umfeld, um die agierenden Täter abzuschirmen und zu warnen. Es handelt sich dabei oft um bandenmäßige Begehung.

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Wasserleitungen überprüfen

Der angebliche Wasserwerker gibt vor, dass er von den Stadtwerken sei und die Wasserleitungen oder den Wasserdruck oder sogar die Wasserqualität überprüfen müsse. Gemeinsam mit der Wohnungsinhaberin geht er ins Bad, sorgt aber dafür, dass die Wohnungstür nicht verschlossen ist.

Im Badezimmer selbst werden dann die Wasserleitungen aufgedreht, damit das Rauschen mögliche verdächtige Geräusche übertönt. Währenddessen betritt ein zweiter Täter die Wohnung und durchsucht diese nach Wertgegenständen, wie Schmuck oder Bargeld. 

War der zweite Täter erfolgreich und hat sich "aus dem Staub gemacht", verabschiedet sich dann der erste Täter eilig und verlässt ebenfalls die Wohnung.

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Ableser sind per Aushang im Haus angekündigt

Handwerker Benachrichtigung Im Hausflur wird per Hinweiszettel oder per Flyer im Briefkasten der Besuch des Heizungsablesers, eines Brandschutzbeauftragten, oder des Mitarbeiters der Stadtwerke zum Zähler ablesen angekündigt. Lassen Sie sich auch in diesem Fall den Ausweis der Stadtwerke oder den Firmenausweis des zum Ablesen berechtigten Mitarbeiters zeigen.
(Bildquelle: Polizeipresse Dortmund v. 26.04.16).

Betrüger können sich den Aushang im Treppenhaus zunutze machen und sich als vermeintlich echter Ableser Zugang zu Ihrer Wohnung verschaffen. Sie können den Stromzähler auch selbst ablesen und den Zählerstand mit Postkarte an die Stadtwerke schicken

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn angeblich wichtige Arbeiten sofort in der Wohnung durchgeführt werden müssen Erst mal Tür zu, das ist nicht unhöflich. Und dann können Sie immer noch bei den Stadtwerken in Ruhe nachfragen.

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Ist Betriebsausweis echt?

Wer weiß denn, ob der Ausweis echt ist?. Also zurückrufen. Holen Sie eine Nachbarin hinzu bzw. sagen Sie dem "Stadtwerker", dass Sie nur im Beisein ihrer Nachbarin oder einer anderen Vertrauensperson mit ihm sprechen wollen. Oft reicht das schon, um den Betrüger zu vertreiben, denn Zeugen wollen Sie keinesfalls.

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Stromverträge nicht an der Haustür abschließen

Schließen Sie keine Stromverträge an der Haustür. Überlegen Sie in Ruhe, ein neues Angebot kann am Ende teurer sein und Sie langfristig binden. Aber keine Sorge, innerhalb von 14 Tagen können Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen und vom Vertrag zurücktreten. Schicken Sie den Widerruf per Einschreiben mit Rückbestätigung ab.

Geben Sie an der Haustür keine persönliche Daten preis. Gewähren Sie Fremden keinen Zugang zu Ihren Strom- oder Gaszählern.

Unseriöse Energieanbieter können mit diesen Daten Ihren laufenden Stromvertrag ohne Ihre Zustimmung kündigen.

Besonders dreiste Werber für Stromverträge jubeln den Opfern einen neuen Stromvertrag mit dem Hinweis auf "Seniorenrabatt" unter. Die Werber kassieren fette Provisionen für jeden Stromvertrag, die Opfer können blechen.

Verständigen Sie die Polizei auch, wenn Sie nicht auf den Betrüger hereingefallen sind. Die Polizei kann dann über die Presse andere Personen warnen.

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Stadtwerker nach Geldabhebung

Hier gehen Betrüger besonders raffiniert vor: Die Senioren werden schon bei der Bank beobachtet. Kaum zu Hause angekommen, das Geld ist noch nicht in der Wohnung verstaut, begehrt der Stadtwerker mit einem "plausiblen" Grund Einlass, z.B. wegen Heizungsüberprüfung oder sogar Rechnungsprüfung.

Falsche Bankmitarbeiter haben Senioren z.B. wegen Steuererhöhung oder eines Computerfehlers telefonisch zum Abheben größerer Bargeldsummen veranlasst, sie stehen dann bei Rückkehr von der Bank schon als Handwerker vor der Tür.

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Achtung Hundebesitzer

Betrüger geben sich an der Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Sie behaupten, der Hund hätte öffentliche Wege oder Anlagen beschmutzt und kassieren eine Ordnungsstrafe von bis zu 200 Euro in bar.

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Lampenzähler

Bei den „Lampenzählern“ handelt es sich um eine perfide Diebesmasche. Mit dem Vorwand die Lampen im Haus zählen zu müssen, verschaffen sich die Diebe Zutritt zu Wohnhäusern und bestehlen die Wohnungsinhaber. Die Polizei warnt vor diesen dreisten Dieben, die es ganz offensichtlich rücksichtslos nur auf ältere Menschen abgesehen haben. Und das mit dem einen Ziel: Die Senioren um ihr Erspartes zu bringen.