Am Donnerstagmittag gegen 12:30 Uhr wurde eine 84-jährige Gelsenkirchenerin Opfer eines Trickbetrügers. Der Täter gab sich als Kripo-Beamter aus. Die Tat ereignete sich in der Wohnung der Geschädigten ( Polsumer Straße, Ortsteil Gelsenkirchen-Hassel ).
Die 84-Jährige kam gerade von Einkäufen zurück, als sie der Täter an der Haustür ansprach. Er gab sich als Kripobeamter aus und zeigte der Frau "seinen Dienstausweis". Unter dem Vorwand, dass in einer Wohnung des Hauses eingebrochen worden sei, gelang es ihm die Gelsenkirchenerin zu überreden, gemeinschaftlich in ihrer Wohnung nach dem Rechten zu sehen. Dort forderte er die Frau auf, nachzuschauen, ob noch alle Wertsachen vorhanden sind.
Dann lenkte er sie unter einem Vorwand ab und nahm diverse Schmuckstücke, Bargeld an sich und flüchtete damit aus der Wohnung.
Beschreibung des Täters nach Angaben des Opfers: relativ große, schlanke Gestalt mit schmalem Gesicht. Er trug bei Tatausführung weiße Gummihandschuhe. Weiterhin hielt er die ganze Zeit ein Handy/Funkgerät in der Hand und täuschte Gespräche vor.
Bei dem falschen Dienstausweis handelte es sich um eine blau/weiße eingeschweißte Karte, die er an der Jacke befestigt hatte.
Quelle: Polizeipresse Gelsenkirchen, news aktuell v.03.02.12
Ein (31. Januar) ein als Polizist getarnter Trickdieb in Köln-Buchforst Zugang zu zwei Wohnungen verschafft.
1. Fall
Der erste Fall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf der Mesmerstraße. Der bislang noch Unbekannte hatte die Geschädigte (78) an der Hauseingangstür abgefangen und sich als Polizeibeamter ausgegeben. "Er hat mir die Einkaufstüten abgenommen und hat gesagt, dass er in meine Wohnung muss, da bei mir eingebrochen worden sei", so die 78-Jährige gegenüber den hinzugerufenen Beamten.
Die Seniorin bemerkte allerdings, dass etwas mit dem Mann nicht stimmte und hat ihn der Wohnung verwiesen. Daraufhin ergriff der etwa 30 Jahre alte und circa 180 Zentimeter große Täter ohne Beute die Flucht. Bei dem Flüchtigen soll es sich um einen Osteuropäer handeln.
2. Fall
Nur etwa zwei Stunden später suchte ein unbekannter Mann eine Frau (91) in ihrer Wohnung auf der Cusanusstraße mit der gleichen Masche auf. "Mir ist der Mann bereits im Hausflur aufgefallen. Er hat mich angesprochen und gefragt wie ich heiße", so die Beklaute gegenüber den hinzugerufenen Beamten. "Nachdem ich ihm meinen Namen nannte, äußerte er vom Sonderdezernat der Kriminalpolizei zu sein, und dass man bei mir eingebrochen habe", schilderte die Seniorin weiter.
Der falsche Polizist forderte die Geschädigte in der Wohnung auf, ihren Schmuck zu zeigen. Kurz darauf verabschiedete sich der etwa 30 Jahre alte Täter. Erst einige Zeit später bemerkte die 91-Jährige den Verlust ihrer Wertgegenstände und alarmierte die richtige Polizei.
Ob es sich in beiden Fällen um denselben Täter handelt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.
Quelle: Polizeipresse Köln, news aktuell v.01.02.12
Die Oberfränkische Polizei warnt vor einer Person, die sich als Polizist ausgibt und sich so unberechtigt Zutritt zu Wohnungen verschafft. Am Dienstagmittag ergaunerte sich der Unbekannte mit dieser Masche mehrere tausend Euro bei einer 86-Jährigen in Bamberg.
Der Betrüger klingelte an der Haustüre der älteren Dame und stellte sich als Polizeibeamter vor. Er verwickelte sie in ein Gespräch und nutzte die Situation aus, um unbemerkt an die Handtasche der Frau zu kommen. Anschließend verschwand der Betrüger, mitsamt der Tasche und mehreren tausend Euro.
Quelle: Polizeipresse Bayern v.31.01.12