gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Zwei Polizisten
Ich komme von der Polizei, Stadt, Telekom, Kirche...

Polizeibeamte sehen nicht nach dem Rechten

Polizisten machen keine Hausbesuche, um "nach dem Rechten zu sehen", Polizeibeamte fragen Sie nicht nach ihrem persönlichen Geldversteck und nie nach Ihren Kontodaten.

"Ich komme von der/dem: Polizei, Telekom, Altenhilfe, Versorgungsamt, Seniorenberatung, Hausverwaltung, Finanzamt..." kann jeder sagen Haben Sie keine Sicherheitskette, Tür zu lassen, durch Spion schauen. Sprechen Sie durch die geschlossene Tür.

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Verraten Sie keine Kontodaten oder die PIN

Betrüger wollen Geld von der Sterbegeldkasse überweisen, angebliche Telekom- oder Finanzbeamte oder die Stadt wollen Geld erstatten.

Angebliche GEZ Mitarbeiter behaupten am Telefon Rentner bezahlen keine Rundfunkgebühren und erfragen die Bankverbindung zwecks Gebührenerstattung.

Egal wer diese Daten am Telefon oder an der Haustür verlangt, geben Sie niemals ihre Kontodaten oder die persönlichen Daten preis.

Vorsicht, wenn Ihre EC-Karte gestohlen wurde und ein "Kriminalbeamter" will telefonisch die PIN erfragen. Weder die Bank noch die Polizei benötigen die PIN zur Vorgangsbearbeitung.

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Ist der Ausweis echt?

Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und prüfen Sie ihn genau bei gutem Licht und Lesebrille, während der Ausweisinhaber vor der Tür - am besten bei vorgelegtem Sperrriegel- wartet.

Wer hat schon mal einen Polizeiausweis oder eine Kripomarke gesehen? Bestehen noch Zweifel: Tür zu machen, beim Amt bzw. bei der Polizei unter 110 nachfragen, ob der Besuch in Ordnung ist.

Auch die anderen Dienstauweise z.B. der Kommune, der Telekom, des Finanzamtes, kennt man in der Regel nicht. Fragen Sie aauch hier bei den jeweiligen Stellen nach, ob der Besuch an der Haustür in Ordnung ist

Holen Sie eine Nachbarin hinzu oder bitten Sie den "Polizisten" zu einem späteren Termin wiederzukommen, weil sie eine Nachbarin, Vertrauensperson beim Gespräch dabei haben möchten.

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Angeblicher Einbruch in der Nachbarschaft

Die Täter geben sich als Kriminalbeamte aus. Sie behaupten, in der Nachbarschaft ist eingebrochen worden. Sie bitten Sie, sofort nachzuschauen, ob Ihr Geld noch da ist. Wenn Sie Ihr Geld geholt haben und nachzählen, verwickeln Sie die vermeintlichen Kriminalbeamten in ein Gespräch. Ohne dass Sie es gleich bemerken, wird Ihr Geld oder ein Teil davon gestohlen.

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So werden Sie aus dem Haus gelockt

Vorsicht wenn Sie einen Anruf z.B. vom Gesundheitsamt, der Kirche oder einer anderen Behörde erhalten, in dem man Sie zu einer Veranstaltung, z.B. über Gesundheitspflege, Patientenberatung oder zur kostenlosen Energieberatung einladen will. Vergewissern Sich durch einen Rückruf bei der angeblich einladenden Behörde, Gemeinde.

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Falschgeld-Prüfung

Weder die Polizei noch Bankmitarbeiter prüfen an der Haustür Falschgeld . Verständigen Sie die Polizei unter 110, wenn ein angeblicher Polizist an der Haustür Ihre Barschaft auf Falschgeld prüfen will.

Die Betrüger, die wenn überhaupt, einen falschen Dienstausweis vorzeigen, stellen über das eingezogene "Falschgeld" ganz dreist sogar eine Quittung aus.(Foto: Polizeipresse NRW v.04.08.2009 )

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Durchsuchungsbefehl

Angebliche Polizisten klingeln bei Senioren, zeigen kurz einen "Ausweis" und einen "Durchsuchungsbefehl". Angeblich müsse das Haus, die Wohnung, nach Schmuck, Bargeld und anderen Wertgegenständen durchsucht werden, da es sich hierbei um Hehlerware handele. Mit dem in der Wohnung vorhandenen Schmuck und sonstigen Wertsachen und sogar Bargeld verschwinden die Täter

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Angebliche Finanzbeamte

Angebliche Finanzbeamte warnen vor einer drohenden Steuernachzahlung und empfehlen, das Bargeld vom Konto abzuheben. Ziel der Betrüger ist es, anschließend das Geld zu ergaunern. Kurz nach dem Bankbesuch klingelt ein Handwerker oder jemand bittet um einen Zettel, Wasser usw., um in der Wohnung das Geld zu stehlen.

Lassen Sie nach einer Bargeldabhebung keine Fremden ins Haus.

Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. 

Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

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Vorsicht Telekom

TelefonKündigt ein vermeintlicher Telekomvertreter seinen Besuch an, ist prinzipiell Wachsamkeit angeraten. Denn die Telekom informiert ihre Kunden beispielsweise über neue Vertragsangebote grundsätzlich schriftlich oder telefonisch und sucht Verbraucher nicht ohne Weiteres zu Hause auf.

Mitarbeiter der Telekom sind deutlich als solche zu erkennen, sie tragen meist ein deutliches Telekom-Logo auf der Jacke, dem T-Shirt oder dem Hemd. Zusätzlich zeigen sie ein Schreiben der Telekom vor, darin wird der Mitarbeiter autorisiert, im Auftrag der Telekom zu arbeiten. In diesem Schreiben ist unter anderem eine Rückrufnummer vermerkt, bei der sich der einzelne über die Echtheit des Mitarbeiters überzeugen kann. Dieses Schreiben wird unaufgefordert vorgezeigt.

Aber auch hier gilt: Im Zweifel selbst die Telekom-Nummer heraussuchen und dann telefonisch nachfragen, ob der Besuch in Ordnung ist. Kann die ache nicht geklärt werden, soll der angebliche Telekommitarbeiter sein Anliegen schriftlich vorbringen.

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Rechnungsprüfung

Vertreter bieten an der Haustür die Überprüfung von Telefon- und Stromrechnungen, Hartz IV-Bescheiden, Rentenbescheiden usw. an. Überprüft werden soll die rechnerische Richtigkeit. Für die Überprüfung wird dann eine fette Prüfungsgebühr verlangt. Sogar mehrjährige Mitgliedschaften werden untergeschoben. Mit Mahnungen und Drohung mit SCHUFA-Einträgen wird den Verbrauchern Angst gemacht. Zahlen Sie nicht, wenden Sie sich an Ihre Verbraucherzentrale.

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Kirchentrick

KircheIm Gemeindebrief der Kirche oder in der Zeitung steht Ihr Geburstag. Eine freundliche Stimme kündigt Ihnen am Telefon Besuch von der Kirche/Gemeinde an. Der Besucher bittet um Zutritt zu Ihrer Wohnung. Achtung: Ein Gratulant der Kirche oder der Stadt wird Ihre Wohnung nur betreten, wenn Sie dazu auffordern.

Lassen Sie sich auch bei angekündigten Festtagsbesuchen den Dienstausweis zeigen. Prüfen Sie, ob z.B. ein Kirchensiegel abgedruckt ist. Beim geringsten Zweifel lassen Sie den Besucher nicht in die Wohnung

Sie können bei Ihrer Kirche auch verlangen, dass Ihr Geburtstag nicht abgedruckt wird. Viele Senioren wünschen zwar nicht die Veröffentlichung, möchten aber trotzdem gerne Besuch durch Pfarrer oder Bürgermeister haben: Die Nichtveröffentlichung hat keinen Einfluss auf Besuche durch berechtigte Vertreter, da hierfür die Geburtstage in einer anderen Weise geführt werden.

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Umfragetrick

Ein höfliches Paar erscheint unangemeldet und möchte eine Umfrage über die Probleme von Senioren machen. Wer freut sich da nicht, wenn er sich mal aussprechen kann.Sie unterhalten sich nett bei einem Kaffee. Während einer der beiden, meist die Dame, die Toilette aufsucht, werden die Räume leise und blitzschnell nach Wertsachen durchsucht.

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Neue Pflegedienst-Mitarbeiterin

Gibt sich eine Ihnen unbekannte Person an der Wohnungstür als neue Pflegedienst-Mitarbeiter/in aus, lassen Sie sich den Ausweis der Firma, die Ihre Pflege übernommen hat, (Privatfirma, DRK, AWO Diakonie usw.) zeigen. Noch sicherer ist es, beim Dienstleister zurückzurufen. Ziehen Sie eine Nachbarin hinzu, ein Betrüger würde sich dann schnell verabschieden.

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Mitarbeiter der Krankenhaus-Verwaltung

Nach einem Krankenhausaufenthalt erhalten der ehemalige Patient oder die Angehörigen ggf, nach vorheriger telefonischer Ankündigung, Besuch eins angeblichen Mitarbeiters der Krankenhausverwaltung Der will sich um den Schriftkram wie Zuzahlung und Rechnungen kümmern. Dabei kassiert er Geld, um die Formalitäten zu erledigen.

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Bargeld zur Vermeidung einer Haftstrafe, Gerichtsverhandlung

Diese Betrugsmasche betrifft oft Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie erhalten einen Telefonanruf in ihrer Muttersprache. Es wird gebeten, eine Telefonnummer im Heimatland anzurufen. In diesem Gespräch, in dem sich der Gegenüber als Polizeibeamter ausgibt, erklärt dieser, dass der Sohn, Tochter oder sonstige Verwandte einen Verkehrsunfall verursacht habe bei dem ein Mensch überfahren worden sei. Um dem Verwandten eine längere Haft zu ersparen, müsse er umgehend einen hohen Bargeldbetrag an einen Kurier übergeben.

Aber auch Deutsche sind von diesen Schockanrufen betroffen: Ein Familienangehöriger hätte einen Unfall verursacht, der Unfallgegner ist gegen eine bestimmte Bargelsumme bereit, die Sache außergerichtlich zu regeln. Ein Bote holt dann das Geld von den Überrumpelten ab.