Eine 89-jährige Dame wurde heute (12.01.12) in Hohenwestedt Opfer eines Trickdiebstahls in ihrer Wohnung. Gegen 12.50 Uhr klingelte es an der Wohnungstür des Mehrfamilienhauses im Stavenbrook und die betagte Dame öffnete. Ein Mann (35 bis 55 Jahre alt, etwa 165 cm groß, rundliches Gesicht, dunkle Jacke, blaue Strickmütze) gab sich hochdeutsch als Verwandter aus und gab an, die alte Dame besuchen zu wollen. Aber er habe auch einen größeren Bargeldbetrag bei sich, den er der Dame vorzeigte und den er gern in der Wohnung deponieren wollte, um ihn nicht mit sich herumtragen zu müssen.
Die alte Dame war sich zwar unsicher, zeigte dem angeblichen Verwandten dann aber ein geeignetes Depot. Als sich der Mann das Vorhaben plötzlich anders überlegte, steckte er sein Geld wieder ein und verließ die Wohnung. Erst später stellte die alte Dame den Verlust von mehreren hundert Euro Bargeld fest und verständigte die Polizei.
Quelle: Polizeipresse Neumünster, news aktuell gmbh v. 12.01.12
Ein unbekannter Mann gab sich als alter Bekannter des verstorbenen Mannes aus und erhielt so am Samstag (19.11.), gegen 16.00 Uhr, Zutritt in die Wohnung einer 86-jährigen auf der Lerschstraße in Waltrop . Der Mann gab an, Bargeld sicher verwahren zu wollen und ließ sich von der Seniorin zeigen, wie sie ihr Geld aufbewahrte. Später, nachdem der Unbekannte die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Geschädigte dann den Verlust von Bargeld. Täterbeschreibung u.a.: 70 Jahre alt.
Quelle: Polizeipresse Recklinghausen, news aktuell gmbh v. 22.11.11
Gestern Vormittag (7. November) sind im Kölner Stadtgebiet mehrere Senioren (74, 80, 84, 85) betrogen und um Wertsachen gebracht worden. Ein bislang Unbekannter klingelte an den Wohnungstüren der zunächst Ahnungslosen. In allen Fällen gab er sich als "entfernter Verwandter" aus und beabsichtigte angeblich, Geld bei seinen "Familienangehörigen" hinterlegen zu wollen.
Mit den Worten: "Erkennst Du mich nicht?", stellte sich der Mann gegen 12.45 Uhr bei einer 84-Jährigen in Lindenthal vor. Der Unbekannte verwickelte die Seniorin in ein Gespräch und bat Einlass in die Wohnung. Hier fragte er die Frau nach dem "Versteck" ihrer Wertsachen. Die 84-Jährige glaubte in der Zwischenzeit, einen Verwandten in der Person erkannt zu haben und zeigte dem Mann ihr Geldversteck. Allerdings kam ihr die Situation dann doch merkwürdig vor, so dass sie den Besucher darum bat, die Wohnung zu verlassen. Dieser Bitte kam der ungebetene Gast nach. Kurz darauf stellte die Kölnerin fest, dass ihr Portemonnaie entwendet worden war.
Im Stadtteil Bickendorf klingelte ein bislang Unbekannter gegen 11 Uhr an der Wohnungstür eines Ehepaares (74, 80). Hier stellte sich der Mann ebenfalls als Verwandter mit demselben Nachnamen vor. Er behauptete, Geld bei seinen Familienangehörigen hinterlegen zu wollen. Als die Gutgläubigen ihn aufforderten, das Geld lieber bei einer Bank zu hinterlegen, fragte er das Paar, ob sie ihm denn Geld wechseln könnten. Auch dieses wurde verneint, so dass der Mann die Wohnung ohne Beute wieder verließ.
Gegen 17 Uhr war der Verdächtige in der Neustadt-Nord auf der Nikolaus-Groß-Straße unterwegs. Nachdem der Mann bei einer 85-Jährigen geschellt hatte, gab er sich an der Sprechanlage als Familienangehöriger aus. Die Gutgläubige ließ den Mann in das Haus. Der Unbekannte zeigte der älteren Frau einen Briefumschlag und gab vor, das enthaltene Geld bei ihr im Tresor deponieren zu wollen. Als die 85-Jährige erklärte, dass sie keinen Tresor besitze, verließ der Mann die Wohnung. Später wurde festgestellt, dass Bargeld und weitere Wertsachen entwendet worden waren.
Der Verdächtige wird in allen Fällen ähnlich beschrieben: Er soll etwa 1,60 bis 1,80 Meter groß und eher dick sein. Der vermutlich Deutsche hat braune Augen und kurze dunkelblonde Haare. Zur Tatzeit trug der vermutlich 50- bis 60-Jährige eine Schirmmütze und war mit einer dunklen Jacke bekleidet. In einem Fall ist in der Beschreibung von einem auffälligen Schneidezahn die Rede.
Quelle: Polizeipresse Köln, news aktuell gmbh v. 08.11.11