Gleich dreimal gelangten Trickdiebe am Dienstag mit dem sogenannten "Heizungstrick" in Bremer Wohnungen und haben die jeweils älteren Wohnungsinhaberinnen bestohlen. In allen drei Fällen gaben sich die Täter als Heizungsmonteure aus und erklärten den Opfern, sie müssten im Auftrag der Hausverwaltung die Heizkörper in den Wohnungen kontrollieren.
In der Schneverdinger Straße wurde eine 80 Jahre alte Bremerin Opfer von zwei Trickbetrügern. Die beiden Männer wollten für die angebliche Heizkörperkontrolle einen geringen Geldbetrag von der Frau kassieren. Nachdem die 80-Jährige ihr Portemonnaie ohne zu bezahlen wieder weggelegt hatte, gaben die Täter vor, noch weitere Kontrollen durchzuführen und verließen anschließend die Wohnung. Einige Zeit später bemerkte die Frau, dass ihr Bargeld aus der Geldbörse fehlte.
Unter dem Vorwand, die Therme überprüfen zu müssen, betrat ein Mann am Dienstagmittag die Wohnung einer 84 Jahre alten Frau in der Emmastraße. Nachdem er die Wohnung wieder verlassen hatte, fehlte das Portemonnaie der Seniorin.
In der Thielenstraße wurde eine 79 Jahre alte Frau Opfer eines Trickbetrügers. Der Täter erklärte ihr, er müsse die Heizkörper entlüften. Wenn er dieses sofort machen würde, dann müsse die Frau nur einen geringen Kostenbeitrag zahlen. Müsse allerdings am nächsten Tag erneut jemand zur Entlüftung kommen, so sei das wesentlich teurer. Daraufhin ließ die 79-Jährige den Mann in die Wohnung.
Er fragte die Wohnungsinhaberin, ob sie ihm Geld wechseln könne, woraufhin diese in einer Geldkassette nachschaute, ohne das Geld zu wechseln. Nachdem der Mann die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte das Opfer das Fehlen der Geldkassette samt darin befindlichem Bargeld.
Quelle: news aktuell gmbh v. 28.07.10
Eine 75-Jährige wird am 21.07.2010, gegen 10:30 Uhr, vor ihrer Haustür an der Markstraße in Bochum von einer männlichen Person angesprochen. Die Person bietet ihr die Reinigung der Pflastersteine vor dem Haus an. Kurze Zeit später kommt eine zweite Person dazu, die sich als Chef der Reinigungsfirma ausgibt. Diese Person verwickelt die Geschädigte in ein Gespräch. Dabei geht er mit ihr vor das Haus.
Die erste Person, von der die Geschädigte angesprochen wurde, geht in dieser Zeit offensichtlich auf die Rückseite des Hauses und betritt die Wohnung der Geschädigten im Hochparterre durch die offen stehende Terrassentür. Der Schrank im Schlafzimmer wird oberflächlich durchsucht. Aus dem Wohnungsflur wird eine Geldbörse entwendet. Als das Gespräch vor dem Haus beendet ist, geht die Geschädigte zurück in ihre Wohnung. Sie stellt das Fehlen der Geldbörse und die offenen Türen am Schlafzimmerschrank fest und verständigt die Polizei.
Quelle: news aktuell gmbh v. 22.07.10
Gerade noch rechtzeitig konnte eine 57-jährige Frau ihren 82-jährigen Schwiegervater vor einem möglichen Trickbetrug in Buchloe bewahren.
Die 57-Jährige besuchte am Nachmittag Ihren Schwiegervater in der Alexander-Moksel-Straße. Zu ihrer Verwunderung traf sie in der Wohnung, neben ihrem Schwiegervater, zwei ihr unbekannte Männer an, die vorgaben, von einem Telekommunikationsunternehmen zu sein und die "Anschlüsse" im Haus zu "messen". Die 57-Jährige wurde misstrauisch und verwies die Männer aus der Wohnung.
Eine Rückfrage bei dem betroffenen Unternehmen ergab, dass die Männer sowie das von ihnen benutzte Fahrzeug nicht dem Unternehmen zugehören können. Nach jetzigem Sachstand muss davon ausgegangen werden, dass es sich um die Vorbereitungshandlung zu einem Diebstahl bzw. Betrug gehandelt haben dürfte.
Die Masche ist dabei immer die gleiche: Personen versuchen unter den unterschiedlichsten Vorwänden, in die Wohnung von überwiegend älteren Personen zu gelangen. Hier bedienen sich die Langfinger dann an vorhandenem Bargeld, Schmuck und vermeintlich wertvollen Gegenständen.Im Fall Buchloe konnte die 57-Jährige eine solche Tat durch ihr beherztes Einschreiten verhinden
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 22.07.10