-Bitte einen Zettel, Briefumschlag,Tüte
-Mir ist übel. Ich mache eine Umfrage
-Bitte heißes Wasser für die Babyflasche
-Darf ich dringend mal Ihre Toilette benutzen?
-Darf ich mal telefonieren? Ich bin schwanger
-Ich habe ein Paket für Ihre Nachbarin
-Suche Putzstelle
Haben Sie keine Sicherheitskette, Tür zu lassen, durch Spion schauen. Sprechen Sie durch die geschlossene Tür.
Auch wenn die Fremden sich als angebliche Verwandte der Nachbarin ausgeben. Während Sie Zettel, Wasser holen, werden Ihre Wertsachen gesucht und gestohlen. In Windeseile sind die üblichen Verstecke wie Wäscheschrank, Küchenschrank, Matratze usw. entdeckt. Ihre Hilfsbereitschaft wird ausgenutzt.
Holen Sie im ersten Angriff notfalls Nachbarn zu Hilfe. Machen Sie sich lautstark bemerkbar und rufen Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110.
Oder eine Fremde stellt sich als neue Hausbewohnerein vor, unterhält sich mit Ihnen und möchte dann einen Schluck Wasser. Tun Sie es nicht
Besonders dreiste Betrügerinnen bringen sogar ein Kind mit, das angeblich dringend auf die Toilette muss. Wer lässt sich da nicht erweichen und läßt die Fremde in die Wohnung.
Schließen Sie die Tür und holen Sie dann das Wasser. Schließen Sie die Tür und telefonieren Sie selbst nach dem Krankenwagen usw.
Das ist keine unterlassenen Hilfeleistung.
Diese "Hilfsbereitschaft" dient oft nur einem Zweck, nämlich in die Wohnung zu gelangen. Der hilfsbereite Mensch möchte oben angekommen nur ein Glas Wasser. Wer möchte sich da undankbar zeigen. Lassen sie den "Helfer" nicht in die Wohnung
Betrüger rufen an, sie hätten den Ausweis, Führerschein von Verwandten, Freunden oder Bekannten gefunden. Weil der Eigenümer nicht zu Hause sei, und wolle man die Fundsachen direkt vorbeibringen.
Sagen Sie dem Anrufer, er solle später noch einmal anrufen .Rufen sie die Verwandten an und wenden Sie sich ggf.sofort an Ihre Polizeidienststelle oder wählen sie den Notruf 110! Dort kann man gemeinsam mit Ihnen beratschlagen, was sich hinter dem erhaltenen Anruf verbergen könnte.
Täter scheuen Aufsehen und verschwinden.
Geldbörsen, Papiere und andere Wertgegenstände sollten nicht in der Nähe des Eingangs offen herumliegen, sondern immer in Behältnisse wie verschließbare Schubladen o.ä. gelegt werden.
Oft wird ohne dass Sie es merken, eine zweite Person in die Wohnung gelassen. Dabei wird die Wohnungstür nach dem Schließen wieder ein wenig aufgezogen.
Haben Sie die Fremde doch hereingelassen ist besondere Vorsicht geboten, wenn noch jemand (Komplizin) klingelt. Während Sie zur Wohnungstür gehen, werden Ihre Wertsachen gestohlen.
Nehem Sie Pakete für Nachbarn nur an, wenn Sie vorher von ihnen darüber informiert wurden. Es kommt immer wieder vor, dass sich Täterinnen so Zutritt zur Wohnung verschaffen. Z.B. werden Wäschetücher hochgehalten, so dass die Sicht versperrt ist. Sie werden abgelenkt und eine der Täterinnen stiehlt Ihre Wertsachen.
Legen Sie auch keine angebliche Nachnahmegebühr aus, es sei denn, Ihre Nachbarin hat Sie vorher darum gebeten. Diese Masche wird gern von "falschen Postzustellern" angewandt.
Ersparnisse,
wertvoller Schmuck usw. gehören auf die Bank