gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Teppichbetrüger, Aktuelle Fälle

Teppichbetrüger mit fieser Masche festgenommen

Der Wiesbadener Kriminalpolizei gelang es am Mittwoch, einen mutmaßlichen "Teppichbetrüger" festzunehmen und eine 51-jährige Wiesbadenerin vor größeren finanziellen Schaden zu bewahren. Am Montagabend meldete sich erstmalig ein Mann telefonisch bei der Dame und erklärte, dass er Teppichverkäufer aus der Türkei sei und sich gerade in Deutschland aufhalten würde. Man kenne sich doch noch aus einem Türkeiurlaub von vor einigen Jahren. Er habe zurzeit einige hochwertige Seidenteppiche im Angebot und könne ihr diese zum Vorzugspreis verkaufen.

Für das ausgesuchte Opfer klang die Geschichte schlüssig, denn tatsächlich war sie vor einigen Jahren in der Türkei im Urlaub, erwarb dort einen Seidenteppich und ließ sich diesen an ihre Adresse nach Deutschland schicken. Der Teppichverkäufer ließ nicht locker, wusste zu überzeugen und so erschien er am Dienstagabend, mit "seinem Sohn" an der Wohnung der Geschädigten und angeblich "hochwertige" Teppiche wechselten gegen Zahlung von knapp 2.000 Euro den Besitzer.

Nachdem "Vater und Sohn" die Wohnung wieder verlassen hatten, überkam die Wiesbadenerin ein ungutes Gefühl und bei einer genaueren Betrachtung erkannte sie, dass die erworbene Ware alles andere als hochwertig war. Nun kontaktierte sie das 4. Polizeirevier und die Beamtin am Telefon wusste, was zu tun war; gerade, weil die "Teppichhändler" sich noch während des Gesprächs mit der Polizei abermals bei der Dame meldeten und weitere Forderungen stellten.

Die Geschädigte wurde aufgeklärt und die Kriminalpolizei eingeschaltet. Die Betrüger glaubten, dass weiteres Geld zu holen sei. Plötzlich brauchte man "ganz kurzfristig 15.000 Euro, um in Frankfurt beim Zoll einen Container voller Teppiche, im Wert von 500.000 Euro, auszulösen". Natürlich bekomme sie das Geld ganz schnell zurück und als "Pfand" für die 15.000 Euro weitere, hochwertige Teppiche.

Für Mittwoch wurde dann eine Übergabe der 15.000 Euro in der Wohnung der Wiesbadenerin vereinbart und pünktlich erschien "der Sohn" des Teppichverkäufers an der Wohnung. Dieser staunte nicht schlecht, als ihn in der Wohnung Beamte der Wiesbadener Kriminalpolizei begrüßten und ihm seine Festnahme eröffneten. Es handelte sich um einen 16-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in Offenbach. Von "seinem Vater" fehlte jede Spur.

Der 16-Jährige wurde auf die Dienststelle verbracht und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Eine erste Überprüfung der "hochwertigen Seidenteppiche aus der Türkei" ergab, dass es sich um billig hergestellte, synthetische Massenware aus dem europäischen Ausland im Wert von circa 15EUR pro Quadratmeter handelt.

Quelle: Polizeipresse Westhessen - Wiesbaden, news aktuell v. 15.09.17

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Angeblicher Teppichverkäufer mit Klaukomplizen

Zu einem Trickdiebstahl kam es am Montag zwischen 08:45 und 10:30h in der Varster Dorfstraße in Blender. Während die 72-jährige Ehefrau abwesend war wurde ihr 78-jähriger Mann von einem bislang unbekannten Mann zu Hause aufgesucht unter dem Vorwand ihm einen Teppich verkaufen zu wollen. Durch ablenken schaffte es der Täter oder ggf. Komplizen, aus einer im Haus abgelegten Geldbörse sowohl Bargeld als auch eine Bankkarte zu entwenden.

Quelle: Polizeipresse Verden / Osterholz, news aktuell v. 25.07.17

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Seniorin Teppich aufgeschwatzt

Eine 81-jährige Wuppertalerin aus Ronsdorf wurde gestern (29.06.2017) Opfer von Betrügern. Ein Anrufer gab sich als Teppichhändler aus und besuchte die Dame an ihrer Wohnanschrift. Der Unbekannte schwatzte der Frau einen überteuerten Teppich auf. Weil sie nicht genug Bargeld im Haus hatte, stieg sie zu dem Fremden und dessen Begleiter - augenscheinlich ein Kind - ins Auto, um an einer Sparkasse Geld abzuholen. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die Situation und sprach die Frau und die Begleiter an. Diese fuhren jedoch mit der älteren Dame in ihrem silbernen Mercedes davon.

Die Nachbarn informierten die Polizei, die nach der Seniorin und dem Fahrzeug fahndete. Die Frau tauchte jedoch etwa eine halbe Stunde später selbständig mit einem Taxi an ihrer Anschrift auf. Dem Teppichhändler hatte sie bereits mehrere hundert Euro für den vermeintlich hochwertigen Teppich überlassen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang vor dieser und ähnlicher Maschen.

Die Täter täuschen oftmals eine persönliche Beziehung vor, z. B. als ehemalige Bekannte von Angehörigen. Dann bieten sie "Blenderware" an, also scheinbar hochwertige Gegenstände (Lederbekleidung, Besteck, Teppiche, Uhren, Schmuck und dergleichen), die tatsächlich aber billiger Plunder sind. Trauen Sie keinem, der Ihnen scheinbar ein tolles Angebot macht - niemand hat etwas zu verschenken! Selbst der "günstigste Preis" ist regelmäßig zehnfach überteuert!

Quelle: Polizeipresse Wuppertal, news aktuell v. 30.06.17

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Vorsicht, wenn Sie mal einen Teppich in der Türkei gekauft haben

Derzeit lebt in Berlin eine altbekannte Masche des Trickbetrugs wieder auf: Es werden vornehmlich Senioren angerufen, die in der Vergangenheit Teppiche in der Türkei erwarben. Auf diesem Vertrauensverhältnis basierend, bieten die Täter zunächst einen Hausbesuch an, um die erworbenen Teppiche zu begutachten und gegebenenfalls eine Teppichpflege anzubieten.

In der Folge erscheinen die Täter – Vater und Sohn – persönlich bei ihren Opfern und geben vor, auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Türkei nun in Deutschland ihre Ware verkaufen zu wollen. Die Teppiche sowie eine hohe Summe Bargeld befänden sich jedoch in noch nicht freigegebenen Containern beim Zoll.

Durch ihre eindringliche und überzeugende Art gelingt es den Tätern, jeweils Geldbeträge im vier- bzw. fünfstelligen Bereich von ihren gutgläubigen Opfern zu erlangen, um die Zollgebühren für die vermeintlichen Container bezahlen und diese so auslösen zu können. Die Opfer vertrauten leider vergeblich darauf, dass ihnen die Gelder, wie versprochen, umgehend zurückgezahlt würden.

In einem der Fälle wurde eine Frau über mehrere Tage von den Tätern kontaktiert und immer wieder unter Vorspiegelung verschiedener Notlagen sowie Ausübung psychischen Drucks überredet, noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 19.05.17

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Falsches Geschenkversprechen von vermeintlichem Teppichhändler

Wer würde sich nicht freuen, wenn er über den Erhalt eines Jubiläumsgeschenkes informiert wird. Auch eine Seniorin aus Bad Nauheim war erfreut über diese Mitteilung, als sich am vergangenen Mittwoch telefonisch ein Teppichhändler bei ihr meldete und die gute Nachricht überbrachte. Zum 50-Jährigen Jubiläum eines Geschäftes in der Türkei, solle sie einen Gratisteppich erhalten, versprach der Anrufer. Dabei gäbe es jedoch noch ein kleines Problem, da der Container vom Zoll angehalten wurde und nur gegen Zahlung von mehreren tausend Euro ausgelöst werden kann.

Die Seniorin willigte gegenüber dem netten Gesprächspartner ein ihm dieses Geld zu leihen. Am Donnerstag, gegen 15 Uhr, erschien er dann persönlich bei der Seniorin Im Sichler und besprach die Modalitäten der Geldübergabe. Dabei war er in Begleitung eines zweiten Mannes, der eine Tüte mit Teppichen mitbrachte. Gemeinsam fuhren die Beteiligten gegen 15.40 Uhr am Donnerstag zu einer Bank in der Kurstraße, bei der die Seniorin das versprochene Geld abhob. Dabei nutzten sie einen hellen /beigefarbenen PKW, der an der Ecke Im Sichler / Ringstraße abgestellt war.

Vor der Bank ließen die Männer die Seniorin aussteigen und empfingen sie erst gegen 16.30 Uhr wieder an ihrer Wohnanschrift. Hier ließen sie sich die mehreren tausend Euro Bargeld aushändigen, bevor sie wieder mit ihrem Auto davon fuhren.

Am gleichen Abend und noch einmal am nächsten Mittag meldete sich einer der Männer telefonisch bei der Seniorin, zunächst um sie zu vertrösten, dann um weiteres Geld zu fordern. Da die Seniorin jedoch kein weiteres Geld zusichern konnte, kam es zu keiner weiteren Kontaktaufnahme mehr. Daraufhin erstattete die Seniorin am Samstag Anzeige bei der Polizei. Täterbeschreibung u.a.: Beide Männert hatten ein südosteuropäisches Erscheinungsbild.

Diese geht davon aus, dass die Seniorin Betrügern auf den Leim gegangen ist. Das versprochene Geschenk oder der versprochene Gewinn werden immer wieder von Betrügern genutzt, um Bargeld zu erbeuten. Die Masche mit den Teppichen ist bereits sehr alt, wurde in der Wetterau in dieser Form lange nicht genutzt, konnte hier von den Tätern jedoch erfolgreich eingesetzt werden.

Quelle: Polizeipresse Mittelhessen, news aktuell v. 27.03.17

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Container-Auslöse Masche

Am Dienstag fuhren noch unbekannte Betrüger gegen 13.15 Uhr auf einen Hof in Wennewick. Sie gaben sich gegenüber dem 62-jährigen Geschädigten als Teppichhändler aus. Der Geschädigte hatte wenige Tage zuvor mit einem Teppichhändler ein Telefongespräch geführt. In dem weiteren Gesprächsverlauf gaben die Täter an, dass sie in Osnabrück einen Container auslösen müssten, in dem sich auch Bargeld befände. Sie baten den 62-Jährigen um einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag, um den Container auslösen zu können und lockten den Geschädigten mit 500 Euro Gewinn. Als Pfand boten die Täter dem Geschädigten einige Teppiche an.

Der Geschädigte ging auf den vermeintlich guten Handel ein. Die "Pfand-Teppiche" wurden ins Haus geladen und gemeinsam fuhr man nach Osnabrück. Dort übergab der Geschädigte den Betrügern das Bargeld und wurde anschließend aus dem Pkw gebeten. Der Geschädigte stieg aus und die Täter fuhren davon - sie kehrten allerdings nicht wie vereinbart zurück. Stattdessen erhielt der Geschädigte einen Anruf, in dem die Betrüger nun vorgaukelten, durch die Polizei festgenommen worden zu sein.

Die hinterlegten Teppiche sind nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kein taugliches Pfandobjekt für die herausgegebene Summe. Die beiden Betrüger waren mit einem BMW 316 i mit Kennzeichen aus Dortmund unterwegs. Das Kennzeichen ist nach dem bisherigen Ermittlungsstand gestohlen. Der BMW ist schwarz mit einer roten Motorhaube. Die Täter sind ca. 45 und 30 Jahre alt und augenscheinlich südländischer Herkunft. Beide trugen schwarze Anzüge.

Quelle: Polizeipresse Borken, news aktuell v. 15.03.17

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Falsche Teppichverkäufer stehlen Schmuck

Am 06.02.2017, gegen 11.30 Uhr, erhielt eine ältere Sprockhövelerin einen Telefonanruf. Eine männliche Stimme erklärte, dass ihr verstorbener Ehemann Stammkunde bei ihm gewesen sei und dort oft Teppiche gekauft habe. Im weiteren Gespräch wolle er der Seniorin ein Geschenk machen und persönlich übergeben. Obwohl die Seniorin dem Anrufer zu verstehen gab, dass sie wisse, dass sie das nicht wolle und sie wisse, dass es sich um einen Betrug handele, standen gegen 12.00 Uhr zwei männliche Personen vor ihrer Wohnungstür.

Unter dem Vorwand, dass sie zwei Teppiche ausrollen müssen, verschafften sie sich unaufgefordert Zutritt in ihre Wohnräume. Während einer von ihnen die Geschädigte ablenkte, durchsuchte der andere unbemerkt einen Schrank und ein Behältnis. Erst nachdem die beiden Trickdiebe die Wohnung verlassen haben, stellte die Seniorin den Diebstahl ihres Schmuckes fest und vertraute sich einem Familienangehörigen an, der sofort die Polizei verständigte.

Quelle: Polizeipresse Ennepe-Ruhr-Kreis, news aktuell v. 07.02.17

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