Ein Anwohner der Johann-Walter-Straße in Lampertheim hat am Mittwochmittag (1.) einem Fremden verwiesen, der ihm zu einem angeblichen Vorzugspreis Ware anbieten wollte.
Der "Verkäufer" hatte an der Wohnungstür geklingelt und Einlass erhofft. Bevor er aber überhaupt mit weiteren Ausführungen beginnen konnte, ging die Tür für ihn zu. Der Fremde fuhr anschließend mit einem grauen Seat mit Kasseler Kennzeichen weg.
Die Polizei rät zur Vorsicht bei Fremden, die sich unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung verschaffen.
Quelle: Polizeipresse Südhessen, news aktuell gmbh v. 01.02.12
Ein bislang noch unbekannter Teppichverkäufer hat am Donnerstag einen 82-jährigen Scheeßeler in seiner Wohnung am Leehopweg bestohlen. Der unbekannte etwa 55 Jahre alte Mann hatte sich bereits seit vor Weihnachten systematisch das Vertrauen des Rentners erschlichen. Dazu hatte er ihm eine rührselige Geschichte seines Schicksals erzählt und von dem Rentner sogar Geld geschenkt bekommen.
Am Donnerstagvormittag war er wieder bei dem Scheeßeler in dessen Wohnung am Leehopweg erschienen. Vorgestellt hatte er sich als Teppichverkäufer und dem Senior auch etwas verkauft, darunter billige Uhren. Als der 82-Jährige um 14 Uhr auf dem Küchentisch nach seiner Brieftasche suchte, musste er feststellen dass der unbekannte Mann die Brieftasche mit Kreditkarte, Personalausweis und anderen Dokumenten sowie über 100 Euro Bargeld entwendet hatte.
Dem Rentner fiel sofort ein, dass er mit dem Teppichverkäufer zuvor einmal in seinem Geldinstitut war. Der Geschädigte machte sich sofort auf den Weg, es war aber bereits zu spät: Der Tatverdächtige hatte vom Konto des alten Mannes bereits über 900 Euro mit dessen Scheckkarte betrügerisch abgehoben. Die PIN-Nummer hatte er vermutlich bei dem früheren Besuch am Geldautomaten gemerkt.
Quelle: Polizeipresse Rotenburg, news aktuell gmbh v. 20.01.12
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor Einkäufen auf offener Straße. Schnell werden solche Aktionen kostspieliger als erwartet. Im Sandtorfer Weg in Lampertheim wurde einer Seniorin am Montag (16.) ein "günstiger" Teppich zum Kauf angeboten. Die Dame sollte die Ware mit einem Preisnachlass von 95 Prozent erhalten. Richtigerweise lehnte sie ab. Die drei Verkäufer sind daraufhin in einen dunklen Mercedes älteren Baujahr gestiegen und in Richtung Innenstadt weitergefahren.
Die Polizei warnt: Seien sie bei solchen überaus preiswerten Angeboten misstrauisch! Lassen Sie sich auf keine sogenannten Kofferraumgeschäfte ein! Die könnten Sie teuer zu stehen kommen.
Quelle: Polizeipresse Südhessen, news aktuell gmbh v. 17.12.11
Am gestrigen Donnerstag, 08.12.2011 rief eine Frau bei einer 84-jährigen Münchnerin an und gab vor, dass sie aufgrund einer Geschäftsaufgabe und eines vor zehn Jahren angeblich gekauften Teppichs ein Geschenk erhalten würde.
Die Anruferin kündigte an, dass im Laufe des Tages jemand bei der Seniorin vorbeikommen würde, um ihr dieses Geschenk zu überreichen. Gegen 14.00 Uhr rief schließlich ein Mann an, der sich in der Nähe befinden und gleich vorbeikommen würde. Es kam jedoch niemand bei der Rentnerin vorbei.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 09.12.11
Gegen 12.00 Uhr gestern (21.11.2011) Mittag erhielt eine 85-Jährige in Leichlingen einen Anruf einer männlichen Person. Diese habe angeblich ein Geschenk für sie. Die Frau wollte dieses Geschenk nicht und legte wieder auf. Kurz darauf klingelte es wieder und der gleiche Mann kündigte wieder sein Geschenk an.
Gegen 15.15 Uhr standen plötzlich zwei Männer bei der 84-Jährigen in "Grünscheid" für der Haustür. Sie hielten Teppiche als Geschenk in der Hand. Die alte Dame ließ die Fremden ein. Der Jüngere von beiden fing sofort an im Wohnzimmer die Teppiche auszubreiten, während der Ältere umgehend die Toilette aufsuchen wollte und das Badezimmer gezeigt bekam. Bevor die Fremden die Wohnung verließen, schenkten sie der Dame tatsächlich einen Teppich, den sie überhaupt nicht wollte.
Erst als die Männer schon eine Weile weg waren, fiel ihr auf, dass aus dem Schlafzimmer zwei Schmuckschatullen mit all ihrem Schmuck fehlten.
Quelle: Polizeipresse Rheinisch-Bergischer Kreis, news aktuell gmbh v. 22.11.11
Ein Ehepaar in Weiterstadt ist am vergangenen Freitag (4.11.2011) Trickbetrügern auf den Leim gegangen. Die bislang unbekannten Täter kontaktierten das Ehepaar per Telefon und gaben sich als Vertreter einer in der Türkei ansässigen Schmuckfirma aus.
Bei dem folgenden Gespräch täuschten sie Steuerprobleme vor, die aus einem vorangegangenen Schmuckkauf des Ehepaars in der Türkei resultieren würden. Da die Eheleute tatsächlich vor geraumer Zeit dort Schmuck kauften, schöpften sie zunächst keinen Verdacht. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Betrügern schließlich, die Eheleute zu einer Überweisung von 5000 Euro auf ein Konto in der Türkei zu überreden. Nach eingehender Überprüfung der Steuerpflicht würden sie das Geld natürlich wieder zurück erhalten.
Nachdem beim Ehepaar zwischenzeitliche Zweifel über die Authentizität der Anrufer aufkamen, verständigten sie die Polizei. Allerdings zu spät, das Geld war bereits auf dem Konto der Betrüger gutgeschrieben.
Quelle: Polizeipresse Südhessen gmbh v. 07.11.11
Am Donnersag (27.10.), gegen 15.00 Uhr, gelangte ein unbekannter Mann unter dem Vorwand Teppiche zu verkaufen in die Wohnung einer 94-Jährigen in Oer-Erkenschwick auf der Groß-Erkenschwicker-Straße. Er durchsuchte bereits den Wohnzimmerschrank als er von der Tochter der Geschädigten gestört wurde. Daraufhin flüchtete der Täter ohne Beute mit einem roten Kleinvan mit Bochumer Kennzeichen.
Quelle: Polizeipresse Recklinghausen, news aktuell gmbh v. 28.10.11
Gemünden OT Langenprozelten: Zwei südländische Männer erschienen am Mittwochnachmittag in einem Anwesen in der Langenprozeltener Straße. Durch Vortäuschen einer Hilfesituation verschafften sie sich gegen 17.45 Uhr geschickt Zutritt zur Wohnung eines 68-jährigen Mannes. Sie wollten dort offensichtlich einen mitgeführten Teppich verkaufen.
Nachdem der Wohnungsinhaber jedoch keinen Teppich wollte, gaben die Männer an, in einer Notlage zu sein. Angeblich müssten sie einen Container mit Teppichen in Aschaffenburg auslösen. Da ein anderer Kunde abgesprungen wäre, benötigten sie ihren Angaben zufolge hierfür 3.000 Euro. Als Sicherheit wollten die Männer drei Teppiche bei dem Mann lassen. Diese sollten dann am Folgetag wieder abgeholt werden.
Als Dank für die Zwischenlagerung wurden dem „Helfer“ dann 4.000 Euro Rückzahlung in Aussicht gestellt. Als sich der 68-Jährige nicht darauf einließ, gingen die Männer zu ihrem Pkw, der vor dem Anwesen stand, und fuhren weg.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 22.09.11
Am Freitag, 19.08.2011, wurde eine 75-jährige Rentnerinaus Milbertshofen telefonisch von einem „Hassan“ kontaktiert, der Bezug auf einen tatsächlichen Teppichkauf in der Türkei nahm. Der Anrufer kündigte an, die Seniorin zu besuchen, um ihr ein Präsent zu überreichen.
Die misstrauische Frau setzte sich jedoch mit der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) in Verbindung, so dass der vereinbarte Termin durch zivile Beamte überwacht werden konnte. Tatsächlich sprachen dann gegen 11.00 Uhr ein 61-jähriger Pole und ein 28-jähriger Türke an der Wohnungstür vor und wollten der Rentnerin offensichtlich Teppiche zum Verkauf anbieten.
Bei einer daraufhin durchgeführten Kontrolle stellte sich heraus, dass der Pole in seinen Socken und in der Hosentasche einen fünfstelligen Bargeldbetrag lose mitführte. Auch der Türke hatte einen größeren Bargeldbetrag einstecken. Eine weitere Überprüfung der bereits einschlägig bekannten Männer ergab, dass sie im Besitz von umfangreichen Unterlagen, wie Namenslisten, Adressbuch, Blankozertifikaten und Rechungen, waren sowie zahlreiche Teppiche mitführten.
Obwohl zunächst eine strafbare Handlung nicht nachweisbar war, wurden nach Rücksprache mit dem zuständigen Kommissariat Bargeld und mitgeführte Unterlagen zur Auswertung sichergestellt. Die beiden Teppichhändler mussten jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Umfangreiche Ermittlungen der Fachdienststelle führten dann zu einem 75-jährigen Münchner Rentner, der ebenfalls bei einem Türkeiurlaub in diesem Jahr einen Teppich erworben hatte. Auch dieser Senior wurde am 18.08.2011 von einem „Hassan“ angerufen, der ihm angeblich ein Präsent überreichen wollte. „Hassan“ erklärte dem 75-Jährigen, nachdem er ihm einen kleinen Teppich geschenkt hatte, dass beim Zoll mehrere Container mit Ware festgesetzt seien, für deren Auslösung er dringend 25.000 Euro benötigen würde. Der Rentner ließ sich letztlich überreden dem zunächst Unbekannten 11.000 Euro zu „leihen“. Die Rückgabe des Geldes war für den 22.08.2011 zugesagt.
Am gestrigen Dienstag, 23.08.2011, gegen 11.00 Uhr, sprachen dann der 61-jährige Pole und der 28-jährige Türke bei der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) vor und wollten das sichergestellte Bargeld wieder zurückerhalten. Daraufhin erfolgte nach Rücksprache mit dem zuständigen Kommissariat deren Festnahme.
In ihren Vernehmungen räumten die beiden Beschuldigten ein von dem 75-jährigen Rentner 11.000 Euro erhalten zu haben, selbstverständlich wäre das Geld jetzt zurückbezahlt worden, wenn nicht die Sicherstellung durch die Polizei dazwischengekommen wäre.
Die Festgenommenen werden heute zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 24.08.11
Am Mittwoch, 03.08.2011 versuchten Trickbetrüger einem 90- und 91jährigen Ehepaar aus Schwerte angeblich hochwertige Teppiche zu verkaufen. Die unbekannten Täter hatten die Senioren zuvor telefonisch kontaktiert und behauptet, das Unternehmen ziehe in die Schweiz um und man wolle, um die hohen Einfuhrzölle zu vermeiden, den hochwertigen Warenbestand zuvor sehr günstig an ehemalige Kunden verkaufen. .
In der Wohnung der Schwerter verlangten die beiden Teppichhändler dann 3000 Euro für einen großen Teppich. Einen kleinen Teppich gab es gleich als "Geschenk" dazu. Da die Senioren nicht so viel Geld zuhause hatten, begleiteten die Teppichhändler den 91jährigen Schwerter zur Sparkasse Schwerte.
Als der Senior den geforderten Betrag von seinem Konto abheben wollte, wurden Mitarbeiter der Sparkasse misstrauisch und baten ihn in einen Büroraum. Der Teppichverkäufer flüchtet daraufhin. Zur Beschreibung der Teppichhändler ist lediglich bekannt, dass beide ein südländisches Erscheinungsbild hatten. Der Haupttäter war ca. 70 Jahre alt.
Quelle: Polizeipresse Unna, news aktuell gmbh v. 08.08.11
1.700 Euro wollte ein Mann von einer Frau in Braunschweig haben, weil sie Schmuck in der Türkei gekauft hatte. Andernfalls wären nachträglich Zollgebühren in Höhe von 3.700 Euro fällig, drohte der Anrufer der 69-Jährigen am Telefon.
Tatsächlich hatte sich die Frau während eines Urlaubs in Antalya vor neun Jahren eine goldene Kette und einen Ring zugelegt. Offensichtlich ist der Anrufer jetzt im Besitz einer alten Kundenkartei des Juweliers in der Türkei, setzt mit den legitim gemachten Geschäftsaufzeichnungen auf diese Weise ehemalige Käufer unter Druck und versucht, Beute zu machen.
Die 69-Jährige ließ sich nicht einschüchtern, holte sich Rat beim deutschen Zoll und erstattete anschließend Anzeige bei der Polizei. Die Ermittler schließen nicht aus, dass weitere ehemaligen Kunden aus Braunschweig auf der Liste des Ganoven stehen.
Quelle: Polizeipresse Braunschweig, news aktuell gmbh v. 28.07.11
Seine Gutgläubigkeit hätte einen 79- Jährigen in Bad Endbach am Anfang der Woche fast einen Geldbetrag im unteren vierstelligen Bereich gekostet.
Der Senior nahm bereits vor Wochen an einer sogenannten Kaffeefahrt teil und wurde dabei von einem unbekannten Mann angesprochen. Der angeblich Hilfsbedürftige klagte über seine finanzielle Notlage und bat dringend um die Überweisung von Geld in die Türkei. Im Gegenzug stellte der Mann als Belohung einen wertvollen Teppich in Aussicht.
Der Senior willigte letztendlich ein und gab einen Geldtransfer in Auftrag. Ein aufmerksamer Angestellter des Kreditinstitutes wurde misstrauisch und verständigte sofort die Polizei. Glücklicherweise konnte die Buchung rechtzeitig rückgängig gemacht und ein Schaden verhindert werden.
Die mutmaßlichen Betrüger gehen fast immer gleich vor. Ein geködertesOpfer erhält eine für die besprochene Geldtransaktion ausschließlich zu nutzende Telefonnummer. Diese Telefonnummer sieht aus wie eine inländische Rufnummer. Der Eindruck verstärkt sich und etwaiges Misstrauen schwindet, wenn man dort anruft und freundlich und in bestem Deutsch von einem Menschen bedient wird, der sich oft als Notar oder Rechtsanwalt ausgibt.
Tatsächlich verbergen sich hinter den Rufnummern meist sogenannte Call-Center. Die heutige Technik mit dem Telefonieren über das Internet macht es möglich, dass die Angerufenen trotz der augenscheinlich deutschen Rufnummer auf der ganzen Welt sitzen. Wer nach diesem Telefonat das Geld überweist, ist es im Regelfall definitiv los, denn die Ermittlungen zu den Rufnummern verlaufen meist im Sande.
Die Polizei rät dringend, gar nicht erst auf dubiose Angebote zu reagieren, keine Geldtransaktionen an unbekannte Empfänger zu tätigen und sofort die Polizei einzuschalten
Quelle: Polizeipresse Mittelhessen, news aktuell gmbh v. 15.07.11
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei im Kreis Düren erneut vor so genannten Teppich-Betrügern und unseriösen Anbietern von Energiepässen. Derzeit kursieren wieder Anbahnungsschreiben, mit denen ahnungslosen Privatleuten per Post oder Visitenkarte der Besuch zur Übergabe eines "Geschenkes" angeboten wird.
Als Absender eines sehr freundlich gehaltenen Anschreibens tritt in diesen Tagen zum Beispiel ein nicht existentes Auktionshaus in Erscheinung. In dem Brief, in dem die Absenderadresse offenbar vorsätzlich nicht vollständig enthalten ist, kündigt ein der Polizei bereits bekannter Autor eine Erweiterung seines Verkaufsangebotes an. Zudem wolle man sich in Kürze persönlich vorstellen und bei dieser Gelegenheit ein Geschenk als Dank für treue Kundschaft persönlich vorbei bringen. Sogar eine telefonische Erreichbarkeit ist angegeben, was den Anschein der Seriosität erweckt.
Doch die Methode, in scheinbar freundlichster Absicht aufzutreten, ist uralt. Schon in Grimms Märchen hatte der böse Wolf Kreide gefressen und sich an der Haustür verstellt. Und tatsächlich bringen solche Haustürverkäufer sogar Blumen und andere Geschenke mit, wohl wissend, dass sie dann von gutherzigen oder bevorzugt auch betagten Menschen nur ungern abgewiesen werden.
Doch hinter der scheinbaren Freundlichkeit und einem gepflegten Auftreten verbirgt sich regelmäßig ein gut durchdachtes Szenario, um das ausgewählte Opfer an dessen "wunder Stelle" zu fassen. Hat man solchen Leuten erst einmal Einlass in die Wohnung oder ins Haus gewährt, wird man sie nur schwer wieder los. Diese sind an Erfindungsreichtum kaum zu überbieten und schaffen es immer wieder, eine Hilfebedürftigkeit vorzuspielen.
Da geht es dann mal um die unverschuldete Insolvenz, die Benötigung eines Darlehens oder auch eine schwere Erkrankung. Oft werden Teppiche zu "Vorzugspreisen" angeboten. Gerne hinterlässt man auch weitere Teppiche, oder kündigt sein Wiederkommen an. Dabei geht es den in Wirklichkeit skrupellosen Tätern nur darum, möglichst viel Geld abzuzocken.
Quelle: Polizeipresse Düren , news aktuell gmbh v. 15.02.11
Gerade um die Weihnachtszeit sind wieder vermehrt reisende Teppichhändler unterwegs, die mit unterschiedlichsten Methoden Billigware teuer an den „Mann“ oder die „Frau“ bringen wollen. In Bayern wurden in diesem Jahr rund 50 Fälle bekannt, die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen.
Zum einen gehen diese Teppichhändler ganz gezielt auf Personen zu, die ihren Urlaub in der Türkei verbracht und dort einen Teppich gekauft haben. Ihnen werden an der Haustüre erneut Teppiche angeboten. In aller Regel handelt es sich dabei aber um minderwertige Teppiche, die zu weit überhöhten Preisen verkauft werden. In bereits sichergestellten Unterlagen wurden Kundenlisten von Personen aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufgefunden. Wie die Täter an diese Adressenlisten gelangt sind, ist derzeit noch nicht bekannt.
In anderen Fällen melden sich die Täter auch wieder bei ehemaligen Türkeiurlaubern, erkundigen sich ob sie mit der damals gekauften Ware zufrieden seien, kommen dann aber zum eigentlichen Kern ihrer Kontaktaufnahme. Sie bitten um Hilfe und fordern finanzielle Unterstützung da z.B. angeblich beim Zoll ein Container mit Teppichen am Flughafen ausgelöst oder ihr Pkw einer größeren Reparatur unterzogen werden muss. Als Sicherheit werden unter anderem angebliche Seidenteppiche angeboten.
In einigen Fällen nutzen die Täter die Gutgläubigkeit der Kunden aus und entwendeten in einem unbeobachteten Moment Wertgegenstände aus den Wohnungen.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 23.12.10