gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Skimming beim Tanken

Noch mehr als in Deutschland, kann man in den USA an der Zapfsäule mit Karte bezahlen. Amerikanische Zeitungen berichten vermehrt von Skimming an Tankstellenautomaten. Die Skimminggeräte sie sind so klein, dass sie schwer zu erkennen sind,

In die Rückseite der Terminals wird ein Loch gebrannt und ein Speichergerät mit Bluetooth-Empfänger eingesetzt

Die ausgespähten Daten werden per Bluetooth an die in der Nähe wartenden Täter gefunkt. Mit gefälschten Karten (Dubletten) plündern die Betrüger die Konten ihrer Opfer. Bisher hat die US-Polizei ca.180 manipulierte Automaten gefunden.

In den USA greifen die Geräte auf den Magnetstreifen zu, ein Sicherheitschip befindet sich nicht auf den Karten.

Auch in Deutschland gibt es schon Tankautomaten. Wichtig ist, dass die auch das EMV-Verfahren unterstützen und auf den Chip zugreifen.

War das Terminal nicht EMV-fähig, verschiebt sich die Haftung auf den Händler.

Quelle: www.heise.de v. 23.02.10,www.usatoday.com v. 23.02.10

Ein EC-Karten-Lesegerät einer Krefelder Tankstelle soll im Januar/Februar 2010 manipuliert worden sein, so berichtet die rp-online am 05.03.10.


In Großbritannien ist eine Bande von Skimmern verurteilt worden, auf dem Laptop des Bandenführers wurden die Daten von 35.000 Karten gefunden. Mit den angefertigten Kartenkopien soll die Bande 725.000 Pfund (880.000 Euro) Schaden angerichtet haben.

Derartige Angriffe auf EMV-Chip-Karten gibt es in Deutschland bislang nicht, da die PIN an die Karte verschlüsselt übertragen wird. Allerdings ließe sich durch eine umfassende Manipulation auch die auf der Tastatur eingegebene PIN mitlesen. Zumindest sind mehrere Fälle bekannt, bei denen Skimmer die Daten durch präparierte Terminals in Baumärkten, Supermärkten und ebenfalls Tankstellen abschöpften.

Quelle: www.heise.de v. 24.06.10

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