gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Skimming an Tankstellen

Ludwigshafen: Skimminggerät und Minikamera

An einer Zapfsäule einer zu einem Discounter gehörenden Tankstelle , an der mit EC-Karte bezahlt werden kann, wurde ein Kreditauslesegerät montiert. Hinter der Zapfsäulenverkleidung an dem dortigen Einzugsschacht für die Kreditkarte waren elektronische Bauteile inklusive eine Minikamera installiert worden. Anhand der Videoüberwachung der Tankstelle konnte recherchiert werden, dass sich in der Nacht zum Montag zwei Personen an der dortigen Zapfsäule zu schaffen machten und die Installationen vornahmen. Mittlerweile wurden bei der Ludwigshafener Kriminalpolizei acht sogenannte „Skimming-Fälle“ zur Strafanzeige gebracht. Alle Geschädigten hatten zuvor an besagter Tankstelle getankt und bemerkten erst Tage später, dass sie geprellt wurden.

Quelle: Polizeimeldung www.main-spitze.de v. 22.10.11

.

nach oben

Neustadt Weinstr.: Kunde entdeckt Manipulation

Ein Mann wollte am 16.10.11, 13.21 Uhr an der SB-Tankstelle in der Adolf-Kolping-Straße tanken. Dazu muss man zuerst die EC-Karte in den Automaten stecken und seine PIN-Nummer eingeben. Bereits beim Einschub gab es Schwierigkeiten, weitere Schritte funktionierten dann nicht mehr. Der Geschädigte untersuchte deshalb die Automatenfront und fand eine passgenau über den Einschubschlitz geklebte Metallschablone, auf deren Rückseite elektronische Bauteile eingebaut waren. Über der Tastatur klebte ebenfalls ein flaches Teil, vollgestopft mit elektronischen Bauteilen und einer Batterie. Aufgrund der Fehlfunktion entstand bei dem Geschädigten kein Schaden.

Quelle: Polizeimeldung www.mrn-news.de v. 17.10.11

.

nach oben

Gensingen: Daten mit Minikameras ausgespäht

Vermutlich seit 1. August haben Unbekannte an der Selbstbedienungstankstelle eines Supermarktes in Gensingen die Daten von EC-Karten ausgespäht. Dies teilte die Kriminalpolizei gestern mit. Die Tatverdächtigen installierten jeweils in den Nachtstunden Minikameras und weitere elektronische Bauteile an zwei Zapfsäulen, um so tagsüber an die Kartendaten und die PIN zu gelangen.

Einem aufmerksamen Zeugen ist es laut Kripo zu verdanken, dass die Manipulationen am Freitag entdeckt wurden. Die Kriminalpolizei Bingen stellte die Gegenstände sicher. Mit den durch das sogenannte Skimming erlangten Daten stellen die Täter falsche EC-Karten her, mit denen sie zumeist aus dem Ausland unberechtigt Geld von den Konten der Geschädigten abheben.

Qelle: Polizeimeldung www.wiesbadener-tagblatt.de v. 09.08.11

nach oben

Manipulation von Tankautomaten an SB-Tankstellen - Methoden -

Laut Pressemitteilung des BKA v. 10.05.11 Ende 2010 wurden erstmals Tankautomaten an SB-Tankstellen (ohne Personal) in Nordrhein-Westfalen über einen Zeitraum von mehreren Wochen manipuliert und die Magnetstreifendaten sowie PIN der dort eingesetzten Zahlungskarten abgegriffen. Die so erlangten Daten wurden für missbräuchliche Geldabhebungen an Geldautomaten in Kolumbien und den USA eingesetzt.

Das Auslesen der Karten kann immer und überall da erfolgen, wo sie mit der EC-Karte an Automaten Geld holen oder etwas bezahlen, z.B. an Tankstellen, in Shopping-Centern oder an Warenautomaten. Zum Missbrauch von EC-Karten benötigen die Täter regelmäßig die Daten des Magnetstreifens und die dazugehörige Geheimnummer(PIN).

nach oben

Frankreich: Skimming am Tankautomaten

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei erneut vor dem als Skimming bekannten Auslesen von Daten der EC-Karte. Skimming ist weit verbreitet und nicht nur eine in Deutschland bekannte Art, an die Geheimzahl von EC-Karten zu kommen. Ein Schaden lässt sich meist nicht vermeiden, da man das Malheur erst nach den ersten Abbuchungen bemerkt.

Ein 50-jähriger Mann machte diese bittere Erfahrung jetzt nach seinem Frankreichurlaub. Er versuchte, an einer unbesetzten Tankstelle in Charlesville mit seiner EC-Karte die Tankautomaten in Betrieb zu setzten. Zwei der vorhandenen acht Säulen probierte er aus. Er erhielt jedes Mal nach Eingabe der Geheimnummer den Hinweis "invalid".

Er bekam an dieser Tankstelle nicht nur keinen Sprit, sondern er bezahlte den Aufenthalt dort sogar noch mit insgesamt 600 Euro, die in mehreren Abbuchungen von seinem Konto abgingen. Ganz offensichtlich waren die Automaten manipuliert, und es erfolgte ein Auslesen der EC-Kartendaten.

Quelle: Polizeipresse Mittelhessen, news aktuell gmbh v. 19.07.11

nach oben

Castrop-Rauxel: Skimming beim Tanken

Am Wochenende sowie am heutigen Tag (07.03.)erstatteten eine Vielzahl von Geschädigten eine Anzeige wegen Computerbetruges. Von den Konten sind, teilweise durch mehrere Abhebungen, bis zu 2.000,- Euro aus dem Ausland unberechtigterweise abgehoben worden. 600 Kunden wurden geschädigt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist an einer Tankstelle auf der Siemensstraße durch bisher unbekannte Täter das Kartenlesegerät manipuliert und die Daten der EC-Karte ausgelesen worden. Der Tatzeitraum lässt sich zurzeit noch nicht genau eingrenzen.

Die Station an der Siemensstraße wird vollautomatisch betrieben, Tankwart, Kassierer oder Aufsicht gibt es nicht. Die Zapfsäulen werden durch das Einschieben einer EC- oder Kreditkarte freigeschaltet. Nach dem Tankvorgang wird der fällige Betrag vom Konto abgebucht bzw. bei Kreditkarten in Rechnung gestellt.

Im Moment liegen der Polizei Hinweise darauf vor, dass Geschädigte bereits Mitte Februar 2011 dort getankt hatten. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipresse Castrop-Rauxel, news aktuell gmbh v. 07.03.11

nach oben

Bankdaten an Tankautomaten ausgespäht

Mit einer für den Dürener Raum neuen Masche von Skimming sind bisher noch unbekannte Täter an einer unbemannten Automatentankstelle in Jülich aufgetreten. Sie spionierten dabei die Daten von einer Vielzahl von Scheck- und Kreditkarten aus, mit denen sie anschließend aus dem Ausland Geldabhebungen vornahmen.

Mehreren Geldinstituten waren in den zurück liegenden Tagen vermehrt Lastschriften in drei- und vierstelliger Höhe aus dem Ausland zum Nachteil von Konten ihrer Kunden aufgefallen. Dabei stellte sich auch heraus, dass die Kontoinhaber überwiegend auch innerhalb der letzten drei Wochen an einer Selbstbedienungstankstelle in der Nähe eines Verbrauchermarktes in der Innenstadt getankt und mit ihrer Karte den fälligen Betrag erstattet hatten.

Zeitgleich fielen dem Tankstellenbetreiber bei routinemäßig durchgeführten Kontrollen technische Manipulationen auf. Zumindest an zwei der vier Zapfsäulen waren von Unbekannten manipulierte zusätzliche Karteneinschubtechnik und Minikameras installiert worden, um die Daten der von den Tankstellenkunden benutzten Karten auszuspähen. Mit den unberechtigt erlangten Ergebnissen veranlassten die Täter das Abbuchen von Geldbeträgen an Geldausgabeautomaten insbesondere aus südamerikanischen Staaten..

Die Polizei hat bisher die Angaben von mehr als 100 Anzeigenerstattern in den letzten beiden Tagen entgegen genommen. Sie bittet ferner darum, dass alle möglichen Geschädigten, sofern sie nicht bereits durch ihre Geldinstitute über einen eventuellen Verdachtsfall unterrichtet worden sind, ihre Kontoauszüge überprüfen und im Schadensfall ebenfalls eine Strafanzeige erstatten.

Die Ermittlungen der Polizei wurden aufgenommen und dauern derzeit an.

Quelle: Polizeipresse Düren , news aktuell gmbh v. 14.12.10

Der Schaden wird den betrogenen Tankkunden ersetzt. Das erklärte die "Euro Kartensystem GmbH, Frankfurt". Damit der Schaden erstattet werde, solle man sich «direkt mit seiner Bank in Verbindung setzen. Eine Anzeige bei der Polizei sei nicht notwendig, hieß es.

nach oben

Skimming beim Tanken im Ausland

Noch mehr als in Deutschland, kann man in den USA an der Zapfsäule mit Karte bezahlen. Amerikanische Zeitungen berichten vermehrt von Skimming an Tankstellenautomaten. Die Skimminggeräte sie sind so klein, dass sie schwer zu erkennen sind.

In die Rückseite der Terminals wird ein Loch gebrannt und ein Speichergerät mit Bluetooth-Empfänger eingesetzt

Die ausgespähten Daten werden per Bluetooth an die in der Nähe wartenden Täter gefunkt. Mit gefälschten Karten (Dubletten) plündern die Betrüger die Konten ihrer Opfer. Bisher hat die US-Polizei ca.180 manipulierte Automaten gefunden..

In den USA greifen die Geräte auf den Magnetstreifen zu, ein Sicherheitschip befindet sich nicht auf den Karten..

Auch in Deutschland gibt es schon Tankautomaten. Wichtig ist, dass die auch das EMV-Verfahren unterstützen und auf den Chip zugreifen..

War das Terminal nicht EMV-fähig, verschiebt sich die Haftung auf den Händler.

Quelle: www.heise.de v. 23.02.10,www.usatoday.com v. 23.02.10

Ein EC-Karten-Lesegerät einer Krefelder Tankstelle soll im Januar/Februar 2010 manipuliert worden sein, so berichtet die rp-online am 05.03.10.


In Großbritannien ist eine Bande von Skimmern verurteilt worden, auf dem Laptop des Bandenführers wurden die Daten von 35.000 Karten gefunden. Mit den angefertigten Kartenkopien soll die Bande 725.000 Pfund (880.000 Euro) Schaden angerichtet haben.

Derartige Angriffe auf EMV-Chip-Karten gibt es in Deutschland bislang nicht, da die PIN an die Karte verschlüsselt übertragen wird. Allerdings ließe sich durch eine umfassende Manipulation auch die auf der Tastatur eingegebene PIN mitlesen. Zumindest sind mehrere Fälle bekannt, bei denen Skimmer die Daten durch präparierte Terminals in Baumärkten, Supermärkten und ebenfalls Tankstellen abschöpften.

Quelle: www.heise.de v. 24.06.10