gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Betrug mit Gewinnspielen, Aktuelle Fälle

Am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge

Seit dem 09.10.2013 (Anti-Abzocke Gesetz) sind am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge erst nach ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung, per Fax oder per E-Mail wirksam.

Niemals "Ja" sagen

Verbraucher in Niedersachsen wurden eiskalt am Telefon erwischt und äußerten in einem unbedachten Moment das Wort 'ja'.
Die Anruferin erklärte, dass sich die Gebühr des SKL-Loses auf 69 Euro erhöhe. Die Bankverbindung hatte sie bereits vorliegen. Kurz darauf erhielt der Verbraucher ein Willkommensschreiben der Euro Assist49. Für Gewinnspiele werden nun 69,90 Euro monatlich fällig. Widerrufen Sie den Vertrag, sofern Sie ihn nicht wollen. Rat und Hilfe finden Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: VORSICHT FALLE, Warnliste der Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 18.05.17

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Deutsch-Europäische Collections Group (DE-C)

In vielen Beratungsstellen der Verbrauherzentrale Niedersachsen haben uns Verbraucher Schreiben der Deutsch-Europäische Collections Group (DE-C) vorgelegt. Angeblich haben alle im Fachverband der Lotterie- und Glücksspielanbieter vertretenen Mitglieder ihre offenen Forderungen an DE-C abgetreten. Die Verbraucher sollen insgesamt jeweils 795 Euro auf ein bulgarisches Konto überweisen. Erfolge die Zahlung innerhalb der nächsten drei Tage, so müssten die Betroffenen im Rahmen eines Vergleichsangebots nur 315 Euro zahlen. Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: VORSICHT FALLE, Warnliste der Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 04.04.17

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Mahnung von Unitai Media Management

In der Rostocker Beratungsstelle der Verbraucherzentrale meldeten sich Verbraucher, die so genannte letzte Mahnungen der Unitai Media Management erhielten. Das Unternehmen behauptet, verschiedene Lotterie- und Glücksspiel- anbieter hätten ihre Forderungen abgetreten. Der Verbraucher soll innerhalb von drei Tagen 239 Euro auf ein bulgarisches Konto überweisen. Komme er dem Vergleichsangebot nicht nach, müsse er 957 Euro zahlen. Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern v. 23.03.17

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Inkassgroup: Vergleichsangebot über 324 Euro

Die im "Fachverband der Lotterie und Glückspielanbieter Deutschland vertretenen Mitglieder" haben sämtliche Forderungen an die Inkassgroup aus Berlin abgetreten. Angeblich besteht für Verbraucher aus Oldenburg und Osnabrück offene Forderungen in Höhe von 799,50 Euro. Zahlen sie innerhalb von drei Tagen, werden lediglich 324 Euro fällig. Bei Nichtzahlung wird mit Mahnbescheid, Schufa Meldung und Zwangsvollstreckung gedroht. Das Geld soll auf ein bulgarisches Konto überwiesen werden. Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 07.12.16

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Fox Opper Forderungsmanagement für Win24

Kürzlich erhielten Verbraucher aus Wolfsburg und Osnabrück Schreiben des Fox Opper Forderungsmanagements. Angeblich bestünden offene Forderungen jeweils in Höhe von 499,49 Euro bei Win24. Zahlen die Verbraucher nicht, werde das Unternehmen eine Vorpfändung ausbringen. Damit wären die Konten der Verbraucher in Kürze gesperrt. Das Geld soll auf ein niederländisches Konto überwiesen werden. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentraale.

Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 02.08.16

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120 Euro für angebliche Telefonanmeldung bei Win24

Mehrere Verbraucher in Niedersachsen erhalten von *Euro Inkasso AG* Forderungsschreiben. Über den Mandant New Online Media Ltd. sollen sie sich angeblich telefonisch für 300 Gewinnspiele bei Win24 angemeldet haben. Die offene Forderung und vorgerichtliche Inkassokosten betragen insgesamt 120 Euro und sind auf ein Konto in Litauen zu überweisen. An einen Vertragsabschluss können sich die Verbraucher nicht erinnern. Sie weisen deshalb die Forderung als unberechtigt zurück und zahlen nicht. Seien Sie vorsichtig bei der Datenweitergabe! Rat und Hilfe finden Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 24.05.16

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Eurowin: Anruf von der Firma Mercando GmbH aus Dortmund

Seit Oktober 2013 müssen Gewinnspielverträge, die telefonisch angebahnt wurden, in Textform - das heißt schriftlich, per Fax oder per E-Mail - geschlossen werden. Nur dann sind sie wirksam. Trotzdem wird weiter versucht, Verbraucher abzuzocken:

Aktuell erhielten wieder mehrere Verbraucher einen unerwarteten Anruf der Firma Mercando GmbH aus Dortmund. Der Anrufer erklärte ihnen, dass ihre Daten für die Teilnahme an einem Gewinnspiel der Eurowin Deutschland vorlägen. Für den Fall, dass sie nicht mitspielen wollen, sollten sie einfach die Beispielsformulierung für eine Kündigung ausfüllen und zurücksenden. Anschließend wären sie nach 3 Monaten aus dem Gewinnspielvertrag raus!

Teilweise konnten sich Verbraucher nicht daran erinnern, einem Gewinnspiel zugestimmt zu haben. Um welches Gewinnspiel es sich handelt, erfuhren sie beispielsweise in dem Begrüßungsschreiben verbunden mit der Aufforderung, den monatlichen Servicebetrag in Höhe von 59,90 Euro für eine Abbuchung vom Konto bereitzuhalten.

Um das telefonisch "vertrauensvoll" Besprochene zu unterstreichen, ist eine Beispielformulierung für eine Kündigung beigefügt. Der Verbraucher hat hier zwei Möglichkeiten, entweder die Gewinnspielteilnahme zu bestätigen UND gleichzeitig zu kündigen oder aber die Gewinnspielteilnahme laufen zu lassen und die Gewinne abzuwarten. Als kleines Schmankerl wird im Falle der Kündigung die Nicht-Verwendung/-Weitergabe der Daten versprochen.

Mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie nachweisbar einem Vertrag zu! Unterschreiben Sie daher NICHTS!

Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 07.10.15

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Rechtsanwalt "Schulz" droht im Auftrag von Eurowin

Ein Leser der Pfiffigen Senioren wurde von einem "Rechtsanwalt Schulz" aus München im Auftrag einer Firma Eurowin angerufen. Ihm wurde von dem "Rechtsanwalt" die Telefonnummer 089-513089752 angegeben.

Der Vorname des Angerufenen lässt auf einen Menschen mit höheren Lebensalter schließen. Deshalb auch wohl der Anruf des Herrn Schulz, der ihn zu übertölpeln suchte.

Der Leser der Pfiffigen Senioren sollte an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, an dem man "automatisch" teilnimmt, wenn man ein Zeitschriftenabonnement abgeschlossen habe. Sein Abonnement bezieht sich allderdings nur auf die örtliche Tageszeitung, das sagte er ihm. Das würde genügen, bekam er zur Antwort. "Sie müssen die Abonnementsbedingungen genau lesen; das stände im Kleingedruckten" wurde er belehrt. Man werde nunmehr gegen ihn gerichtlich vorgehen.

Der "Rechtsanwalt" erklärte, alles Wichtige über ihn zu wissen; er könne ihm sogar seine Kontonummer sagen und die Bankleitzahl. Der Angerufene antwortete: "Dies sei unwichtig (wieso soll ich die Nummer von ihm erfahren, ich weiß sie sowieso, und falls er eine falsche Nummer nennt, erwartet er womöglich, dass ich ihn korrigiere - dann hat er das was er braucht, um mein Konto abzuräumen...)"

"Herr Schulz sprach ein gefärbtes, leicht gebrochen klingendes Deutsch; einen bayerischen Akzent hatte er nicht. Gewöhnlich haben die echten Bayern ihren Akzent, und die Zugereisten gewöhnen sich schnell eine Art "Salonbayrisch" an, um bei der Münchner Schickeria "in" zu sein, aber davon merkte ich nichts."

Pech gehabt Herr "Rechtsanwalt"!

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Rechnung von Eurowin Deutschland

Ein Verbraucher aus Osnabrück legte der Verbraucherzentrale Niedersachsen ein Willkommensschreiben der €urowin Deutschland vor. Dem Schreiben war ein Anruf vorausgegangen: Angeblich habe er einen Gewinnspielvertrag abgeschlossen, dessen Laufzeit man auf wenige Monate begrenzen könne. In einem zweiten Telefonat bestätigte man dem Verbraucher folgendes: Zahle er dreimal 59,50 Euro, so sei der alte Gewinnspielvertrag beendet. Daraufhin rief die Firma €urowin bei ihm an und nahm seine Daten auf. Nun erhielt er das Willkommensschreiben, dem die Bestätigung einer Gewinnspielteilnahme mit gleichzeitiger Kündigung beigefügt war. Unterschreiben Sie nicht! Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 19.06.15


Ein Verbraucher aus Nürnberg wandte sich an die Verbraucherzentrale und schilderte folgenden Fall: Nach einem sogenannten ColdCall erhielt der Verbraucher ein Begrüßungsschreiben von €urowin Deutschland, das auch seine Bankverbindung enthielt. Da sich der Verbraucher keines Vertragsschlusses am Telefon bewusst war, wollte er den angeblichen Vertrag per E-Mail widerrufen. Die E-Mail konnte jedoch nicht zugestellt werden. Nun versucht er es auf dem Postweg. Wir berichteten bereits Anfang 2014 über das Vorgehen von €urowin Deutschland. Widerrufen Sie den angeblich geschlossenen Vertrag, bestreiten Sie zudem das Zustandekommen. Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 21.11.14

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Im Auftrag von Eurowin24

Falll 1

Ein neues, aber nicht registriertes "Inkassounternehmen" für einen alten Bekannten. Die Rechtsanwaltskanzlei Inkasso Bergmann fordert für Eurowin24 268,69 Euro ein. So legte eine Verbraucherin aus Celle eine Zahlungsaufforderung vor, in der direkt die Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens, einer Zwangsvollstreckung und eine Kontopfändung angekündigt werden. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 09.06.16

Fall 2

Einw Wolfsburger Verbraucherin erhielt eine letzte Mahnung des Euro und Deutsche Inkasso Dienst Service. Sie soll 182 Euro auf ein zyprisches Konto überweisen. Forderungsinhaber ist EuroWIN24.. Im Vorfeld erhielt die Verbraucherin eine Anruf von der Rufnummer 0511 43 95 55 71. Ihr wurde mitgeteilt, dass aus Januar 2013 eine offene Forderung bestehe, die bereits mehrfach angemahnt worden sei. Die Verbraucherin kann sich zwar an einen Anruf erinnern, hat aber nie eine Vertragsbestätigung oder Zahlungsaufforderungen bekommen. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Eine Verbraucherin aus Osnabrück legte der Verbraucherzentrale ein Schreiben des DSC Data Security Center vor. Im Auftrag der Eurowin24 soll eine Gesamtforderung in Höhe von 148,45 Euro geltend gemacht werden. Nach eigenen Angaben hat die Verbraucherin den Vertrag nicht abgeschlossen. Widersprechen Sie vorsorglich dem angeblich geschlossenen Vertrag! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 05.09.14 und 27.11.14

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Vertrag von €urowin24deutschland

Eine Verbraucherin aus Celle legte der VerbraucherzentraLe ein Schreiben der Anwaltskanzlei Wohlfeil & Partner vor. Die Kanzlei wurde von Eurowin24deutschland damit beauftragt, 'beim zuständigen Mahngericht das gerichtliche Mahn- und Vollstreckungsverfahren mit anschließender Pfändung gegen die Verbraucherin einzuleiten'. Insgesamt soll sie 298,69 Euro zahlen. Der Anteil der Hauptforderung beträgt 207 Euro (3 Monate à 69 Euro). Angeblich existiere eine telefonische Auftragsbestätigung, die gerichtsfest sei. Gewinnspielverträge bedürften Ihrer schriftlichen Bestätigung, ansonsten besteht kein gültiger Vertrag! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 15.10.15


Eine Verbraucherin aus Oldenburg teilte der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit, sie habe eine Zahlungsaufforderung über 207 Euro vom Central Finanz Consulting im Auftrag der Euro Win24 erhalten. Zuvor habe sie weder einen Anruf noch Post von der Euro Win24 bekommen. Zwei Tage nach Erhalt des Schreibens rief Central Finanz Consulting an und forderte sie zur Zahlung auf - ansonsten würde ein Mahnverfahren eingeleitet. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Mehrere Verbraucher aus Wilhelmshaven teilten der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit, sie haben eine Zahlungsaufforderung von Inkasso GmbH & Rechtsanwaltskanzlei Lepére erhalten. Sie sollen einem Vertrag von €urowin24deutschland zugestimmt haben und 98,90 Euro auf das Konto von Peter Nordmann zahlen. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 10.02.14 und 24.07.14


Eine Leserin der Pfiffigen Senioren berichtet im Juli 2014 von einer anderen Eurowin -Abzocke. Sie wurde von der Telefonnummer 089 513089752 angerufen. Eine angebliche Anwaltskanzlei ließ ihr durch eine Frau mitteilen, dass ihre Akte zum Amtsgericht weitergeleitet würde. Sie hätte einen Vertrag bei Eurwin gekündigt,aber den fälligen Betrag nicht gezahlt. Als die Leserin der Frau am Telefon mitteilte, dass sie nicht an kostenpflichtigen Gewinnspielen teilnehmen würde, meinte sie das müsse man nochmal prüfen und legte auf.

Ein Verbraucher aus Celle erhielt kürzlich ein Schreiben der €urowin Deutschland. Es handelt sich um eine Begrüßung zur Teilnahme an Preisausschreiben. Der Verbraucher soll für drei Monate im Voraus 178,50 Euro bezahlen. Dem Schreiben beigefügt war ein Formular mit verschiedenen Kündigungs­möglich­keiten. Jeglichen Varianten geht allerdings eine schriftliche Teilnahmebestätigung voraus. Kreuzen Sie nichts an! Widerrufen Sie das Zustandekommen des Vertrages! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 09.12.13