gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Betrug mit Gewinnspielen, Aktuelle Fälle

Am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge

Seit dem 09.10.2013 (Anti-Abzocke Gesetz) sind am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge erst nach ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung, per Fax oder per E-Mail wirksam.

Mahnungen von TMA Management

Verbraucher aus Niedersachsen erhielten eine Mahnungen von TMA Management, sie sollen mit Zahlungen, der im Fachverband der Lotterie und Glücksspielanbieter Deutschland vertretenen Mitglieder, in Verzug sein. Nun sollen sie die Kosten von insgesamt 799,61 auf ein bulgarisches Konto überweisen. Ihnen wird zudem eine Vergleichssumme in Höhe von 319,00 Euro in Aussicht gestellt, wenn sie diese innerhalb der 3 Tage überweisen. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 20.06.16

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Letzte Mahnung der Inkasso & CO SP.GmbH

Verbraucher aus Aurich und Wolfsburg erhielten eine zweite und letzte Mahnung der Inkasso & CO SP.GmbH aus Linz. Sie sollen 420 Euro für Winnpoint Gewinnspiel Zentrale aus den Jahren 2013 und 2014 bzw. 2012 und 2013 zahlen. Die Zahlung der Auricher Verbraucherin soll innerhalb von sieben Tagen auf ein griechisches Konto erfolgen. Der Verbraucher aus Wolfsburg sollte auf ein deutsches Konto zahlen. Kommen sie dem nicht nach, werde ein Gerichtsvollzieher beauftragt. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 31.05.16

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Abzockeschreiben im Briefkasten

Die Polizei warnt – Betrüger treiben wieder ihr Unwesen! Was war geschehen? Eine 76-Jährige aus Leipzig fand am Nachmittag einen Brief in ihrem Postkasten, dessen Inhalt an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Die Dame solle mit dem beigefügten Überweisungsträger eine Zahlung in Höhe von 120 Euro vornehmen, so der Wortlaut, da sie an einem Gewinnspiel teilgenommen hätte. Um die Zahlungsmotivation des Empfängers zu erhöhen, wurde in einem Nebensatz ein Inkasso-Unternehmen erwähnt. Dieses würde bei Nichtzahlung innerhalb von sieben Tagen die Zwangsvollstreckung und Pfändung durch einen Gerichtsvollzieher veranlassen. Doch die Dame war sich sicher, niemals mit dem Unternehmen in Kontakt gestanden zu haben. Ihr schwante, dass Betrüger am Werk sind und sie informierte die Polizei. Eine Zahlung? Kam gar nicht in Frage! Besonders sonderbar schien ihr vor allem, dass auf dem Überweisungsträger eine ausländische IBAN, die zum Zielkonto gehörte, aufgedruckt war. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Betrug.

Quelle: Polizeipresse Sachsen v. 19.05.2016

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Anruf Europäische Premium Gemeinschaft Lotto

Eine Verbraucherin aus Oldenburg erhielt einen Anruf: Ihr wurde mitgeteilt, dass sie im Internet AGBs angeklickt hätte und somit einen Vertrag zu 69 Euro monatlich über 12 Monate abgeschlossen habe. Auf ihren Einwand, dass sie sich dessen nicht bewusst sei, wurde ihr dann ein einmaliges Angebot gemacht: Sie könne für 4 Monate zu 69 Euro bei der Europäische Premium Gemeinschaft Lotto spielen, danach sei der Vertrag beendet. Zum Abgleich musste sie ihre Kontodaten bestätigen. Über das Widerrufsrecht ist sie am Telefon nicht informiert worden, die Belehrung erhielt sie erst mit der Vertragsbestätigung. Einen ähnlichen Fall hatten wir auch in Göttingen. Widerrufen Sie den Vertrag. Rat und Hilfe finden Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 11.05.16

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Vorsicht bei fernmündlichen Verträgen

Betrüger versuchten durch Überrumpelung am Telefon mit einer Frau aus dem Landkreis NWM einen Vertrag abzuschließen. Am Samstagvormittag rief bei der 52-Jährigen aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg eine jüngere Frau an und gab sich als Mitarbeiterin der Kündigungsabteilung einer Vorteilsgemeinschaft aus. Sie überzeugte die Dame, dass sie durch einen Internetkauf eine Zahlungsverpflichtung eingegangen ist. Sie bot ihr anschließend eine Umgehung dieser Verpflichtung an, indem eine geringere Summe über einen Zeitraum von drei Monaten direkt an sie erfolgt.

Die Täterin verglich dann scheinbar die persönlichen Angaben der Betroffenen und ließ sich die Kontodaten vervollständigen. Im Anschluss sagte sie ihr, dass ein weiterer Anruf durch einen Kollegen, der eine Tonaufzeichnung vornehmen will, eingehen wird und die Dame die Fragen mit "Ja" beantworten soll. Eine halbe Stunde später meldete sich der besagte Kollege auch und stellte sehr schnelle Fragen.

Am Dienstag erhielt die Frau dann Post von einer Glücksspielgemeinschaft inklusive "Vorteilszertifikat". Sie erstattete umgehend Anzeige wegen versuchten Betruges. Die Polizei möchte diesbezüglich eindringlich davor warnen, persönliche Daten am Telefon preis zu geben.

Seien Sie aufmerksam, hören Sie genau hin und lassen Sie sich nicht überrumpeln! Haben Sie einen dubiosen Anruf erhalten, wenden sie sich an eine Polizeiliche Beratungsstelle bzw. an die nächste Polizeidienststelle.

Quelle: Polizeipresse Wismar v. 16.12.2015

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228 Euro für Gewinnspielteilnahme

Ein Verbraucher aus Wilhemshaven hatte vor Jahren am Faber Gewinnspiel teilgenommen und ordnungsgemäß gekündigt. Im Anschluss erhielt er Schreiben von etlichen Gewinnspieleintragungsunternehmen über vermeintliche Vertragsabschlüsse, darunter auch Inkasso Wiese für Winner 49-Mega-Millions 49. Er soll eine angebliche Gesamtforderung in Höhe von 228,47 Euro aus dem Jahr 2012 begleichen. Die Firma ist unter der Adresse nicht zu finden. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe finden Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 08.04.16

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Inkasso Service 24 GmbH

Mehrere Verbraucher aus Göttingen und Oldenburg teilten der Verbraucherzentrale mit, dass sie eine Zahlungsaufforderung per E-Mail erhalten haben. Absender: Die Inkasso Service 24 GmbH aus Frankfurt. Sie hatten auf der Seite maps-24.info eine gewünschte Fahrtroute eingegeben, sich registriert und eingeloggt. Kurz darauf kam die E-Mail von Inkasso Service 24 GmbH mit der Forderung über 500 Euro für eine 24-monatige Mitgliedschaft. Zahlen sollen die Verbraucher innerhalb von 7 Tagen per Paysafecard. Im Übrigen: Sollten Sie lediglich an dem angebotenen Gewinnspiel teilgenommen haben, um ein Navi oder die Traumreise auf die Malediven zu gewinnen, landen Sie auch unweigerlich in der Abofalle. Zahlen Sie nicht! Es ist kein Vertrag zustande gekommen. Rat und Hilfe erhalten Siebei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 08.02.16

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120 Euro für angebliche Telefonanmeldung bei Win24

Mehrere Verbraucher in Niedersachsen erhalten von *Euro Inkasso AG* Forderungsschreiben. Über den Mandant New Online Media Ltd. sollen sie sich angeblich telefonisch für 300 Gewinnspiele bei Win24 angemeldet haben. Die offene Forderung und vorgerichtliche Inkassokosten betragen insgesamt 120 Euro und sind auf ein Konto in Litauen zu überweisen. An einen Vertragsabschluss können sich die Verbraucher nicht erinnern. Sie weisen deshalb die Forderung als unberechtigt zurück und zahlen nicht. Seien Sie vorsichtig bei der Datenweitergabe! Rat und Hilfe finden Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 24.05.16

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Eurowin: Anruf von der Firma Mercando GmbH aus Dortmund

Seit Oktober 2013 müssen Gewinnspielverträge, die telefonisch angebahnt wurden, in Textform - das heißt schriftlich, per Fax oder per E-Mail - geschlossen werden. Nur dann sind sie wirksam. Trotzdem wird weiter versucht, Verbraucher abzuzocken:

Aktuell erhielten wieder mehrere Verbraucher einen unerwarteten Anruf der Firma Mercando GmbH aus Dortmund. Der Anrufer erklärte ihnen, dass ihre Daten für die Teilnahme an einem Gewinnspiel der Eurowin Deutschland vorlägen. Für den Fall, dass sie nicht mitspielen wollen, sollten sie einfach die Beispielsformulierung für eine Kündigung ausfüllen und zurücksenden. Anschließend wären sie nach 3 Monaten aus dem Gewinnspielvertrag raus!

Teilweise konnten sich Verbraucher nicht daran erinnern, einem Gewinnspiel zugestimmt zu haben. Um welches Gewinnspiel es sich handelt, erfuhren sie beispielsweise in dem Begrüßungsschreiben verbunden mit der Aufforderung, den monatlichen Servicebetrag in Höhe von 59,90 Euro für eine Abbuchung vom Konto bereitzuhalten.

Um das telefonisch "vertrauensvoll" Besprochene zu unterstreichen, ist eine Beispielformulierung für eine Kündigung beigefügt. Der Verbraucher hat hier zwei Möglichkeiten, entweder die Gewinnspielteilnahme zu bestätigen UND gleichzeitig zu kündigen oder aber die Gewinnspielteilnahme laufen zu lassen und die Gewinne abzuwarten. Als kleines Schmankerl wird im Falle der Kündigung die Nicht-Verwendung/-Weitergabe der Daten versprochen.

Mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie nachweisbar einem Vertrag zu! Unterschreiben Sie daher NICHTS!

Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 07.10.15

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Rechtsanwalt "Schulz" droht im Auftrag von Eurowin

Ein Leser der Pfiffigen Senioren wurde von einem "Rechtsanwalt Schulz" aus München im Auftrag einer Firma Eurowin angerufen. Ihm wurde von dem "Rechtsanwalt" die Telefonnummer 089-513089752 angegeben.

Der Vorname des Angerufenen lässt auf einen Menschen mit höheren Lebensalter schließen. Deshalb auch wohl der Anruf des Herrn Schulz, der ihn zu übertölpeln suchte.

Der Leser der Pfiffigen Senioren sollte an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, an dem man "automatisch" teilnimmt, wenn man ein Zeitschriftenabonnement abgeschlossen habe. Sein Abonnement bezieht sich allderdings nur auf die örtliche Tageszeitung, das sagte er ihm. Das würde genügen, bekam er zur Antwort. "Sie müssen die Abonnementsbedingungen genau lesen; das stände im Kleingedruckten" wurde er belehrt. Man werde nunmehr gegen ihn gerichtlich vorgehen.

Der "Rechtsanwalt" erklärte, alles Wichtige über ihn zu wissen; er könne ihm sogar seine Kontonummer sagen und die Bankleitzahl. Der Angerufene antwortete: "Dies sei unwichtig (wieso soll ich die Nummer von ihm erfahren, ich weiß sie sowieso, und falls er eine falsche Nummer nennt, erwartet er womöglich, dass ich ihn korrigiere - dann hat er das was er braucht, um mein Konto abzuräumen...)"

"Herr Schulz sprach ein gefärbtes, leicht gebrochen klingendes Deutsch; einen bayerischen Akzent hatte er nicht. Gewöhnlich haben die echten Bayern ihren Akzent, und die Zugereisten gewöhnen sich schnell eine Art "Salonbayrisch" an, um bei der Münchner Schickeria "in" zu sein, aber davon merkte ich nichts."

Pech gehabt Herr "Rechtsanwalt"!

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Rechnung von Eurowin Deutschland

Ein Verbraucher aus Osnabrück legte der Verbraucherzentrale Niedersachsen ein Willkommensschreiben der €urowin Deutschland vor. Dem Schreiben war ein Anruf vorausgegangen: Angeblich habe er einen Gewinnspielvertrag abgeschlossen, dessen Laufzeit man auf wenige Monate begrenzen könne. In einem zweiten Telefonat bestätigte man dem Verbraucher folgendes: Zahle er dreimal 59,50 Euro, so sei der alte Gewinnspielvertrag beendet. Daraufhin rief die Firma €urowin bei ihm an und nahm seine Daten auf. Nun erhielt er das Willkommensschreiben, dem die Bestätigung einer Gewinnspielteilnahme mit gleichzeitiger Kündigung beigefügt war. Unterschreiben Sie nicht! Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 19.06.15


Ein Verbraucher aus Nürnberg wandte sich an die Verbraucherzentrale und schilderte folgenden Fall: Nach einem sogenannten ColdCall erhielt der Verbraucher ein Begrüßungsschreiben von €urowin Deutschland, das auch seine Bankverbindung enthielt. Da sich der Verbraucher keines Vertragsschlusses am Telefon bewusst war, wollte er den angeblichen Vertrag per E-Mail widerrufen. Die E-Mail konnte jedoch nicht zugestellt werden. Nun versucht er es auf dem Postweg. Wir berichteten bereits Anfang 2014 über das Vorgehen von €urowin Deutschland. Widerrufen Sie den angeblich geschlossenen Vertrag, bestreiten Sie zudem das Zustandekommen. Zahlen Sie nicht. Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 21.11.14

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Im Auftrag von Eurowin24

Falll 1

Ein neues, aber nicht registriertes "Inkassounternehmen" für einen alten Bekannten. Die Rechtsanwaltskanzlei Inkasso Bergmann fordert für Eurowin24 268,69 Euro ein. So legte eine Verbraucherin aus Celle eine Zahlungsaufforderung vor, in der direkt die Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens, einer Zwangsvollstreckung und eine Kontopfändung angekündigt werden. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 09.06.16

Fall 2

Einw Wolfsburger Verbraucherin erhielt eine letzte Mahnung des Euro und Deutsche Inkasso Dienst Service. Sie soll 182 Euro auf ein zyprisches Konto überweisen. Forderungsinhaber ist EuroWIN24.. Im Vorfeld erhielt die Verbraucherin eine Anruf von der Rufnummer 0511 43 95 55 71. Ihr wurde mitgeteilt, dass aus Januar 2013 eine offene Forderung bestehe, die bereits mehrfach angemahnt worden sei. Die Verbraucherin kann sich zwar an einen Anruf erinnern, hat aber nie eine Vertragsbestätigung oder Zahlungsaufforderungen bekommen. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Eine Verbraucherin aus Osnabrück legte der Verbraucherzentrale ein Schreiben des DSC Data Security Center vor. Im Auftrag der Eurowin24 soll eine Gesamtforderung in Höhe von 148,45 Euro geltend gemacht werden. Nach eigenen Angaben hat die Verbraucherin den Vertrag nicht abgeschlossen. Widersprechen Sie vorsorglich dem angeblich geschlossenen Vertrag! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 05.09.14 und 27.11.14

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Vertrag von €urowin24deutschland

Eine Verbraucherin aus Celle legte der VerbraucherzentraLe ein Schreiben der Anwaltskanzlei Wohlfeil & Partner vor. Die Kanzlei wurde von Eurowin24deutschland damit beauftragt, 'beim zuständigen Mahngericht das gerichtliche Mahn- und Vollstreckungsverfahren mit anschließender Pfändung gegen die Verbraucherin einzuleiten'. Insgesamt soll sie 298,69 Euro zahlen. Der Anteil der Hauptforderung beträgt 207 Euro (3 Monate à 69 Euro). Angeblich existiere eine telefonische Auftragsbestätigung, die gerichtsfest sei. Gewinnspielverträge bedürften Ihrer schriftlichen Bestätigung, ansonsten besteht kein gültiger Vertrag! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 15.10.15


Eine Verbraucherin aus Oldenburg teilte der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit, sie habe eine Zahlungsaufforderung über 207 Euro vom Central Finanz Consulting im Auftrag der Euro Win24 erhalten. Zuvor habe sie weder einen Anruf noch Post von der Euro Win24 bekommen. Zwei Tage nach Erhalt des Schreibens rief Central Finanz Consulting an und forderte sie zur Zahlung auf - ansonsten würde ein Mahnverfahren eingeleitet. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Mehrere Verbraucher aus Wilhelmshaven teilten der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit, sie haben eine Zahlungsaufforderung von Inkasso GmbH & Rechtsanwaltskanzlei Lepére erhalten. Sie sollen einem Vertrag von €urowin24deutschland zugestimmt haben und 98,90 Euro auf das Konto von Peter Nordmann zahlen. Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 10.02.14 und 24.07.14


Eine Leserin der Pfiffigen Senioren berichtet im Juli 2014 von einer anderen Eurowin -Abzocke. Sie wurde von der Telefonnummer 089 513089752 angerufen. Eine angebliche Anwaltskanzlei ließ ihr durch eine Frau mitteilen, dass ihre Akte zum Amtsgericht weitergeleitet würde. Sie hätte einen Vertrag bei Eurwin gekündigt,aber den fälligen Betrag nicht gezahlt. Als die Leserin der Frau am Telefon mitteilte, dass sie nicht an kostenpflichtigen Gewinnspielen teilnehmen würde, meinte sie das müsse man nochmal prüfen und legte auf.

Ein Verbraucher aus Celle erhielt kürzlich ein Schreiben der €urowin Deutschland. Es handelt sich um eine Begrüßung zur Teilnahme an Preisausschreiben. Der Verbraucher soll für drei Monate im Voraus 178,50 Euro bezahlen. Dem Schreiben beigefügt war ein Formular mit verschiedenen Kündigungs­möglich­keiten. Jeglichen Varianten geht allerdings eine schriftliche Teilnahmebestätigung voraus. Kreuzen Sie nichts an! Widerrufen Sie das Zustandekommen des Vertrages! Zahlen Sie nicht! Rat und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale.

Quelle: Vorsicht Falle, Verbraucherzentrale Niedersachsen v. 09.12.13