Am 2.2. gegen 18.00 Uhr wurden zwei Rumäninnen (Alter: 13 und 23 Jahre) von der Bielefelder Polizei beobachtet, als sie von einer PKW-Fahrerin in der Herbert-Hinnendahl-Straße versuchten Spenden zu erlangen. Hierbei hielt eine Frau ein Buch mit einem Foto in der Hand und sprach auf die Fahrzeugführerin ein. Dazu zeigten sie auch gefälschte Spendenaufrufe vor.
Die bereits zuvor gesammelten Spendengelder in Höhe von 342,62 Euro wurden sichergestellt. Davon wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld und auf Anordnung des Amtgerichtes Bielefeld 300 Euro als Sicherheitsleistung einbehalten. Beide Rumäninnen wurden nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.
Quelle: Polizeipresse Bielefeld, news aktuell v. 03.02.12
In Elmshorn und Barmstedt sind gestern Trickdiebe aufgetaucht. In beiden Fällen haben sie sich als taubstumme Spendensammler ausgegeben und spendenfreundlichen Bürgern ihr gesamtes Geld gestohlen. Die Kriminalpolizei in Elmshorn nimmt Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern entgegen und warnt gleichzeitig vor ihnen.
Um 11.45 Uhr brachte ein Täter einen 65-jährigen Elmshorner auf dem Edeka Parkplatz im Wedenkamp um sein Bargeld. Der Rentner war gerade dabei, eine Spende für den vermeintlich guten Zweck herauszugeben, als der jugendlich wirkende Täter in einem günstigen Moment zugriff und das gesamte Bargeld aus der Geldbörse seines Opfers zog. Der junge Mann flüchtete in Richtung eines zweiten, offenbar wartenden Komplizen. Beide liefen in Richtung Sandberg davon.
Nur eine Stunde später wurde auf dem Sky-Parkplatz in Barmstedt eine 83-jährige Barmstedterin Opfer von Trickdieben. Dass es sich dabei um ein und dasselbe diebische Duo handelt, schließt die Kriminalpolizei derzeit nicht aus. Die beiden jungen Männer gaben ihrem Opfer zu verstehen, angeblich taubstumm zu sein. Die gutgläubige Rentnerin wollte gerade ein wenig Geld spenden, als sie geschickt abgelenkt wurde. Dabei gelangten die Diebe in den Besitz ihres gesamten mitgeführten Bargeldes.
Der Elmshorner beschrieb den Haupttäter als jugendlich, er soll schwarze kurze Haare haben und sprach, eine Behinderung vortäuschend, stammelnd aber mit erkennbar osteuropäischem Akzent.
Quelle: Polizeipresse Bad Segeberg, news aktuell v. 03.02.12
Vermutlich zur Aufbesserung ihres Taschengeldes machten sich am Mittwoch, den 1. Februar 2012 drei Jugendliche im Alter von 15-16 Jahren in der Berger Straße in Frankfurt/Main auf zu ihrer Sammelaktion.
Die Drei stellten sich dort in einen Supermarkt und gaben vor, für eine Frankfurter Schule zu sammeln. Hierzu hatten sie eine Mappe mit dem Wappen der Schule versehen und dazu noch die Abbildung eines afrikanischen Kindes geklebt.
Den Spendenwilligen gegenüber erklärten sie das es sich hierbei um ein Sponsoring der Schule für gute Zwecke handeln würde. Die ganze Sache flog jedoch auf, als zufällig eine Lehrerin besagter Schule den Supermarkt betrat und sich für das "Sponsoring" interessierte. Mit ihrer Mappe und dem bereits gesammelten Geld suchten die drei "Eigensponsoren" das Weite.
In der Hand der Lehrerin befand sich jedoch die Sammelliste mit den Unterschriften der Spender. In die Liste hatten sich bereits 96 Personen eingetragen die rund 770 EUR gespendet hatten.
Quelle: Polizeipresse Frankfurt am Main, news aktuell v. 03.02.12