gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Rententrick, Aktuelle Fälle

Renteninformation Zusatzrente

Polizei warnt vor dubiosem Renten-Gewinnspiel

Rotenburg. Unter dem Stichwort "Vertraulich!" erhielt eine Rotenburgerin Ende Mai eine "Renteninformation" die der Frau glauben machen sollte, sie sei für eine neue Zusatzrente auserkoren. Dabei wurde der Angeschriebenen suggeriert, sie könne eine zusätzliche monatliche Rente von 3.333 Euro erwarten. Insgesamt ergebe sich so die Summe einer "Extra-Rente von 1 Million Euro", und "das zu 100 Prozent steuerfrei und vererbbar". Unter einer gebührenfreien Hotline können sich die Empfänger registrieren lassen, ihnen wird sogar noch ein Geschenk versprochen.

Die Polizei warnt, dass es sich dabei um eines der vielen Gewinnspiele mit Gewinnsversprechen handelt, die nicht eingehalten werden. Mit dem Schreiben wollen die Betrüger den Briefempfängern den Eindruck vermitteln, es handele sich um ein offizielles Schreiben der Rentenversicherung.

Die Rentenversicherung Bund hat inzwischen in einer Pressemitteilung vor den Briefen, wie ihn auch die Rotenburgerin erhalten hat, gewarnt.

Daher sollten die Bürgerinnen und Bürger, so empfiehlt die Polizei, alle Briefe nehmen und in den Papierkorb werfen. Ein Polizeisprecher: "Wer sich an die Hotline wendet, wird nur eines gewinnen: Ärger und finanzielle Verluste!"

Quelle: Polizeipresse Rotenburg, news aktuell gmbh v. 09.06.11

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Zusätzlicher Ergänzungsbeitrag

Die Deutsche Rentenversicherung Bund warnt aus aktuellem Anlass vor Trickbetrügern.

Immer wieder erhalten Rentner Schreiben der "Deutschen Rentner Versicherung", in denen in offensichtlich betrügerischer Absicht die Zahlung eines "zusätzlichen Ergänzungsbeitrags" zur Rentenversicherung verlangt wird. In den Schreiben werden die Rentner aufgefordert, den Beitrag an die "DRV München" zu überweisen, andernfalls werde die Rente gekürzt.

Die Deutsche Rentenversicherung ist nicht Absender dieser Schreiben. Sie warnt ausdrücklich davor, die in dem Schreiben geforderten Beträge zu überweisen.

Quelle: www.deutsche-rentenversicherung-bund.de v. 07.10.10

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Zuviel Rente erhalten

Mit einer neuen Masche sind erneut Betrüger in und um Potsdam unterwegs. Derzeit werden der Polizei vermehrt Fälle bekannt, bei denen offenbar gezielt ältere Bürger angerufen werden. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter der Landesversicherungsanstalt, kurz LVA aus. Den Betroffenen wird erläutert, sie hätten über Jahre hinweg zuviele Rentenzahlungen erhalten und müssten dieses Geld nun zurückzahlen. Gewissermaßen als Service bieten die Anrufer an, den überzahlten Betrag in Raten vom Konto abzubuchen. Im Anschluss werden Bankdaten, Anschrift und Personalien abgefragt. Am Mittwoch wurde eine 84-Jährige aus dem Humboldtring Opfer eines solchen Betruges.

Kriminalisten des Sachbereiches Betrug warnen: Die LVA gibt es unter dieser Begrifflichkeit bereits seit 2005 nicht mehr. Ermittler vermuten, dass sich hinter den Anrufern und den späteren Abbuchungen eine Lotteriefirma verbirgt. Die Rentner nehmen unter Vortäuschung falscher Tatsachen und ohne ihr Wissen an einem Gewinnspiel teil. Mit den monatlichen Abbuchungen werden die Kosten der Lotterielose beglichen.

Die Polizei rät: Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort auf. Öffentliche Institutionen wie z.B. Rentenversicherer wenden sich in solchen Fällen immer schriftlich an die Betroffenen. Auf dem Schreiben finden Sie auch Ansprechpartner, die Sie in jedem Fall kontaktieren sollten. Sollten Sie einem solchen Betrug bereits aufgesessen sein und stellen Abbuchungen von ihrem Konto fest, buchen Sie diese sofort zurück und informieren die Polizei.

Quelle: Polizeipresse Brandenburg v. 26.03.10

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Überprüfung Versicherungskonto

Der Brief mit dem Betreff "Überprüfung Versicherungskonto" komme von Betrügern, wie die Behörde mitteilt. Die Absicht hinter dem Schreiben mit dem Absender "DRVB, Ruhrstraße 12, 10709 Berlin, Ansprechpartner: Fr. Mey" sei es, persönliche Daten der Versicherten zu erbeuten.

Die Empfänger werden aufgefordert, ihre Daten auf einem Übersichtsblatt zu aktualisieren und dieses an das "RV-Datencenter, Libanonstraße 84, 70186 Stuttgart" zu schicken. Dies sei aber weder eine Einrichtung noch eine Außenstelle der Behörde, warnt diese. Die Fragebögen sind gefälscht.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund v. 03.03.10

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Rentenbonus, Info-Zentrale

In Döbeln kursieren zurzeit Schreiben einer Firma aus Bremen. Darin steht, dass ein Rentenbonus von bis zu 4.663 Euro versprochen wird. gibt es dazu einen einen "Bescheid über Gewinn-Zulassung"

Absender ist die Info-Zentrale aus Bremen. Diese Info-Zentrale nennt allerdings keine richtige Adresse, sondern gibt nur ein Postfach an. Auch eine Telefonnummer für Rückfragen enthält das Schreiben nicht.

Zwischen 3.748 und 4.663 Euro stünden der Frau zu, je nach Zahl der Arbeitsjahre, Haushalts- und Erziehungsjahre. Alles klingt recht amtlich. Das Geld soll die Döbelnerin in Raten ausgezahlt bekommen soll, verspricht der Absender des Schreibens.

Die Abwicklung der Modalitäten würde im Bürger-Info-Center im Landkreis abgewickelt werden. Wo sich dieses befinden soll, wird allerdings nicht übermittelt.

Dafür heisst es in dem Schreiben weiter: Um eventuellen Reiseproblemen vorzubeugen, werden kostenlose Verkehrsmittel in Form von Bussen eingesetzt". Und um einen angenehmen Ablauf zu gewähren, werde es nach der Abwicklung des Auszahlung ein Delikatess-Buffet geben. Bei dieser Veranstaltung würde die erste Rate in Höhe von 932 Euro ausgezahlt werden, so der Veranstalter..

Diese Antwortkarte sollen die potenziellen Empfänger der Rentenzahlung binnen sieben Tagen zurückschicken. Sie werden aufgefordert, Namen, Anschrift und Telefonnummer preiszugeben.

Kurz vor der Reisebeginn kommt eine Karte "Erinnerung". Eine Stornierung sei nicht mehr möglich. Schließlich sei das Mittagsbuffet von 9,50 Euro pro Person vorab beim Restaurantleiter bezahlt. Zusätzlich mussten wir eine Buspauschale von 15,00 Euro pro Person überweisen.

Sie sind nicht verpflichtet, mitzufahren, auch wenn Sie die Antwortkarte hingeschickt haben. Legen Sie formlos Widerspruch über diese Stornierungszahlung ein. Geben Sie keine persönlichen Daten preis.

Das Versprechen von Rentenzahlungen sei eine aktuelle Masche der Betrüger warnt die Verbraucherzentrale Sachsen (www.verbraucherzentrale-sachsen.de). Bei der Einladung handelt es sich um eine Kaffeefahrt. Sie rät den Betroffenen, nicht mitzufahren und auf keinen Fall persönliche Daten herauszugeben,wie es die beiliegende Antwortkarte verlangt.

Quelle: Newsletter Verbraucherzentrale Bundesverband v. 24.02.10

Ein Leser der Pfiffigen-Senioren hat uns diese dreiste Einladung Renten-Bonus zur Verfügung gestellt.

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Rentennachprüfung, Renten-Bonus

Die Deutsche Rentenversicherung  warnt vor Trickbetrügern. Derzeit versuchten Betrüger, unter dem Vorwand einer "Rentennachprüfung" persönliche Besuche in den Wohnungen von Rentnern zu vereinbaren, teilte die Deutsche Rentenversicherung Hessen heute in Frankfurt am Main mit.

Bei den Anrufern handele es sich weder um Mitarbeiter der DRV noch um von ihr beauftragte Personen. Bei der Nachprüfung einer Rente gebe es keinen Grund, die Rentner persönlich aufzusuchen, betonte die Versicherungsanstalt.

In den letzten Tagen haben zudem viele Rentner in Mitteldeutschlanand Briefe erhalten, in denen eine sogenannte Info-Zentrale eine Renten-Bonus-Zahlung für zurückgelegte Arbeitsjahre verspricht. Auch hier ist die Deutsche Rentenversicherung nicht der Absender der Schreiben. Vielmehr spekuliert dieser offensichtlich auf die Bekanntgabe persönlicher Daten und Telefonnummern. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, die Schreiben nicht zu beantworten.

Quelle: news aktuell gmbh v. 05.02.09,Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland v. 19.02.10

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Rentenbescheid in Wohnung abgeben

Die Deutsche Rentenversicherung Bund warnt aus aktuellem Anlass vor Trickbetrügern. Immer wieder werden Rentner von vermeintlichen Mitarbeitern der Deutschen Post telefonisch unter dem Vorwand kontaktiert, sie hätten einen Rentenbescheid der BfA persönlich an der Wohnung abzugeben.

Die vermeintlichen Mitarbeiter bitten um einen Termin zur Übergabe des Schreibens. Vermutlich wollen sich die Betrüger so Zutritt zu den Wohnungen der Rentner verschaffen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund – so heißt die BfA seit 2005 – stellt ausdrücklich klar, dass sie die Deutsche Post nicht beauftragt hat, die Rentenbescheide nach Terminvereinbarung persönlich zuzustellen. Die Rentenbescheide werden mit der normalen Briefpost versandt.

Quelle: Pressemitteilung BfA v. 22.12 .09

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Abzocker schreiben als „BdV“

Post, die dem Empfänger einen kleinen Geldsegen verspricht – wer antwortet darauf nicht bereitwillig? Da füllen wir auch gern mal ein Formular aus, in dem nach den Kontodaten gefragt wird. Und dann schnappt die Falle zu, warnt Thorsten Rudnik, Vorstandsmitglied des Bundes der Versicherten (BdV): „Damit räumen die Ganoven dann die Konten ab.“

Seit wenigen Tagen tauchen immer häufiger Briefe auf, die einen ähnlichen Inhalt haben. Der Absender verspricht beispielsweise Rückzahlungen von der Deutschen Rentenversicherung. Und als Absender taucht in vielen Fällen der BdV auf.

„Lassen Sie sich nicht täuschen“, warnt Rudnik nachdrücklich, „diese Briefe sind Fälschungen. Der BdV verschickt solche Ankündigungen nicht.“ Der BdV hat jetzt die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um den Trickdieben auf die Spur zu kommen.

Thorsten Rudnik: „Empfänger solcher Zusendungen mit unserem Logo und ‚BdV‘ als Absender sollten uns bitte informieren. Denn je mehr Exemplare uns vorliegen, desto genauer lassen sich Rückschlüsse über die Aktivitäten der Ganoven ziehen. Warnen Sie unbedingt auch Verwandte und Freunde.“

Die gefälschten Briefe bitte an den BdV senden per Fax 04193–94221 oder via E-Mail info@bundderversicherten.de. Auf dem Postweg: Bund der Versicherten Postfach 11 53, 24547 Henstedt-Ulzburg.

Quelle: Medienmitteilung Bund der Versicherten v. 29.10.09

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Keine Bankdaten am Telefon

Die Rentenversicherung Rheinland in Düsseldorf warnt: Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeiter der Rentenversicherung aus. Wegen angeblicher Probleme müssten die Bankkonten überprüft werden.

Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten und keine Bankdaten heraus.

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DVK GmbH: 25-Jahres-Sofort-Rente

"Sichern Sie sich jetzt GRATIS Ihre exklusive 25-Jahres-Sofort-Rente über 3.333,00 Euro, so wirbt zurzeit eine Hamburger Firma mit dem Namen DVK GmbH. Per Postwurfsendung verschickt sie massenhaft "Informationen zur aktuellen Renten-Ziehung" an "ausgewählte" Haushalte. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt davor, sich von dem versprochenen Geld blenden zu lassen.

Zur Gratis-Teilnahme an der aktuellen Renten-Ziehung sollen die Empfänger eine kostenlose Telefonnummer anrufen und sich registrieren lassen.

Nach Erkenntnissen von Verbraucherorganisationen werden die Anrufer unter dieser Nummer regelrecht zum Abschluss eines Zeitschriftenabos gedrängt. "Im Anschluss an Ihre telefonische Registrierung zur Teilnahme erhalten Sie auf Wunsch Werbeinformationen zu anderen attraktiven und entgeltlichen staatlichen Renten-Lotterien.", heißt es zudem in den Gewinnmitteilungen. 

Die Briefe zielen offensichtlich auch darauf ab, Adressdaten der Empfänger zu sammeln, da die Briefe ohne Namens- und Adressangaben an Haushalte verschickt wurden.

Ob am Ende der Lotterieauslosung wirklich eine Gewinnausgabe steht, ist mehr als fragwürdig. Vielmehr ist anzunehmen, dass die Daten für andere Zwecke genutzt werden. Die Verbraucherzentrale rät, die Briefe zu ignorieren und im Altpapier zu entsorgen. Keinesfalls sollten persönliche Daten preisgegeben werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz v. 12.12.08

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Altersvorsorge-Abzocke 0900

Eine Agentur für Altersvorsorge (AdA) Geschäftstelle Nord wendet sich gegenwärtig an zahlreiche Sachsen-Anhaltiner. Versprochen wird die Auszahlung von 9.000 Euro zur Förderung der Altersvorsorge. Hier gehe es um landesweite Geldmittel, die zweckgebunden zur Verfügung stehen.

Dringend will der Sachbearbeiter Hans Kerbig die Auszahlung veranlassen, kennt aber die dafür notwendige Kontonummer des glücklichen Verbrauchers nicht. Am einfachsten wäre natürlich ein Telefonanruf, man könne aber auch per Brief die entsprechenden Daten mitteilen. Bei einer nicht vorhandenen Absender-Adresse macht sich das allerdings schlecht. Also doch anrufen, natürlich eine 0900-Rufnummer und das für 1,89 Euro pro Minute.

Laut Recherche über die Bundesnetzagentur steht dahinter eine Lincoln & Benz Ltd. mit Sitz in Hongkong. Ein Schalk, der Arges dabei denkt ....

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. warnt dringend davor, sich auf eine derartiges Telefonat einzulassen. Es gewinnen nur die Initiatoren dieser Masche, die sich über ihre Altersvorsorge ganz bestimmt keine Gedanken machen müssen.

Quelle: www.vzsa.de v. 23.06.08

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Rentenhilfe-Initiative

Vorsicht bei Schreiben mit dem Briefkopf der "Rentenhilfe-Initiative": In den Briefen würden Versicherten und Rentnern 9.999 Euro als Einmalzahlung, die aus offiziellen Stellen stammt, vorgegaukelt, informiert die Deutsche Rentenversicherung. Zuvor müsse jedoch eine teure 0900-Nummer angerufen werden, was pro Minute rund zwei Euro koste.

Bei diesen Schreiben handle es sich nicht um Mitteilungen der gesetzlichen Rentenversicherung, sie stammten offenkundig von Betrügern.

Die Deutsche Rentenversicherung warnt stets ausdrücklich davor, persönliche Daten telefonisch herauszugeben.

Quelle: Pressestelle der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg v. 29.04.08