gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Nigeria Connection, Erbschaft als Betrugsmasche!

Entweder wird dem Empfänger per Mail, per Fax oder brieflich eine große Geldsumme aus einer Erbschaft versprochen, man soll bei der Transaktion einer größeren Erbschaftssumme behilflich sein. Zur Auszahlung des Erbes werden Gebühren, z.B. Gerichtsgebühren Steuern usw. in Vorkasse auf ein spanisches Konto gefordert. Das Geld ist weg, das Erbe gibt es nicht.

Die Täter, welche der organisierten Kriminalität (Nigeria Connection) zuzuordnen sind, halten sich im Ausland auf und die Ermittlungen gestalten sich ausgesprochen schwierig. Die Angebotsschreiben selbst werden als straflose Vorbereitungshandlung gewertet. Strafanzeige sollte stellen, wer Zahlungen an die Betrüger geleistet hat.

Dubiose Schreiben von Rechtsanwalts aus Spanien

In den letzten Tagen erhielten insbesondere Anwohner im Bereich Bad Münder dubiose Schreiben eines angeblichen Rechtsanwalts aus Spanien.

In den Schreiben wird eine Millionen-Erbschaft eines verstorbenen Verwandten angekündigt. Die Empfänger wurden sofort misstrauisch, da sie keinen Verwandten mit dem im Schreiben angegebenen Namen haben. Sie leiteten die Schreiben an die Polizei weiter, der diese Betrugsmasche seit Jahren bekannt ist.

Hinter den Tätern steckt möglicherweise die sogenannte Nigeria-Connection, die diesen Trick bereits in den 80iger Jahren erfand. Die Vorgehensweise ist immer gleich: Die Täter versenden zahllose ähnlich lautende Briefe per Post, Fax oder Email, in denen den Empfängern große Erbschaften versprochen werden. Vorher müsse aber eine Gebühr entrichtet werden, der "Lohn" der Betrüger. Hat man die Gebühr gezahlt, hört und sieht man weder etwas von den Betrügern, der gezahlten Gebühr noch von der in Aussicht gestellten Erbschaft.

In den zuletzt bekannt gewordenen Fällen entstanden keine Schäden, da die Empfänger nicht auf diese Betrugsmasche hereinfiel, sondern die Polizei einschalteten. Die Polizei rät daher dringend, auf keinen Fall auf solche Schreiben zu reagieren.

Quelle: Polizeipresse Hameln-Pyrmont/Holzmindenn v. 19.12.17

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Betrügerische Faxmitteilungen

Derzeit erhalten Hagenerinnen und Hagener wahllos Faxmitteilungen, die angeblich von einer Bank aus Bilbao in Spanien stammen. In dem Fax wird mitgeteilt, dass ein Kunde verstorben ist und ein großes Vermögen hinterlassen hat. Der Adressat des Fax sei als möglicher Erbe festgestellt worden. Daher werde man gebeten, Kontaktdaten zu übermitteln. Geht man darauf ein, wird man aufgefordert, eine Vorauszahlung auf das vermeintliche Erbe zu leisten.

Die Polizei rät dringend davon ab, Kontakt zu der angeblichen Bank aufzunehmen. Selbstverständlich sollte man auch keine Vorauszahlung auf das scheinbare Erbe leisten.

Quelle: Polizeipresse Hagen v. 02.08.17

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Drei Personen wurden Betrugsopfer

Zwei Männer und eine Frau wurden Opfer eines Betruges. Sie erhofften sich nach einem angeblichen Sterbefall ein großes Erbe.

Anfang Dezember vergangenen Jahres meldete sich bei einem 60-jährigen Unterallgäuer per Mail eine ihm unbekannte Frau. Beide Personen hatten folgend mehrmals Mailkontakt. Der 60-Jährige schöpfte keinen Verdacht und hakte beispielsweise nicht nach, wie denn die angeblich im westafrikanischen Benin wohnhafte Frau seine Mailanschrift erhalten hatte. Der Mailkontakt zu der Frau brach eines Tages auf unerklärliche Weise ab.

Den Grund hierfür erfuhr das spätere Betrugsopfer bald: Es meldete sich ein Rechtsanwalt bei ihm. Dieser gab an, dass seine Bekanntschaft verstorben sei und ihn im Testament mit einem Erbe von 7,5 Millionen bedacht hatte. Zur Erlangung des Erbes würden allerdings Vorabzahlungen fällig, die mittels Geldanweisungen transferiert werden müssen. Da der Unterallgäuer unbedingt das Erbe antreten wollte, legten er und zwei Bekannte von ihm, eine 62-jährige Münchnerin und ein 63-jähriger Memminger, Geld zusammen, und überwiesen in mehreren Tranchen insgesamt 11.000 Euro.

Der amerikanische Diplomat, der laut Versprechen des vermeintlichen Anwaltes mit einem Geldkoffer über Frankfurt/ Main nach Memmingen zur Geldübergabe anreisen sollte, trat mit dem Betrugsopfer allerdings nie in Kontakt. Nun ermittelt die Memminger Polizei wegen Betrug gegen Unbekannt.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 11.03.15