gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

GeldNicht abzocken lassen

Unseriöser Nebenverdienst

Rentner haben immer weniger zum Leben, die Renten werden nicht erhöht, Krankenkassenbeiträge steigen, die Rente muß versteuert werden und teurer wird auch alles. Manch einer ist da gezwungen, seine Rente mit einem Nebenverdienst aufzubessern. Doch Vorsicht, niemand hat etwas zu verschenken.

Ein allgemeines Kündigungs- und Widerrufsrecht bei diesen Verträgen aller Art gibt es nicht -dies ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. Bevor Sie einen solchen Vertrag unterschreiben fragen Sie am besten bei Ihrer Verbraucherzentrale nach.

Wenn Sie eine finanzielle Vorleistung erbringen sollen, ist der Nebenverdienst unseriös, es sei denn, in der Werbung  wurde darauf hingewiesen, dass der angebotene Nebenjob von einer Vorauszahung abhängig ist.

So werden z.B. Online-Verkäufer in Heimarbeit gesucht. Sie sollen Restposten einer Firma verkaufen. Der online erzielte Kaufpreis wird abgerechnet, die Ware über die Firma versandt. Der Betrug besteht darin, dass die Betrüger zwar ihr Geld von dem Online-Verkäufer erhalten, Ware aber nicht vorhanden ist und somit auch nicht verschickt wird. Zudem geben die Betrüger bei der Abrechnung der Zeitungsannoncen die Bankverbindung und Kontodaten der Firma an, deren Identität sie benutzen. 

Bei der Verbraucherzenrtrale Brandenburg können Sie sich weitere Informationen insbesondere zu den Themen "Das Auto als Reklametafel", "Nebenjob: Verlockung im Internet" und "Traumjob Model: Abzocke per Kleinanzeige" im PDF-Format herunterladen.

Liste der "schwarzen Schafe"

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat in einer Liste die Anbieter, die ihr in den letzten Jahren in ihrer Beratungspraxis bekannt geworden sind, aufgefürt. 

Nebenjob-Angebote im Internet wurden in folgender Liste.zusammengestellt.

Bandansage, Bargeld an ein Postfach

Wie die Polizei Oberhausen am 09.04.09 mitteilte, versuchen Betrüger  die Notlage der Arbeitssuchenden für sich zu nutzen. Fingierte Arbeitsangebote wecken das Interesse und lassen einen ersten telefonischen Kontakt zu Stande kommen. Eine Bandansage macht Versprechungen und bittet, die Bewerbungsunterlagen unter Hinzulegung von Bargeld an ein Postfach zu senden. Das Geld ist dann in der Regel weg und einen Job haben die Interessenten auch nicht erhalten.

In den meisten Fällen ist die angegebene Firma nicht existent, das Postfach unter einem falschen Namen eingerichtet und die angegebene Telefonnummer nicht mehr recherchierbar. Was bleibt ist der Ärger und einige Euros weniger im Portmonee. Deshalb Augen auf, bei Vorleistungen.

Seriöse Firmen fordern bei Stellenausschreibungen kein Bargeld.

Schicken Sie nie Ihren Personalausweis an Stellenanbieter.

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Lassen Sie die Finger von diesen Job-Angeboten

Jobs, die eine finanzielle Vorleistung verlangen, sind unseriös. Lassen Sie die Finger von dem Job, wenn Sie im Voraus für die Arbeitsleistung angeblich erforderliches Material oder Werkzeug kaufen oder teure Lehrgänge belegen sollen. Sie haben dann das Material usw. aber noch lange keine Arbeit. Zum Beispiel:

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Finger weg von Anbietern, die mit 0900-Nummern arbeiten

Außer einer hohen Telefonrechnung haben Sie meist nichts von der Sache. Vorsicht auch, wenn in der Anzeige kein Firmenname angegeben ist und für den Kontakt nur eine Postfachadresse, eine Telefonnummer oder sogar nur eine Chiffrenummer angegeben ist.

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Jobsuche im Internet

Wer bei der Jobsuche auf das Internet vertraut, sollte sich jedoch nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Mit seriös aufgemachten aber dennoch gefälschten Stellenangeboten, verleiten Sie Bewerber dazu, ihre persönlichen Daten einzugeben. Gerne genommen sind auch weiterführende Links in den Anzeigen, die zu manipulierten Websites führen. Einmal per Mausklick auf der jeweiligen Internetseite angelangt, ist es den Trickbetrügern ein Leichtes an sensible Informationen ihres Opfers zu gelangen.

Unseriöse Jobvermittlung über Onlineportal der Arbeitsagentur

Mehr dazu bei Verbraucherzentrale Sachsen v. 20.10.08


Fazit: Das Internet bietet sowohl für Arbeitgeber als für Arbeitssuchende hervorragende Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung. Jedoch birgt es auch Gefahren. Daher ist es ein Muss, sich vor der Beantwortung von E-Mails oder dem schnellen Klick auf einen in die Stellenanzeige integrierten Link, genau über den dahinterstehenden Anbieter zu informieren.

Quelle: www.heise.de v.06.10.06

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Auserwählt für Werbefotos, auf Scheckbetrüger reingefallen

Bereits Anfang Dezember letzten Jahres erhielt ein 66-jähriger Augsburger eine E-Mail, die ihn als "Auserwählten" für Werbefotos für eine weltbekannte, koffeinhaltige Limonade benannte. Die Rechte für die Veröffentlichung brächten ihm 1.200 Euro ein.

Kurz darauf erhielt er einen Scheck über 6.000 Euro, er sollte die überzähligen 4.800 Euro zurück überweisen. Die internationalen Überweisungen bei diesen oder ähnlichen betrügerischen Aktionen laufen nahezu ausschließlich über "Western Union-Banken". Wie zu erwarten war platzte der Scheck, die 4.800 Euro aber hatten ihren Überweisungsweg bereits hinter sich gebracht und waren auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 23.01.08

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Mit dem Haustier Geld verdienen

Geworben wird mit Fotos vom Haustier für Kalender, Tierzeitschriften uws. Der Fotograf kommt ins Haus, natürlich kostenlos. Auch das Fotografieren selbst kostet nichts. Aber dann kommt der Pferdefuß: Die Fotos müssen ja für Werbezwecke ins Internet eingestellt und vorgehalten werden. Dafür wird eine "kleine" monatliche Gebühr fällig, die sich im Jahr auf über 100 € summiert. Als Ausgleich bekommt man kostenlos eine Zeitschrift zugestellt. So kann man Zeitschriftenabos auch an den Mann bringen.

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Bezahlung mit gefälschten Travellerschecks

Die LKÄ Niedersachsen und Hessen warnen: Die Täter suchen ihre Opfer per E-Mail. Wer einen Nebenjob sucht, erhält eine Anzahlung in Form von Reiseschecks. Dann melden sich die Betrüger erneut und bitten um die Rücküberweisung eines Teils des Geldes, weil angeblich ein Fehler gemacht wurde. mehr