gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Skimming beim Einkaufen, Aktuelle Fälle

Bochum: Manipuliertes Zahlungsterminal im Gartencenter

In einem Bochumer Gartencenter sind Skimming-Fälle aufgetreten. Die Ermittler aus dem Bochumer Betrugskommissariat KK 15 haben dort gestern ein Gerät sichergestellt, das manipuliert war. Nach bisherigem Sachstand rechnen wir mit mehreren hundert Geschädigten, deren Kartendaten in dem Bochumer Gartencenter ausgelesen worden sind. Die ersten 120 Strafanzeigen sind im Laufe des heutigen Tages bereits bei der Polizei erstattet worden.

An dieser Stelle richten wir an alle Kunden, die in den Bochumer Gartencenter eingekauft und mit der EC-Karte bezahlt haben, den Appell, die Kontoauszüge zu überprüfen. Bei nicht nachvollziehbaren Abhebungen, insbesondere aus Übersee, sollte dieses bei der Polizei angezeigt werden - nicht nur in diesem Fall.

So empfehlen wir grundsätzlich, die Kontobewegungen regelmäßig zu überprüfen und die Sicherheitsangebote der Kreditinstitute zu nutzen. Schon bei dem Verdacht der Ausspähung der Kartendaten ist die Karte umgehend über die Bank bzw. den bundesweiten Sperr-Notruf 116116 zu sperren.

Darüber hinaus empfehlen die Ermittler des KK 15, das Auslandslimit bei EC-Karten auf 0,00EUR zu setzen und nur bei Reisen in das Ausland einen Verfügungsrahmen festzulegen. Damit ist den Tätern die Abhebung von Geld im Ausland nach dem Ausspähen der Daten unmöglich.

Quelle: Polizeipresse Bochum, news aktuell v. 15.05.12

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Osnabrück: Skimming im Restpostenmarkt

Eine noch nicht bekannte Anzahl von Kunden eines Restposten-Marktes an der Mindener Straße ist Opfer von Skimming-Betrügern geworden. Bislang liegen der Polizei in Osnabrück bereits mehrere Anzeigen vor. Danach wurde eine Kasse des Supermarktes durch die Betrüger so manipuliert, dass sie an die Daten der Kunden gelangen konnten.

Es gelang den Unbekannten die Daten der Kunden, die mit ihren EC-Karten bezahlt haben, auszulesen. Mithilfe der Daten und den damit erstellten Dubletten hoben sie im außereuropäischen Ausland Geld ab. Nach ersten Recherchen könnte als Tatzeitraum die Zeit zwischen dem 07.04. und 30.04. in Frage kommen. Die betroffenen Kunden sollten sich mit ihrer Bank in Verbindung setzen. Die Geldinstitute entschädigen die Betroffenen und informieren die Polizei. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Quelle: Polizeipresse Osnabrück, news aktuell v. 14.05.12

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Schwerte: Zahlungsterminal manipuliert

Unbekannte Täter manipulierten einen EC-Karten-Zahlungsterminal an einer Kasse des Gartencenters Augsburg in Schwerte, um an die Kartendaten der Kunden zu gelangen und damit gefälschte Zahlungskarten herzustellen.

Mit den benutzten Kartendaten der Kunden hoben unbekannte Täter anschließend Bargeld in Kolumbien und Mexico ab. Nach einem entsprechenden Hinweis stellte die Polizei das Terminal sicher. Laut Auskunft des BKA erfolgten in jüngster Vergangenheit mehrere gleichartige Fälle in NRW, in denen EC-Karten-Zahlungsterminal in Gartencentern manipuliert wurden.

Eine Vielzahl betroffener Karteninhaber erstattete am heutigen Tag (14.05.2012) bereits Strafanzeige bei der Polizei. Kunden, die in den letzten Wochen im Schwerter Gartencenter Augsburg eingekauft und mit EC - Karte bezahlt haben, werden gebeten, ihre Kontobewegungen zu überprüfen. Bei nicht nachvollziehbaren Abhebungen insbesondere aus Übersee, bittet die Polizei darum, Strafanzeige zu erstatten und einen entsprechenden Kontoauszug mitzubringen.

Quelle: Polizeipresse Unna, news aktuell v. 14.05.12

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Hamm: Kartenterminal im Tiergeschäft manipuliert

Ein umfangreicher Fall von Debitkarten-Betrug hat sich nach einem Einbruch in ein Tierfuttergeschäft an der Dortmunder Straße am Wochenende aufgetan. Unbekannte Täter waren in der Zeit von Freitag, dem 04.05.2012, 19 Uhr, bis Samstag, dem 05.05.2012, 8:30 Uhr, nach Aufbrechen der Eingangstür in den Laden eingedrungen. Neben einem dreistelligen Bargeldbetrag stahlen sie ein Online-Terminal zum bargeldlosen Bezahlen.

In den folgenden Tagen stellte sich heraus, dass das Terminal seit etwa Anfang Februar manipuliert war. So kamen die Täter bei Kartenzahlungen an die Daten samt Geheimzahl. Offensichtlich mit entsprechenden Kartendoubletten wurde unter anderem in Ecuador, Kolumbien, Venezuela und den USA unberechtigt Geld abgehoben.

Betroffen waren Kunden aller möglichen Geldinstitute. Sie werden von ihnen über den Betrug informiert, die Karten sind mittlerweile gesperrt. Die genaue Anzahl der Fälle und die Schadenshöhe werden wohl erst in den nächsten Tagen feststehen. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich zunächst mit ihrem Geldinstitut und, wenn dann noch nötig, mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Wie die Täter unbemerkt das Terminal präparieren konnten, ist unklar. Sicher ist aber, dass es sich um eine international agierende Bande handelt. Die Polizei Hamm steht deshalb in engem Kontakt mit dem BKA.


Von den Tätern sind 76 Konten, davon 70 aus Hamm, angegriffen worden. Die Betrüger hatten zuvor ca. 500 Magnetstreifendaten samt PIN-Zahlen elektronisch erlangt. Nach jetzigem Stand beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 80.000 Euro. Mittlerweile sind sämtliche Karten gesperrt. Täterhinweise gibt es nicht.

Quelle: Polizeipresse Hamm, news aktuell v. 08.05.12 und 11.05.12

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Mainz: Erneuter Skimming-Fall

In Mainz ist wieder ein manipuliertes Lesegerät für Bankkarten entdeckt worden. Die Mitarbeiterin eines Baumarktes (Presseberichten zufolge Hornbach) informierte die Polizei, nach dem sie Veränderungen an dem Terminal festgestellt hatte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Mithilfe der Manipulation sollten Kontodaten ausgespäht werden. Vorsorglich wurden alle Kreditkarten, mit denen in einem bestimmten Zeitraum in diesem Markt bezahlt wurde, gesperrt. Illegale Abbuchungen waren zunächst nicht bekannt.

Quelle: www.t-online.de v. 12.04.12

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Detmold/Dörentrup: Kartenlesegerät manipuliert

Offenbar waren in einem großen Einzelhandelsgeschäft in Detmold Kartendaten ausgespäht worden. Das Kartenlesegerät an der Kasse war vermutlich zwischen dem am 27. oder 28. März manipuliert worden.

Quelle: Lippische Landeszeitung (www.lz.de) v. 01.04.12

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Mainz: Manipuliertes POS-Terminal

Derzeit mehren sich Hinweise auf Skimming-Fälle bei der Mainzer Polizei. Seit Montagmorgen gingen bisher insgesamt 35 Anzeigen ein, bei denen von den Konten der Geschädigten insgesamt nahezu 30.000 Euro unberechtigt abgebucht wurden.

Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte in einem Geschäft in der Mainzer Innenstadt ein sogenannter POS-Terminal an der Kasse (Kartenlesegerät) festgestellt werden, das von unbekannten Tätern manipuliert wurde.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass dieses Kartenlesegerät bereits vor etwa 4 Wochen unbemerkt manipuliert wurde.

Die Mainzer Kripo konnte weiterhin feststellen, dass in diesen 4 Wochen etwa 2500 Datensätze ausgelesen wurden. Demnach geht die Polizei davon aus, dass sich sowohl die Anzahl der Geschädigten als auch die Schadenssumme noch weiter erhöhen werden. Seit Montagmorgen gingen in Mainz bisher insgesamt 35 Anzeigen ein, bei denen von den Konten der Geschädigten insgesamt nahezu 30.000 Euro unberechtigt abgebucht wurden.

Die Geldabhebungen fanden bisher in den USA und Mexiko statt. Die Polizei hat die Geschäftsleute aufgefordert ihre Kartenlesegeräte auf Manipulationen zu prüfen und bei Auffälligkeiten umgehend den jeweiligen Kartenservice, sowie die Polizei zu informieren.

Quelle: Polizeipresse Mainz v. 21. u. 22.03.12

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Taunusstein Neuhof: EC-Kartenlesegerät manipuliert

Das Fachkommissariat K23 in Wiesbaden hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Danach haben bisher unbekannte Täter in einem Einkaufsmarkt in Taunusstein Neuhof ein EC-Kartenlesegerät an den Kassen manipuliert. Damit wurden mutmaßlich seit mehreren Tagen unbemerkt die Kartendaten und die PIN-Nummern von arglosen Kunden ausgespäht. Mit den Kartendaten wurden schließlich die Abhebungen im Ausland vorgenommen.

Wie die Täter die Betrugstechnik in dem Einkaufsmarkt installiert haben steht derzeit noch nicht genau fest. Das manipulierte Terminal wurde inzwischen sichergestellt und befindet sich bei Spezialisten der Spurenauswertung.

Geschädigte, die in den nächsten Tagen nicht nachvollziehbare Abbuchungen im Ausland auf ihren Konten feststellen werden gebeten, bei der für ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle Strafanzeige zu erstatten.

Quelle: Polizeipresse Westhessen - Wiesbaden, news aktuell gmbh v. 13.03.12

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Kempen-Tönisberg: Einbrecher stehlen EC-Kartenlesegerät

Unbekannte Einbrecher stahlen am Donnerstag ein Bankkartenlesegerät vom Gelände einer Tankstelle auf der Schaephuysener Straße. Die Tat wurde gegen 03:00 Uhr entdeckt. Hinweise auf die Täter fehlen.

Die Kripo befürchtet, dass die Diebe das Lesegerät vor geraumer Zeit manipuliert haben könnten und es nunmehr gestohlen haben, um Kartendubletten anfertigen zu können.

Die Polizei bittet daher alle Bankkunden, die mit ihrer Karte an dem Lesegerät an der Selbstbedienungstankstelle bezahlt haben, in den folgenden Wochen ihre Kontobewegungen zu kontrollieren. Sollte es zu unrechtmäßigen Abbuchungen gekommen sein, wurden die Kunden Opfer eines Skimmingfalls und sollten Anzeige erstatten.

Quelle: Polizeipresse Viersen, news aktuell gmbh v. 14.02.12

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Rheydt: Über 140 Geschädigte bei Skimming-Attacke

Bislang registrierte die Polizei ca. 100 Geschädigte, die Opfer einer Skimming-Attacke von unbekannten Tätern wurden. Offensichtlich bereits Anfang Dezember drangen Unbekannte in einen Supermarkt auf der Wickrather Straße in Rheydt ein und manipulierten bzw. tauschten unbemerkt Kartenlesegeräte gegen manipulierte Geräte aus. Damit verfolgten sie das Ziel, die Daten der von Kunden beim Bezahlen eingesetzten Kreditkarten auszulesen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde am 03.02.2012 letztmalig eine solche Karte eines Kunden ausgelesen. In der Zwischenzeit wurden Kartendubletten mit den Daten der Geschädigten in Nord- und Südamerika eingesetzt und die Konten der Geschädigten hier belastet. Die Schäden liegen pro Fall zwischen einigen Hundert Euro und mehreren Tausend Euro. Die Gesamtschadenshöhe steht noch nicht abschließend fest.

Betroffen sind Kunden unterschiedlicher Banken. Die Polizei geht davon aus, dass sich noch nicht alle Geschädigten bei ihren Banken bzw. bei der Polizei gemeldet haben.

Quelle: Polizeipresse Mönchengladbach, news aktuell gmbh v. 07.02.12

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Zülpich: Lesegerät manipuliert

Seit Montag dieser Woche wurden 18 Anzeigen wegen so genanntem Skimming bei der Polizei im Kreis Euskirchen erstattet. Unbekannte hatten offenbar ein Lesegerät eines Einkaufsmarktes der Zülpicher Innenstadt manipuliert und so Kartendaten unrechtmäßig erlangt. Von den jeweiligen Konten wurden dann im Ausland hohe Geldbeträge abgehoben. Die Kreispolizeibehörde ermittelt gegen Unbekannt wegen Betruges.

Quelle: Polizeipresse Euskirchen, news aktuell gmbh v. 07.02.12

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Mönchengladbach: Daten im Pflanzenshop ausgespäht

Seit Anfang dieser Woche gehen bei der Polizei vermehrt Anzeigen über kriminelle Geldabhebungen, begangen in mehreren südamerikanischen Staaten, ein. Bisher sind über 100 geschädigte Mönchengladbacher bekannt, deren Konten mit Geldabhebungen aus Südamerika belastet wurden.

Schnell war klar, dass die Karten der belasteten Konten bereits im Dezember des vergangenen Jahres in einem Pflanzenshop auf der Künkelstraße eingesetzt wurden. Die unbekannten Täter manipulierten offensichtlich den Bezahlterminal und zogen beim Bezahlvorgang die notwendigen Kartendaten, um später Dubletten anzufertigen und mit diesen an Geldautomaten im Ausland Geld zu ziehen. Teilweise wurden Konten mit mehreren Tausend Euro belastet.

Der sichergestellte Bezahlterminal wird zurzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Polizei rät Betroffenen, sich mit ihren Hausbanken in Verbindung zu setzen und eine Sperrung von Auslandsabhebungen zu erörtern. Die Ermittlungen, auch wie es zur Manipulation des Terminals kam, dauern an.

Quelle: Polizeipresse Mönchengladbach, news aktuell gmbh v. 19.01.12

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Ratingen: Daten in Tiernahrungsgeschäft ausgespäht

Seit Wochenanfang mehren sich die Anzeigen von Bankkunden, deren Konten mit Geldabhebungen in den USA, Kolumbien und Mexiko belastet wurden - bisher ca. 60 - . Unmittelbar eingeleitete Ermittlungen des Fachkommissariates 12 der Kreispolizei führten schnell zur Ursprungstat, einem manipulierten Kartenterminal ( PoS Terminal ) an der Kasse eines Geschäftes für Tiernahrung an der Boschstraße.

Dieses Gerät wurde zwischenzeitlich beschlagnahmt und befindet sich in der kriminaltechnischen Untersuchung. Zur Frage des: Wie ? - gibt es somit noch keine Antwort.

Unbemerkt von den Betreibern oder Mitarbeitern des Geschäftes haben unbekannte Täter die entsprechenden Veränderung an dem Gerät vorgenommen, so dass mit diesem Kartendaten ausgelesen ( Skimming ) werden konnten.

Als möglicher Tatzeitraum wird zur Zeit vom 01. Dezember 2011 bis zum 14. Januar 2012 ausgegangen.

Offensichtlich hat dieses Geschäft einen nicht nur lokalen sondern auch regionalen Kundenkreis, so dass auch Personen aus den umliegenden Städten ( z.B. Essen, Duisburg, Heiligenhaus, Düsseldorf usw. ) betroffen sein können.

Obwohl verschiedene Banken und Sparkassen ihre Kunden schon von sich aus auf die verdächtigen Buchungen aufmerksam gemacht haben, rät die Polizei:
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und wenden Sie sich bei zweifelhaften Kontobelastungen aus dem Ausland sofort an Ihr Geldinstitut.

Sperren Sie Ihre Bankkarte für Auslandstransaktionen.

Für den Fall, dass Ihre Daten ausgespäht worden sind, verhindern Sie damit nachhaltig, dass die Täter Geld abheben können. Denn: Eine Kartenkopie wird von einem deutschen Automaten nicht akzeptiert. Für die Einrichtung dieser Auslandskartensperre setzen Sie sich mit Ihrem Geldinstitut in Verbindung.

Quelle: Polizeipresse Mettmann, news aktuell gmbh v. 18.01.12

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Duderstadt: Kartenlesegeräte manipuliert

Vier Wochen nach dem "Skimming-Fall" in Göttingen wurden jetzt vermutlich in einem Duderstädter Supermarkt im Einkaufszentrum "Feilenfabrik" ebenfalls Kundendaten über zuvor manipulierte Kartenlesegeräte "abgefischt". Bislang haben sich rund 50 Geschädigte bei der Polizei in Duderstadt gemeldet. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Zahl der Betrugsopfer aber noch ansteigen wird. Nach ersten Schätzungen beträgt die aktuelle Schadenshöhe ca. 30.000 Euro.

Unklar ist derzeit noch, wann und in welcher Form die Lesegeräte manipuliert wurden. Als möglicher Tatzeitraum wird im Moment Mitte November abgenommen. Aufschluss hierüber versprechen sich die Ermittler von der Auswertung der Kontenbewegungen der Geschädigten. Wie schon im "Göttinger Fall" erfolgten die Geldabbuchungen vom Ausland aus, darunter u. a. Mexiko.

Die Polizei Duderstadt hat zehn Kartenlesegeräte für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Quelle: Polizeipresse Göttingen, news aktuell gmbh v. 05.12.11

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Kassel: Manipulierte Kartenlese-Terminals

In den vergangenen Wochen, vermutlich von Ende September bis Anfang November, haben bislang unbekannte Täter EC-Kartendaten an zuvor manipulierten Kartenlesegeräte ausgespäht. Der Verdacht liegt nahe, dass sich die manipulierten Kartenlese-Terminals in einem Lebensmittelgeschäft am Lindenhof befanden. Die Terminals wurden unterdessen sichergestellt und werden auf Manipulationen überprüft. Die durch das Ausspähen gewonnenen und über Wochen gesammelten Kartendaten einiger bargeldlos zahlender Kunden, verwandten die Täter zur Herstellung von Duplikatskarten. Mit diesen sogenannten Kartenfälschungen wurden dann Auslandsabhebungen, überwiegend in den USA, vorgenommen.

Etwa zwei dutzend Opfer hatten sich bislang bei der Kasseler Polizei gemeldet und wegen der Skimming-Fälle Anzeige erstattet. Die Höhe des entstandenen Schadens muss noch ermittelt werden, dürfte sich aber in einem fünfstelligen Bereich bewegen.

Auch ist noch unklar, wie es den Tätern gelang, die Manipulationen in den Lesegeräten vorzunehmen, bzw. manipulierte baugleiche Terminals im Laden gegen die Originale auszutauschen.

Die Ermittler raten den Geschäftsleuten besonders aufmerksam zu sein und ein spezielles Augenmerk auf die Kartenlesegeräte zu legen, bei denen zur Zahlung mit der EC-Karte eine PIN Nummer eingegeben werden muss. Die Manipulationen an solchen Eingabeterminals sind aber oftmals mit dem bloßen Auge nicht mehr so leicht zu erkennen.

Quelle: Polizeipresse Nordhessen, news aktuell gmbh v. 09.11.11

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Göttingen: Kartenlesegeräte manipuliert

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten die Täter bei einem Einbruch in einem Göttinger Einkauufsmarkt im Oktober ein EC-Karten-Lesegerät manipuliert. Zahlreiche Kunden wurden seitdem Opfer der Skimming-Bande - 60 Strafanzeigen liegen der Göttinger Polizei bisher vor. Bei ihnen hoben die Täter Geld vom Konto ab. Die Zahl der Betroffenen liege aber vermutlich noch weit höher, so die Ermittler.

Quelle: www.ndr.de v. 08.11.11

Polizeiinformationen zufolge zeigt die Überwachungskamera im Supermarkt einen Unbekannten, der in der Nacht zum vergangenen Sonntag über den Fußboden kriecht und drei EC-Lesegeräte ausbaut. Inzwischen liegen Anzeigen von ca. 400 Kunden vor, deren Konten in USA und Mexico betrügerisch belastet wurden.

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Deutscher Ingenieur manipulierte Kartenterminals

Ein deutscher Elektroingenieur wurde in London wegen diverser Skimming-Delikte zu drei Jahren Haft verurteilt. Der 26-Jährige half Verbrechergruppen, indem er aus europäischen Geschäften entwendete EC-Karten-Terminals mit Skimming-Boards ausrüstete.

Nachdem die Terminals wieder in den Geschäften platziert waren, sammelten die Geräte unbemerkt Magnetstreifendaten und PINs ein, welche die Kriminellen im Umkreis von 100 Metern bequem via Bluetooth abholen konnten – ohne das Ladengeschäft erneut betreten zu müssen. Die Kriminellen haben die gestohlenen Terminals zum Umbau nach Großbritannien geschafft. Der Ingenieur war zuvor bei einem Hersteller von Geldautomaten in Deutschland angestellt.

Quelle: www.heise.de v. 17.10.11

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Osnabrück: EC-Kartenterminals im Supermarkt manipuliert

In Osnabrück haben Betrüger EC-Kassen in zwei EDEKA Supermärkten manipuliert und zwar in der Filiale an der Osnabrücker Straße in Wallenhorst und im E-Center Bürener Straße in Eversburg.

Mithilfe der manipulierten Geräte haben die Täter gleichzeitig den Magnetstreifeninhalt und die PIN der EC-Karten ausgespäht. Mit Dubletten wurden in Hunderten von Fällen an Geldautomaten in USA und Mexiko von fremden Konten Bargeld abgehoben.

Bei einem Einbruch an der Osnabrücker Straße am letzten Sonntag in der Nacht wurde ein solches EC-Karten-Terminal gestohlen. Offenbar haben sich die Täter den manipulierten Terminal aus dem Supermarkt in Lechtingen wieder zurückgeholt.

Quelle: www.ndr.de v. 11.10.11

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Lübeck: EC-Karten-Daten im Supermarkt ausgespäht

In den letzten Tagen gelang es bislang unbekannten Tätern in einem Supermarkt an der Lübecker Lohmühle EC-Kartenterminals an den Kassen zu manipulieren und die Kartendaten und PIN-Nummern auszuspähen.

Zum Auslesen der auf dem Magnetstreifen der Bankkarten gespeicherten Informationen dürften die Täter so genannte Skimmingtechnik verbaut haben, die über einen längeren Zeitraum unbemerkt aktiv gewesen sein muss.

Mit Hilfe der so erlangten Daten stellen die Täter Kartendubletten her, mit denen diese dann im Ausland Auszahlungen am Geldautomaten zu Lasten des Kundenkontos vornahmen. Nach und nach melden sich immer mehr Supermarktkunden, die auf ihren Kontoauszügen nicht nachvollziehbare Abbuchungen feststellen.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat die Ermittlungen übernommen und die Kartenlesegeräte des betroffenen Supermarktes zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt. Zurzeit gehen wir von einer Vielzahl von Geschädigten aus.

Offen ist derzeit, wie es den Täter gelang, die Skimmingtechnik in den Zahlungsterminals zu platzieren. Bei einem Einbruch in den betroffenen Supermarkt am vergangenen Wochenende in der Zeit vom 24.09.-26.09.11 stahlen unbekannte Diebe zwei Zahlungsterminals. Nach dem jetzigen Erkenntnisstand dürfte es hier einen Tatzusammenhang zwischen dem Einbruch und dem Ausspähen der Kartendaten geben.

Diese erste Manipulation von Zahlungsterminals in Schleswig-Holstein spricht für das Vorgehen einer professionellen Tätergruppe. Es zeigt, dass die Kriminellen flexibel auf die erhöhten Sicherungsmechanismen an den Geldautomaten der Banken reagieren und neue Betätigungsfelder suchen.

Zuletzt gab es einen deutlichen Rückgang von Skimmingfällen an Geldautomaten in Schleswig-Holstein. Während es im Jahr 2010 79 Taten mit jeweils vielen Geschädigten gab, so sind es im laufenden Jahr lediglich drei vollendete Taten in Heide, Wahlstedt und in Kiel sowie ein Versuch in Pinneberg, bei dem ein aufmerksamer Bankkunde die Skimmingtechnik rechtzeitig erkannte.

Quelle: LKA Schleswig-Holstein v. 27.09.11

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Hamburg Eimsbüttel und Neu Allermöhe: Point-of-Sale-Terminals manipuliert

Hunderte von Hamburgern sollen betroffen sein. Die Täter manipulierten die Point-of-Sale-Terminals (Kartenterminals) derselben Supermarktkette. Wie die Täter Zugang zu den Terminals bekamen, ist noch unbekannt.

Quelle: ww.mopo.de v. 16.09.11

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Hannover: Zahlungsterminals im Baumarkt manipuliert

In den vergangenen Wochen haben Unbekannte offenbar mehrere Zahlungsterminals einer Baumarktfiliale in Hannover-Linden manipuliert und auf diese Weise die EC-Kartendaten und die PIN zahlreicher Kunden erlangt. In rund 140 Fällen haben die Täter damit Geld an Bankautomaten im Ausland abgehoben.

Vermutlich zwischen dem 30.07. und dem 13.08.2011 hatten die Unbekannten mehrere sogenannte "point of sale" (POS)-Zahlungsterminals - dabei handelt es sich um die Geräte, mit denen man an der Kasse mit seiner EC-Karte bezahlen kann - einer Baumarktfiliale in Hannover technisch manipuliert.

Auf diese Weise erlangten die Täter die EC-Kartendaten einschließlich der PIN-Nummer zahlreicher Kunden verschiedener Banken. Bisherigen Erkenntnissen zufolge haben die Unbekannten damit in rund 140 Fällen Geld in den USA abgehoben. Die genaue Schadenshöhe und ob es noch weitere Geschädigte gibt, ist noch unklar - die Ermittlungen dauern an.

Die Beamten haben die betroffenen POS-Terminals des Baumarktes sichergestellt - die Geräte werden nun kriminaltechnisch untersucht. Erste kriminaltechnische Untersuchungen haben nun Veränderungen an zwei sichergestellten Geräten bestätigt.

Die Ermittler stellten insgesamt fünf mutmaßlich manipulierte Zahlungsterminals zur eingehenden kriminaltechnischen Überprüfung sicher. Bei zwei Geräten konnten Spezialisten heute nachweisen, dass sie technisch manipuliert worden waren.

Wie die Täter an die Kartenlesegeräte gelangt sind, um sie zu verändern, ist noch unklar. Entgegen verschiedener Medienberichterstattungen ist es nicht zu einem Einbruch in den betroffenen Baumarkt in Linden-Süd gekommen. Allerdings waren bei einem Einbruch in eine andere Filiale am 09.08.2011 in Garbsen insgesamt fünf POS-Terminals entwendet worden. Bei diesen Geräten handelt es sich jedoch nicht um die in Linden-Süd sichergestellten bzw. kriminaltechnisch untersuchten Terminals.

Die Beamten schließen einen Zusammenhang zu den Manipulationen nicht aus. Die Ermittler raten Betreibern von Geschäften, besonders sorgfältig auf ihre POS-Terminals zu achten und diese aktuell zu überprüfen. Die Polizei ermittelt wegen Computerbetruges und Fälschung von Zahlungskarten. Es handelt sich um den ersten in Hannover bekannt gewordenen Fall dieser Art.

Quelle: Polizeipresse Hannover, news aktuell gmbh v. 17.08.11 u. 18.08.11