Das Kommissariat Vorbeugung der lippischen Polizei gibt potentiellen Opfern dieser Masche folgende Verhaltenstipps:
- Notieren Sie sich wenn möglich die übermittelte Telefonnummer
- Notieren Sie sich Namen der Firmen und der Anrufer, fragen Sie hartnäckig nach, lassen Sie sich die Angaben wiederholen und/oder buchstabieren.
- Fragen Sie nach, wie der Anrufer in den Besitz Ihrer persönlichen Daten gelangt ist und geben Sie sich nicht mit fadenscheinigen Angaben zufrieden
- Hinterfragen Sie sämtliche Angaben des Anrufers kritisch
- Bringen Sie klar zum Ausdruck, wenn Sie keinen Vertrag wünschen.
- Kontrollieren Sie in kurzen Abständen Ihre Kontoauszüge, rückbelasten Sie abgebuchte und nicht plausible Beträge
- Ignorieren Sie danach eintreffende Inkassoschreiben. Tätig werden müssen Sie bei einem Mahnbescheid, legen Sie Widerspruch ein. Holen Sie sich Rat der Verbraucherzentrale.
- Verlangen Sie ausdrücklich, dass Ihnen die Vertragsunterlagen zugeschickt werden.
- Jüngere Familienmitglieder sollten ihre älteren Angehörigen entsprechend vor der Masche warnen.
- Schicken Sie auf keinen Fall Geld an Stellen, die behaupten, dass ein Gewinn für Sie bereit liegt und Sie nur die Gebühren für die Überweisung zu begleichen haben!
Am Sichersten ist es natürlich, sich auf solche undurchsichtigen "Angebote" erst gar nicht einzulassen. Wenn Sie nicht sicher sind, an solchen Gewinnspielen teilnehmen zu wollen, legen Sie den Hörer auf.
Lassen Sie sich aber in keinem Fall auf ein "Fragespiel" ein, in dem Sie nur mit "Ja oder Nein" antworten müssen, bzw. bekannte Daten nur bestätigen müssen!
Die Betrüger wollen von Ihnen nur das Wörtchen "JA!", dass durch geschickte Gesprächsführung als Zustimmung zumn Vertrag angesehen wird.