gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Kreditkartenfälschung

Weil Kreditkarten-Herausgeber aufsteigende Kreditkartennummern herausgeben, lassen sich die Karten leicht fälschen. Auch die eingereichte Prüfziffer kann mithilfe des Luhn-Algorithmus leicht errechnet werden.

Billige Bahntickets in Internet-Mitfahrerbörsen

Anonyme Inserenten, bieten reihenweise Billigtickets an. Angeblich besitzen sie Fahrtgutscheine aus Bonusprogrammen der Deutschen Bahn oder aufgrund von Zugverspätungen. zum Bericht

Cyberkriminelle manipulieren Kreditkarten und Konten

Eine Bande von Bankräubern hat weltweit etwa 45 Millionen Dollar an ca. 36.0000 Geldautomaten in 20 Ländern erbeutet. Die Kriminellen manipulierten Konten und Karten. An Geldautomaten holten sie die ergaunerten Banknoten rucksackweise ab. Innerhalb weniger Stunden sollen Cyber-Kriminelle 2,8 Millionen Dollar allein in Manhattan ergaunert haben. Die Beute sei so groß gewesen, dass die Geldscheine im Rucksack abtransportiert wurden. Der Trick: Die Cyberkriminellen hackten bei Banken in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman Kartennummer und PIN Codes von Prepaid-Kreditkarten. Dann hoben sie die Grenze für Barabhebungen auf: Eine Karte, die vielleicht nur ein tatsächliches Guthaben von 200 Dollar hatte, war so 20.000 oder zwei Millionen Dollar wert. Blitzschnell wurden die Daten aus internationalen Banken übertragen. Die Räuber mussten das Geld dann nur noch mit Dubletten an Geldautomaten abheben.

Wie kamen die Täter an die PIN-Nummern? Vermutlich hat der Kartendienstleister die PIN mit den Kartendaten zusammen im Systemen gespeichert.

In New York wurden sieben Männer als dringend Tatverdächtige festgenommen, ein achter - mutmaßlich der Kopf der New Yorker Zelle - wurde nach Justizangaben vor seiner Festnahme in der Dominikanischen Republik ermordet. An den noch immer laufenden Ermittlungen sind Fahndungsbehörden in 16 Ländern beteiligt, darunter auch in Deutschland.

Rund 1,8 Millionen Euro holten die Betrüger an deutschen Geldautomaten in sieben Städten ab. In Düsseldorf wurde im Februar zwei Niederländer auf frischer Tat ertappt. Der 35-jährige Mann und die 56 Jahre alte Frau hätten 170.000 Euro und Kreditkarten-Duplikate bei sich gehabt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Sie seien offenbar Teil der Bande und sitzen nun in Untersuchungshaft. An dem weltweiten Raubzug dürften Hunderte Kriminelle beteiligt gewesen sein.

Das Landgericht Düsseldorf verurteilte die 56-jährige Niederländerin und ihren 35 Jahre alten Sohn zu jeweils vier Jahren und drei Monaten Gefängnis wegen schweren Computerbetrugs und der Fälschung von Zahlungskarten. Die beiden waren im Februar in Düsseldorf beim Abheben von 170.000 Euro mit Kreditkarten-Dubletten erwischt und festgenommen worden.

www.tagesschau.de v. 10.05.13, www.wdr.de v. 15.11.13

Hier noch einige Presselinks zum Thema:
www.wdr.de, Cyber-Bankräuber verurteilt
www.wz-newsline.de, Mehr als vier Jahre Haft für Cyber-Bankraub
ww.heise.de, Drahtzieher gefasst
www.spiegel.de, Duesseldorfer-Landgericht schickt Cyber Bankräuber ins Gefängnis

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So werden Kreditkarten gefälscht

FolienklebegerätPrägemeaschine

Sichergestelltes Folienheißklebegerät und Prägmaschine

Das Gespür der Fahnder täuschte nicht, als sie am 20.03.2009 gegen 08.30 Uhr auf der BAB A3 bei Mühlhausen einen VW Golf mit rumänischer Zulassung kontrollierten .Im Fahrzeug befanden sich drei rumänische Staatsangehörige im Alter von 22, 24 und 37 Jahren. Bei einer näheren Kontrolle des VW Golf stellte die Fahndungskontrollgruppe (FKG) der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen im Kofferraum eine Prägemaschine, ein Folienheißklebegerät, ein Laptop sowie einen elektronischen Datenträger sicher. Erste Maßnahmen vor Ort führte die Kriminalpolizeiinspektion Erlangen durch. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Bayerische Landeskriminalamt (LKA), das für Fälle von Zahlungskartenfälschungen zuständig ist.

Eine Auswertung der sichergestellten Gegenstände ergab, dass das Equipment zur mechanischen Herstellung von Kreditkarten verwendet wurde. Die geschädigten Kartenkonten stammen größtenteils aus den USA, die Überprüfungen zu den Umständen der Datenerlangung dauern an. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Kartenfälschungen im europäischen Ausland eingesetzt wurden und bisher ein Schaden von über 50.000,00 Euro entstanden ist. Die sichergestellten Gegenstände werden nun im Kriminaltechnischen Institut des LKA näher untersucht.

Gegenüber den Ermittlern wollte sich das Trio nicht äußern. Alle drei Tatverdächtigen wurden am 21.03.2009 dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth erging gegen all

Polizeipresse Bayern v. 24.03.09


Nach einem Bericht von PandaLabs sind Kopiergeräte für Kreditkarten im Internet für 200 bis 1.000 Dollar zu haben.