gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Aktuelle Fälle: Wie ahnungslose Jobsuchende zu Geldwäschern werden

Pakete verschicken, Arbeitsangebot in Wochenzeitung

Einer besonderen Betrugsmasche saß eine 31-jährige Frau aus einer Umlandgemeinde im Zollernalbkreis auf. Die Geschädigte hatte sich bei einer Firma, die eine Arbeitsstelle in einer Wochenzeitung ausgeschrieben hatte, per E-Mail gemeldet. Auf dem E-Mail-Wege schloss sie mit der angeblichen Transport- und Logistikfirma auch einen Arbeitsvertrag ab. Er beinhaltete gegen einen bestimmten Arbeitslohn Pakete in Empfang zu nehmen, diese mit einem Aufkleber, den sie von der besagten Firma erhielt,neu zu adressieren und anschließend weiter zu verschicken. Im Verlauf ihrer Tätigkeit musste die Frau festellen, dass die in den Paketen befindlichen Waren auf ihren Namen bestellt worden waren. So auch eine Multifunktionsuhr im Wert von 599 Euro. Die Sendung ins osteuropäische Ausland konnte rechtzeitig zurückgeordert werden, so dass der Frau kein Schaden entstand.

Quelle: Polizeipresse Tuttlingen, news aktuell v.23.05.16

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E-Mail von "Springinklee Dienstleistungen"

Eine Firma mit dem Namen "Springinklee Dienstleistungen" verschickt zurzeit an unterschiedliche Bürger Werbe - E-Mails in denen sie Mitarbeiter mit der Aussicht auf ein lukratives Gehalt von 3600 Euro monatlich bei ca. 7 Stunden Arbeit in der Woche suchen. Alleine die Aussicht auf einen Stundenlohn in Höhe von über 500,-Euro sollte jeden aufmerksamen Bürger stutzig machen. Dahinter steckt der Anwerbeversuch zum Einsatz von Finanzagenten, die Geld weiter auf ausländische Konten weitertransferieren sollen. In den meisten Fällen handelt es sich um illegal erworbenes Geld und der sogenannte Finanzagent macht sich dadurch strafbar im Sinne der Geldwäsche. Also, Finger weg!!!!

Quelle: Polizeipresse Ennepe-Ruhr-Kreis news aktuell v. 15.03.16

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Warnung vor Online-Jobangeboten als Finanzagent/in

Im Internet werden schon seit geraumer Zeit Mails verschickt, in denen dem Adressat angebliche interessante "Jobangebote" unterbreitet werden. Ohne berufliche Vorkenntnisse und mit wenigen Aufwands-Stunden im Monat lasse sich viel Geld verdienen. Die Tätigkeit wird etwas ungenau beschrieben, es geht aber in jedem Fall darum, Gelder zu transferieren. Tatsächlich dürfte es sich bei diesen Jobangeboten um den Versuch handeln, sogenannte Finanzagenten anzuwerben.

Aufgabe eines Finanzagenten ist es, für die Einzahlung von Geldern angeblicher Kunden sein eigenes Girokonto zur Verfügung zu stellen. Anschließend sollen die Gelder abgehoben und mittels anonymer Schnellüberweisung weiterversandt werden. Den Finanzagenten wird hierfür eine Provision versprochen.

Hintergrund dieser Überweisungen ist es jedoch, inkriminiertes Geld auf dem Konto des Finanzagenten zunächst zu "parken" um es von dort aus ins Ausland zu überweisen. Der Finanzagent läuft somit Gefahr, zum "Geldwäscher" zu werden sich strafbar zu machen.

Zurzeit haben Meldungen betroffener Bürger, die Empfänger dieser E-Mails waren, zugenommen. Seit Jahresbeginn 2016 haben sich rund 40 Personen beim Polizeipräsidium Freiburg wegen solcher Mails gemeldet.

Quelle: Polizeipresse Freiburg news aktuell v.12.03.16

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Jobannonce, Finanzagenten – Bitcoins als Zahlungsmittel

Mit verschiedenen Maschen haben Unbekannte in der Vergangenheit immer wieder versucht ahnungslose Bürger als sogenannte „Finanzagenten“ zu gewinnen. Bekannt ist sowohl die Masche, dass massenhaft E-Mails von den Tätern verschickt werden oder per Annonce dafür geworben wird. Im vorliegenden Fall stieß eine 30-Jährige aus dem Kreis Miltenberg auf ein Jobangebot im Internet und ließ sich darauf ein. Jetzt laufen strafrechtliche Ermittlungen gegen sie wegen des Verdachts der Geldwäsche.

Mitte Juni diesen Jahres war die Frau im Internet auf der Suche nach einem Nebenjob in Heimarbeit. Sie stieß dabei auf ein augenscheinlich interessantes Angebot und nahm Kontakt mit dem Anbieter auf. Nach regem E-Mail-Verkehr bestand die Aufgabe der 30-Jährigen darin, Gelder, welche auf ihr Konto überwiesen worden waren, in Bitcoins umzuwandeln und auf ein Wallet zu transferieren. Auf dieses auch als „virtuelle Brieftasche“ bezeichnete „Konto“ hatten dann die Täter Zugriff und konnten so ihr gewiss aus kriminellen Geschäften erzieltes Geld „waschen“. Im vorliegenden Fall wurden auf diese Weise bis Anfang September gut 4000 Euro umgesetzt.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergeben bei derartigen Fällen in der Regel, dass die Geldbeträge zuvor mittels krimineller Handlungen, wie z.B. „Phishing“ oder Internetbetrügereien, ergaunert worden waren. Das Polizeipräsidium rät deshalb, Jobangebote genau zu prüfen, gerade wenn die Aufgabe lediglich darin besteht, über sein privates Konto Geldtransfers zu tätigen.

Außerdem sollten jegliche Kontoeingänge unbekannten Absenders mit einer Anweisung zur Überweisung auf ein anderes Konto stets genau hinterfragt werden. Bei Zweifeln an der Legalität der Überweisung oder dem Verdacht einer Betrugsmasche, sollte die Polizei verständigt werden. Auf keinen Fall sollte man sich blenden lassen. Denn was „Finanzagenten“ oft nicht ahnen: Statt eines vermeintlich einfachen und als lukrativ angepriesenen Jobs drohen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche, eines Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz und gegebenenfalls sogar Schadensersatzansprüche der Geschädigten.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 24.09.15

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Falschbuchung zurückgefordert

Betrüger versuchen zurzeit unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an Kontodaten zu gelangen. Bei der Korbacher Kripo sind gestern bislang vier Fälle aus Korbach und einer aus Winterberg bekannt geworden. In allen fünf Fällen gaben sich die Betrüger als Polizeibeamte aus. Sie nutzen dabei eine bestimme Technik, die es ihnen ermöglicht, auf der Rufnummernanzeige der Telefone ihrer Opfer die Telefonnummer der Korbacher Polizei anzuzeigen. Ihr Ziel ist es, an die Kontodaten der zumeist älteren Opfer zu gelangen.

Bei dieser jüngsten Masche geben die Betrüger vor, zwei Männer aus Bulgarien und Rumänien festgenommen zu haben. Bei ihnen habe man die Adress- und Kontodaten der Angerufenen gefunden mit dem Verweis, dass dort noch in dieser Nacht ein Einbruch erfolgen solle. Anschließend nutzten die Betrüger die Sorge ihrer Opfer, um die Kontodaten "abzugleichen" und nannten dabei die Bankleitzahlen der hiesigen Banken. In allen Fällen sprach der unbekannte Betrüger akzentfreies Deutsch. In einem Fall hat eine Geschädigte einen leichten osteuropäischen Akzent erkannt.

Die Betrüger suchten sich ihre Opfer offenbar gezielt im Telefonbuch aus. Alle tragen den gleichen Vornamen "Hildegard". Es ist aber nicht auszuschließen, dass sie sich demnächst andere Vornamen aussuchen, die auf ältere Menschen schließen lassen.

Bei einem zurückliegenden, ähnlichen Fall haben die Betrüger ihre gutgläubigen Opfer als "Finanzagenten" missbraucht. Nachdem sie die Kontodaten ihrer Opfer erfragt haben, haben sie Geld auf dieses Konto überwiesen mit der Aufforderung, es an ein ausländisches Konto weiter zu leiten. Wenn man dies macht, zieht das automatisch ein Strafverfahren nach sich, denn in solchen Fällen wird der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt.

Quelle: Polizeipresse Nordhessen, news aktuell v. 05.08.15

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Geldwäsche durch Internetbekanntschaft

Eine Unbekannte hatte im Januar 2015 via Email Kontakt zu einem 25-Jährigen aufgenommen und Interesse an dem jungen Mann bekundet. Nach regem Emailverkehr und dem Austausch von Bildern war der Mann von der hübschen Dame sehr angetan. In der Folge überwies die Unbekannte, die vorgab eine Krankenschwester aus der Ukraine zu sein, dem Ahnungslosen mehrere tausend Euro. Das Geld war angeblich für eine Reise nach Deutschland gedacht und sollte nun auf ein ukrainisches Konto transferiert werden.

Ermittlungen ergaben, dass die Geldsumme von einem Privatkonto aus Deutschland stammte und mittels „Phishing“ erlangt worden war. Die vermeintliche Freundin hatte also vorher mittels rechtswidrig erlangter Daten das Geld von einem weiteren Ahnungslosen abgehoben und auf das Konto des 25-Jährigen überwiesen. Dieser sollte dann als „Finanzagent“ fungieren. In diesem Fall konnte die Masche erkannt und das Geld rechtzeitig seinem Besitzer zurückvermittelt werden.

Das Polizeipräsidium rät deshalb, jegliche Kontoeingänge unbekannten Absenders genau zu überprüfen und eine Anweisung zur Überweisung auf ein anderes Konto genau zu hinterfragen. Bei Zweifeln an der Legalität der Überweisung oder dem Verdacht einer Betrugsmasche, sollte die Polizei verständigt werden. Auf keinen Fall sollte man sich von vermeintlich lukrativen Belohnungen blenden lassen. Denn was „Finanzagenten“ oft nicht ahnen: Statt vermeintlich lukrativer Geschäfte drohen Freiheitsstrafen wegen leichtfertiger Geldwäsche (§ 261 Abs. 5 StGB) und Schadensersatzansprüche der Geschädigten.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 13.05.15

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Geldwäsche und Online-Banking

Ein 64-jähriger Münchner wurde Opfer von Computerbetrügern. Er hatte bei seiner Bank mehrere Konten, welche er mittels Online-Banking verwaltete. Offensichtlich gelang es einer bis dato unbekannten Tätergruppierung einen Trojaner auf dem Computer des 64-Jährigen zu platzieren. Damit gelangten sie an die notwendigen Zugangsdaten für dessen Online-Banking. Anschließend ließen die Unbekannten die Handynummer des Münchners zu einer anderen Telefongesellschaft portieren. Dadurch erlangten sie die volle Zugriffsmöglichkeit auf die Telefonnummer des eigentlichen Kontoinhabers. Sie setzten online mehrere Überweisungsaufträge in Gang.

Die notwendigen TANS wurden durch die neue ausgestellte Mobilfunkkarte bzw. einem anderen benutzten Handy abgefangen und im Anschluss benutzt. Durch die Kontoverfügungen entstand ein Schaden im 6-stelligen Bereich. Als Ziel der Überweisungen wurden jeweils Konten gewählt, die Privatpersonen gegen Entgelt zur Verfügung gestellt hatten. Diese wiederum hoben das Geld in bar ab und übergaben es unbekannten Personen. Die Besitzer dieser Konten erwarten jeweils eine Anzeige nach dem Geldwäschegesetz.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 19.03.15

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Warenagent -Versenden von Paketen kann strafbar sein

Die Wetterauer Kriminalpolizei warnt aufgrund mehrerer Vorfälle vor zwielichtigen Jobangeboten. Dabei werden ahnungslose Jobsuchende gezielt von den Betrügern ausgenutzt, indem sie illegal erworbene Warenlieferungen weiter ins Ausland schicken. Die Masche ist nicht neu, wurde aber zuletzt im gesamten Wetteraukreis mehrfach angezeigt.

Die Täter, die oft aus dem Ausland agieren, köderten die Personen in diesen Fällen im Internet und in den örtlichen Zeitungen mit einer lukrativen Arbeitsstelle. Zunächst klangen die Annoncen und Angebote sehr verlockend und versprachen einen lukrativen Verdienst in der Logistikbranche. Die Jobsuchenden bewarben sich bei der ausschreibenden Firma. Den Bewerben wurde danach sogar ein täuschend echt aussehender Arbeitsvertrag übersandt, in dem persönliche Angaben wie Kontodaten, Adresse und Erreichbarkeit eingetragen werden mussten. Im weiteren Verlauf wurden die "neuen Mitarbeiter" per Mail oder telefonisch kontaktiert und in ihre neue Tätigkeit eingewiesen. Dabei wurde den ahnungslosen Personen mitgeteilt, dass sie lediglich Online - Bestellungen annehmen und nur weiter versenden müssten. Den neuen Mitarbeitern wurde sogar zugesagt, entsprechendes Material für Verpackung und Frankierung zu erhalten.

In den folgenden Wochen erhielten die sogenannten "Warenagenten" dann tatsächlich mehrere Pakete und schickten diese pflichtbewusst weiter an die angegebenen zumeist ausländischen Adressen. Dabei handelte es sich um hochwertige Produkte wie Elektroartikel oder Markenkleidung. Häufig wurden die "neuen Mitarbeiter" hellhörig, als kein Gehalt auf dem Konto einging, eine Rechnung eines Versandhauses für eine verschickte Ware erhalten wurde oder die Polizei sich meldete. Dann ist es für die Betroffenen meist schon zu spät.

Bei den Ermittlungen stellten die Beamtinnen und Beamten des Friedberger Betrugskommissariates fest, dass die Firma unter dem für den Mitarbeiter angegebenen Account im Internet oder telefonisch nicht mehr zu erreichen war. Die Internetpräsenz der betrügerisch agierenden Firma wurde zur Täuschung der "Warenagenten" angelegt, um so einen seriösen Eindruck zu vermitteln. Oftmals werden hier auch Daten von tatsächlich existierenden Firmen im Ausland verwendet. Allerdings werden dabei veränderte Erreichbarkeiten hinterlegt.

Weiter stellte es sich heraus, dass die Waren von den Kriminellen im Internet mit betrügerisch erlangten Kreditkartendaten dritter Personen bestellt und gezielt an die zuvor angeheuerten "Warenagenten" verschickt wurden. Nach Erhalt leitete der angeworbene Agent die "illegale" Ware dann, wie abgesprochen, umdeklariert ins Ausland weiter, sodass die Versandwege dadurch verschleiert werden.

Auf den Warenagenten wartet im schlimmsten Fall zum Abschluss ein Verfahren wegen Verdacht der Geldwäsche. Zusätzlich können zivilrechtliche Forderungen von Seiten der Versandhäuser auf ihn zukommen, da die Waren in der Regel auf seinen Namen bestellt, wenigstens aber an seine Anschrift versandt wurden und er somit der erste Ansprechpartner für die Versandhäuser war.

Folgende Tipps der Polizei sollten dabei beachtet werden:

Quelle: Polizeipresse Mittelhessen, news aktuell v. 22.01.14

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Paketagent: Anwerbung per E-Mail

Mit Vorsicht zu genießen sind die vor allem im Internet immer wieder kursierenden Jobangebote als "Paketagenten", "Versandmitarbeiter", "Testkäufer" oder Ähnliches. In letzter Zeit wurden sogar Arbeitssuchende gezielt per E-Mail angeworben.

Hierbei sollen Warensendungen, welche der "Paketagent" an seine eigene Wohnanschrift gesandt bekommt, umgepackt und an einen anderen Empfänger weiter versandt werden.

Tatsächlich beinhalten die Pakete Waren wie z.B. Bekleidung oder technische Geräte, welche mittels rechtswidrig erlangten Kreditkartendaten über verschiedene Online-Versandhändler bestellt wurden. Der "Paketagent" dient lediglich dazu, die Spur zu den Haupttätern zu verschleiern und die Ware ins Ausland zu versenden.

Besonders hinterhältig:

Dem "Paketagenten" werden ein seriös wirkender Arbeitsvertrag und eine attraktive Bezahlung angeboten. Die Haupttäter verlangen oft auch Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse, Kontoverbindung und die Kopie des Personalausweises. Mit diesen Daten können diese dann sogar die Lieferadresse gegenüber dem Versandhandel legitimieren. Nicht wenige der "Paketagenten" geben bei der Agentur für Arbeit an, wieder in einem Beschäftigungsverhältnis zu stehen. Das Arbeitslosengeld bleibt aus, der Lohn für den "Paketagenten" allerdings auch.

Obendrein muss dieser noch mit einem Strafverfahren wegen Geldwäsche, Betrugs und Beihilfe zu den durch die Haupttäter begangenen Straftaten rechnen. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, ein Jobangebot als Paketagent anzunehmen.

Quelle: Polizeipresse Frankfurt am Main, news aktuell v. 16.07.12

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Urteil: Pflicht zur Recherche nach Kontaktaufnahme

Ein 28-Jährigen hatte zu einer Firma in Estland per E-Mail Kontakt aufgenommen und ohne Recherchen leichtfertig seine Kontonummer gemailt. 20 Prozent Provision waren von der Firma mit angeblich deutscher Zweigstelle im Stellenangebot für eine Tätigkeit mit Schwerpunkt "Steueroptimierung" durch Abwicklung von Geldgeschäften über sein Konto versprochen worden.

Am 12. Mai 2011 überwiesen die Betrüger erstmals 2.700 Euro auf sein Konto - mit dem Hinweis per Mail, dass er von der ersten Überweisung nur fünf Prozent Provision erhalte, also 135 Euro. Für das restliche Geld kaufte er - wie aufgefordert - Gutscheine unter anderem in Tankstellen und Supermärkten und leitete die Codes an die Firma weiter. Dass die Betrüger danach die Gutscheine in Bargeld einlösten und allein in diesem Fall 2565 Euro ergaunerten, wusste der 28-Jährige zu dem Zeitpunkt nicht.

Das Geld rührte aus durch Phishing erlangten Betrügereien. Die Bank erstattete dem Opfer den Betrag und belastete das Konto des Angeklagten.

Der Angeklagte wurde vom AG Burg wegen Geldwäsche entsprechend seines Nettoeinkommens von 900 Euro zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen a 28 Euro - gleich 1400 Euro.

Er habe leichtfertig gehandelt, weil er nicht erkannte, dass das an ihn überwiesene Geld aus einer Straftat stammt. Schon nach der ersten Kontaktaufnahme per Mail hätte er über die Firma recherchieren können.

Quelle: www.volksstimme.de v.27.02.12

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Warnung vor Anwerbung von Ebay-Warenagenten bzw. Finanzagenten

In den letzten Tagen wurde bekannt, dass vor und vermutlich auch während der Weihnachtszeit wieder verstärkt Zeitungs- und Internetanzeigen durch unbekannte Täter geschalten werden, bei denen sogenannte Ebay-Warenagenten oder Finanzagenten gesucht werden.

Dabei sollen die Interessenten zum Beispiel für einen Nebenverdienst ihren Ebay-Account und ihr Bankkonto zur Verfügung stellen, um Transaktionsgelder aus vermeintlichen Verkäufen dieser Firmen ins Ausland weiterzuleiten. Die Waren existieren aber in Wirklichkeit nicht.

Die Anwerbefirmennamen sind zum Teil frei erfunden bzw. es werden bestehende Firmennamen missbräuchlich verwendet. Der Kontakt zu den Interessenten erfolgt zumeist über Emails, wobei sogar fiktive Arbeitsverträge mit Provisionsversprechen von bis zu 20 Prozent des Umsatzes versendet werden.

Es wird dringend abgeraten, solche Lockangebote über Nebenverdienstmöglichkeiten anzunehmen und keinerlei persönlichen Ebayaccounts oder Bankkonten zur Verfügung zu stellen, da hier der Straftatbestand der Geldwäsche in Betracht kommt.

Eine beliebte Betrugsmasche in diesem Zusammenhang sind auch Anwerbungen von sogenannten "Produkttestern". Auch hier wird unter einem Vorwand der Angeworbene schließlich dazu veranlasst, eingehende Geldbeträge von seinem Konto mittels anonymer Bezahlmethoden wie Ukash, Paysafecards oder per Western Union bzw. MoneyGram weiterzuleiten. Eine Täterermittlung ist in diesen Fällen wegen der Verschleierung des Geldtransfers kaum möglich.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 19.11.11

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