gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Manipulation von Geldautomaten -Aktuelle Fälle

Frankfurt am Main: Skimming-Täter auf frischer Tat festgenommen

Zivilfahnder verhafteten am Mittwochabend, dem 16. August 2016, gegen 20.30 Uhr, auf der Zeil einen Geldautomatenmanipulierer. Nun sitzt er in Untersuchungshaft. Beim Skimming werden Daten von Zahlungskarten an Geldautomaten illegal ausgelesen und kopiert, um später mit gefälschten Karten Geld abzuheben. Der 40-jährige wohnsitzlose Bulgare brachte an einem Geldautomaten in der Innenstadt eine Videoblende und ein Kartenlesegerät an. Diese Manipulation entdeckten Zivilfahnder und nahmen den Bulgaren fest, als er seine Gerätschaften abbaute und die Bank verließ. Nun ermittelt die Frankfurter Polizei, ob er sich noch für weitere Skimmingfälle in Frankfurt am Main oder sogar anderen deutschen Städten verantworten muss.

Quelle: Polizeipresse Frankfurt am Main, news aktuell v. 19.08.16

nach oben

Berlin: Festnahme nach Manipulation an Geldautomaten

Am Vormittag wurde ein Mann in Berlin Mitte vorläufig festgenommen, nachdem dieser einen Geldautomaten manipuliert hatte. Ein Zeuge rief gegen 10.30 Uhr die Polizei zu dem Gerät in der Straße Unter den Linden, da er einen Mann dabei beobachtet hatte, der mehrmals an den Automaten herantrat und an diesem immer wieder hantierte. Polizeibeamte des Abschnitts 32 nahmen den Verdächtigen kurz darauf vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des 35-Jährigen entdeckten die Polizisten unter anderem eine Schere und einen Schraubendreher. Die Gegenstände sowie ein Gerät, das der Mann offenbar an dem Geldautomaten angebracht hatte, beschlagnahmten die Beamten. Der Festgenommene wurde zu einer Gefangenensammelstelle gebracht und nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Fachkommissariat für Betrug übergeben. Er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 28.06.16

nach oben

Köln: Zeugin bemerkt Manipulationsversuch

nfolge der Aufmerksamkeit einer Passantin (37) in der Kölner Innenstadt hat die Polizei Köln am frühen Dienstagabend (7. Juni) zwei Diebe (37, 44) geschnappt. Gegen 18.30 Uhr hatten die Verdächtigen einen Geldautomaten eines Kreditinstituts am Neumarkt manipuliert.

"In der Neumarktpassage lungern zwei Südländer vor einem Bankautomaten herum", meldete die Kölnerin geistesgegenwärtig über den Notruf 110. Und weiter: "Einer der Verdächtigen hat gerade einen kleinen, silbernen Gegenstand vor den Ausgabeschlitz geklemmt. Währenddessen hat sein Begleiter ihn nach hinten abgeschirmt." Die Zeugin behielt die Verdächtigen aus sicherer Distanz im Auge und gab eine detailgenaue Personenbeschreibung durch.

Aufgrunddessen ging das diebische Duo kurz darauf einer Zivilstreife in der nahen Straße Auf dem Berlich ins Netz. Bei dem - nach Eigentumsdelikten bereits vorbestraften - 37-Jährigen stellten die Beamten eine selbstklebende Leiste und einen zweistelligen Bargeldbetrag sicher. Die beiden Südosteuropäer, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz vorweisen können, wurden festgenommen.

Quelle: Polizeipresse Köln. news aktuell v. 08.06.16

nach oben

Berlin: Karteneinzugsschacht manipuliert, Kamera angebracht

Einem aufmerksamen Zeugen fielen gestern Abend zwei Männer an einem Geldautomaten in Berlin Kreuzberg auf. Er beobachtete die beiden Verdächtigen wie sie mit mehreren Kreditkarten hantierten, die seinen Angaben zu Folge ohne Unterschriften waren und alarmierte die Polizei. Die beiden 50 und 32 Jahre alten Männer sowie ein weiterer 31 Jahre alter Verdächtiger, der sich in unmittelbarer Nähe zum Tatort am Kottbusser Damm Ecke Böckhstraße befand, wurden von den Beamten festgenommen und für das Fachkommissariat des Landeskriminalamts eingeliefert. An dem Automaten stellten die Fahnder fest, dass an dem Karteneinzugsschacht manipuliert und eine Kamera angebracht worden war. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnanschrift des 50-Jährigen wurde umfangreiches Beweismaterial entdeckt und sichergestellt. Die Verdächtigen werden heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 24.04.16

nach oben

Gondelsheim/Knittlingen/Mühlacker: Cash-Trapping

Unbekannte haben vam 09.04 gegen 11.50 Uhr an einer Bankfiliale in der Bruchsaler Straße in Gondelsheim einen Geldautomaten manipuliert. Zu einem Schaden kam es allerdings nicht.

Nach den ersten Ermittlungen des Polizeireviers Bretten wollte ein Bankkunde 50 Euro aus dem Geldausgabegerät abheben. Das Ausgabefach öffnete sich jedoch nicht und das Gerät schaltete sich ab. Wie sich herausgestellt hat, war daran eine täuschend echt aussehende und mit Klebstoff versehene Blende angebracht. Das potentielle Diebstahlsopfer reagierte allerdings vorbildlich und verständigte die Polizei. Vor Ort wartete der Mann das Eintreffen der Beamten ab, womit den Tätern die Möglichkeit genommen wurde, an die hinter der Blende anhaftenden Geldscheine zu gelangen. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen brachten in der Folge allerdings keine weiteren Erkenntnisse. Das Kriminalkommissariat Bruchsal führt nun die weiteren Ermittlungen.

Bereits am Samstag des 02. April hatten es möglicherweise dieselben Täter auf das Geld von Bankkunden in Knittlingen an einem Bankinstitut in der Brettener Straße mit einem Diebstahlsschaden von 300 und in der Mühlacker Bahnhofstraße mit Beute von 200 Euro abgesehen. Auch dort waren die Automaten zwischen 09.30 Uhr und 11 Uhr in gleicher Art und Weise präpariert worden.

Quelle: Polizeipresse Karlsruhe, news aktuell v. 11.04.16

nach oben

Rostock: Cash Trapping

Unbekannte Täter haben im Verlauf des vergangenen Wochenendes einen Geldautomaten in der Rostocker Innenstadt manipuliert.

Bei der als ´Cash Trapping´ bezeichneten Betrugsmasche wird der Geldausgabeschacht von Geldautomaten so präpariert, dass die auszuzahlende Bargeldsumme im Ausgabeschacht hängen bleibt. Dazu bringen die Täter eine Attrappe über dem Auszahlungsschlitz an, die allerdings mit einem Klebeband versehen ist, sodass die Geldscheine daran hängen bleiben. Kunden vermuten meist eine Fehlfunktion des Geldautomaten bzw. einen Defekt.

In dem bisher bekannten Fall stellte eine Mitarbeiterin der betroffenen Bank am 11.04.2016 den manipulierten Automaten fest und informierte umgehend die Polizei. Wie viel Geld auf diese Weise erbeutet wurde, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Quelle: Polizeipresse Rostock v. 12.04.16

nach oben

Niederkassel: Festnahme nach Cash-Trapping

Am Freitagabend (01.04.2016) ist ein 29 Jahre alter Mann aus Meckenheim festgenommen worden, nachdem er einen Geldautomaten in einer Bank an der Provinzialstraße in Niederkassel manipuliert hatte. Der 29-Jährige wurde dabei beobachtet, wie er eine Blende über den Geldausgabeschacht des Geldautomaten klebte. Durch die aufgeklebte Blende sollte verhindert werden, dass Geld aus dem Ausgabeschacht kommt. Wenige Minuten nach der Manipulation betrat ein Kunde die Bank und hob 40 Euro ab. Das Geld blieb in der Blende hängen, sodass der Kunde ohne Geld, vermutlich im Glauben, dass ein technischer Defekt vorlag, die Filiale verließ. Der Verdächtige kehrte zurück, entfernte die Blende und nahm die daran hängenden 40 Euro an sich. Der Tatverdächtige konnte von der Polizei an einer Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe festgenommen werden. Die Blende sowie das Geld hatte er noch dabei. Nachdem der geständige Mann aus Meckenheim von der Kripo vernommen worden war, kam er zumindest bis zur Gerichtsverhandlung auf freien Fuß

Quelle: Polizeipresse Rhein-Sieg-Kreis, news aktuell v. 04.04.16

nach oben

Dornstetten: Cash-Trapping

Ein Bankkunde ist am Donnerstagabend Opfer eines Trickdiebstahls - des sogenannten Cash-Trappings - geworden. Der Kunde hatte gegen 18.45 Uhr in der Volksbankfiliale am Marktplatz an einem Geldausgabeautomaten versucht 200 Euro abzuheben. Eine Geldausgabe erfolgte nicht und der Automat zeigte eine Störung an. Wie es sich im Nachhinein herausstellte hatte ein bislang unbekannter Täter ein Aufsatzgerät am Geldautomaten montiert und so verhindert, dass die Geldscheine ausgegeben werden.

Quelle: Polizeipresse Tuttlingen, news aktuell v. 01.04.16

nach oben

Schongau, Peiting und Burggen: Manipulationen an Geldautomaten

An mehreren Geldautomaten der VR-Bank und Raiffeisenbank in Schongau, Peiting und Burggen wurden die Geldschächte von bislang unbekannten Tätern so manipuliert, dass eine Geldausgabe nicht möglich war (Cash-Trapping). Die Manipulation war nicht sofort und zwingend für die Geschädigten erkennbar. Der Tatzeitraum erstreckt sich am 25.03.2016, zwischen 17:20 Uhr und 19:20 Uhr. Weitere Vorfälle wurden ebenso in Biessenhofen, Lechbruck und Schwangau bekannt.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 28.03.16