gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Stadtplantrick, Aktuelle Fälle

Von eloquentem Trickbetrüger betrogen

Am 27.12.2011, 10:00 Uhr, wurde ein betagter Mainzer auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Mainzer Göttelmannstraße von einem unbekannten Mann (circa 1,65 Meter groß, circa 60 Jahre alt, Deutscher mit Dialekt -vermutlich Ostdeutsch-, trug zur Tatzeit Brille und Schirmmütze und eine graue Winterjacke) angesprochen und zunächst nach einer anderen Straße gefragt.

Der rhetorisch geschickte Fremde verwickelte den 92-jährigen Mainzer dann in ein Gespräch und versuchte so, Informationen über diesen zu sammeln. Unter anderem behauptete der Fremde, dass seine Eltern im gleichen Alter seien wie der 92-Jährige und dass sie sich mal treffen müssten. Außerdem erzählte er ihm etwas von seinem angeblichen Juwelen- und Schmuckhandel. Als er endlich die Adresse des Seniors in Erfahrung gebracht hatte, verabschiedete sich der Fremde und ging in den Einkaufsmarkt.

Keine halbe Stunde später klingelte der Fremde an der Tür des 92-Jährigen und jammerte ihm vor, dass er aufgrund seines Handels und wegen des Zolls gerade jetzt aktuell in einer finanziellen Notlage stecken würde. Er fragte den Senior gezielt nach Bargeld und bequatschte ihn solange, bis ihm der Senior ein paar Hundert Euro lieh. Als Pfand überließ "der Juwelenhändler" zwei angeblich hochwertige Golduhren, die sich später als billige Einfachuhren erwiesen.

Als der Fremde weg war, überkamen den Senior erhebliche Zweifel und er erstattete Anzeige bei der Polizei.

Quelle: Polizeipresse Mainz v. 28.12.11

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Teurer Weg zum Hospital

Heute Vormittag (29.11.2011) um 10:45 Uhr wurde eine 84-jährige Krefelderin auf dem Fußweg der Straße Am Riddershof von einem Mann angesprochen und nach dem Weg zum "Hospital" gefragt. Der Mann ging mehrmals um die Seniorin herum und fragte noch verschiedene Sachen, bis er sich schließlich ohne etwas zu sagen entfernte.

Zu Hause bemerkte die 84-Jährige dann, dass ihre Geldbörse fehlte, die sie in ihre äußere Manteltasche gesteckt hatte. Die Geschädigte konnte den Mann wie folgt beschreiben: Cirka 20 - 25 Jahre alt, gepflegtes Äußeres. Er sprach gebrochenes Deutsch und sagte "Hospital" anstatt "Krankenhaus".

Quelle: Polizeipresse Krefeld, news aktuell gmbh v. 29.11.11

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Beim Dankesagen Goldhalskette geklaut

Den überschwänglichen Dank eines unbekannten Pärchens hat eine 73-jährige Radevormwalderin mit ihrer Goldhalskette bezahlen müssen. Die 73-Jährige war am Freitagnachmittag (25.11.) um 15:30 Uhr mit ihrem Rollator in der Straße Am Krankenhaus unterwegs, als ein dunkelroter Pkw neben ihr anhielt.

Ein Mann und eine Frau stiegen aus dem Fahrzeug und erkundigten sich nach der Ortschaft Hahnenberg. Als die Seniorin ihnen den Weg erklärt hatte, bedankten sich die beiden Fremden sehr wort- und gestenreich, legten der 73-Jährigen eine Goldkette um und steckten ihr einen Goldring an den Finger. Danach entfernte sich das Auto in unbekannte Richtung.

Zuhause stellte die Radevormwalderin dann fest, dass ihr die eigene Goldkette entwendet worden war. Die beiden überreichten Schmuckstücke hingegen erwiesen sich als völlig wertlos.

Quelle: Polizeipresse Oberbergischer Kreis, news aktuell gmbh v. 28.11.11