gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

falscher Enkel, BekannterHallo, kennst Du mich noch?


Enkeltrick, Bekanntentrick auf der Straße, an der Haustür

So gehen die Enkeltrickbetrüger vor

Sie können sich nicht an den Enkel, Arbeitskollegen, Bekannten usw. erinnern?

Der liebe "Enkel", sonstige Verwandte oder alte Arbeitskollege kann Ihnen auf der Straße, aber auch an der Wohnungstür auflauern. Manchmal heißt es: Wir waren zusammen im Krankenhaus, Ihr verstorbener Mann kannte meinen Vater usw. .Sie können sich im Moment nicht an ihn erinnern, aber Sie zweifeln an sich und denken, Ihr Gedächtnis lässt Sie im Stich.

Vorsicht vor Personen, die behaupten: "Ich kenne Sie aus dem Krankenhaus, der früheren Arbeitsstelle, durch Ihren verstorbenen Vater usw.

Die Polizei rät insbesondere älteren Leuten, gegenüber angeblichen entfernten Bekannten nicht allzu sorglos zu sein und nicht unbekümmert Name und Adresse preiszugeben. Schnell steht der "Bekannte" dann vor Ihrer Haustür.

Die angeblichen Bekannten führen ein nettes Gespräch mit Ihnen und hoffen auf eine Einladung in Ihre Wohnung oder sie stehen plötzlich mit irgendeinem Anliegen vor Ihrer Wohnungstür.

Wenn Sie sich nicht an diese "Bekanntschaft" erinnern, lassen Sie die Person nicht in Ihre Wohnung.

Der angebliche Verwandte oder Bekannte kann auch bitten, Geld zu vorübergehend hinterlegen, natürlich dort, wo auch Ihre Wertsachen liegen. Mit geschickten Ablenkungstricks, stiehlt er dann Ihre Ersprnisse.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der sog. Bekannte einen vertraulichen Tipp gibt und Ihnen rät, wegen der Steuern, der Finanzkrise, sofort das Geld von der Bank zu holen.

Das Opfer wird beobachtet. Um dem verunsicherten Opfer auf die Sprünge zu helfen, ruft das "Finanzamt" oder die Bank" an, und empfiehlt die sofortige Geldabhebeung. Gleich nach Rückkehr von der Bank erscheint ein Handwerker, der wegen dringender Arbeiten sofort in die Wohnung muss . Der Betrüger hat sein Ziel erreicht und stiehlt das gerade abgehobene Bargeld.

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Statt Schockanruf persönliche Schockmitteilung

Sie werden auf der Straße von einem Fremden angesprochen. Der Unbekannte ist angeblich ein Bekannter eines nahen Verwandten. Der nahe Verwandte liegt wegen eines Autounfalls im Krankenhaus und benötigt zur Schadensregulierung dringend Bargeld. Zahlen Sie nicht, setzen Sie sich mit dem angeblich kranken Verwandten in Verbindung!

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Der Lederjackentrick

Betroffen sind meist ältere Männer.

Betrug mit minderwertigen Lederjacken ist der organisierten Kriminalität zuzurechnen. Mehr dazu

Der Mario, oder wie er sich auch immer nennt, wird Ihnen als "ehemaliger Arbeitskollege" seine finanzielle Notlage schildern. Aus welchem Grund auch immer, er braucht dringend Geld, so ab 500 Euro aufwärts, z.B. für ein Flugticket. Spätestens in diesem Moment ist Wachsamkeit angebracht.

Natürlich will er das Geld nicht geschenkt, als Gegenleistung bietet er z.B.angeblich hochwertige Lederkleidung an, die sich im nachhinein als billiger Ramsch herausstellt.

Gehen Sie weiter, notieren Sie das Autokennzeichen und verständigen Sie, am besten gleich über Handy, die Polizei. Sie können die Polizei auch über den Notruf 110 verständigen, in einem solchen Fall ist das kein Missbrauch der Notfallrufnummer.

Notrufe sind gebührenfrei. Sie können die 110 von jedem Münztelefon ohne Münzen und von jedem Kartentelefon ohne Karte erreichen.

Ab Juli 2009 können Notrufe mit dem Handy nur noch getätigt werden, wenn die SIM-Karte eingelegt ist. Der Notruf ist auch ohne Guthaben möglich. Die Pflicht zur eingelegten SIM-Karte wird durch die Notrufverordnung des Bundeswirtschaftsministerium festgeschrieben.

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Verwandter bittet Geld aufzubewahren

Vorsicht wenn angebliche Verwandte vor der Tür stehen und bitten, z.B. wegen Urlaubs, ihr Geld sicher zu verwahren. Natürlich ist es bei Ihren eigenen Ersparnissen am sichersten. Kennt er erstmal Ihr Geldversteck ist stiehlt er vom Opfer oft sogar unbemerkt, Ihre Ersparnisse. Geld aufbewahren