gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Enkeltrick am Telefon

Enkel mit Sprechblase:Rate mal wer dran ist
Geben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld. Händigen Sie Geld nur bekannten Personen aus.


Statistik Enkeltrickfälle

Es gibt keine zentrale Statistik über die Anzahl der Enkeltrick-Fälle. Im Bundeskriminalamt (BKA) werden sie nicht extra ausgewiesen, sondern unter der Straftat Betrug erfasst. Aufschlüsse erhält man zum Teil in den Kriminalstatistiken der Länder.

99 Prozent der Opfer sind Frauen, aus Scham werden viele Taten nicht angezeigt. Aber schämen müssen sich die Täter, nicht die Opfer.

Eine Ermittlungsgruppe der Landespolizeidirektion Karlsruhe untersuchte erstmals bundesweit die Bandenstrukturen so genannter Enkeltrick-Betrüger. Ende 2011 haben Enkeltrick-Betrügereien danach bundesweit wieder deutlich zugenommen. Die Welt (www.welt.de) berichtete am 07.07.12 von 5.200 versuchten und 480 erfolgreichen Enkeltrickfällen im Jahr 2011. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein.

Die im Regierungsbezirk Karlsruhe zur Bekämpfung dieses Deliktsfelds eingerichtete Ermittlungsgruppe Cash Down bewirkte zunächst einen signifikanten Rückgang der Fallzahlen. Nach ihrer Auflösung im Jahr 2012 war ein erneuter Anstieg im gesamten süddeutschen Raum festzustellen. Die Landepolizeidirektion Karlsruhe hat erneut unter Beteiligung der Polizeidirektionen Mannheim, Heidelberg und Rastatt Baden-Baden eine Ermittlungsgruppe eingerichtet (Cash Down II). Die Praxis zeigt, dass die Tätergruppierungen – wie in anderen Deliktsfeldern auch – auf kriminalistische Strategien und Verfolgungsdruck reagieren und versuchen, sich auf die Vorgehensweisen der Ermittlungsbehörden einzustellen.

Erfolgversprechend ist die Schaffung einer gemeinsamen deutsch-polnischen Ermittlungsgruppe.

Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Stadtkreis Pforzheim, Enzkreis und Landkreis Calw
Laut Kriminalstatistik 2015 sind die Betrugsfälle "Enkeltrick" von 29 auf 221 gestiegen, davon 208 Versuche.

Sachsen
Laut LKA Sachsen kassierten Enkeltrick-Betrüger im Jahr 2013 in 20 Fällen 400.000 Euro. Durch beide Betrugsmaschen - Schockanruf und klassischer Enkeltrick - ergaunerten sich die Betrüger in den vergangenen zehn Jahren 2.2 Millionen Euro (Quelle: Polizei Sachsen).

Stuttgart
In Stuttgart wendeten die Täter im Jahr 2015 in 248 Fällen den sogenannten Enkeltrick an. Dabei riefen sie bei Rentnern an und gaben sich als deren Enkel aus, um etwa an Geld für angebliche Wohnungskäufe zu kommen. 248 Fälle – das ist eine Steigerung um 155,7 Prozent gegenüber des Vorjahres. In 12 Fällen hatten die Täter Erfolg und erbeuteten insgesamt 189.000 Euro. Davon entfallen allein 100.000 Euro auf einen Fall aus dem Stuttgarter Westen, bei dem eine 76-Jährige betrogen wurde.

Bayern
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ist die Zahl der sog. Enkeltrickbetrügereien 2015 im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen. Die skrupellosen Täter, verursachten dieses Jahr bislang einen Schaden von rund 190.000 Euro.

Das Kriminalitätsphänomen Enkeltrick („rate mal wer am Telefon ist?“) wurde von Januar bis Juni 2015 im Zuständigkeitsbereich der KPI Ingolstadt 69 mal angezeigt. Allein 39 Taten davon ereigneten sich in Ingolstadt selbst. Noch häufiger im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ist der Bereich Fürstenfeldbruck mit 179 Straftaten betroffen. Im Raum Erding versuchten es die Betrüger in 49 Fällen an Bargeld zu kommen. Überwiegend (70 Prozent) erfolgten die Kontaktversuche der Täter am Mittwoch und Donnerstag.
Von Januar bis November 2012 waren es 1618 Straftaten (Steigerung zum Vorjahr um 370 %) Der Schaden belief sich auf rund drei Millionen Euro. (Quelle Polizeipresse Bayern)

Unterfranken

Von Januar -Anfang Mai 2015 machten Enkeltrickbetrüger und Schockanrufer über 200.000 Euro Beute. Anzahl der Fälle: rund 250 Fälle.

Im Saarland wurden von Januar bis Ende Mai 2013 25 Fälle verzeichnet. Im Jahr 2012 gab es 27 Fälle.

In Niedersachsen wurden im Jahr 2015 1.023 Enkeltrickanrufe registriert (2014 439). Davon waren die Betrüger in 50 Fällen erfolgreich (2014 in 15 Fällen).

Braunschweig
Der sogenannte Enkeltrick ist 2015 mit 155 Taten (148 Versuche) die häufigste Betrugsmasche. Trotz aller Aufklärung: bei sieben vollendeten Taten erbeuteten die vor allem in Osteuropa organisierten Tätergruppen allein mit dem Enkeltrick Bargeld in Höhe von etwa 230.000 Euro von älteren Menschen in Braunschweig. Insgesamt entstand durch Straftaten im Zusammenhang mit dem Enkeltrick ein Gesamtschaden von etwa 350.000 Euro.

In Rheinland-Pfalz wurden 2012 bei 259 gemeldeten Fällen rund 789.000 Euro erbeutet. (Vorjahr 219 Fälle)

90 Taten hat die Polizei Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011 registriert. Im 1. Quartal 2012 gab es dort bereits 22 Enkeltrickfälle.

Wie das ZDF am 23.01.11 berichtete, wurden im Jahr 2010 allein in NRW 5,7 Mio Euro mit dem Enkeltrick erbeutet, der mit diesem Trick verursachte Schaden wird bundesweit auf über 10 Mio Euro geschätzt.

In Brandenburg waren es 2011 455 Enkeltrickfälle mit einem Schaden von knapp 200.000 Euro.

In Berlin: Gemäß Geschäftsstatistik der Fachdienststelle wurden 2013 in diesem Deliktsbereich 920 Fälle festgestellt.

Südhessen
Eine Auswertung der Enkeltrickversuche/ Enkeltrickvollendungen/ Täterfestnahmen und Schadensummen erbrachte folgende Ergebnisse.

In Hessen wurden im Jahr 2013   85 vollendete Enkeltrickbetrugsfälle verzeichnet mit einem Gesamtschaden von 1.880.750,00 Euro.

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Hier sind Angehörige gefragt

Angehörige und Nachbarn von älteren Menschen sollten mit den Senioren über diese fiese Masche der Straftäter sprechen und Verhaltenshinweise geben. Wenn jemand den Verdacht einer Straftat hat, kann er selbstverständlich auch über den Notruf 110 schnelle polizeiliche Hilfe erhalten. Nutzen Sie die Angebote der Polizei.

Besprechen Sie familieninterne Sicherungsmaßnahmen, z.B. telefonische Rückrufe, Kontaktaufnahme mit Nachbarn, der Bank oder Polizei.

Ist ein Familienmitglied auf den Enkeltrick hereingefallen, braucht das Opfer Hilfe. Es schämt sich, das Erbe der Kinder ist weg, nur weil man zu blöd war. Selbstvorwürfe quälen bis zum Lebensende. Auch zu Selbstmorden kommt es.

Nicht das Opfer des Enkeltricks muss sich schämen, erstatten Sie Anzeige!

Schämen müssen sich die miesen Betrüger, die das Vertrauen der Opfer ausnutzen. Senioren scheuen sich -häufig vor Scham- über ihr Schicksal zu berichten. Dennoch ist es dringend und wichtig, Anzeige zu erstatten, obwohl man bereits auf die dreisten Diebe hergefallen ist. Nur so besteht die Chance, den Tätern ihr schmutziges Handwerk zu legen und zumindest einen Überblick über deren Maschen und Örtlichkeiten zu erhalten.

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Schockanruf Unfall

Unbekannte rufen an, dass der Sohn/Tochter oder ein anderer Verwandter, einen Unfall gehabt habe und dass dabei ein Mädchen/Junge von ihm schwer verletzt wurde. Eine andere Betrugsvariante: Der Betrüger behauptet, Sohn oder Tochter lägen selbst nach einem Unfall schwerverletzt im Krankenhaus und sie fordern Geld für die dringende Operation.

Manchmal übernimmt ein angeblicher Anwalt das Gespräch. Das verletzte Kind und deren Eltern stammten nicht aus Deutschland und hätten somit keine Krankenversicherung. Daher benötige man für die anstehende Operation im Krankenhaus nun sehr viel Geld. Durch diese Nachricht sind die Angehörigen völlig geschockt und natürlich bereit war, alles für ihre Familie zu tun. Die Täter drohen sogar, dass die Polizei den Sohn/Tochter einsperren würde, wenn kein Geld käme.

Angeblicher Polizist als Geldabholer

Wenn sich das Opfer dann mit der Zahlung einverstanden erklärt, wird das Geld von einem angeblichen Polizisten in Zivil an der Wohnungstür abgeholt. Händigen Sie Fremden kein Geld aus. Verständigen Sie die "echte" Polizei unter der 110.

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So gehen die Täter und Täterinnen vor

Ziel der Betrüger ist es, alten Menschen, meist Frauen, ihr Erspartes und sogar das Geld für die Beerdigung abzuluchsen. Mal soll Oma den Enkel nach einem Verkehrsunfall vor einer Haftstrafe bewahren, dann geht es um eine supergünstige Wohnung oder ein tolles Auto.

Die Betrüger gehen arbeitsteilig vor. Eine Tätergruppe sucht im Telefonbuch oder einer Telefonauskunfts-CD nach älteren Vornamen z.B. Hildegard, Adolph, aus dem Telefonbuch können sie die Anschrift erfahren. Aus der Anschrift erfahren die Täter, ob die Personen in sozial schwachen oder in sozial stärkeren Bereichen wohnen. Sie versuchen in den Straßen ältere Menschen anhand der Balkonbepflanzung oder der Gardinen zu finden.

Die Anrufe bei den Opfern erfolgen mit verschiedenen Handys aus dem Ausland. Ist ein zahlungswilliges Opfer gefunden, werden die Kuriere zum Kassieren losgeschickt. Mehr dazu siehe Reisende Täter

Die Täter sind bandenmäßig organisiert, die Kuriere reisen ggf. täglich in eine andere Stadt, was die Ergreifung der Täter durch die Polizei erschwert. Die Polizei spricht von etwa 1.000 Personen in Europa, die untereinander verwandt sind. Alle Enkeltrick-Betrugsfälle in Europa gehen von diesem mafiös strukturierten Netzwerk verwandtschaftlich miteinander verbundener Personen aus.


Psychlogisch geschickt wird das Opfer massiv unter Druck gesetzt, es soll keine Zeit zum Nachdenken haben. Selbst Menschen, die schon mal von dem Enkeltrick gehört haben, hören dann nicht auf ihr Bauchgefühl und fallen auf diesen gemeinen Trick herein.

Youtube-Video des LKA Nidersachsen

Der Täter beginnt den Anruf mit: "Rate mal, wer am Telefon ist?" . Wenn Sie daraufhin einige Namen raten, bestätigt der Täter: "Ja, das bin ich".
Wenn der Klang der Stimme nicht zum Enkel passt wird die Nutzung von Autotelefonen oder eine Erkältung vorgeschoben. Auf diesen Trick fallen immer wieder ältere Menschen herein und haben schon Tausende an den vermeintlichen Enkel gezahlt.

Enkel mit Sprechblase:Omi hilf mir Mit weinerlicher und tränenerstickter Stimme schildert der angebliche Enkel/Neffe, Kriegskamerad oder ehemaliger Arbeitskollege seine Notlage.

Entweder braucht er noch heute Geld ins Ausland, das ihm die Omi sofort schicken soll, oder er braucht Geld für einen Autokauf oder für den Wohnungskauf. Oft bittet der Täter noch: "Bitte nichts Papa, Mama usw. erzählen". Oft versprechen die "Enkel", die Oma nun wieder öfter zu besuchen, was die Hilfsbereitschaft der Opfer erhöht.

Raffinierte Enkeltrick-Betrüger geben ihren Opfern Anweisungen für die Bank

Haben die Opfer nicht genug Bargeld im Haus, werden sie zur Bank geschickt.. Dafür wird sogar ein schon bezahltes Taxi vorbei geschickt.

Bankangestellte könnten wegen der außergewöhnlich hohen Bargeldabhebung Verdacht schöpfen und die Polizei informieren. Um unliebsamen Fragen der Bankmitarbeiter vorzubeugen, wird den Angerufenen geraten, keine Auskunft über den Verwendungszweck der Geldes zu geben.

Neu ist auch die Masche, sich nicht sofort große Geldbeträge, sondern kleinere Beträge auszahlen zu lassen. Wenn kein Bargeld vorhanden ist, werden auch Schmuckstücke als "Pfand" erbeten.


Die Masche mit dem Polizeianruf

Hierbei geben sich Enkeltrickbetrüger am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie erklären der Großmutter, Tante usw. dass sie in der nächsten Zeit einen Anruf von einem Enkeltrickbetrüger erhalten werde, welcher Geld von ihr verlangen würde. Sie solle auf dieses Anliegen eingehen, da ihr Haus bereits von Polizeikräften umstellt wäre.

Tatsächlich meldet sich kurze Zeit später eine Person und gibt sich als Enkel, Neffe usw. aus. Der Betrüger gibt an, dass er einen hohen Geldbetrag benötige und nennt die horrende Summe. Die Angerufenen machen sich nun im guten Glauben, dass die Polizei bereits eingeschaltet sei, auf den Weg zur Bank, um das Geld abzuheben Und danach lässt sich entweder ein "Polizist" das Geld aushändigen oder ganz zufällig klingelt ein "Handwerker" und stiehlt das Geld.

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Krankenhaus-Variante des Enkeltricks

Nach einem Krankenhausaufenthalt erhalten der ehemalige Patient oder die Angehörigen ggf, nach vorheriger telefonischer Ankündigung, Besuch eins angeblichen Mitarbeiters der Krankenhausverwaltung Der will sich um den Schriftkram wie Zuzahlung und Rechnungen kümmern. Dabei kassiert er Geld, um die Formalitäten zu erledigen.

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Schulden eintreiben

Viele Senioren kennen inzwischen den Enkeltrick. Doch die Betrüger sind kreativ und versuchen auf andere Weise an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Sie rechnen mit der Vergesslichkeit der Älteren und behaupten am Telefon frech, sie müssten nun die Schulden eintreiben. Großzügig lassen sie die angeblichen Schuldbeträge herunterhandeln.

Egal ob das Geld vom Betrüger persönlich abgeholt wird, auf ein Konto überwiesen oder mit Ukash Karten gezahlt werden soll: Zahlen Sie Nicht, verständigen Sie umgehend die Polizei.

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Zeitdruck

Manchmal hat der angebliche "Verwandte" angeblich einen Autounfall und braucht dringend Geld für den Unfallgegner, damit die Polizei nicht eingeschaltet wird. Oder es wird Geld für eine dringende Operation benötigt. Hier wird ganz gezielt mit dem Überraschungseffekt gearbeitet. Das Opfer soll nicht zum Nachdenken kommen.

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Der Enkel wird das Geld nie persönlich abholen

Es wird ein Bote, der das Geld abholen soll, angekündigt, weil der Enkel, Neffe selbst nicht kommen kann. Mal wird ein "Rechtsanwalt", ein "Kollege" oder ein "Freund" vorbei geschickt. Auf jeden Fall muss ganz schnell Geld von der Bank geholt werden, falls es zu Hause nicht vorrätig ist. Der Geldabholer fährt die Oma auch schon mal selbst zur Bank.

Überprüfen Sie sich selbst, spätestens bei der Sparkasse

Zum kurzen Fragebogen "Letzte Chance" der Polizei Südhessen

Es gibt pfiffige Bankangestellte, die angesichts der hohen Barabhebung nachfragen und die Polizei verständigen und so das Ersparte retten. Das wissen auch die Betrüger und schärfen dem Opfer ein, ja nichts bei der Bank zu erzählen.

Die Täter nutzen die Aufregung und Hilfsbereitschaft brutal aus. Und sie werden immer erfinderischer. Wenn das Opfer bei der Geldübergabe zögert, ruft der Bote mit seinem Handy den vermeintlichen Enkel an. Dann reicht er dem Opfer das Handy und der "Enkel" bestätigt noch einmal die Richtigkeit des Geschäfts.

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Neue Variante mit Kripotrick

Wie das Landeskriminalamt Hessen mitteilt, gibt es eine neue Variante des Enkeltricks: Haben die Betrüger mit dem ersten Anruf keinen Erfolg, folgt ein zweiter Anruf. Sie erklären dem Opfer, dass man bei den Tätern seitens der Polizei die Telefone abhören würde und den Versuch mitgehört habe, Geld bei dem Opfer zu ergaunern. Man bräuchte nun die Mithilfe des Opfers, um die Betrüger auf frischer Tat erwischen zu können.

Dem Opfer wird erklärt, dass gleich Kriminalbeamte kommen würden und sie gemeinsam zur Bank fahren würden. Dort solle das Opfer das Geld vom Konto abheben und den Kriminalbeamten übergeben. Das Geld würden die Kriminalbeamten dann anschließend bei einem Scheingeschäft den Tätern übergeben und sie bei dieser Gelegenheit der Tat überführen und festnehmen. Nach erfolgter Festnahme bekäme das Opfer das Geld von der Polizei zurück. In Wirklichkeit sieht das Opfer das Geld nie wieder. Polizeibeamte setzen niemals betroffene Bürger als „Lockvögel“ für Übergaben oder ähnliches ein, um solche Betrüger dingfest zu machen!

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Angehöriger in Not, Betrug mit Warenverkauf und per eMail

Da viele Senioren inzwischen den sogenannten Enkeltrick kennen, scheinen nun die Betrüger auf diese Art und Weise zu versuchen an das Geld zu kommen.

Nicht nur der vermeintliche Enkel oder anderer Verwandte braucht dringend Geld. Der Polizei sind Fälle bekannt, in denen ein "Angehöriger" oder ein vermeintliches Clubmitglied oder ein Angehöriger vermeintlicher Clubmitglieder auf diese Weise Geld erbeutet hat, was nie zurück gezahlt wurde.

Die Geldforderungen von angeblichen Verwandten kommen auch per E-Mail. Um die Spuren zu den Betrüger zu verwischen, wird um Übermittlung der Codes von U-Kash-Karten oder um Überweisung per Western-Union gebeten.

Mal wurde angeblich Bargeld gestohlen, mal das Zugticket. Die Gründe für den vermeintlichen Notfall sind auch hier vielfältig.

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Egal, ob das Geld persönlich abgeholt wird, auf ein Konto überwiesen oder per UKash oder Western Union eingezahlt werden soll, rät die Polizei dringend von der Überweisung der geforderten Geldsummen ab. Informieren Sie sofort die Polizei. Sollten Sie bereits Opfer geworden sein, können Sie sich an jede Polizeidienststelle wenden und eine Anzeige erstatten.

Vortäuschen einer Notlage, um Ramschware zu verkaufen

Eine Variante des Enkeltricks ist das Vortäuschen einer Notlage, um Ramschware zu verkaufen. Auch hier rufen die Täter vorher an. Weiterlesen

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