

Sie
müssen nicht viel Geld mit sich
herumtragen,
haben nie
zuwenig Geld mit, die Karte wird in den meisten Geschäften und
Tankstellen
akzeptiert.
Eine bequeme und praktische Sache. In Deutschland sind ca. 114
Millionen Debit- und Kreditkarten ausgegeben. Ein Viertel des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel wird mit EC-Kartenzahlung abgewickelt
Nach der Statistik des deutschen Bankenverbandes waren im Jahr 2008 93,5 Mio Bankkunden-Karten (Ohne Kreditkarten) ausgegeben
Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels bezifferte den Anteil der Kartenzahlung 2008 auf 36,1 Prozent
Im Jahr 2009 waren in Deutschland 24 Mio Kreditkarten ausgegeben.
Informationen zum Bezahlen Im europäischen Raum finden Sie beim Europäischen Vebraucherzentrum
Es gibt verschiedene Systeme:
Das EC-Kartenverfahren wird über den Zentralen Kreditausschuss reguliert, Maestro ist das Debitkartenverfahren der Kreditkartenorganisation Mastercard.
Mit der kostenfreien Payback-Maestro-Karte kann man weltweit bargeldlos über das Debitverfahren von Mastercard bezahlen und gleichzeitig Punkte sammeln. Darüber hinaus können die Karten für die kontaktlose Bezahltechnologie "PayPass" eingesetzt werden. Das Bankkonto muss bei dieser Karte nicht gewechselt werden.
Wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitgeteilt hat, gibt es Banken, die älteren Menschen nur eine Kundenkarte ausstellen. Damit können sie zwar an Geldautomaten des jeweiligen Instituts Geld abheben, nicht aber am Automaten einer anderen Bank oder Sparkasse. Außerdem kann man die Kundenkarte nicht zur Bezahlung in Geschäften benutzen.
Sollte Ihnen eine derartige Diskriminierung widerfahren, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder an die Beschwerdestellen der Banken.
Betrügern wird es leicht gemacht, an fremde EC-Karten inklusive PIN zu kommen. Das berichtete die WDR-Sendung "Kriminalreport" am 03.05.10
Ein Lockvogel hat unter dem Namen eines anderen Bankkunden bei Servicecentern von Banken angerufen, um einen Wohnortwechsel zu melden. Dieser Anruf wurde bei den 10 größten deutschen Kreditinstituten getätigt: Bei der Hälfte reicht für einen solchen Vorgang ein formloses Schreiben. Mit diesem Brief wird dann gleichzeitig eine neue EC-Karte bestellt. Das Antwortschreiben der Bank lag sieben Tage später inklusive neuer PIN im Briefkasten der Scheinadresse, die der Lockvogel angegebenen hatte. Die von den hinterlegten Unterschriften abweichenden Fälschungen wurden als solche nicht erkannt. Das zeigt massive Mängel im Sicherheitssystem der deutschen Geldinstitute. (Quelle: news aktuell gmbh v. 02.05.10. WDR v. 03.05.10)
Verbraucherschützer warfen Famila vor, von den Kunden an der Kasse zweifelhafte Einwilligungen zur Weitergabe von Kontodaten einzufordern. Betroffen seien diejenigen Verbraucher, die per Unterschrift mit ihrer EC-Karte bezahlen wollen.
Neben Famila verlangten weitere Handelsfirmen wie zum Beispiel Rewe oder Penny, aber auch Tankstellen und Möbelhäuser auf ihren Kassenzetteln ähnliche Einwilligungen. Das Landgericht in Kiel bestätigte den Eingang der Klage gegen Famila. Das Verfahren dürfte laut Experten eine Signalwirkung für viele andere Händler haben
"Es ist auf dem Kassenzettel nicht einmal ersichtlich, wer alles Zugriff auf diese Daten hat", sagt auch Jana Brockfeld, die zuständige Juristin vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. Wörtlich heißt es auf dem Kassenzettel von famila, die Konto-Daten würden "den angeschlossenen Vertragspartnern" übermittelt.
NDR-Info berichtete: Rewe- und Penny-Kunden genehmigen mit ihrer Unterschrift unter anderem die Weitergabe ihrer Daten an die Schufa sowie zwei Wirtschaftsauskunfteien.
Datenschützer bezeichneten das Bezahlsystem dagegen als "Einfallstor für eine unkontrollierte Datenweitergabe". "Es ist mittlerweile sehr einfach, unter anderem über die Auskunftei Schufa auch die fehlenden Daten wie Name und Anschrift der Kunden heraus zu bekommen",
Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisierte zudem, dass viele Handelsketten nicht auf ein alternatives Bezahlsystem mit EC-Karten ausweichen, bei dem die Kunden ihre Pin-Nummern eintippen müssen. Dieses System sei für Verbraucher deutlich sicherer. Weil das Pin-Verfahren aber für die Händler teurer sei, würden viele Unternehmen darauf verzichten,
Quelle: NDR Info v. 06.05.10
Nach der Klage gegen den Umgang mit Kundendaten vor dem Kieler Landgericht hat die Handelskette Famila ihr Zahlungssystem mit sofortiger Wirkung auf das PIN-gestützte System umgestellt. Auch die Handelsketten Rewe und Penny werden Kunden nicht mehr im Unterschriften-Verfahren bezahlen lassen, sondern im PIN-gestützten System.
Verbraucherschützer empfehlen, Systeme mit Geheimzahleingabe zu bevorzugen, sie seien deutlich sicherer. Weil sie für die Einzelhändler aber auch deutlich teurer sind, bieten viele Firmen nur die Variante mit Unterschrift an.
Der illegale Online-Handel von Kreditkartendaten hat sich explosionsartig entwickelt Server von OnlineHändlern werden gehackt und die Kundendaten gestohlen. Diese Datensätze werden dann verkauft. Auf dem Schwarzmarkt werden ganze Datenpakete angeboten - sogar mit Kartenprüfnummer. mehr
Mehr Sicherheit gegen das Kopieren der Karten soll der EMV-Chip bieten.
Da aber nicht alle Länder diesen Sicherheitschip einführen wollen, z.B. die USA, wird der Magnetstreifen auch weiterhin auf der Karte bleiben.
Inzwischen haben Wissenschaftler der University of Cambridge gezeigt, dass der EMV Chip nicht in jedem Fall sicher ist.
Zu Beginn des Jahres 2010 konnten viele Kunden kein Bargeld am Geldautomaten abheben und beim Einkaufen nicht mit der Karte bezahlen. Grund soll ein Softwarefehler auf dem EMV-Chip gewesen. Fordern Sie von den Banken Ihre damit verbundenen Mehrkosten zurück.
Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2009:
Durch den Einsatz gefälschter Debitkarten, auf die die erlangten deutschen Kartendaten aufgebracht werden, entstand nach Schätzungen des Bundeskriminalamts (BKA) im Jahr 2008 ein Schaden in Höhe von über 40 Millionen Euro. Schwerpunkte der Geldautomaten-Manipulationen liegen in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Um dem Missbrauch von gefälschten Debitkarten vorzubeugen, wurden im Jahr 2008 im Auftrag der Firma EURO-Kartensysteme (EKS) von den deutschen Banken und Sparkassen über 160.000 Kartendaten (2007: ca. 80.000) gesperrt. Der dadurch verhinderte potenzielle Schaden bewegt sich laut Angaben der EKS im dreistelligen Millionenbereich.
Die europäische Sicherheitsorganisation für Netz- und Informationssicherheit Enisa schätzt den Schaden europaweit auf 500 Millionen Euro im Jahr.
2009 wurden im Ausland bei Manipulationen von insgesamt 619 Geldautomaten und POS-Terminals deutsche Kartendaten abgegriffen. Dies bedeutet gegenüber 2008 (514) einen Anstieg um 20 %. Bei der kriminellen Verwertung der abgegriffenen Debitkartendaten lag der Schwerpunkt 2009 im europäischen Ausland. Schwerpunktländer waren Italien, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien und Frankreich. In diesen Ländern wurden ca. 75 % aller gefälschten Debitkarten eingesetzt. Der Anteil außereuropäischer Staaten hat leicht zugenommen. Insbesondere waren Südafrika, Marokko und die USA von Bedeutung (Quelle: news aktuell gmbh v. 26.05.10).
Ab
November 2010 gibt
es den neuen elektronischen Personalausweis. Mit dem Ausweis und einer
sechsstelligen PIN-Nummer könnte man Geld abheben .
Beim Einkaufen wird der Ausweis auf ein Lesegerät gelegt und die sechsstellige PIN eingegeben.
Das würde die EC-Karte überflüssig machen.
Visa will ab April 2010 die Kreditkarteninhaber per SMS informieren, wenn mit der VISA-Karte bezahlt wird. Die Funktion namens "Visa Alert" soll ab April in Deutschland verfügbar sein.
Das Bezahlen soll nur noch unter der Angabe der Geheimzahl möglich sein. Mit diesen Maßnahmen soll Kartenmissbrauch schneller aufgedeckt werden.
Bei diesen Karten kann man nur über sein aufgeladenes Guthaben verfügen, eine Bonitätsprüfung entfällt, kaum Missbrauchsmöglichkeiten. Bei Karten-Datenklau weiß der Dieb nicht, wieviel Guthaben auf der Karte ist. Bei hohen Beträgen wird die Karte vom System abgelehnt.
Die YUNA Prepaid MasterCard funktioniert wie eine MasterCard, ist aber unabhängig vom Bankkonto und kann auch über;paysafecard aufgeladen werden.
Allerdings akzeptieren nicht alle Restaurants und nicht alle Autovermietungen eine Prepaidkarte.
Das Gespür der Fahnder täuschte nicht, als sie am 20.03.2009 gegen 08.30 Uhr auf der BAB A3 bei Mühlhausen einen VW Golf mit rumänischer Zulassung kontrollierten. Mehr