

Es gibt verschiedene Systeme:
Das EC-Kartenverfahren wird über den Zentralen Kreditausschuss reguliert, Maestro ist das Debitkartenverfahren der Kreditkartenorganisation Mastercard.
Mit der kostenfreien Payback-Maestro-Karte kann man weltweit bargeldlos über das Debitverfahren von Mastercard bezahlen und gleichzeitig Punkte sammeln. Darüber hinaus können die Karten für die kontaktlose Bezahltechnologie "PayPass" eingesetzt werden. Das Bankkonto muss bei dieser Karte nicht gewechselt werden.
Sie müssen nicht viel Geld mit sich herumtragen, haben nie zuwenig Geld mit, die Karte wird in den meisten Geschäften und Tankstellen akzeptiert. Eine bequeme und praktische Sache. In Deutschland sind ca. 114 Millionen Debit- und Kreditkarten ausgegeben.
Wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitgeteilt hat, gibt es Banken, die älteren Menschen nur eine Kundenkarte ausstellen. Damit können sie zwar an Geldautomaten des jeweiligen Instituts Geld abheben, nicht aber am Automaten einer anderen Bank oder Sparkasse. Außerdem kann man die Kundenkarte nicht zur Bezahlung in Geschäften benutzen.
Sollte Ihnen eine derartige Diskriminierung widerfahren, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder an die Beschwerdestellen der Banken.
Der illegale Online-Handel von Kreditkartendaten hat sich explosionsartig entwickelt Server von OnlineHändlern werden gehackt und die Kundendaten gestohlen. Diese Datensätze werden dann verkauft. Auf dem Schwarzmarkt werden ganze Datenpakete angeboten - sogar mit Kartenprüfnummer.
In Internetforen wurden schon gefälschte Kreditkarten, vollständige Kartendaten und sogar Skimming-Equipment zum Datenklau an Geldautomaten entdeckt.
In den USA musste sich ein junger Mann ab September 2009 wegen Diebstahls von mehr als 130 Millionen Kreditkartendaten vor Gericht verantworten.
Kriminelle haben sich 2009 die Daten von rund 350 Mastercards der Hypo-Vereinsbank und fast ebensoviele der Dresdner-Bank beschafft. Alle Karten wurden vorsorglich gesperrt.
Möglicherweise wurden bei einem spanischem Dienstleister Kreditkartendaten von Mastercard und Visa abgegriffen. Bei mehr als. 200.000 Spanien-Urlaubern, die ihre Master- oder Visa-Card in den vergangenen Monaten am Ferienort eingesetzt haben, wird die Kreditkarte aus Sicherheitsgründen umgetauscht.
Die Umtauschaktion hat sich inzwischen auch auf andere europäische Länder ausgeweitet.(Stand November 2009)
Mehr Sicherheit gegen das Kopieren der Karten soll der EMV-Chip bieten.
Da aber nicht alle Länder diesen Sicherheitschip einführen wollen, z.B. die USA, wird der Magnetstreifen auch weiterhin auf der Karte bleiben.
Inzwischen haben Wissenschaftler der University of Cambridge gezeigt, dass der EMV Chip nicht in jedem Fall sicher ist.
Zu Beginn des Jahres 2010 konnten viele Kunden kein Bargeld am Geldautomaten abheben und beim Einkaufen nicht mit der Karte bezahlen. Grund soll ein Softwarefehler auf dem EMV-Chip gewesen. Fordern Sie von den Banken Ihre damit verbundenen Mehrkosten zurück.
Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2008:
Durch den Einsatz gefälschter Debitkarten, auf die die erlangten deutschen Kartendaten aufgebracht werden, entstand nach Schätzungen des Bundeskriminalamts (BKA) im Jahr 2008 ein Schaden in Höhe von über 40 Millionen Euro. Schwerpunkte der Geldautomaten-Manipulationen liegen in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Um dem Missbrauch von gefälschten Debitkarten vorzubeugen, wurden im Jahr 2008 im Auftrag der Firma EURO-Kartensysteme (EKS) von den deutschen Banken und Sparkassen über 160.000 Kartendaten (2007: ca. 80.000) gesperrt. Der dadurch verhinderte potenzielle Schaden bewegt sich laut Angaben der EKS im dreistelligen Millionenbereich.
Im Ausland wurden im Jahr 2008 insgesamt 514 (2007: 332) Geldautomaten und/oder POS-Terminals (Zahlungskarten-Lesegeräte) festgestellt, an denen deutsche Kartendaten abgegriffen worden waren. Europäische Schwerpunktländer für den Einsatz gefälschter Debitkarten mit deutschen Kartendaten waren Italien, Rumänien, die Niederlande, Frankreich und die Türkei. In diesen fünf Ländern wurden ca. 75% aller gefälschten Debitkarten eingesetzt. Außerhalb Europas kamen die Karten vorwiegend in Südafrika, Brasilien, Marokko, den USA sowie Namibia zur Anwendung - ca. 9% aller Einsätze.
Ab November 2010 gibt es den neuen elektronischen Personalausweis. Damit könnte man Geld am Automaten mit dem elektronischen Personalausweis und einer sechsstelligen PIN-Nummer bekommen.
Beim Einkaufen wird der Ausweis auf ein Lesegerät gelegt und die sechsstellige PIN eingegeben.
Das würde die EC-Karte überflüssig machen.
Visa will ab April 2010 die Kreditkarteninhaber per SMS informieren, wenn mit der VISA-Karte bezahlt wird. Die Funktion namens "Visa Alert" soll ab April in Deutschland verfügbar sein.
Das Bezahlen soll nur noch unter der Angabe der Geheimzahl möglich sein. Mit diesen Maßnahmen soll Kartenmissbrauch schneller aufgedeckt werden.
Bei diesen Karten kann man nur über sein aufgeladenes Guthaben verfügen, eine Bonitätsprüfung entfällt, kaum Missbrauchsmöglichkeiten. Bei Karten-Datenklau weiß der Dieb nicht, wieviel Guthaben auf der Karte ist. Bei hohen Beträgen wird die Karte vom System abgelehnt.
Die YUNA Prepaid MasterCard funktioniert wie eine MasterCard, ist aber unabhängig vom Bankkonto und kann auch über;paysafecard aufgeladen werden.
Allerdings akzeptieren nicht alle Restaurants und nicht alle Autovermietungen eine Prepaidkarte.
Das Gespür der Fahnder täuschte nicht, als sie am 20.03.2009 gegen 08.30 Uhr auf der BAB A3 bei Mühlhausen einen VW Golf mit rumänischer Zulassung kontrollierten. Mehr