gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Betrüger am Bankbriefkasten

Die Kriminalpolizei rät den Bankkunden keine Überweisungen in die Briefkästen der Bank einzuwerfen. Es wird empfohlen die Überweisungen zu den Schalterzeiten in der Bank abzugeben. Insbesondere sollten Einwurfzeiten an Wochenenden gemieden werden.

Neben der erhöhten Aufmerksamkeit raten Polizei, Banken und Sparkassen auch dazu, anstelle der "Briefkastenüberweisungen" in einigen Filialen speziell eingerichtete Überweisungsterminals zu nutzen.

50.000 Euro Schaden

Bislang Unbekannte haben seit 2009 im Kreis Freudenstadt durch das Fälschen von Überweisungsträgern einen Schaden von ca. 50.000 Euro angerichtet. Sie entnahmen die von Kunden an den Wochenenden und zur Nachtzeit eingeworfenen Überweisungen aus den Briefkästen von Banken in Freudenstadt, Baiersbronn, Klosterreichenbach, Huzenbach, Schönmünzach und Loßburg.

Durch eine besondere Arbeitsweise mit Greifarmen gelang es den Tätern die Überweisungsträger auch aus speziellen Briefkästen herauszufischen. Mit den dadurch erlangten Daten, wie Namen, Kontonummer und Unterschrift der Kunden, erstellten sie neue Überweisungen und fälschen professionell die Unterschrift. Die Zielkonten waren in Spanien und Belgien. Vereinzelt wurde auch Geld auf Konten in Deutschland überwiesen. Das Geld wurde sofort abgehoben, weshalb den überweisenden Banken beträchtlicher Schaden entstand.

Im Jahr 2009 ereigneten sich im Bereich Freudenstadt insgesamt 31 Fälle; im Jahr 2010 sind bislang 12 Fälle der Polizei bekannt geworden. Der Schaden beläuft sich mittlerweile auf 50.000 Euro.

Viele gefälschte Überweisungen wurden von den Banken vor den Buchungen erkannt, weshalb ein weiterer Schaden von ca. 180.000 Euro verhindert werden konnte.

Die Kriminalpolizei rät den Bankkunden, keine Überweisungen in die Briefkästen der Bank einzuwerfen. Es wird empfohlen die Überweisungen zu den Schalterzeiten in der Bank abzugeben. Insbesondere sollten Einwurfzeiten an Wochenenden gemieden werden.

Seitens der Kreditinstitute wurde teilweise mit speziellen Briefkästen für Überweisungen bzw. mit Warnhinweisen an den Briefkästen reagiert.

Quelle: Polizeipresse Freudenstadt v.15.04.10

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Aufgehebelt

Am vergangenen Wochenende (13.-15.02.) hebelten bislang unbekannte Täter einen Briefkasten für Überweisungsträger eines Kreditinstituts Am Hüttenberg in Gütersloh auf. Ob daraus etwas gestohlen wurde, ist zur Zeit nicht bekannt.

Quelle: news aktuell gmbh v. 17.02.10

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Polizei warnt vor Überweisungsbetrügern

Im gesamten Bereich der Bergstraße kam es seit Dezember 2009 vermehrt zu versuchten Betrugshandlungen durch gefälschte Überweisungen mit Empfängerdaten in Belgien.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand entnehmen unbekannte Täter aus den Überweisungsbriefkästen der Banken von den Kunden eingeworfene Überweisungen. Anhand dieser Vorlagen wurden neue Überweisungsformulare ausgefüllt, mit Empfängerdaten in Belgien.

Die Banken wurden bereits sensibilisiert. Dadurch konnten schon mehrere gefälschte Überweisungen. herausgefiltert werden.

Banken und Polizei raten: Geben Sie ihre Überweisungsträger nach Möglichkeit direkt am Bankschalter ab und vermeiden Sie es nach Möglichkeit, die Überweisungsbriefkästen zu nutzen. Überprüfen Sie zeitnahe und regelmäßig alle Kontobewegungen, um fehlerhafte Abbuchungen schnellstmöglich feststellen zu können.

Quelle: news aktuell gmbh v. 11.02.10

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Raffiniert gefälscht - Festnahme -

Einige hunderttausend Euro Schaden hat ein Überweisungs­betrüger im Laufe der letzten Monate verursacht. Der 39-Jährige hatte immer wieder Überweisungsträger aus Bankbriefkästen gefischt und die so erlangten Daten genutzt, um sich ungerechtfertigt zu bereichern.

Am vergangenen Mittwoch klickten dann die Handschellen, der Tatverdächtige sitzt zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Bereits Ende 2008 waren bei der Würzburger Kriminalpolizei mehrere Anzeigen von Bürgern eingegangen, die nicht nachvollziehbare Überweisungen auf fremde Konten festgestellt hatten.

Die Auswertung der Spuren zeigte, dass ein damals noch Unbekannter die von den Bankkunden ausgefüllten Überweisungs­formulare aus den Außenbriefkästen der Geldinstitute geangelt hatte. Die darauf befindlichen Daten nutzte er, um einen Geldtransfer vom Konto der Geschädigten auf Bankkonten anzustoßen, auf die er Zugriff hatte. Dazu stellte er mit Hilfe einer Schreibmaschine neue Überweisungsträger her, auf denen er schließlich noch die Unterschrift der geprellten Kontoinhaber fälschte.

Besonders perfide war dabei der Umstand, dass der Täter - bei größeren Summen - den in der entwendeten Überweisung genannten Geldbetrag unverändert auf sein gefälschtes Formular übernahm. So merkte manches Opfer erst sehr spät, dass die beauftragte Zahlung gar nicht an den gewünschten Empfänger, sondern an einen Betrüger geflossen war.

Insgesamt kamen auf diese Weise Zahlungen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro zusammen. Eine seiner Fälschungen war es schließlich aber auch, die dem 39-Jährigen aus dem Raum Kitzingen zum Verhängnis wurde. Der Mann, der schon früher mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, hatte Spuren hinterlassen, welche die Ermittler schließlich zu ihm führten. 

Beamte der Würzburger Polizei nahmen den Mann vergangenen Mittwoch fest, die Staatsanwaltschaft Würzburg hatte zuvor beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl erwirkt. Die im Zuge der Festnahme sichergestellten Beweismittel werden derzeit von der Kripo Würzburg ausgewertet.

Was die Übermittlung von Überweisungsträgern an die Hausbank betrifft, dürfte die persönliche Übergabe am Bankschalter vermutlich die sicherste Alternative für alle Beteiligten darstellen.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 01.02.10

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Falscher Bankbriefkasten

Mit einem simplen Trick haben Unbekannte am vergangenen Wochenende in Bad Oeynhausen in zwei Filialen der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford versucht an die Überweisungsträger der Kunden zu gelangen. Ein von einer misstrauisch gewordenen Kundin alarmierter Mitarbeiter der Volksbank entdeckte die Manipulationen und verständigte die Polizei.

Nach Auskunft der Polizei hefteten die Täter in den Vorräumen der Zweigstellen in Werste und Eidinghausen an die dortigen Überweisungsautomaten einen Zettel mit der Aufschrift: "Defekt!, Bitte den Briefkasten im SB -Bereich nutzen. Ihr Serviceteam". Vor dem eigentlichen Briefschlitz brachten sie einen selbst gefertigten Briefkasten mit der Aufschrift "Überweisungen" an. Siehe Foto.

Ahnungslose Kunden glaubten an eine technische Störung des Gerätes und warfen wie von den Tätern gewünscht ihre ausgefüllten Überweisungsträger in den "falschen" Briefschlitz. Als die Manipulation aufflog, lagen bereits mehrere dieser Formulare in den von den Tätern noch nicht geleerten Briefkästen.

Dank der Aufmerksamkeit der Kundin konnte so noch rechtzeitig verhindert werden, dass die persönlichen Kontodaten und die Originalunterschriften der Kunden nicht in falsche Hände gerieten.

Eine Überprüfung aller anderen Filialen zeigte, dass keine weiteren Manipulationen vorgenommen wurden. Ein Schaden ist den Kunden nach Angaben der Volksbank nicht entstanden.

Quelle: news aktuell gmbh v. 05.10..09